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Kontogebühren auf Sozialleistungen, darf die Bank das?

Die7Zwerge

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#1
Hi,
ich will ja nicht kleinlich erscheinen, aber ich muss jedes Mal 45 Cent bei meiner Bank bezahlen, wenn ich eine Überweisung erhalte. Also zahle ich auch 45 Cent für die Zahlungen durch das Sozialamt.

Ist das eigentlich rechtens, dass ich für den Eingang meiner Sozialleistungen 45 Cent bezahle? Sind ja schließlich Sozialleistungen.

MFG
 

tomk

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#2
Hi,
ich will ja nicht kleinlich erscheinen, aber ich muss jedes Mal 45 Cent bei meiner Bank bezahlen, wenn ich eine Überweisung erhalte. Also zahle ich auch 45 Cent für die Zahlungen durch das Sozialamt.
Du hast dir deine Bank doch ausgesucht?

Ist das eigentlich rechtens, dass ich für den Eingang meiner Sozialleistungen 45 Cent bezahle? Sind ja schließlich Sozialleistungen.
Einfachste Loesung, wechsle die Bank. Es gibt bestimmt noch 20 Banken ohne Kontofuehrungsgebuehren.
 

Solanus

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#3
Du hast dir deine Bank doch ausgesucht?



Einfachste Loesung, wechsle die Bank. Es gibt bestimmt noch 20 Banken ohne Kontofuehrungsgebuehren.
Suche gezielt nach Genossenschaftsbanken:
z.B.
Sparda Bank
PSD Bank

oder Online-Banken ohne Gebühren mit Master-Card ohne Barabhebungsgebühren

Fidor Bank
 

vidar

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#4
Moin @Die7Zwerge,

Was zu tun ist, haben dir die Vorschreiber bereits vorgeschlagen. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, was das denn für eine Bank ist, bei der du bist? Selbst bei einer kleinen monatlichen Kontoführungsgebühr werden meistens auch einige Buchungsvorgänge kostenlos ausgeführt.
 

Couchhartzer

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#5
Hi,
ich will ja nicht kleinlich erscheinen, aber ich muss jedes Mal 45 Cent bei meiner Bank bezahlen, wenn ich eine Überweisung erhalte.
Nein, natürlich nicht, denn du kannst und darfst jederzeit deine Bank selber wählen und auch zu einer Bank ohne solche Gebühren wechseln, bei der du ein Konto führen möchtest.
Nur machen musst du das natürlich selber.
 

Die7Zwerge

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#6
Du hast dir deine Bank doch ausgesucht?
Ja habe ich. Aber das war noch zu bessern Zeiten.

Einfachste Loesung, wechsle die Bank.
Na du bist lustig. Versuch du mal mit negativer Schufa, während einer Privatinsolvenz als Bezieher von Sozialleistungen die Bank zu wechseln.... Da reißt sich keiner um dich.

@Solanus:
Du kannst mir glauben, dass dich keine Bank nimmt, wenn du pleite bist.

@vidar:
Ich bin bei der Raiffeisenbank.
 

AsbachUralt

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#7
Banken sind Unternehmen die Gewinn erzielen wollen/sollen un d das in einer freien Marktwirtschaft, wo die Nachfrage das Angebot bestimmt.

Seit der Null-Zins Politik gehen immer mehr Banken dazu über, sich jede Kleinigkeit bezahlen zu lassen oder entsprechende Kontogebühren zu erheben.

Es kann daher durchaus passieren, dass es bald keine kostenlosen Konten mehr geben wird.
 

Solanus

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#10
...

Na du bist lustig. Versuch du mal mit negativer Schufa, während einer Privatinsolvenz als Bezieher von Sozialleistungen die Bank zu wechseln.... Da reißt sich keiner um dich.

@Solanus:
Du kannst mir glauben, dass dich keine Bank nimmt, wenn du pleite bist.
....
Blödsinn! Ich weiß wovon ich rede!!! Fidor nimmt Dich mit Sicherheit! Hab ich selbst!
 

vidar

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#11
AW: Kontogebühren auf Sozialleistungen, darf die Bank das?

