Kontoauszüge der letzten 3 Monate OHNE SCHWÄRZUNGEN

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E

ExitUser

Gast
Hallo

Mal wieder ein Detail am Rande; im üblichen Folgeantrag auf Grundsicherung fiel mir auf, dass von mir unter anderem gefordert werden:
"Kontoauszüge der letzten 3 Monate, ohne Schwärzungen"
Mir wäre das wurscht, aber die Ämter sind ja sehr genau, wenn es darum geht, dass die Gesetze eingehalten werden sollen ... von mir.

Nun habe ich hier über Schwärzungen schon einiges gelesen, aber dürfen die das so fordern?

MfG
 

obi68

VIP Nutzer*in
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7 Oktober 2011
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Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Jobcenter deine Ausgaben auch nur einen feuchten Kericht angehen.

Bei den Einnahmen sieht das anders aus.
 
S

Steamhammer

Gast
Hallo

Mal wieder ein Detail am Rande; im üblichen Folgeantrag auf Grundsicherung fiel mir auf, dass von mir unter anderem gefordert werden:
"Kontoauszüge der letzten 3 Monate, ohne Schwärzungen"
Mir wäre das wurscht, aber die Ämter sind ja sehr genau, wenn es darum geht, dass die Gesetze eingehalten werden sollen ... von mir.

Nun habe ich hier über Schwärzungen schon einiges gelesen, aber dürfen die das so fordern?

MfG

Ich mache sämtliche Dinge eh nur bar, die Irritationen auslösen könnten.
Auf den Kontoauszügen tauchen bei mir immer nur banale Dinge auf.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo

Danke für die Antworten, Grundsicherung ist übrigens nicht ARGEs Jobcenter, sondern Sozialamt, aber ansonsten in vielem gleich.
Da gäbe es auch nichts zu verbergen, die Frage würde aber zu einer weiteren Frage führen.:cool:

Wenn ich die Ausgaben schwärzen darf (Datenschutz, Privatsphäre und so), dann dürfen die nicht generell Kontoauszüge ohne Schwärzungen verlangen.
Daraus ergibt sich die Frage:
Wenn das nicht rechtens ist, wie sieht es dann mit der Rechtmäßigkeit der gesamten Aufforderung zum Folgeantrag aus? Die ist ja wohl kein Verwaltungsakt in dem Sinne, oder doch?
Das mag jetzt spitzfindig erscheinen, aber da noch nicht raus ist, wie sich das Sozialamt in einer damit zusammenhängenden Sache verhalten wird, wäre es nicht verkehrt, denen, wenn die es wirklich drauf ankommen lassen wollen, möglichst viele ihrer Fehler "auf's Brot schmieren" zu können.

MfG
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Hallo

Mal wieder ein Detail am Rande; im üblichen Folgeantrag auf Grundsicherung fiel mir auf, dass von mir unter anderem gefordert werden:
"Kontoauszüge der letzten 3 Monate, ohne Schwärzungen"
Mir wäre das wurscht, aber die Ämter sind ja sehr genau, wenn es darum geht, dass die Gesetze eingehalten werden sollen ... von mir.

Nun habe ich hier über Schwärzungen schon einiges gelesen, aber dürfen die das so fordern?

MfG
Steht das in dem Standardschreiben drin oder ist das eine explizite schriftliche Forderungen deines Leistungs-SB? Bevor hier also vorauseilender Gehorsam einsetzt, solltest du bitte hier lesen
==> https://www.elo-forum.org/antraege/...enter-drohen-neuerdings-schon-sippenhaft.html
 
E

ExitUser

Gast
Steht das in dem Standardschreiben drin oder ist das eine explizite schriftliche Forderungen deines Leistungs-SB?

Das ist ein Standardschreiben, an sich keine Aufregung wert, weil der einzige Witz daran ist, in der Grundsicherung genau so wie bei ALG II vorzugehen, von einem wegen GdB 100 % erwerbsunfähigen Erwerbslosen alle halbe Jahre Folgebeantragung zu fordern ... da kann man sich ausnahmsweise mal nicht über Ungleichbehandlung beschweren.
Obwohl moment mal ... Rentner müssen doch nicht jedes Jahr ihre Rente neu beantragen, oder?:icon_twisted:

MfG
 

Piccolo

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grusi nach dem sgb12 wird hier für ein jahr gewährt.
einem bekannten von mir haben sie die grusi sogar für drei jahre gewährt (bescheid habe ich gesehen), aber vermutlich hängt das damit zusammen dass er altersrentner ist und schon über 75.
anders kann ich mir das nicht erklären.
 
E

ExitUser

Gast
grusi nach dem sgb12 wird hier für ein jahr gewährt.

Ähm ja, "alle halbe Jahre" war so dahingesagt, es ist immer für ein Jahr.

einem bekannten von mir haben sie die grusi sogar für drei jahre gewährt (bescheid habe ich gesehen), aber vermutlich hängt das damit zusammen dass er altersrentner ist und schon über 75.
anders kann ich mir das nicht erklären.

Das ist ein interessanter Punkt, denn wenn ich Grundsicherung bekomme, weil ich keine EU-Rente bekomme, müsste ich EU-Rentnern gleichgestellt sein, so formaljuristisch und so.
Und wenn ich denen gleichgestellt wäre, könnte ich dem Sozialamt ja mal die Arbeit vereinfachen, dass die mich nicht zu Folgeanträgen auffordern müssen.:icon_smile:

MfG
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

das ist nur Blabla, dem muss man - je nach Amt - nicht nachkommen.
Beim ALG II war es bei mir bisher immer so, dass beim Folgeantrag drauf stand: reichen Sie die Kontoauszüge der letzten 3 Monate ein. Habe ich nie gemacht, wurde trotzdem bewillgt.
Jetzt beim neuen Weiterbewilligungsantrag steht von Kontoauszügen nichts mehr, aber dafür steht dabei, dass von der Angabe unabhängig jeder in jedem Fall die Anlage Einkommen beifügen muss.
Dacht ich mir: was ein Unsinn, wenn ich doch vorher ankreuze "nein", an meinem Einkommen hat sich nichts geändert. Habe ich also nicht beigefügt die Anlage, Antrag wurde trotzdem bewilligt ohne Nachfragen.
Auf diesen Anträgen steht oft viel, was man nicht machen muss.
Anders ist es natürlich, wenn man den Antrag erstmal eingereicht hat und dann nachträglich Aufforderungen kommen, was man noch einreichen soll. Da muss man dann gucken, was man wirklich muss und was nicht. Aber nur weil auf dem Vordruck was steht, was man angeblich unbedingt abgeben muss, muss das noch lange nicht wirklich so sein. Anlage EK, obwohl man nie welches hatte und angekreuzt hat: keine Änderung. Wie bekloppt ist das denn?:icon_neutral:
 

Piccolo

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 Juni 2010
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Man will halt wissen was du so ausgibst z.B. Auto ist Luxus das muß überprüft werden:icon_party:

weil man eben so neugierig ist sehen meine auszüge monat für monat so aus: eingang grusi und rente, ausgang miete energieversorger und internet. der rest wird in einer summe bar abgehoben. monat für monat.
sollen sie doch ruhig gucken bis sie das grosse gähnen erfasst. mich störts nicht. man kann auch private geldangelegenheiten anders regeln.

ach eh ich das vergesse: im dezember kommt immer eine ausgabe dazu - die zahlung der 1%igen zuzahlung für die krankenkasse im jeweils nächsten jahr damit ich die befreiungskarte rechtszeitig bekomme.
 
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