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onkel eduardo

Elo-User/in

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#1
Hallo,

folgende situation:
antrag gestellt, noch in bearbeitung.
ploetzlich stellt sich heraus das ein konto mit geld der eltern auf den eigenen namen laeuft. das konto war bei antragstellung seit wenigen tagen leer (also null EUR), aber noch existent. bis kurz vor antragstellung war jedoch ein betrag darauf, der den freibeitrag deutlich uebersteigen wuerde. das konto wurde bei antrag nicht angeben.
was tun?

ich hoffe ihr koennt mir weiterhelfen.

vielen dank!
 
E

ExitUser

Gast
#2
Da wirst du dich jetzt vor der Arge rechtfertigen müssen und seitens der Arge auf unangenehme Fragen antworten...

Punkte die mir jetzt spontan einfallen:

  1. Du hast ein Konto verschwiegen
  2. Durch das "Verschwenden" hast du deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt. Die Arge wird wissen wollen wo das Geld hin ist.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Relevant ist wem das Geld gehörte und warum es auf dem Konto war. Gehört das Geld nicht dem Antragsteller und kann dies nachgewiesen werden, so sind keine Probleme zu erwarten. Allerdings sollte man auch die Frage beantworten können, wieso dieses Geld auf diesem Konto war. War der Antragsteller nicht verwendungsberechtigt was dieses Geld angeht, so sollte eine schriftliche Vereinbarung mit den Eigentümern des Geldes existieren in der exakt dies genau festgelegt ist.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Da wirst du dich jetzt vor der Arge rechtfertigen müssen und seitens der Arge auf unangenehme Fragen antworten...

Punkte die mir jetzt spontan einfallen:

  1. Du hast ein Konto verschwiegen
  2. Durch das "Verschwenden" hast du deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt. Die Arge wird wissen wollen wo das Geld hin ist.
So könnte es die ARGE sehen. Ist dem nicht so, sollte man wie im anderen Post erwähnt die Fakten klären. Man kann ein vergessenes Konto auch nachmelden. Schließlich kann jedem ein Fehler passieren.
 

onkel eduardo

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#5
vielen dank schonmal,

hab nochmal ne nachfrage
es war defintiv nicht mein geld, aber mein konto. wie kann ich das plausibel nachweisen?
angeben muss ich das konto also auf jeden fall?
waere es moeglich meinen antrag zurueckzuziehen, das konto aufzuloesen und dann erneut einen antrag zu stellen? oder waere ich dann am ende in gleichen situation?
 

theota

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#6
meine persönliche Meinung ist (und nur die!), dass das dann (erst recht) nach Vertuschung aussähe - bitte nicht persönlich nehmen, ich antworte jetzt nur, wie es rein theoretisch aus Sicht der ARGE dargestellt werden KÖNNTE

wenn es nicht dein Geld war/ist, müßte das doch zu beweisen sein? (wie kam es drauf? wer hat es abgehoben, bzw. bekommen/ausgegeben? evtl. auf ein anderes Konto, welches auf anderen Namen läuft, eingezahlt?wer hatte evtl. Vollmacht?) - die Antwort(en) kennst nur du...und deine Eltern...oder...wer auch immer

im Übrigen darfst du davon ausgehen, dass es insofern jetzt "zu spät" ist, durch Antragsrücknahme/Kontoauflösung/Neuantragstellung "unangenehmen" Fragen bzgl. des "verschwundenen" Geldes zu entgehen

dieser "Vorfall" dürfte im Zusammenhang mit deinen persönlichen Daten "gespeichert" worden sein - selbst bei dem von dir vorgeschlagenen - sehr umständlichen procedere - dürftest du bei Neuantragstellung wieder über diese Frage von Seiten der ARGE "stolpern"

im Übrigen würdest du dadurch auch wertvolle Zeit verlieren - wenn du bedürftig bist, wovon lebst du in der Zwischenzeit, auch wenn wir hier erst mal nur von ein paar Tagen ausgehen? selbst das würde dich die ARGE im Nachhinein fragen - und du kannst davon ausgehen, dass die das gerne plausibel erklärt haben möchte (Bsp.: ARGE nimmt einfach mal an, DU hast das Geld abgehoben, erstmal aufgebraucht, kommst dann wieder, stellst Neuantrag) - so leicht ist das leider nicht (mehr, jetzt, nachdem da was bei denen "aufgestoßen" ist) - siehe Beitrag Hartziger!

bitte nicht persönlich nehmen, du weißt, wir dürfen weder Rechtsberatung ausüben NOCH ANLEITUNG ZUM BETRUG geben - wir schreiben hier lediglich unsere Erfahrungen nieder
 

onkel eduardo

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#7
hallo,

ich hab selbst grad erst rausgefunden, dass es dieses konto gibt und hatte noch keine gelegenheit die arge zu informieren (die weiss also noch nix). ich wollte erstmal nachfragen, was nun die beste strategie ist. ich will nicht betruegen, nur moeglichst unkompliziert meinen anspruch geltend machen... werde also versuchen, irgendwie zu beweisen, dass es tatsächlich nicht mein geld war.

aus interesse: recherchiert die arge eigentlich immer nach moeglicherweise bestehenden oder sogar aufgeloesten konten?

nochmal vielen dank fuer die infos.
 

theota

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#8
aus interesse: recherchiert die arge eigentlich immer nach moeglicherweise bestehenden oder sogar aufgeloesten konten?
ich würde davon ausgehen, zumindest bei Erstantragsstellung :icon_exclaim:

ich wollte dir keinen Betrug unterstellen, aber es ist immer heikel, jemandem "das Beste" zu raten, ohne dass dies für mitlesende ARGE-Mitarbeiter in dem speziellen Fall nicht als Anleitung zum Betrug ausgelegt werden könnte :frown:

ging nicht gegen dich

nix für ungut

ich hoffe, du findest eine für dich annehmbare Lösung für dein "Problem" :icon_smile:
 
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