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Kontopfändung irrtümlich überwiesenen Geldes

messdiener

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Hallo zusammen,

ich habe leider eine Kontopfändung auf meinem Konto. Mit meinem monatlich verfügbaren Einkommen bin ich im Grunde immer unter der Pfändungsgrenze, nun bekam ich aber eine Nachzahlung einer Behörde, die eigentlich auf ein anderes Konto gehen sollte, irrtümlich auf dieses Konto überwiesen und war damit über der Pfändungsgrenze. Dies geschah in den letzten Tagen des Juli.
Habe ich nun eine rechtliche Handhabe gegen die Pfändung?

Normalerweise müsste ja im Rahmen des Pfändungsschutzes auch der Fall berücksichtigt sein, dass man irrtümlich Geld überwiesen bekommt und damit ungerechtfertigt über die Pfändungsgrenze rutscht. Ist dem so?
Wenn ja, ist die Sachlage anders, wenn einem das Geld tatsächlich zusteht und nur von der entsprechenden Behörde auf ein anderes Konto überwiesen wurde als gewünscht?

Ich werde mich nun an die Pfändungshotline meiner Bank wenden. Kann ich sonst noch was tun?

Danke schonmal!

PS: Habe selbiges auch schon in unten stehenden Foren gepostet, da es für mich dringend und wichtig ist (ist auch nicht verboten laut Forenregeln). Sobald ich mitbekomme, dass meine Frage beantwortet wurde, werde ich dies kenntlich machen, damit niemand unnötige Arbeit hat.

Eintrag bei forum-schuldnerberatung.de
Eintrag bei 123recht.net
Eintrag bei juraforum.de
 

messdiener

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Ok, der Thread auf juraforum.de existiert nicht mehr.
 

messdiener

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Auf forum-schuldnerberatung.de und 123recht.de habe ich schon einige nützliche Hinweise gekriegt! :)
 

messdiener

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Der Stand ist jetzt, dass die Nachzahlung eigentlich auf die Monate umgelegt werden muss, für die sie war, dass allerdings ein Antrag auf Erhöhung des Freibetrags gestellt werden sollte.
 

messdiener

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Was für mich jetzt aber noch offen ist, ist

- ob der Antrag beim Gericht oder bei der vollstreckenden Behörde (öffentlicher Gläubiger) gestellt werden muss,
- was es für Rechtsmittel gegen eine Ablehnung gibt und
- ob es eine Möglichkeit gibt, der Dringlichkeit Ausdruck zu verleihen, bspw. durch Kennzeichnung als "Eilantrag".
 

messdiener

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Wär schön, wenn mir das noch jemand sagen könnte!

Vielen Dank und Grüße!
 
E

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Hallo Messdiener,

es ist sinnvoller die Fragen in einem Posting zu stellen, statt in 12en jede einzelen. So ist das sehr unübersichtlich und es wird sich kaum ein Helfer da durchwühlen wollen.
 

messdiener

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Danke für den Hinweis!


Also, habe jetzt den Antrag auf einmalige Erhöhung des Freibetrags (Permalink) aufgesetzt.
Wäre sehr nett, wenn jemand mal drüber gucken könnte!

Wegen der Eile werd ich morgen auch mal die Pfändungshotline meiner Bank anrufen, dort die Fakten vortragen und darum bitten, die Entscheidung des Gerichts abzuwarten bevor ausgekehrt wird.
 

Inkasso

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Du hast meiner Meinung nach sehr profesionell formuliert
Betrifft Auch Deine Komments in den anderen 2 Foren

Ich glaube User @Ingo aus dem fsb Forum kennt sich mit diesem speziellen Thema am Besten aus
 

messdiener

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messdiener

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Ups, das Kassenzeichen hatte ich noch vergessen. Habe das gerade noch "nachgereicht".

Habe jetzt übrigens bei der Pfändungshotline meiner Bank angerufen (ging sogar ohne Telefon-Banking-PIN). Dort wurde mir gesagt, dass in meinem Fall der Antrag nicht notwendig war, anscheinend wurde automatisch alles in den Folgemonat übertragen und auch wenn es da dann zu viel wird, wird wieder in den Folgemonat übertragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Aussage, dies ginge so lang, bis man einmal über der Pfändungsgrenze zweier Monate läge. Auch spiele in meinem Fall der geringe Pfändungsbetrag eine Rolle. Trotzdem bin ich froh, vorsorglich den Antrag gestellt zu haben.
Für alle Mitleser nochmal:

Der Pfändungsbetrag beläuft sich auf etwa 300 €, mein monatlicher Freibetrag auf 1045,04 €. In den Monaten April bis Juli, für die die Nachzahlung bestimmt war erhielt ich 434 €, 434 €, 934 € und 2444 € an Einkünften. Legt man die Nachzahlung auf die entsprechenden Monate um ergeben sich für jeden Monat Einkünfte von 776 € (dies ist aber eben anscheinend nicht notwendig). Natürlich hatte ich auch immer wieder signifikante Abgänge, ohne die es natürlich nicht gegangen wär.

Nun, auf jeden Fall bin ich froh, nun meine Nebenkostenabrechnung sofort bezahlen zu können. :) Falls es doch noch Probleme gibt melde ich mich nochmal.
 

Inkasso

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Ups, das Kassenzeichen hatte ich noch vergessen. Habe das gerade noch "nachgereicht".

Habe jetzt übrigens bei der Pfändungshotline meiner Bank angerufen (ging sogar ohne Telefon-Banking-PIN). Dort wurde mir gesagt, dass in meinem Fall der Antrag nicht notwendig war, anscheinend wurde automatisch alles in den Folgemonat übertragen und auch wenn es da dann zu viel wird, wird wieder in den Folgemonat übertragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Aussage, dies ginge so lang, bis man einmal über der Pfändungsgrenze zweier Monate läge. Auch spiele in meinem Fall der geringe Pfändungsbetrag eine Rolle. Trotzdem bin ich froh, vorsorglich den Antrag gestellt zu haben.
Für alle Mitleser nochmal:

Der Pfändungsbetrag beläuft sich auf etwa 300 €, mein monatlicher Freibetrag auf 1045,04 €. In den Monaten April bis Juli, für die die Nachzahlung bestimmt war erhielt ich 434 €, 434 €, 934 € und 2444 € an Einkünften. Legt man die Nachzahlung auf die entsprechenden Monate um ergeben sich für jeden Monat Einkünfte von 776 € (dies ist aber eben anscheinend nicht notwendig). Natürlich hatte ich auch immer wieder signifikante Abgänge, ohne die es natürlich nicht gegangen wär.

Nun, auf jeden Fall bin ich froh, nun meine Nebenkostenabrechnung sofort bezahlen zu können. :) Falls es doch noch Probleme gibt melde ich mich nochmal.
Danke für die detailierten Hintergrundinfos
Ich bin überzeugt der eine oder andere User in ähnlichen Situation wird darauf zurückgreifen
 
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