Konnte jemand einen Job aufnehmen?

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Martin Behrsing

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. Wir würden gerne wissen, ob jemand von Euch einen Job aufnehmen konnte. Wenn ja, bitten wir um eine kurze Rückmeldung mit den Angaben: Beruf, Alter, Region (reicht ungefähr z.B. Umkreis Stuttgart, Geschlecht, Bezahlung angemessen, Zeitarbeit, fest angestellt oder prekär beschäftigt, dauerhaft aus ALG1, ALG2 raus). Hintergrund ist, dass führende Vertreter fest behaupten, der Arbeitsmarkt würde gerade für ältere Arbeitnehmer brummen". Wir nehmen hierzu eine Woche die Antworten entgegen. Bitte aber Erfahrungen mitteilen, wo sich vermeintliche Jobangebote als Flop herausgestellt haben. Bitte auch hierzu ein paar Angaben. Die Auswertung würde im Focus veröffentlich werden.

weil steht nicht wo die Info zu 2! hinsoll und welche Angaben ihr Genau benötigt...

Gelernte Berufe: Industriekaufmann und IT-Systemelektroniker, Derzeit ausgeübter Beruf: Produktionshelfer, Alter: 41, am 23. Mai 42, Region Aachen, Geschlecht Männlich, Bezahlung nicht angemessen genau 952.60€ Netto/Monat incl. Sonderzahlung Urlaubs und Weihnachtsgeld in Höhe von 8% die monatlich mit dem Lohn ausgezahlt werden, Steuerklasse I, Grundlohn ohne diese 8% 1203.70€ Brutto. bei 40 Std./Woche. Studenlohn Durschschnitt 6.94€ Brutto.

Es war erst Zeitarbeit (Okt-Dez. 2006) bei 7.-€/Stunde Brutto und 40 Std. Woche wovon 7 Std. ausgezahlt wurden, der Rest ging unbezahlt auf ein Zeitkonto. Da bekam ich netto 811.13€ raus. HartzIV vorher 693 €.... Also ergänzte ALGII meine Bezug. Ab Ende Dez. wurde ich mit 1 Jahresvertrag "übernommen".

Ergänzend zum jetzigen Lohn könnte ich noch ca. 10-20.-€ weiterhin von der ARGE bekommen, worauf ich wegen des Aufwandes derzeit freiwillig verzichte.

Bin jetzt seit Ende Dezember aus Hartz IV raus, wobei mir noch für 6 Monate ab Okt ( beginn Zeitarbeit) 172.50€ Einstiegsgeld von der ARGE gewährt wurde. Ab dann habe ich dann nur noch die 952.60€ Netto. Mein Arbeitsvertrag ist befristet für 1 Jahr.

Mit dem Einstiegsgeld zusammen ging es. Da dieses jetzt wegfällt und ich Kosten durch die Ausübung der Arbeit habe (u.a. Fahrtkosten, Verpflegung, Kleidung) nenne ich die Arbeitsstelle einen Flop, da ich immer noch Ansprüche an die ARGE stellen könnte, weil ich Netto zu wenig Geld verdiene, meine Ausbildungen dabei ausser acht lassend und mit HartzIV und einem 1€ Job nicht viel weniger Geld bei viel weniger Arbeitsstunden hätte. Meine Ausbildungen wurden in keiner Weise berücksichtigt, ich führe unter und mit meist sehr viel Jüngeren Mitarbeitern Hilfsarbeiten aus, so dass man von einer Förderung oder einem angemessenen Verdienst in meinem Alter wohl kaum reden kann.

Ich muss derzeit mit dem Bus unterwegs um 06.00 aufstehen, Fahrtzeit insgesamt ca. 1.5 Stunden hin und 1.5 Std. zurück, heisst ungefähr 19.10 Uhr bin ich wieder zuhause. Arbeitszeit dabei von 09.00 bis 17.30 Uhr.

Es heisst immer, es würden Fachkräfte gebraucht, gerade in der Zukunft. Aber ich bin nicht die Einzige Fachkraft, die am Rande des Existenzminimums und als Hilfsarbeiter arbeitet.

Falls ihr diese Beiträge woanders hin haben wollt lieber Martin... Bitte verschieben in die richtige Kategorie. Ich fand keine passendere jetzt.

