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Kontoauszüge

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Zwergenmama

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Ich habe da mal eine Frage... muß ich bei Antrag von Leistungen aus dem Hartz4-Bezug wirklich ALLE Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorlegen?? Habe hier mal was von 1 Monat gehört. Nächste Frage: Muß ich offen legen, wann/was/wieso/weshalb/warum/wer (nicht fragt bleibt dumm :lol: ) Zahlungen bei mir ein und ausgegangen sind, oder reicht ein letzter Monatsauszug, auf dem der Endbetrag auf meinem Konto zu ersehen ist.
Es gibt da nämlich ein Problem. Ich habe 2 Konten (Konto für Unterhaltszahlungen mit ungekündigtem Dispo/ Konto für ALG 1-Eingänge ohne Dispo) und mußte schon des öfteren Beträge von einem zum anderen Konto in bar einzahlen, um das Dispo wieder auszugleichen. Nun bin ich ja gewarnt und kann mir gut vorstellen, daß ARGE dann sagt-"Da sind 600 € eingegangen, woher??" Reicht es, wenn ich den Abgang von eben diesen 600 € von dem anderen Konto nachweise??? Und bevor das Geschrei los geht...Ja, ich habe 600 € abgehoben und für Zwerg und mich dann noch ganze 200 € für den gesamten Monat gehabt. Aber Dispo war ausgeglichen und es vielen keine Gebühren an.

Ich sehe gerade die Anträge durch und habe das Gefühl, mich "nackig" machen zu müssen. Da werde ich mich nie dran gewöhnen :dampf:
 

Andi_

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Kann mal jemand die zwei überflüssen Beiträge löschen? Du solltest nach dem Absenden vielleicht nicht die reload-Funktion deines Browser nutzen :lol:

Zur eigentlichen Frage dürfte es ausreichen die Ein- und Ausgänge plausibel zu belegen.
 

Blackdragon

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Bei Erstantrag musst Du nur den aktuellen Kontoauszug vorlegen... in der Theorie. Praktisch wird die Leistungsabteilung die Kontoauszüge der letzten 3 Monate einfordern; dann hast Du 2 Möglichkeiten: Du gehst mit Widerspruch und ggf. Klage gegen die dann folgende Leistungsverweigerung an oder Du gibst die Kontoauszüge lückenlos! ab... Sollbuchungen kannst Du schwärzen.
Die zweite Möglichkeit ist deutlich schneller und stressfreier.
 

Peter-Hermann

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Thema Kontoauszüge vorlegen

Hallo Zwergenmama,

hinsichtlich deiner beiden Konten dürfte es normalerweise keine Schwierigkeiten geben, weil du, einfach ausgedrückt, das Geld von der einen in die andere Tasche "transferierst".

Für die Behörden sind nur Einnahmen und Buchungen interessant, die du von Dritten, also von z.B. deinem reichen Onkel aus Amerika bekommst. Und natürlich die Almosen vom Staat nicht vergessen. Soweit klar? Belegen kannst du die Krötenwanderung ebenfalls.

Was das andere Thema anbelangt, ist es aus leidvoller Erfahrung noch immer so, dass sich die Leistungsbehörden recht wenig um eigentlich klare Spielregeln kümmern und die Hilfebedürftigen in meinen Augen mehr oder weniger erpresst bzw. nötigt: keine Kontoauszüge = kein Geld.

Nun gibt es vom Prinzip her 2 Möglichkeiten, entweder gibst du nach und lieferst die Auszüge mit der Folge, dass du vielleicht schneller an deine Leistungen kommst, möglicherweise aber auch nur weitere Nachfragen seietens der Behörde produzierst.

Mein Rat wäre, es zumindestens mit geschwärzten Auszügen zu versuchen und zwar unter dem Hinweis auf die Vorschriften der BA aus der Wissensdatenbank WDB, die ich nachstehend (ganz unten) einstelle:


Die zweite Möglichkeit würde ich dir empfehlen, wenn du einen etwas längeren Atem hast:

Einschaltung des Datenschützers. Es gibt durchaus von Bundesland zu Bundesland verschiedene AUffasungen sowohl der Datenschützer als auch was die bisherigen Entscheidungen der Soziaqlgerichte anbelangt. Nicht immer ist es hilfreich, lediglich irgendeine positive Entscheidung anzuführen, denn es sind in der Regel Einzelfälle und als solche nicht bundesweit zu befolgen wie die höchstrichterliche Rechtsprechung.

Zu dem Thema stelle ich hier noch einen sehr interessanten Aufsatz ein:
 
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