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Kommt man aus der Krankenkasse nie wieder raus ?

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fffrank

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#1
Hallo,

mir wurde heute von der Barmer gesagt, wenn ich mich bei denen freiwillig versichern lasse für so ca. 130 Euro pro Monat, dann komme ich auch nicht mehr raus.
Wenn ich keine Beiträge mehr aufbringen kann, häufen sich bei mir Schulden an, die ich zahlen muss.

Aber ganz einfach abmelden geht gar nicht.

Haben die etwa recht ?
Was ist, wenn ich nicht zuahlen kann ?
Danke
 

Richardsch

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#2
Hallo,

mir wurde heute von der Barmer gesagt, wenn ich mich bei denen freiwillig versichern lasse für so ca. 130 Euro pro Monat, dann komme ich auch nicht mehr raus.
Wenn ich keine Beiträge mehr aufbringen kann, häufen sich bei mir Schulden an, die ich zahlen muss.

Aber ganz einfach abmelden geht gar nicht.

Haben die etwa recht ?
Was ist, wenn ich nicht zuahlen kann ?
Danke
Nein, mit Sicherheit nicht, es sei denn, du unterschreibst für einen bestimmten Zeitraum. Zum Thema Barmer habe ich aber eben mal gegoogelt und was ich da las, würde mich persönlich ermuntern nicht der Barmer beizutreten.

Gruß Richard
 

Kerstin_K

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#3
Da wir imzwischen eine Krankenversicherungspflicht haben, mußt Du eh versichert sein, ob Du zahlen kannst oder nicht.

Wenn jemand Hilfsmitel benötigt, kann ich von der Barmer allerdings auch nur abraten, es sei denn man hat Lust auf ständigen Kampf. wenn ich von Problemen mit der KK höre bei uns im Verein, dann geht es in den meisten Fälllen um die Barmer.

Mein Tipp: AOK Rheinland-Hamburg. Hatte die Bewilligung für meinen neuen Rollstuhl nach knapp 2 Wochen!
 

ethos07

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#4
Bei Zahlungsunfähigkeit ist die Krankenversicherungspflicht absolut heimtückisch: Krankenkassen dürfen offenbar - ähnlich wie das Finanzamt - ohne größeren Mahnlauf schnell in alles Eigentum hinein betreiben.
Man kann jedoch über das Sozialamt versuchen, eine Übernahme dieser Versicherungsbeiträge zu erhalten.
Bei Selbständigen müßte eigentlich auch die ARGE einspringen, wenn man nur, weil man die Kassenbeiträge nicht aufbringen kann, bedürftig würde. (Bei mir hatten sie diesen Antrag allerdings über Monate abgewimmelt.)
 

Debra

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#5
Ja, ich kenne Selbständige, die HartzIV beziehen. Das geht. Auch habe ich gelesen, dass, wenn man nicht zahlen kann, diese Schulden angehäuft werden, aber man selbst nur eine Versorgung im Notfall bekommt. Die KV-Beiträge musst Du dann später nachzahlen. Genial. :icon_rolleyes:

Auch habe ich gelesen, dass, wenn man z.B. vorübergehend im Ausland lebt, man 40,- EUR im Monat bezahlen muss, sonst wird man nicht mehr aufgenommen, wenn man nach D zurückkehrt. Eine KV hat man deswegen jedoch nicht. Kann das jemand bestätigen?
 

fffrank

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#6
Zuschuss zur Krankenkasse

Weiß jemand, ob man bei der ARGE auch nur einen Zuschuss beantragen kann ?

Danke
 

Richardsch

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#7
Da wir imzwischen eine Krankenversicherungspflicht haben, mußt Du eh versichert sein, ob Du zahlen kannst oder nicht.
Das ist so nicht ganz richtig. Bei Selbständigen/Freiberuflern oder auch Nichtbeschäftigten (ohne Leistungsbezug) greift die Versicherungspflicht nicht.

@ethos07
Krankenkassen dürfen offenbar - ähnlich wie das Finanzamt - ohne größeren Mahnlauf schnell in alles Eigentum hinein betreiben.
Das ist richtig. Man kann allerdings zu jeder Zeit aus der KV austreten bzw. diese für eine bestimmte ruhen lassen, wenn man sieht das man nicht zahlen kann. Sich einfach nicht drum kümmern und denken, wenn man die Karte nicht nutzt braucht man nichts zu zahlen, ist verkehrt und führt zu Schulden.

@Frank
Nun weiß ich wirklich nicht wie das ist, wenn man das Pferd von hinten aufzäumt. Ich bekam ALG II, war also automatisch versichert. Als ich mich dann selbständig machte und noch nicht ausreichend Einnahmen hatte, war ich auch weiterhin über die ARGE versichert. Normal wäre, dass du dann auch die KV von der ARGE bekommst, da bei denen aber nichts normal ist, möchte ich lieber nichts Verkehrtes sagen :) Den Antrag auf Übernahme der Kosten für die KV würde ich auf jeden Fall stellen.

Gruß Richard
 

fffrank

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#9
Danke

Ja Danke erstmal.

Kann man also bei der ARGE einen Antrag stellen, dass die meinen Krankenkassenbeiträge übernehmen.

Können die mich dann auch mit 1 Euro Jobs nerven usw ?

Oder habe ich bei nur Übernahme der KK-Beiträge vor der ARGE Ruhe ?

Danke
und Grüße
 

ethos07

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#10
kann man also bei der ArGe einen Antrag stellen... bei Nur-Übernahme der KK -Beiträge vor der ArGe Ruhe?
Theoretisch ja, praktisch eher nein :icon_kinn:
dies sieht zwar das Gesetz so vor - aber ich denke (jedenfalls abgeleitet von meinem Fall) dass es dafür leider keine spezielle Berechnungssoftware bei der ArGe gibt.:biggrin:
Jedenfalls war es bei mir so, dass, nachdem mein Antrag auf KK-Beiträge ewig ignoriert wurde, eine ganz normale ALG-II-Prozedur einsetzte- mit dem netten Ergebnis, dass ich dann wesentlich mehr vorläufige Leistung erhielt als nur meine KK-Beiträge :icon_kinn:

Ich habe mir inzwischen angewöhnt im Umgang mit diesem Amt die Logik zu Hause zu lassen und auf ein Art Institnkt umgeschaltet, wie im Umgang mit einem merkwürdig unbekannten Großtier :biggrin:

Man kann aber jederzeit aus der KK austreten bzw. diese für eine bestimmte Zeit ruhen lassen...
M.W. hat sich genau das seit April 07 geändert. Nur noch Leute, die bisher noch nie in einer Kasse waren haben noch eine Galgenfrist bis Anfragn 2009, in der sie ohne Versicherung sein dürfen.
 

fffrank

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#11
Nochmal Danke

Mir wurde gesagt, dass es bald Formulare für die Nur-Übernahme der Krankenkassenbeiträge geben wird.

Da dies Selbständige entlasen soll, würde man auch verschont vor neuen Jobangeboten.


Wie ist das eigentlich, es gibt doch so viele offenen Stellen bei der Zeitarbeit.
Warum schickt die ARGE da keine Arbeitslosen hin ?

Das die Jobs dort meist Müll sind ist klar, aber mich wundert, dass die ARGE die Leute nicht in die Zeitarbeit zwingt.

Kann jemand etwas zur Aufklärung beitragen ?

Danke
 
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