Das Arbeitsangebot kam von der ARGE.
 

legia

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ich gehöre aufgrund meines alters (unter 25) zu der besonders geförderten gruppe, gleich bei alg2 antragstellung wurde ich in eine massnahme vermittelt, in die alle neukunden vermittelt werden. entsprechend ist auch das publikum. von menschen die weder rechnen noch schreiben können bis hin zu uni-absolventen ist alles dabei und natürlich sind alle teilnehmer für die dauer der massnahme weg aus der arbeitslosenstatistik. nächste woche neigt sich für mich die massnahme (4 wochen, vollzeit) dem ende zu und ich habe immer noch keine rückmeldung bezüglich meines alg2 antrages. leider hat die arge abends auch nicht offen, um mal nachzufragen und ob die nachweise die ich nachreichen sollte, aufgrund der massnahme geht es nur über den arge-briefkasten, angekommen sind, weiß ich auch nicht. am ende der massnahme kriegt jeder eine bewertung über die verschiendesten disziplinen die es so gibt und natürlich fort- und weiterbildungsvorschläge an die arge, der träger der massnahme kann jedoch auf die weiteren entscheidungen der arge keinen einfluss nehmen.
 

Helena

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Hallo,
ich bin 42 Jahre alt, alleinerziehend mit 2 großen Kindern, gelernte Bürokauffrau ohne "Erfahrung". Da meine Kinder statt Unterhalt Sozialhilfe bekommen haben, ist seit 2005 nicht mehr das frühere Arbeitsamt für mich zuständig, sondern Amt für Soziales. Seitdem bin ich total vergessen, bekomme keine Stellenangebote, keine Einladungen, lediglich ganz selten unsinnige 1-Euro-Jobs. Ich suche nicht mehr in meinem gelernten Beruf, sondern alles Mögliche, vom Verkäuferin bis zur Putzfrau. Ich bin sehr verzweifelt, denn ich bekomme NICHTS! Keine einzige Einladung zum Vorstellungsgespräch. Inzwischen weiß ich, es liegt an meinem Namen und meiner Herkunft. Obwohl ich Deutsche bin und als 17jährige mit meinen Eltern damals nach Deutschland kam. Es ist die reinste Diskriminerung! Obwohl ich seit 25 Jahren in Deutschland lebe, gibt man mir nicht die Chance, in Würde zu leben. Eine andere Erklärung finde ich leider nicht. Es ist auch bewiesen, warum gibt es in Frankreich und anderen EU-Ländern inzwischen eine anonyme Bewerbung? Warum wird es in Deutschland nicht praktiziert? Seit meiner Scheidung lebe ich total zurückgezogen, ohne soziale Kontakte, hoffe eine Stelle durch eigene Bemühungen zu finden. Wie es aussieht, ohne "Beziehungen" läuft es nicht. Ich bin total am Ende. Mit etwas Kleingeld würde ich längst auswandern, schon alleine wegen der Kinder, damit sie ohne Probleme eine Ausbildung bekommen. Hier bekommen sie trotz Abitur keine.

Liebe Grüße

Helena
 

Zappelelse

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Hallo,

Ich hab mich hier heute mal eingefunden.

Scheint das erste Forum zu sein in den man nicht beschimpft wird nur weil man H4 bekommt.

Auch mal von mir kurz meine Arbeitsgeschichte

ich bin am 12.01.2000 in den Mutterschutz gegangen, mein Arbeitsvertrag war befristet und endete am 24.01.2000

Mein Mann hat mir nie von seinen Finanziellen Problemen erzählt, ich habe regelmäßig mit seinem Gerichtsvollzieher Kaffee getrunken.

Nachdem ich kein Erziehungsgeld mehr erhalten habe habe ich meine Tochter in die Krippe gebracht, ging zum Arbeitsamt und fing an mich zu bewerben. Ich hab auch sofort einen 400,-€ Job gefunden.

Dann bekam ich eine Weiterbildung vom Arbeitsamt. Man dachte ich ging das alles schnell.
Ich hab diesen ECDL - Computerführerschein gemacht und Wirtschaftsenglisch.

Ich Glaubte nun reißt sich der Arbeitsmarkt um mich.
zuerst hab ich alle Zeitarbeitsfirmen abgeklappert.
Das Resultat war niederschmetternd, ich sei zu lange aus meinem beruf ich hätte keine Chance vermittelt zu werden, ausserdem fehle mir die Berufserfahrung.

Also bewarb ich mich allein.

Dann wurde mein Mann arbeitslos, weil sein Betrieb aufgab.
Jetzt bewarb ich mich auch auf Vollzeitstellen in allen möglichen Bereichen.
Ich habe in den letzten 2,5 Jahren 467 Bewerbungen geschrieben und nur 221 Absagen erhalten, ( hab ich in exel dokumentiert )
von dem Rest hab ich nie was gehört.
Ich bin 40% Gehbehindert, ich kann nicht jeden Job ausüben.

Seit 2,5 Jahren bin ich von meinem Mann getrennt
Ich mußte meinen geliebten 400,-€ Job aufgeben ( ich hatte keine Betreuung für mein Kind von 17:30 - 23:30 Uhr )

Das war gerade noch Sozialamt nicht H4 ich bekam damals noch Arbeitslosenhilfe

Früher war ich toll, taffe Hausfrau. Um Kind und Mann kümmern und fürs eigene Vergnügen ein bisschen Jobben gehen, die absolute ideallösung.

Tja dann war ich Alleierziehend und Arbeitslos.
Plötzlich war ich so ne typische Hartz4 Empfängerin, ich könne ja arbeiten gehen.
Und überhaupt, warum trennst du dich von deinem Mann wenn du das gar nicht alleine Finanzieren kannst.

Das war eine schlimme Zeit, ich hab eine Bewerbung nach der anderen geschrieben, war zum bewerbungscoatch.
Am inhalt meiner Bewerbung liegt es nicht.

Das Loch in das man fällt wird von absage zu absage tiefer.

Ich stehe seit 2,5 jahren auf der Warteliste für einen 1,-€ Job
ich würde in die Luft springen vor Glück wenn ich einen bekomme.

Ich hab versucht Ehrenamtlich arbeit zu finden, auch nichts
 

Sternglitzern

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Hiho

Melde mich auch gerne zu dieser Umfrage:

Alter: 46, alleinerziehend
Eine Tochter mit 13, zwei Töchter erwachsen
Seit zweieinhalb Jahren arbeitslos
Arbeite seit einem Jahr bei der AWO als ehrenamtliche Mitarbeitern, damit mir zuhause nicht die Decke auf dem Kopp fällt und ich ein paar euro nebenher habe, die ich dringend brauche.

Habe ab dem 15. Juni eine 50% Stelle in einem Altenheim im Umkreis Stuttgart als Stationshilfe gefunden. Bezahlung nicht gerade toll:-( grade mal 625 Euro. Da mir aber die AWO meine ehrenamtliche Tätigkeit in einen 400 Euro Job umwandelt und ich dann mehr Stunden machen kann, werde ich es wohl schaffen aus dem Hartz 4 Getöns aussteigen zu können. Krieg jetzt auch net mehr als 700 Euro. Das werde ich wohl mit den beiden Verdiensten überschreiten und bin somit aus dem Bezug raus.
Bedeutet für mich aber auch neue Schulden, da ich wohl ein Darlehen beantragen muss, um im Juli Geld für meine Miete zu haben.

Ansonsten hab ich auf dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen, da ich keine volle Ausbildung habe und drei Kinder erzogen habe, von der ARGE kam so gut wie NICHTS, ein einziger Vorschlag in all der Zeit.

Liebe Grüße

Ela
 

Hallodrio

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Ja,

war fast 3 Jahre AL, davon ca 6 Monate ALG2

Arbeit seit Feb. 2007, Chef weiss nix von AL2

Arbeit nur über Eigeninitaitve erhalten über einen privaten Vermittler, Vermittlungsgutschein, auch Eigeninitative

Vom Amt kam so gut wie nie was, Meldung nur alle 3 Monate, wenn mal ein Arbeitsangebot gesendet wurde war es absolut unbrauchbar.

Ich, 32, w, ungebunden
 

alpha

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Alter: 35.
Familienstand: ledig
Ausbildungen: a) Fachlagerist (damals hieß das noch Handelsfachpacker) und b) Industriekaufmann

Fortbildungen/Kurse/Praktika: 3 Praktika im Bereich IT (PCs zusammenschrauben etc.) ,Handel (Hiwi Arbeiten) und Industrie (Stahlwerk-Materialwirtschaft), Wirtschaftsenglisch, Cambridge FCE, Verkaufstraining, Rhetorik+französisch Kurs VHS, Sprachen: Englisch: gut, Französisch: rudimentär

Dem deutschen Staat (*lach*) treu gedient bei Bundesluftwaffe

Bin Jan 2003 arbeitslos geworden (Fa. mußte Personal abbauen wegen "Umstrukturierung" sowie der Feststellung eines sog. Logistikers, dass die Personalkosten zu hoch wären)
Seitdem: Schaden am Knie, konnte urspr. Tätigkeit nicht mehr machen, nach ca. 7 Monaten Bearbeitungszeit des AA konnte ich Umschulung machen (2 Jahre). Erfolgreicher Abschluss - aber keine Stelle im kaufmännischen Bereich zu finden. Hätte Lagerarbeiter machen können (Zeitarbeit ca. 7€), aber aufgrund körperl. Einschränkung nicht möglich. Call Center Agent in Niederlanden wäre möglich gewesen, aber aufgrund neu aufgetauchter familiärer und persönlicher Probleme kein Umzug möglich. Mehrere Bewerbungen nach UK, Irland + NL geschrieben, festgestellt, dass die Firmen dort überwiegend -> vernünftiger und respektvoller <- mit Bewerbern umgehen als die deutschen !!

