Kohle für 1-€-job-Träger (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

FMArouet

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GlückAuf @ all

weiss jemand wieviel Kohle die Träger von 1 € Massnahmen im Monat erhalten und wofür diese Mittel verwendet werden müssen/sollen?

Gruss

FMA
 
E

ExitUser

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kommt darauf an, welche Verträge ,die mit dem JC haben und ob es sich um sog. Pilotprojekte handelt.. hier in Berlin so um die 300- 500 Euro pro Monat/ ELO, dafür muß es eine sog. Weiterbildung geben.

Hast du eine Zuweisung.? Und kannst du die anonym hier rein stellen??
Also Daten schwärzen.
 
E

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frag doch nach
und wink mit den infomationsfreiheitsgesetz
dann weist du was die träger so bekommen ^^
 

Purzelina

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hier in Berlin so um die 300- 500 Euro pro Monat/ ELO, dafür muß es eine sog. Weiterbildung geben
Die Trägerpauschalen wurden angeblich gekürzt und Weiterbildungen im Ein-Euro-Job abgeschafft.
 
H

Huemmel

Gast
GlückAuf @ all

weiss jemand wieviel Kohle die Träger von 1 € Massnahmen im Monat erhalten und wofür diese Mittel verwendet werden müssen/sollen?

Gruss

FMA

von der :icon_kotz: (mal wider in rosa) erklärt das hier voll demokratisch :biggrin:

Wer profitiert von 1


da schmeiss ich gleich mal eine frage mit rein, wie hoch sind die seminarkosten zwischenzeitlich ?

ich hab da mal was hochgeladen, was allerdings 7 jahre alt ist .... wie sieht das heut zu tage aus, werden die kosten wie damals noch öffendlich gemacht - so wie zb. im scan ?

waren damals 3 monate + 1 monat praktikum
 

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Purzelina

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Im Gesetzentwurf zum 01.04.2012 war geplant, die Trägerpauschalen pro Monat und Teilnehmer auf 150 € zu begrenzen.
 

FMArouet

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DAS geht ja flott hier - klasse.

und - Danke für die raschen Antworten.


@ überflüssig44
Ich hatte eine, die ist aber "leider nicht" zustandegekommen, werd aber höchstwahrscheinlich nächste Woche wieder eine angeboten bekommen. Diese hier dann einzustellen ... - welchen Sinn macht das?

@ sumse
Deine Idee mit dem IFG ist grundsätzlich gut, ich wollte jedoch nicht sofort mit Kanonen auf Sp@tzen schiessen. Ausserdem kostet das im Endeffekt Gebühren.

@ Purzelina
So in etwa hab ich mir das gedacht, Genaueres hab ich allerdings noch garnicht in Erfahrung bringen können, da sich "draussen" kaum jemand dafür interessiert. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ja auch der sog. Gegenwert, sprich: die sog. Weiterqualifizierung, welche sich aus diesen Geldern finanzieren soll.

@ Huemmel
Magst du etwa UvL nicht? :icon_mad:
Der link ist jedenfalls klasse, mir kam die Idee garnicht bei uTube zu suchen - merci :icon_daumen:

Max. 150 € also, genau DAS wollt ich wissen.

Interessant ist, dass sich UvL nicht dazu äussert, wie die Pauschale verwendet werden soll, ob sie ggf. zweckgebunden ist. Weiss das jemand?
 

FMArouet

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Im Gesetzentwurf zum 01.04.2012 war geplant, die Trägerpauschalen pro Monat und Teilnehmer auf 150 € zu begrenzen.
:confused: Irgendwie steh ich heut wohl auffemSchlauch.
Das war also nur der Gesetzentwurf?
Und - ist das denn mittlerweile verabschiedet?

Vor allem "welches Gesetz" soll das denn sein?

Im 16d heisst es noch immer:
(8) Auf Antrag werden die unmittelbar im Zusammenhang mit der Verrichtung von Arbeiten nach Absatz 1 erforderlichen Kosten, einschließlich der Kosten, die bei besonderem Anleitungsbedarf für das erforderliche Betreuungspersonal entstehen, erstattet.

Das ist immer noch ne Freifahrkarte ...
 
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Mein Altenheim (Tagespflege) bekam 600€ für mich ...120€ bekam ich davon .
Der Rest war für den "Verwaltungsaufwand"...wir waren immer 5 eejer ..der Reingewinn war doch sehr ansehnlich .
 
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Gast
FMA... dann könnte man anhand der Zuweisung sehen, ob der Job zum Beispiel zusätzlich ist oder nicht. Ob Beschreibungen weggelassen worden sind oder nicht....usw. usw.
 

Purzelina

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https://www.soziales-zentrum-hoexter.de/änderungen-2012/änderungen-ab-den-ersten-april-2012/

Die Verwaltungskostenerstattung für Träger von AGHs wird auf 30 Euro pro Teilnehmer und Monat begrenzt, für Teilnehmer mit "besonderem Anleitungsbedarf" kann bei nachgewiesenem zusätzlichen Personalaufwand ein Zuschuss von max. 120 Euro pro Teilnehmer und Monat gezahlt werden. Maßnahmeträger können so insgesamt also max. 150 € pro Teilnehmer und Monat erhalten.
 
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ExitUser

Gast
kommt darauf an, welche Verträge ,die mit dem JC haben und ob es sich um sog. Pilotprojekte handelt.. hier in Berlin so um die 300- 500 Euro pro Monat/ ELO, dafür muß es eine sog. Weiterbildung geben.

Weiterbildung ist kein MUSS mehr.

Es ist definitiv mehr, was die für uns bekommen, denn sonst könnten sie ja nicht unser Geld auszahlen.

Ich weiß von rund 500 Euro pro Elo. Davon geht dann der Teil (180 Euro) an den Elo. Rest soll für Materialien und für die eigene Verwaltung, Personalkosten etc. verwendet werden.
 

FMArouet

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Es ist definitiv mehr, was die für uns bekommen, denn sonst könnten sie ja nicht unser Geld auszahlen.

Ich weiß von rund 500 Euro pro Elo. Davon geht dann der Teil (180 Euro) an den Elo. Rest soll für Materialien und für die eigene Verwaltung, