Kohlebeihilfe Zusatzantrag

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ossy

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Hallo Liebe Board Mitglieder!

Habe ein alt bewehrtes Problem mit der Bewilligung meiner Heizkosten.
Wie Ihr alle bestimmt ja schon wisst gibt es eine Heizkostenpauschale von 500€. Diese habe ich bewilligt bekommen und habe mir hier von privat Kohle gekauft. Ohne Rechnung und Quittung versteht sich. Nun habe ich vor kurzem ein zweit Antrag gestellt da meine Kohle sich dem ende nähert. Ein Brief AfB. brachte mir nun heute die Ernüchterung. Die wollen von mir Gründe und Nachweise über die Verwendung meiner 1.Heizkostenpauschale die ich in Oktober bekommen habe. Das kann ich natürlich nicht. Da keiner der Zechenarbeiter die mir ihre Kohle verkauft haben mir eine Quittung ausstellen würden.
Wie kann ich am besten eine Begründung schreiben, so das mein Antrag nicht abgelehnt wird. Habe schon etwas zusammengefasst. Ich würde mich freuen wenn mir einer helfen würde da ich nicht so der Stärkste bin in Sachen Schriftverkehr. Optional könnte ich noch einen Kostenvoranschlag von einem Kohlehändler beifügen den ich noch besorgen müsste. Wie könnte ich vorgehen. Ist das in Ordnung wenn ich so schreibe. Bin Harz 4 Empfänger.


[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau .....,[/FONT]

[FONT=&quot]zu Ihrem Schreiben vom 08.01.2009 möchte ich wie folgt Stellung nehmen.[/FONT]

[FONT=&quot]In der letzten Zeit sind die Preise für feste Brennstoffe aufgrund des harten Winters und die damit verbundene hohe Nachfrage erheblich gestiegen.[/FONT]
[FONT=&quot]Dies hat mich dazu veranlasst die benötigte Kohle nicht beim Händler zu kaufen, sondern von privaten Haushalten. Die diese frei im Internet sowie Zeitungen anbieten. Ansonsten wären meine Heizkosten ins erhebliche gestiegen. Aufgrund dieser Konstellation ist es natürlich schwierig einen Nachweis über die Verwendung der Kohlebeihilfe zu erbringen. Die Marktpreise liegen für eine Tonne Anthrazit ungefähr bei 340€. Wie sie aus meinen Nachweisen vom Winter 2007/2008 entnehmen können hat die Tonne damals ca. 280€ gekostet.[/FONT]
[FONT=&quot]Mein Interesse ist es, mit der bewilligten Kohlebeihilfe den größten Nutzen zu erzielen. Dabei scheue ich keine Mühe sowie auch keine Arbeit und transportiere die Kohle von privaten Haushalten in meinen Keller so fern ich ein Angebot finde. Bitte berücksichtigen Sie aber auch, dass wir in einer sehr alten Haus wohnen die nicht gut isoliert sind und damit der Energieverbrauch auch höher ist als in moderneren Wohnungen. Ich bitte Sie daher mein Antrag zu genehmigen und verbleibe[/FONT]

[FONT=&quot]mit freundlichen Grüßen

Für Tipps bin ich sehr dankbar!
[/FONT]
 

Arania

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Ohne Nachweis wird das sicher schwer, wer im Internet Kohle zum Kauf anbietet sollte auch eine Quittung ausstellen können
 

ela1953

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Ohne Nachweis wird das sicher schwer, wer im Internet Kohle zum Kauf anbietet sollte auch eine Quittung ausstellen können

Es wird dir niemand, der seinen Deputat verkauft, eine Quittung ausstellen. Es müsste aber dem SB bekannt sein, dass sehr viele Menschen diese güngstige Einkaufsquelle nutzen.

Ich würde in etwa so schreiben:

Der Preis für eine Tonne Kohle oder Koks Brech sowieso kostet beim Händler Kohlenklau xxx Euro. Für die mir gezahlten 500 Euro hätte ich dafür xx Tonnen kaufen können.
Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass Zechenmitarbeiter ihren nicht benötigten Deputat günstig weiterverkaufen. Dies geschieht aber ohne Rechnung. Für die 500 Euro kaufte ich xx Tonnen, also xxx mehr wie beim Händler.

Ich gehe nicht verschwenderisch mit der Kohle um, aber wegen der extremen Minustemperaturen geht mein Vorrat nun bereits zur Neige. Das Heizen meines alten Hauses ist auch dringend notwendig, da sonst Folgeschäden auftreten werden. Daher bitte um Genehmigung zum Kauf weiterer zunächst xxx Tonnen.

Du könntest auch noch anbringen, dass die Kosten für eine Gasheizung auch in voller Höhe übernommen wird.
 
E

ExitUser

Gast
Es wird dir niemand, der seinen Deputat verkauft, eine Quittung ausstellen. Es müsste aber dem SB bekannt sein, dass sehr viele Menschen diese güngstige Einkaufsquelle nutzen.