Angebote f. Arbeit, Vollzeit: bis heute ca. 8-9, auf alle beworben, 2 waren schon besetzt, 2 waren total ungeeignet.. aber immerhin.
Angebote f. Arbeit, Teilzeit: bis heute kein einziges.
Angebote f. Arbeit, Minijob: bis heute kein einziges.
Angebote f. sinnvolle Massnahmen: - (Ausser eines Bewerbungstrainings, was ich selber vorgeschlagen hatte, nach ca. 20 erfolglosen Bewerbungen)
Angebote f. unsinnige Massnahmen: -
Angebote f. Schulungen, Weiterbildung, Ausbildung, was auch immer: - (alles selber gesucht und bezahlt - Volkshochschule mit Sozialtarif zB)
Anträge auf Förderung, sinnvolle Massnahmen, Führerschein usw.: Ein Vorschlag meinerseits für SAP Schulung wurde nicht weiterverfolgt.

Eigenbewerbungen bis heute: Ca. 100-110. Werden weniger, da mir die Firmen im Umkreis langsam ausgehen.

Beobachtungen in der Zeit von 06/06 - heute:
Vermittlung: "Meine" Arge arbeitet rel. gründlich, kaum was geht verloren (bisher)
Meine Vermittlerin ist rel. okay, jung und hat das Problem, dass sie einfach überfordert ist mit den vielen versch. Berufsgruppen die sie bearbeiten muss. Kennt zB. nicht das SAP Programm..weil bei Arge die "Kunden" per Nachnahme den Vermittlern zugeteilt werden, nicht nach Berufen. Arbeitstellen für Leute wie mich können sie dort natürlich auch nicht schaffen.
Leistungen: Ebenfalls rel. junge SB, die schon darauf achtet möglichst Geld zu sparen. Allerdings wurden mir bisher die Leistungen pünktlich überwiesen. Wegen 10€ oder so, die ich eigentl. mehr bekommen müsste, nach meinen Berechnungen, habe ich aber keinen Aufstand gemacht, da ich das halbwegs "gute" Verhältniss mit Arge nicht riskieren will. Können einem ja, wenn sie wollen, das Leben noch mehr verderben. Behandlung bei Arge: Angemessen, man wird sogar auf Flur gegrüßt.

Ich denke als H4 ist es sehr schwer wieder in Arbeit zu kommen, ausser Niedriglohn, Sklavenarbeit o. 1€ Job. Sogar meine in Eigeninititive durchgeführten Fortbildungen interesieren die Arbeitgeber hier kaum.
 

ladydi12

Super-Moderation
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Hallo zusammen,

obwohl ich jobmäßig erst guter Hoffnung war, sieht es bei mir jetzt total traurig aus. Im klartext: Nix aber absolut NIX!! in aussicht.

meint ladydi12
 

alpha

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Da fällt mir noch eine Frage ein: Ab wann ist man eigentl. eine "Fachkraft"... nur mit Studium, 1er Noten, 25 Jahre jung + 10 Jahren Berufserfahrung und dem Willen auch für Niedriglohn zu arbeiten ??

Normale Ausbildungen + Fortbildungen zählen anscheindend kaum noch und Abi habe ich auch net (nur qual. FOR).... wahrsch. wird man bald als Fensterputzer studiert haben müssen und div. Diplome vorweisen müssen...

Ausserdem wollte ich noch hinzufügen, dass sich inzwischen auch bei mir (wahrsch. durch längere Arbeitslosigkeit bedingt) das nicht zurücksenden von (teuren) Bewerbungen häuft..habe für diesen Monat (bedingt durch Gasrechnung, KFZ-Versichung+Steuer - man muss ja mobil sein) noch ca. 90€ zum Leben.
 

corazon1311

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Will mich hier auch mal kurz einreihen.

Bin 44 Jahre, weiblich, geschieden.
Alleinerziehende von zwei Teenies.
Raum östliches Ruhrgebiet.

Suche seit meiner Trennung (3 Jahre!!) eine Arbeit, die uns drei über Wasser hält. Bevorzugt in meinem erlernten Beruf, den ich bis zur Geburt meiner Kids ausgeübt habe (Bürokauffrau, Buchhaltung u. Büroallroundkraft).

