Kontoauszüge der letzten 3 Monate

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Liesa23

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Ich bin hier neu und hoffe auf Hilfe von euch.:icon_smile:

Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente (unbefristet).Wie jedes Jahr muss ich einen Antrag auf Grundsicherung stellen, da meine Rente zu wenig ist.War bis jetzt auch immer soweit ok.
Mein Vater hat vor einem Jahr einen Schlaganfall bekommen.Er hat Pflegestufe 2.Er hat ambulante Pflege, alles ist geregelt.Ich kümmere mich um sein Wohlsein (Ohne Geld von ihm zu bekommen).

Ich bezahle seine Rechnungen über mein Konto.Arzneimittel und dergleichen.
Ich bestelle aber auch für meinen Vater Dinge die er braucht und erfülle auch so manchen Wunsch über Onlinebestellung und bezahle es über mein Konto.Das Geld kommt von meinem Vater.
So, jetzt das Problem....Das Grundsicherungsamt will jetzt von mir die Kontoauszüge der letzten 3 Monate haben und da sind Abbuchungen zu erkennen, die natürlich bei denen Fragen aufkommen lassen.
Wie kann ich denen jetzt glaubhaft machen das ich das nicht für mich gebraucht habe? Eine schriftliche Erklärung gebe ich ihnen, aber muss ich auch Kopien bringen das mein Vater Pflegebedürftig ist oder sonstige Beweise?
Ich bin total unsicher was dies angeht, zumal ich glaube einen "Fehler" gemacht zu haben, weil ich nur die Kontoauszüge von 1 Monat zum Grundsicherungsamt geschickt habe, aufgrund der "Angst", die könnten es gegen mich verwenden.Habe in meiner Naivität geglaubt vielleicht damit durchzukommen.War natürlich blödsinnig, denn der Brief von denen kam gestern mit der Bitte der vollständigen Kontoauszüge.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand freundlicher Weise weiterhelfen könnte.

Gruß Liesa
 

Purzelina

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Ich bezahle seine Rechnungen über mein Konto.Arzneimittel und dergleichen.
Ich bestelle aber auch für meinen Vater Dinge die er braucht und erfülle auch so manchen Wunsch über Onlinebestellung und bezahle es über mein Konto. Das Geld kommt von meinem Vater.
Was genau bedeutet: "Das Geld kommt von meinem Vater"?

Hat dein Vater noch ein eigenes Konto?
 
S

silka

Gast
Wie kann ich denen jetzt glaubhaft machen das ich das nicht für mich gebraucht habe?
Dein Amt will nachvollziehbar erklärt haben und sehen, ob du Einkommen hast. Auf den Kontoauszügen.
Es geht dem Amt nicht um Ausgaben/Abbuchungen. Du kannst dein Geld doch ausgeben, wie du magst und mußt.
Wenn aber Geld von deinem Vater kommt---überweist der dir das?
Wie denn, wenn du das alles über dein Konto laufen läßt?
Sieht man das als Einnahme??

Wenn du die Vorsorgevollmacht hast, dann empfiehlt es sich, ein separates Konto einzurichten, über das dann ausnahmslos solche *Vater-Gelder* ein-und ausgehen.
 

Liesa23

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Erst einmal vielen Dank das ihr euch der Sache angenommen habt.

@Purzelina
Ja, er hat ein eigenes Konto.Das Problem ist, mein Vater ist ein schwieriger Mensch.Es ist wirklich einfacher das auf diesem Wege zu machen, wie ich oben beschrieben habe.

Ich bekomme von meinem Vater Geld und ich überweise es auf mein Konto.Es ist einmal Geld von seinem Konto zu meinem Konto überwiesen worden.
 
S

silka

Gast
Ja, er hat ein eigenes Konto.Mein Vater ist ein schwieriger Mensch, von daher ist es wirklich besser, so wie ich oben beschrieben habe.
Mein Vater gibt mir Geld und ich überweise es auf mein Konto.
Dann ist es noch viel schwieriger, dem Amt zu erklären, daß es nicht dein Einkommen ist.
Bitte überleg mal.
Du bekommst von *irgendwem* Bargeld und zahlst es bar auf dein eigenes Konto ein.
Was du dann damit machst, ist dem Amt schnurzpiepegal.
Du hast ganz offensichtlich auf den Kontoauszügen erkennbar:Einnahmen.
Du wirst Probleme mit dem Amt kriegen.
Ich rate dir, mach es anders.
 

Liesa23

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Das ist mir alles schon klar, das dies jetzt nicht mehr so bleiben kann.
Meine Frage war...

Wie kann ich denen jetzt glaubhaft machen das ich das nicht für mich gebraucht habe? Eine schriftliche Erklärung gebe ich ihnen, aber muss ich auch Kopien bringen das mein Vater Pflegebedürftig ist oder sonstige Beweise?
 

ZynHH

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Ich würde mir Quittungen für die Einzahlungen ausstellen.

Du nimmst einen normalen Quittungsblock.

Dann stellst du dir Quittungen aus über die einzelnen Beträge.

Darauf schreibst du: Euro xxx.xx Rückerstattung Auslagen erhalten.
Den Namen deines Vaters als Zahler und dich als Empfänger.
Die unterschreibst du und legst die Durchschläge zusammen mit den Kontoauszügen vor.
 

Liesa23

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@ ZynHH Wenn ich das richtig verstanden habe, nur für die Einzahlungen aufs Konto eine Quittung? Die Abbuchungen kann ich auf den Kontokopien markieren.
 

hartaber4

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Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente (unbefristet).Wie jedes Jahr muss ich einen Antrag auf Grundsicherung stellen, da meine Rente zu wenig ist.War bis jetzt auch immer soweit ok.
Mein Vater hat vor einem Jahr einen Schlaganfall bekommen.Er hat Pflegestufe 2.Er hat ambulante Pflege, alles ist geregelt.Ich kümmere mich um sein Wohlsein (Ohne Geld von ihm zu bekommen).


Hinweis/Tipp:

§ 13 Abs. 5 und 6 SGB XI Verhältnis der Leistungen der Pflegeversicherung zu anderen Sozialleistungen

(5) Die Leistungen der Pflegeversicherung bleiben als Einkommen bei Sozialleistungen und bei Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, deren Gewährung von anderen Einkommen abhängig ist, unberücksichtigt. Satz 1 gilt entsprechend bei Vertragsleistungen aus privaten Pflegeversicherungen, die der Art und dem Umfang nach den Leistungen der sozialen Pflegeversicherung gleichwertig sind. Rechtsvorschriften, die weitergehende oder ergänzende Leistungen aus einer privaten Pflegeversicherung von der Einkommensermittlung ausschließen, bleiben unberührt.


(6) Wird Pflegegeld nach § 37 oder eine vergleichbare Geldleistung an eine Pflegeperson (§ 19) weitergeleitet, bleibt dies bei der Ermittlung von Unterhaltsansprüchen und Unterhaltsverpflichtungen der Pflegeperson unberücksichtigt. Dies gilt nicht

1.in den Fällen des § 1361 Abs. 3, der §§ 1579, 1603 Abs. 2 und des § 1611 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs,

2.für Unterhaltsansprüche der Pflegeperson, wenn von dieser erwartet werden kann, ihren Unterhaltsbedarf ganz oder teilweise durch eigene Einkünfte zu decken und der Pflegebedürftige mit dem Unterhaltspflichtigen nicht in gerader Linie verwandt ist.
 

Liesa23

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@ hartaber4

Genau, stimme dir zu.
Mein Vater ist schon etwas älter, aber trotzdem lässt er sich kaum auf etwas ein, ist sehr stur.Das bezieht sich auch auf sein Konto.Jegliche Veränderungen machen ihn unruhig und es ist dann so gut wie unmöglich ihm Dinge zu erklären.Er will absolut nicht das etwas anderes, als Miete, Strom usw. von seinem Konto abgezogen wird.Um das hier alles zu erklären, müsste ich hier ein Roman schreiben.;) Um es kurz zu halten, habe ich mich eingelassen über mein Konto online seine Rechnungen, die er vor dem Schlaganfall nicht hatte, zu bezahlen und auch Sachen zu bestellen, die er wünscht.

Ich habe mich jetzt entschieden der Dame vom Grundsicherungsamt die Sache brieflich kurz und bündig zu erläutern, die Kontoauszüge vorzulegen und sie zu bitten, wenn für sie noch Unklarheiten sind mit mir einen Termin zu machen. So in etwa...;)
Was denkt ihr? Ich denke, mir bleibt erst mal nichts anderes übrig.
 
E

ExitUser

Gast
@Liesa23: ja, so würde ich das auch machen.

Und mach Dich nicht ganz verrückt. Eigentlich sollten ja die Einzahlungen dem entsprechen, was dann hinterher abgebucht wurde?
Und ganz unmenschlich sind die beim Amt ja auch nicht. Zur Not eine Erklärung Deines Vaters beilegen. So unüblich ist das ja nicht, dass man für seine Eltern, die keine Ahnung vom Internet haben, was bestellt. Hab ich vor ALG II auch öfter gemacht und die haben mir das Geld dann bar gegeben. Kann ja nicht angehen, dass man wegen solch alltäglicher Sachen Angst haben muss.
 
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