Ich würde in etwa so schreiben:

Der Preis für eine Tonne Kohle oder Koks Brech sowieso kostet beim Händler Kohlenklau xxx Euro. Für die mir gezahlten 500 Euro hätte ich dafür xx Tonnen kaufen können.
Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass Zechenmitarbeiter ihren nicht benötigten Deputat günstig weiterverkaufen. Dies geschieht aber ohne Rechnung. Für die 500 Euro kaufte ich xx Tonnen, also xxx mehr wie beim Händler.

Ich gehe nicht verschwenderisch mit der Kohle um, aber wegen der extremen Minustemperaturen geht mein Vorrat nun bereits zur Neige. Das Heizen meines alten Hauses ist auch dringend notwendig, da sonst Folgeschäden auftreten werden. Daher bitte um Genehmigung zum Kauf weiterer zunächst xxx Tonnen.

Du könntest auch noch anbringen, dass die Kosten für eine Gasheizung auch in voller Höhe übernommen wird.


Wie sieht's hier steuermäßig aus?
 
F

FrankyBoy

Gast
Alle Verkäufe von Privatpersonen (PKW, Uhren etc.) sind bis zu einem Steueranteil von 500,-- €/Jahr grundsätzlich befreit.
Private Verkäufe werden auch weiterhin nicht steuerbar (Konsequenz -> nicht steuerpflichtig) bleiben. Steuerbar sind grob gesagt nur die Umsätze der Unternehmer im Rahmen ihres Unternehmens. (§ 1 Absatz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG)
Unternehmer laut UStG ist man, wenn man eine nachhaltige Tätigkeit mit der Absicht der Einnahmenerzielung verfolgt.
§ 2 Absatz 1 UStG)
Ob eine Nachhaltigkeit besteht ist vom Einzelfall abhängig. Kriterien (vgl. Abschn. 18 UStR) können z.B. sein:
- auf Wiederholung angelegte Tätigkeit
- die Ausführung mehr als nur eines Umsatzes
 

ossy

Elo-User*in
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Es geht ja nicht um die Steuer sondern die Herrschaften die Ihre Kohle verkaufen die von der Zeche frei Kohle bekommen. Ihr Anspruch liegt bei 7 Tonnen. Aber nur für den eigen Bedarf. Verkaufen dürfen diese Personen Ihre nicht verwendete Kohle nicht. Wenn Sie erwischt werden drohen Sanktionen.
Daher keine Quittung. Ich habe jetzt meine Brief geändert. In der Form:

[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau ,[/FONT]

[FONT=&quot]zu Ihrem Schreiben vom 08.01.2009 möchte ich wie folgt Stellung nehmen.[/FONT]

[FONT=&quot]In der letzten Zeit sind die Preise für feste Brennstoffe aufgrund des harten Winters und die damit verbundene hohe Nachfrage erheblich gestiegen.[/FONT]
[FONT=&quot]Dies hat mich dazu veranlasst die benötigte Kohle nicht beim Händler zu kaufen, sondern von privaten Haushalten.[FONT=&quot]Ansonsten wären meine Heizkosten ins erhebliche gestiegen. [/FONT][FONT=&quot]Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass Zechenmitarbeiter ihr nicht benötigtes Deputat günstig weiterverkaufen[/FONT]. [FONT=&quot]Dies geschieht aber ohne Rechnung[/FONT][FONT=&quot]. Aufgrund dieser Konstellation ist es natürlich schwierig einen Nachweis über die Verwendung der Kohlebeihilfe zu erbringen. Die Marktpreise liegen für eine Tonne Anthrazit ungefähr bei 340€. Wie sie aus meinen Nachweisen vom Winter 2007/2008 entnehmen können hat die Tonne damals ca. 280€ gekostet. Ich habe durch meine Bemühungen für eine Tonne 220€ bezahlt so konnte ich 2.5 Tonnen einkellern. Mein Interesse ist es, mit der bewilligten Kohlebeihilfe den größten Nutzen zu erzielen. Dabei scheue ich keine Mühe sowie auch keine Arbeit und Transportiere die Kohle von privaten Haushalten in meinen Keller so fern ich ein Angebot finde. Bitte berücksichtigen Sie aber auch, dass wir in einer sehr alten Haus wohnen die nicht gut isoliert sind und damit der Energieverbrauch höher ist. Hervorzuheben ist aber auch das der tatsächliche Energieverbrauch von anderen Energienutzern wie z.B. Erdgas [/FONT][/FONT]
[FONT=&quot]wesentlich höher ausfallen.[/FONT]
[FONT=&quot]Ich bitte Sie daher aufgrund des bestehenden harten Winters die zusätzliche Kohlebeihilfe zu gewähren, da mein Brennstoffvorrat sich dem Ende neigt.[/FONT]

[FONT=&quot] Mit freundliche Grüßen[/FONT]
 
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