Von Arbeitsamt oder Arge kam in der ganzen Zeit ein einziges Angebot.
Aber dort war man wohl auch nicht scharf auf eine Alleinerziehende.

In 2004 hat man beim Arbeitsamt alles versucht, um mir eine Fortbildung als Berufsrückkehrerin zu verwehren. Dumm gelaufen.......habe das Haus nicht verlassen, bis ich einen Bildungsgutschein für 12 Monate in der Hand hatte......:))

Trotz toller Schulung (Buchhaltung aufgefrischt, DATEV u. ECDL) keine Chance.

Zwischenzeitlich bei einem Möbelhaus im Restaurant ausgeholfen --> eigene Initiative.

Auf Vorschlag der Arge habe ich auch Call-Center versucht ("Schulungsmaßnahme", mit Versprechungen, die einfach unwahr waren) ---> unmöglich!! 50 km Anreise mit Zug und klappte nicht mit den Kids. Sohn hat in der Zeit Therapie geschmissen.

Am 18.07.07 trete ich nun eine minderbezahlte Stelle (30 Std/Woche, 1.100,- Euro brutto, 2 Jahre befristet) in meiner Nähe an. Entspricht nicht meinem Können, aber ich hoffe immer noch, etwas Besseres zu finden.

Bewerbungen in schriftlicher Form bis dahin um die 100.
Unzählige mündliche Versuche kommen dazu.

Ich denke, dass ich damit erstmal raus bin aus ALG II. Kann das auch nicht mehr.......dieses ständige Rechtfertigen, nach deren Pfeife tanzen usw.

Wünsche allen anderen hier viel Glück und viel Erfolg!!!!

corazon
 

redfly

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Hallo corazon1311,

ich habe nur mal ein Frage, wie kann man mit 1.100 € Brutto den Bedarf mit 3 Kindern plus die Unterkunftskosten decken ? Ich denke Dir steht trotz der neuen Beschäftigung aufstockendes ALG II zu.


mfg ft60user
 

Arwen

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Hallo

Wenn noch Kindergeld für drei Kids, evtl. Unterhalt und vielleicht Wohngeld dazu kommen, ginge das... irgendwie...


Gruß, Arwen
 

corazon1311

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Hallo ft60user, hallo Arwen,

stimmt, zu meinem Lohn kommt Kindergeld für zwei Kids und zweimal Mindestunterhalt hinzu.

Ob mir noch Wohngeld zusteht, müßte ich mal klären. Ich weiß, dass ist nicht gerade viel, aber irgendwie kommt man damit schon hin.

Meine Kids und ich haben keine großen Ansprüche (kein Auto etc.). Das Einzige, was mir im Magen liegt, sind zwei Klassenfahrten im kommenden Schuljahr, die nun kurzfristig beschlossen wurden. Macht zusammen mal eben schlappe 550-600 Euro incl. Taschengeld. Ersparnisse haben wir keine mehr (104 Euro....das wars).

Na ja.....wir werden sehen.

Grüße

corazon
 

ofra

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wie sich immer wieder zeigt, kommt von der ARGE so gut wie nix an stellenangeboten. wenn man mal dort gelandet ist, ist es vorbei mit förderung jeglicher art.
ich hab vor mehr als einem jahr weiterbildung+praktikum gemacht. seither nix mehr an angeboten erhalten. vielleicht im herbst wieder eine neue weiterbildung.

ich habe auch den eindruck, wie manche andere hier, dass eigeninitiative und weiterbildungen keinen eindruck mehr machen auf arbeitgeber.
ich frage mich oft, welche art von mitarbeitern die sich eigentlich wünschen?
eine höhere bezahlung aufgrund besserer qualifikation kann man sich ja auch nicht erwarten.
 

Arwen

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ExitUser

Gast
Aus PR Sozial:

ARGE kann Klassenfahrten auch ohne Hartz IV fördern Donnerstag, 28. Juni 2007 Auch wer kein Arbeitslosengeld II (ALG II)/Sozialgeld bezieht, kann von der örtlichen ARGE (im Kreis Soest: aha) einen Zuschuss zu den Kosten einer Klassenfahrt bekommen. Darauf hat jetzt der DGB-Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke (DGB A-E-G) hingewiesen. "Wenn das Familieneinkommen für einen regelmäßigen Bezug von ALG II zu hoch ist, kann die Familienkasse mit den Kosten für einen mehrtägigen Schulausflug überfordert sein. Dann muss die aha einspringen!", betont Ortsverbandsvorsitzender Holger Schild. Weil dazu immer wieder Fragen an die Gewerkschafter herangetragen wurden, haben sie eine entsprechende Information an die Schulen in Anröchte, Erwitte und Geseke gesandt - an die Schulleitungen, die Elternpflegschaften und die Schülervertretungen. "Wir hoffen, damit für mehr Klarheit zu sorgen", wünscht sich der DGB-Ortsverband.
In einer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag hat die Bundesregierung betont, dass eine finanzielle Unterstützung für pädagogisch wertvolle, mehrtägige Klassenfahrten zusätzlich zu den Regelsätzen erbracht wird. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren hat die für den Kreis Soest zuständige ARGE vor dem Dortmunder Sozialgericht verloren. Sowohl die Antwort der Bundesregierung als auch das Gerichtsurteil gegen die aha dokumentieren die heimischen DGBler auf ihrer Internet-Homepage unter www.DGB-Ortsverband.de.
"Grundsätzlich kann und sollte jeder einen Antrag auf ALG II/Sozialgeld stellen, der über ein nur geringes Einkommen verfügt", empfehlen die Gewerkschafter. Wenn besondere, einmalige Belastungen anstehen, ist das besonders dringend zu empfehlen: Bei Klassenfahrten ebenso wie bei der Geburt von Kindern oder einem Umzug in eine andere Wohnung. Das kann - und sollte - auch bei einem abgelehnten Antrag auf ALG II/Sozialgeld passieren.
Gewerkschaftsmitglieder können sich dazu vom DGB oder ihrer Gewerkschaft individuell beraten lassen. Allen Bürgerinnen und Bürgern steht neben den örtlichen Arbeitslosenberatungsstellen auch die aha für die Beantwortung der Fragen zur Verfügung: "Umfassende Beratung und Aufklärung über individuelle Ansprüche ist der aha ein Herzensanliegen", weiß Holger Schild. Außerdem sei die aha zu der umfassenden Information und Beratung gesetzlich verpflichtet.
Voraussetzung für finanzielle Unterstützung durch die aha ist aber immer ein entsprechender Antrag. Den sollte man unbedingt stellen, auch wenn das Anliegen schon mündlich abgewiesen wird. "Nur mit einem schriftlichen Bescheid kann man nachprüfen, ob die Beurteilung der aha richtig ist und nur gegen einen solchen Bescheid kann man kostenlos Widerspruch einlegen", so die heimischen Gewerkschafter. Falsche aha-Entscheidungen können natürlich auch auf dem Rechtsweg überprüft werden.

Holger Schild
Holger.Schild@DGB-Ortskartell.de


Viele Grüße,
angel

 

burki

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Hi,
wie sich immer wieder zeigt, kommt von der ARGE so gut wie nix an stellenangeboten. wenn man mal dort gelandet ist, ist es vorbei mit förderung jeglicher art.
ich hab vor mehr als einem jahr weiterbildung+praktikum gemacht. seither nix mehr an angeboten erhalten. vielleicht im herbst wieder eine neue weiterbildung.

ich habe auch den eindruck, wie manche andere hier, dass eigeninitiative und weiterbildungen keinen eindruck mehr machen auf arbeitgeber.
ich frage mich oft, welche art von mitarbeitern die sich eigentlich wünschen?
eine höhere bezahlung aufgrund besserer qualifikation kann man sich ja auch nicht erwarten.
auch wenn ich hier schon geschrieben habe, eine Anmerkung:
"Meine" ARGE hatte mir in den letzten Monaten etwa 50 "Jobangebote" geschickt, die eben den Bodensatz (max. Stundenlohn 7 EUR, fast durchwegs nur mit PKW erreichbar, alle über 50 km entfernt, primär 3 Schichten, ...) darstellten.
Da ich Physiker mit sehr gutem Diplom und langjahriger Berufserfahrung bin (bin nur aufgrund familiären Gründen - habe meine krebskranke Schwester gepflegt - aus der Selbstständigkeit ins ALGII hineingerutscht), fanden diese Zwangsbewerbungen bei den Firmen zum Glück kaum Gehör.
Praktika (z.B. als Packhelfer) wurden mir auch aufgezwungen, doch glaubt ihr wirklich, dass die Massnahmen einer ARGE qualifizierend sind?
Natürlich hat sich ein Grossteil der Arbeitgeber bei den Einstellungskriterien in einen gewissen Wahn hineingesteigert, doch meine ich immer noch, dass die Eigeninitiative mehr oder minder der einzigste Weg raus aus Hartz IV ist.
Ihr glaubt nicht wie sehr ich gejubelt habe, als ich vor 2 Monaten meinen jetzigen Arbeitsvertrag unterschrieben habe. Dabei ging es mir weniger um die Kohle, als um das Freihheitsgefühl, bzw. das Gefühl endlich wieder Mensch sein zu dürfen und nicht ständig von völlig ungeeigneten ARGE-Mitarbeitern drangsaliert zu werden.
Gruss
burki
 

corazon1311

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Hallo Kerstin,

ich komme erst heute dazu hier vorbei zu schauen.