Das ist Blödsinn, weil es nicht zulässig wäre dir deswegen ein Konto zu verweigern
Sofern schon ein P-Konto vorhanden ist, denke ich schon. Dieses Merkmal wird bei der Schufa beim vorhandenen Konto mit aufgeführt. Ob hier ein Wechsel P-Konto zu P-Konto möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
 

Solanus

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#12
AW: Kontogebühren auf Sozialleistungen, darf die Bank das?

Sofern schon ein P-Konto vorhanden ist, denke ich schon. Dieses Merkmal wird bei der Schufa beim vorhandenen Konto mit aufgeführt. Ob hier ein Wechsel P-Konto zu P-Konto möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Es darf nur ein einziges P-Konto existieren, also macht man ein neues P-Konto und lässt das Alte einziehen, somit existiert wieder nur ein einziges.
 

vidar

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#13
AW: Kontogebühren auf Sozialleistungen, darf die Bank das?

Es darf nur ein einziges P-Konto existieren, also macht man ein neues P-Konto und lässt das Alte einziehen, somit existiert wieder nur ein einziges.
Ich schätze, das wird so nicht funktionieren. Die angedachte neue Bank macht erst einmal bei der Schufa eine Anfrage darüber, wie der Status des künftigen Kunden momentan aussieht. Der umkehrte Weg wäre mMn sinniger. Erst den Zusatz „P-Konto“ beim vorhandenen Konto aufheben, dann mittels Kontoumzug neues Konto eröffnen und anschließend dieses auf P-Konto umstellen. Die Handlungsweise könnte aber zeitliche Probleme mit sichbringen.
 

tomk

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#14
Na du bist lustig. Versuch du mal mit negativer Schufa, während einer Privatinsolvenz als Bezieher von Sozialleistungen die Bank zu wechseln.... Da reißt sich keiner um dich.
Entschuldige, meine Glaskugel ist heute leider etwas beschlagen.
 

Hannes63

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#15
Richtig, das alte P-Konto muss zuerst aus der Schufa raus, sonst eröffnet die neue Bank kein P-Konto. Man darf zeitgleich nur ein einziges haben.
 

XAurelioX

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#18
Wollte Dir eigentlich die Norisbank empfehlen, weil die kostenfrei ist.

Aber die gehört der Deutschen Bank. Und die nimmt aus Prinzip, obwohl sie es müsste keine Hartzer mit P-Konto.

Schon bei Hartzern wie mir haben die Probleme,nehmen einen aber dann doch. Aber mit P-Konto?

No Way!!

Da sie keinen ablehnen dürfen, kommt es meist dann zu einer "Fehlermeldung".

------

Wer Dich aber wie @Solanus auf jeden Fall nehmen muss, sind die Genossenschafftsbanken.

Die Ethikbank oder die GLS Bank nehmen auch Menschen mit P-Konto.

Bei der Ethikbank ist es etwas teurer, aber auch hier:

1 A Service. Und der Vorteil: Wenn Du in einem Land wie Hessen wohnst, hast du nicht nur die Feiertage die es in Hessen gibt, sondern auch die, die es in Thüringen gibt.


Du bekommst also an mehr Monaten früher dein Geld.

-----------

Lohnt sich aber am meisten wenn du in einem Bundesland mit wenig Feiertagen wohnst. Thüringen hat mit 10 Feiertagen schon viele Feiertage.
 

Couchhartzer

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#19
Richtig, das alte P-Konto muss zuerst aus der Schufa raus, sonst eröffnet die neue Bank kein P-Konto.
Das ist schlichtweg falsch, denn die Banken sind mittlerweile gesetzlich dazu verpflichtet beim Wechsel des Zahlungskonto (Girokonto auch wenn es ein P-Konto ist) behilflich zu sein (das heißt auch bei Beauftragung der alten Bank die Deaktivierung und Auflösung des bisherigen Kontos mitzuteilen) ~> ZKG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Folglich können dann gar nicht 2 P-Konten nebeneinander aktiv sein, wenn die neue Bank per entsprechender Beauftragung für die Auflösung des alten Konto zu sorgen hat.
 

vidar

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#20
... dazu verpflichtet beim Wechsel des Zahlungskonto (Girokonto auch wenn es ein P-Konto ist) behilflich zu sein...
Obwohl hier nicht explizit auch auf das P-Konto eingegangen wird, könnte die (ZKG) verpflichtende Handhabung korrekt sein. Ob dann aber auch alle Banken und Sparkassen sich danach richten werden, steht auf einem anderen Blatt. Der/die TE könnte ja mal den Versuch starten einen (P-) Kontowechsel vorzunehmen.
 

