Kontoauszüge 3 Mon. rückw. Mittelzufluß vom Freund ?

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late september

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folgende Frage:

ich muß Kontoauszüge rückwirkend für 3 Monate vorlegen

auf diesen Auszügen taucht eine Überweisung eines Freundes von mir auf

es handelt sich um etwas gespartes Geld, daß ich ihm gegeben habe um es auf mein Konto zu überweisen

(ich darf, soll und muß ja vom Regelsatz sparen - wenn ich es denn hinbekomme !)

Hintergrund ist der, daß es sich um ein Konto einer Direkt-Bank handelt bei der es hier am Ort keine Möglichkeit gibt Bargeld einzuzahlen.

- kann ich seinen Namen auf dem Auszug schwärzen ?

denn es geht die ja eigentlich nichts an mit wem ich befreundet bin !

welche Probleme können daraus resultieren ?

werden die behaupten ich hätte das Geld geschenkt bekommen ?

Danke für Hinweise und Informationen !
 

Couchhartzer

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- kann ich seinen Namen auf dem Auszug schwärzen ?
Können - sicherlich. Dürfen = nein.
Es wird ja aufgrund dieser Schwärzung beim JC dadurch dann erst recht der Eindruck erweckt, als wenn da etwas nicht mit rechten Dingen gelaufen ist.
Wäre also mehr als nur ungeschickt das so zu machen.

Einfach sagen wie es tatsächlich gewesen ist und sollte man es nicht glauben und trotzdem gegen dich auslegen wollen um dir dann vorsätzlich etwas zu unterstellen, dann hast du ja immerhin den Freund als Zeugen für deine Darlegung.
 

karrer45

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Lass dir am besten das Geld im Briefumschlag geben, damit ersparst du dir evtl. menge Ärger, denn jeder Zufluss auf dein Kto. wird nachgegangen soweit diese höher als 100,- € ist.
Geldzuflüsse auf dein Kto darfst du nicht schwärzen!

Auch wenn dir das Geld zusteht, es wird zu deiner Vermögensfreigrenze dazugerechnet!
 

Volker66

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Soweit ich weiss, muss man bei sowas eine schriftliche Stellungnahme abgeben.

Nicht unbedingt.

Wenn man drauf angesprochen wird bei Vorlage der Kontoauszügen direkt mündlich Stellungnahme geben.

Wenn denen das nicht reicht sollen Sie einen anschreiben, bzw. geben direkt einen Zettel mit was benötigt wird, bzw. was gefordert wird.

Andererseits kann man auch sagen es ist eine Umwandlung von Schonvermögen. Man hat was verkauft und das Geld überwiesen bekommen.

Eine Wandlung ist es ja................
.

.
 

late september

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O.K. Danke Euch für die Infos.....kann ja eigentlich auch nicht so ein Problem sein....

und Wandlung von Schonvermögen ist grundsätzlich drin ?....heißt ich bin "frei" privat was zu verkaufen - weil es mir z.B. nicht mehr gefällt....?
 

Seepferdchen 2010

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und Wandlung von Schonvermögen ist grundsätzlich drin ?....heißt ich bin "frei" privat was zu verkaufen - weil es mir z.B. nicht mehr gefällt....?

Hallo @late september ich stelle dir mal einen Beitrag rein von @Willi 2

Einnahmen aus dem Verkauf von Hausrat, persönlichen Gegenständen, Kleidung usw. stellen mitnichten ein anrechenbares Einkommen dar, sondern sind vielmehr als Vermögensumschichtung aufzufassen.

Dies ergibt sich u.a. aus der Definition von Vermögen nach § 12 SGB II (identisch mit § 19 SGB XII). Für den hier behandelten Punkt interessant ist allerdings nicht, was nun im Einzelnen als Vermögen gilt, sondern vielmehr, was als nicht anrechenbares Vermögen angesehen wird (§ 12 III SGB II). Dazu zählt insbesondere:

Angemessener Hausrat (§ 12 III Nr. 1 SGB II)
Angemessenes Kraftfahrzeug für jedes erwerbsfähige Mitglied der Bedarfsgemeinschaft (§ 12 III Nr. 2 SGB II)

Nur wer einen schwunghaften Handel im Internet betreibt, hat gegebenfalls kein Anspruch mehr auf ALGII (Sozialgericht Wiesbaden S 16 AS 79/06 ER )

also Vermögensumschichtung dies bedeutet, dass eine Verwertung bereits bestehender Vermögenswerte - d. h. eine Vermögensumschichtung - in der Regel kein Einkommen, sondern weiterhin Vermögen darstellt ( Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen L 9 AS 7/08 04.09.2008 ,Urteil ).

Quelle: Tacheles Forum: Re: privater Ibäh Verkauf als Vermgensumwandlung?
 
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