Ganz lieben Dank für den Link (liess sich bei mir einwandfrei öffnen).
Diese Info war mir neu. Ich werde dies berücksichtigen, wenn die Schule mit den endgültigen Daten und Zahlen um die Ecke kommt.
Ich finde es toll, dass einem hier so selbstverständlich weitergeholfen wird.:icon_daumen:

Liebe Grüße
corazon
 

Fortunatus

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Der Aufschwung ist da, nach fünf Jahren schlecht bezahlter geförderter Jobs, Fortbildung, Bewerbungskurs, 1-Euro-Job und ehrenamtliche Arbeit, habe ich ab Montag für 7 Monate wieder einen Job. Zwar nur ein Aushilfsjob, dafür aber eine recht anspruchsvolle kaufmännische Tätigkeit, die gut bezahlt ist. Alternativ hatte ich noch folgende Angebote die letzten 2 Wochen: 1 Halbtagsjob für 1 Jahr oder 2 Zeitarbeitsjobs, auch beide befristet. Na ja, aber ich frage mich halt, was ist dann nach den sieben Monaten? Dann geht der ganze Fu.. mit der ARGE wieder los. Als ein Bekannter neulich meinte, jetzt ist die Zeit endlich wieder richtig Fuß zu fassen, da sagte ich, dass eine Wahl zwischen Halbtags oder befristeter Aushilfstätigkeit ohne Übernahmemöglichkeit wirklich der Aufschwung schlechthin ist, Angie ich danke Dir, Du bist so toll! Zumindest 7 Monate Ruhe vor den Menschen, die einem helfen wollen sich subterran zu verwirklichen
 

Kolja1963

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Fast geschafft

Hallo bin neu hier,

Alter: 43
Abschluss: Sparkassenbetriebswirt
seit 30.06.2002 arbeitslos, erst ALG1, dann ALGII und Hartz IV
verheiratet, 1 Kind 2 J. (ab Dezember 2. Kind)

Dank eines "vernünftigen" Fallmanagers wenig Probleme. Nur wirklich sinnvolle Bewerbungen geschrieben. (insg. ca. 50). Keine Weiterbildungsangebote erhalten, da sowieso überqualifiziert. Diverse Vermittlungsangebote über ARGE.

Jetzt ist es passiert!!!:icon_biggrin:
Jobangebot über Arbeitgeberservice Agentur Halle/Saale (ca. 160 km Entfernung, rd. 3 Std. mit dem Auto)

unbefristet und fair bezahlt !!!!! Zusage am 16.07.2007, Vertrag am 20.07.2007.
Problem: soll/kann am 01.08.2007 dort anfangen

ABER

Zahlung H4 vorläufig eingestellt (Brief kam gestern (Sa.)). Mobilitätshilfen beantragt, noch kein Bescheid. Logischerweise kein Geld für die Fahrt, die 2. Unterkunft, das Leben an sich etc.

Geld bei Verwandten und Bekannten leihen fällt flach, da erst vor einer Woche mein ur-altes Auto den TÜV nicht überzeugen konnte und die liebe Verwandtschaft mich/uns beim Erwerb eines (halb-)alten Autos unterstützt hat.

Morgen früh ohne Termin Aufschlag bei der ARGE geplant um den Job doch noch zu retten.

Hoffentlich noch ein Happy-End

Grüße an alle Hoffenden

P.S.: kann auch ganze Sätze schreiben, hält aber beim lesen zu sehr auf.

Nachtrag:

Habe gerade den Thread gelesen, dass die ARGE tatsächlich das Recht hat die Leistungen einzustellen, obwohl der gesunde Menschenverstand sagen müsste, dass bis zu einer nachträglichen Lohnzahlung der Arbeitswillige und seine BG ggfs. schon verhungert ist, oder die Arbeit gar nicht aufnehmen kann etc. Auch ein Vorschuss vom zukünftigen Arbeitgeber bringt bei genauem Nachdenken natürlich überhaupt nichts, weil sich das Problem damit nur verschiebt, falls überhaupt ein AG bereit ist einem neuen MA einen Vorschuss zu gewähren. Bleibt nur das Darlehen, falls es bewilligt wird (oder gibt es da einen "Rechtsanspruch").
 

Der Kutscher

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Hallo Ex-Kollegen !

Ja, ich hab grad nen Job gefunden - bzw. gleich mehrere !

