Kontaktiert die Agentur den neuen Arbeitgeber

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Muecke778

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Hallo.

weiß jemand ob die Agentur bei Arbeitsaufnahme ( wenn ich eine Änderungsmitteilung ausgefüllt habe, ggf Arbeitsvertrag beigefügt) den neuen Arbeitgeber dirket oder indirekt kontaktiert?
Also muss der neue AG dann ein von der Agentur zugestelltes Formular ausfüllen? Was genau stehen da für Fragen drin?
Kann es sein/ hat jemand Erfahrung dass die Agentur den neuen AG anruft und Fragen stellt? Welche Fragen genau waren das?

Vielen Dank
 

jimmy

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Es ist schon häufiger vorgekommen, dass ein AG kontaktiert wurde.
 

arbeitslos in holland

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wäre ein verstoß gegen den datenschutz und eine verletzung des sozialgeheimnisses und wäre, wenn nachweisbar, sicher auch grundlage für eine erfolgreiche klage wegen schadenersatz.

ich binde keinem unter die neugierige nase, dass ich vom "amt" abhängig bin/war. bin ich auch nicht verpflichtet zu.:icon_razz:

entweder bin/war ich "freiberufler", war ich in "fortbildung" oder "familiär eingebunden" :smile:
 
E

ExitUser

Gast
wäre ein verstoß gegen den datenschutz und eine verletzung des sozialgeheimnisses und wäre, wenn nachweisbar, sicher auch grundlage für eine erfolgreiche klage wegen schadenersatz.

ich binde keinem unter die neugierige nase, dass ich vom "amt" abhängig bin/war. bin ich auch nicht verpflichtet zu.:icon_razz:

entweder bin/war ich "freiberufler", war ich in "fortbildung" oder "familiär eingebunden" :smile:

Aufstocker? Vom AG auszufüllene Einkommensbescheinigung für das Amt?
 

verona

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Eigentlich nicht. Niemand muss dem zukünfitigen Arbeitgeber sagen, dass er Aufstocker sein wird. Eine Verdienstabrechnung reicht als Vorlage beim Amt aus.

Der Arbeitgeber ist auch keineswegs verpflichtet, irgendwelche Formulare vom Amt auszufüllen oder Auskünfte zu geben.

Ein Anruf von Amtswegen kann auch nachteilig für den zukünftigen Arbeitnehmer sein.

Habe jetzt das nachträglich gefunden:
§ 98 SGB X Auskunftspflicht des Arbeitgebers
 

Kerstin_K

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Und der arbeitsvertrag muss auch nicht vorgelegt werden. Da gibt es nur enige Ausnahmen, ich glaub z. B. bei Lohnkostenzuschüssen, o das sein muß.
 

arbeitslos in holland

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richtig :icon_daumen:

av geht die mal gar nix an. ich kann mich-ohne grund-aus dem bezug abmelden :smile:
 

Jonny79

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Leihbuden sind übrigens verpflichtet, neueingestellte Sklaven dem Arschamt namentlich und unaufgefordert zu nennen - selbst dann wenn diese armen Schweine noch nie in ihrem Leben etwas mit dem Amt zu tun hatten. Das Arschamt hält hierfür sogar Formulare bereit, welche ich im Netz schon gesehen habe.
Hier:
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...ikation/V-AUeG-2b-Anzeige-Ueberlassung-AN.pdf

Denn ihr wisst ja: Die Leihbuden werden vom Arschamt streng kontrolliert:icon_lol::icon_lol::icon_lol:
 

stummelbeinchen

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Hallo,

ohne Deine Einwilligung darf das Jobcenter den AG nicht kontaktieren, zumindest nicht im Zusammenhang mit Dir. Und es gibt auch kein Formular, was der Arbeitgeber für Dich ausfüllen muss.

Ausnahme: Wenn der Arbeitgeber für Dich einen Zuschuss beantragt. Dann ist klar, dass da ein Formular kommt.
 
N

Nustel

Gast
Hallo.

weiß jemand ob die Agentur bei Arbeitsaufnahme ( wenn ich eine Änderungsmitteilung ausgefüllt habe, ggf Arbeitsvertrag beigefügt) den neuen Arbeitgeber dirket oder indirekt kontaktiert?
Also muss der neue AG dann ein von der Agentur zugestelltes Formular ausfüllen? Was genau stehen da für Fragen drin?
Kann es sein/ hat jemand Erfahrung dass die Agentur den neuen AG anruft und Fragen stellt? Welche Fragen genau waren das?