Couchhartzer

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#21
Wollte Dir eigentlich die Norisbank empfehlen, weil die kostenfrei ist.

Aber die gehört der Deutschen Bank. Und die nimmt aus Prinzip, obwohl sie es müsste keine Hartzer mit P-Konto.
Das ist kompletter Unfug und rein auf Vorurteilen gegen die DB-Gruppe gerichtetes Stammtischgebrabbel.

Ich unterstütze selber hier mehrere Hilfebedürftige und so einige davon haben ein Konto als ALG II-Empfänger bei der Norisbank, von denen wiederum 4 ein P-Konto dort haben.
 

Linuxfan

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#22
Hi,
ich will ja nicht kleinlich erscheinen, aber ich muss jedes Mal 45 Cent bei meiner Bank bezahlen, wenn ich eine Überweisung erhalte. Also zahle ich auch 45 Cent für die Zahlungen durch das Sozialamt.
Bevor Du die Bank wechselst würde ich empfehlen, bei deiner derzeitigen Bank nach einem neuen Kontomodell zu fragen: Bessere Zeiten gab es bei mir auch einmal und ich hatte ein Giro-Exlusiv-Top-Konto bei meiner örtlichen Sparkasse was um die 9 Euro/Monat gekostet hat. (Anmerkung: Das Kontomodell hiess wirklich so)

Mittlerweile bin ich auf reines Onlinebanking für 1,75 Euro im Monat umgestiegen.
 

Gaestin

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#25
ich habe auch die Art des Kontos bei der gleichen
Bank geändert. Für das Online-Konto (Volksbank)
zahle ich 1,90 Euro pro Monat für alles. Überweisungen mache ich online, Kontoauszüge monatlich zum Selbstdrucken.
 

vidar

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#27
Braucht man in der Insolvenz noch ein P-Konto?
Ich denke schon, denn nur ein P-Konto schützt dich vor einer Pfändung sogar unterhalb des Betrags aus der jährlich veröffentlichten Pfändungstabelle. Ansonsten müsstest du ggf. dann den Weg über das Vollstreckungsgericht gehen, um deine gepfändete Sozialleistungen rückabwickeln zu können.
 

Kerstin_K

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#28
Ich denke schon, denn nur ein P-Konto schützt dich vor einer Pfändung sogar unterhalb des Betrags aus der jährlich veröffentlichten Pfändungstabelle. Ansonsten müsstest du ggf. dann den Weg über das Vollstreckungsgericht gehen, um deine gepfändete Sozialleistungen rückabwickeln zu können.
In der Inso geht doch sowieso alles ueber dem Pfändungsfreibetrag an den Treuhänder. Und die Gläubiger dürfen nich mehr vollstrecken.
 

vidar

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#29
AW: Kontogebühren auf Sozialleistungen, darf die Bank das?

In der Inso geht doch sowieso alles ueber dem Pfändungsfreibetrag an den Treuhänder. Und die Gläubiger dürfen nich mehr vollstrecken.
Probleme könnte es trotzdem dann geben falls ein Gläubiger sich nicht in der Tabelle des Gerichts eingetragen haben sollte. Bei einem gerichtlichen Vollstreckungsbeschluss könnte der Gläubiger hier vielleicht den Versuch starten das Konto zu leeren. Siehe auch hier:

Fragen und Antworten zum Pfandungsschutzkonto (P-Konto) | Verbraucherzentrale.de
Privatinsolvenz: Pfandungsschutzkonto | Schulden.de

Vielleicht könnte ja hierzu bitte mal ein Schreiber aus dem Forum „Schulden“ seinen Kommentar abgeben. Danke!
 
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