Bin ein 40jähriges Männchen aus Kiel, gelernter Maschinenschlosser, hab aber jahrelang als Kraftfahrer gearbeitet.
Vom Arbeitsamt oder Jobcenter kam in 2 1/2 Jahren EIN Jobangebot, für ne Leihfirma....
Nun sollte ich nen 1€-Job kriegen, hab daraufhin mal ernsthaft gesucht, und massenhaft Stellen gefunden, und alle so gut oder sogar besser bezahlt als früher ! Hätte überall sofort anfangen können ! :biggrin: Keine Ahnung warum...aber ich finds gut !

Wünsche Euch allen auch so viel Glück und Gute Besserung !!!
 

zeppi

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Hallo,
bin auch neu hier... ist zwar schon etwas länger her, aber hier mal die Daten zur Umfrage :

Alter : 34
Beruf : System Engineer
Ort : Zürich ( CH )
Anstellung : Vollzeit, unbefristet
Gehalt : ca. 3750 Euro (netto, je nach Umrechnungskurs CHF-EUR )
Urlaub : 25 Tage
tägl. Fahrweg : 13 km einfach
ALG II : raus
Familienstatus : ledig

Ist mittlerweile schon 1 Jahr her...aber von der ARGE war ich trotzdem enttäuscht.

Mitte 2004 habe ich meine IT-Firma verkauft und bin dann direkt 2005 in ALG II abgerutscht. Ich wollte von Anfang an eine Weiterbildung in der IT-Branche, da ich dort selbständig war. Allerdings war dafür zuerst bei dem Arbeitsdamt ( so hiess es 2004 noch ) nie Geld vorhanden. Nach ca. 1 Jahr warten und Nichtstun, gabs dann ab September 2005 wirklich einen Bildungsgutschein. Nach Abschluss der Bildungsmassnahme hatte ich dann innerhalb von 2 Wochen in der Schweiz ( wo ich von Anfang an auch hin wollte ) einen Job.
Hilfe vom Arbeitsamt : null
Stellenangebote : null ( hab ich nicht danach gefragt )
Auswahl der Weiterbildung und Erörterung, was alles darin sein sollte : ARGE = null ( hab ich mich selbst darum gekümmert ).

Ich bin immernoch sauer, weil ich 1 Jahr hingehalten wurde und ich wenn ich das vorher gewusst hätte, die Massnahme selbst bezahlt hätte. Ich verstehe auch die Logik nicht : So kam der Staat 1 Jahr für mich auf ( incl. Bildungsmassnahme natürlich etwas länger... ) und ich habe dem Amt auch exakt erklärt, was ich machen will und wie gut die Chancen in der Schweiz stehen...bzw. schon damals standen...

Grüsse

Peter
 
D

Debra

Gast
In diesem Jahr ist es besser geworden. Die Firmen stellen wieder ein und haben auch das Alter heraufgesetzt (bisheriges absolutes Limit für Büro: 45, jetzt nehmen sie auch drüber).

Insgesamt hatte ich mehrere Stellenangebote, zu unterschiedlichen Konditionen. (Angebote von der ARGE: nicht akzeptabel, da dann SOFORT der Lohn gedrückt wird, so dass man netto gerade so viel hat wie ALGII.) Viele waren aber nur über ZA (Urlaubsvertretung etc.), also prekär.

2 Vorstellungsgespräche, die ich selbst vermasselt habe, für permanent, direkt vom Arbeitgeber.
Nun habe ich eine auf etwas über 1 Jahr befristete Tätigkeit an der Uni. Bezahlung: einigermaßen ok.

Inzwischen wurde ich aber wieder von einer ZA in Frankfurt angerufen, es geht um eine direkte Vermittlung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Diese Firma wollte mich schon einmal einladen, das überschnitt sich aber leider mit einem Vorstellungsgespräch in Hamburg. Jetzt ist die Stelle offenbar wieder zu vergeben, denn verschiedene ZA suchen gerade auf allen Seiten nach jemandem dafür (leicht zu erkennen an der ungewöhnlichen Arbeitszeit). :icon_wink:

Beruf: Fremdsprachen-/Anwaltssekretärin
Alter: 46
 
D

Debra

Gast
Ihr glaubt nicht wie sehr ich gejubelt habe, als ich vor 2 Monaten meinen jetzigen Arbeitsvertrag unterschrieben habe. Dabei ging es mir weniger um die Kohle, als um das Freihheitsgefühl, bzw. das Gefühl endlich wieder Mensch sein zu dürfen und nicht ständig von völlig ungeeigneten ARGE-Mitarbeitern drangsaliert zu werden.
Gruss
burki


Ging mir auch so. :icon_wink:
 
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