Vielen Dank
Gibt es irgendeinen zwingenden Grund dem JC alles aufs Brot zu schmieren. Freiwillig!!!!
Hast Du irgendwas unterschrieben das Du denen alles erzählen musst wie es in Deinem Leben ohne Amt weiter geht.
Eher nicht.
Lass Sie doch auflaufen. Die angelernten umgeschulten JC Mitarbeiter haben eh nur einen Horizont der kaum bis zum Ende ihrer Haare reicht.
Viel Glück im Job.
Viel Glück.
 

med789

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Den Arbeitgeber kontaktieren? ist bei mir hier so selbstverständlich wie das Atmen!!
Wenn mein Arbeitgeber mir nichts von den Gesprächen vom Jobcenter erzählen würde, hätte ich das bis heute nie erfahren

Aber Arbeitgeber bleibt cool.
 

Kerstin_K

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Das hört sich ja an, als würsen die öfter mal anrufen.

Wozu soll das gut sein und was wollen die wissen?
 

insolaner

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Die wollen wissen wie der Bewerber aufgetreten ist . Und wenn er durchs Amt vermittelt wurde bekommt der Arbeitgeber sehr wohl eine Benachrichtigung.
Die der Arbeitgeber ,wenn er möchte , ausfüllt und zurück sendet , machen aber die wenigsten.
 

Kerstin_K

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Diese Nachfrage kan man grade noch verstehen bei Bewerbern, die nicht eingestellt werden.

Nei Bewerbern die eingestellt werden, ist dass sinnfrei. Wird wohl okay gewesen sin, wenn es zu einer Einstellung gekommen ist.

Oder Reicht der Grips dazu niht mehr, wenn man in der Arbeitsargentur oder im Jobcebter arbeitet?
 
N

Nustel

Gast
Im Eingangsthread war keine Rede von Vermittlung des JC. Es war so zu verstehen, dass ein Bedürftiger bei selbst gefundener Stelle dem JC mitteilungshörig sein soll.
Und das ist so. Eine frühere Kollegin von mir wurde bombadiert mit "Anrufen zum Teil" wo sie denn nun beschäftigt wäre.
Sie hat intelligenterweise nicht geantwortet und ist heute selbständig!!
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich nicht. Niemand muss dem zukünfitigen Arbeitgeber sagen, dass er Aufstocker sein wird. Eine Verdienstabrechnung reicht als Vorlage beim Amt aus.

Der Arbeitgeber ist auch keineswegs verpflichtet, irgendwelche Formulare vom Amt auszufüllen oder Auskünfte zu geben.

Ein Anruf von Amtswegen kann auch nachteilig für den zukünftigen Arbeitnehmer sein.

Habe jetzt das nachträglich gefunden:
§ 98 SGB X Auskunftspflicht des Arbeitgebers

aber in der Verdienstbescheinigung stehen ja schon mal die Kontaktdaten des Arbeitgebers , also ist es dann eh egal und was mir aufgefallen ist sind inzwischen 99,9 % aller Arbeitgeber sich darüber im klaren, das man mit bestimmten Geḧältern nicht leben kann und , gut, man könnte anfangen was Anderes zu erzählen, wie : hab einen Freund/ Mann,Frau, oder großzügige Oma usw ( außer man wohnt noch bei den Eltern, okay, das ginge)ansonsten,weiß nicht, ob das ein guter Einstieg ist ?

So gesehen wird es immer zwangsläufig passieren, das Amt und Arbeitgeber von einander wissen ( Anschrift und Adressen ausgetauscht werden , wie z.B bei der Verdienstbescheinigung letztendlich )oder?
 
E

ExitUser

Gast
...Wozu soll das gut sein und was wollen die wissen?
Damit die Fallmanager sich die Beschaeftigungsaufnahme als ihren Verdienst anrechnen können. Gab in den Medien deswegen vor 3 Monaten mal kurz Wallung. Lief unter "Schoenung der Vermittlungsstatistik" und war vom Bundesrechnungshof aufgedeckt worden.

Der ganze "Bundesagentenstadel" ist doch nur noch kennziffergesteuert, was anderes koennen diese BWL-Typen im Vorstand ja nicht. Also ist auch die "Zahl erfolgreicher Vermittlungen in Arbeit" eine Kennziffer. Die zu türken ist einfacher als wirklich in richtige Arbeit zu vermitteln. Also...
 
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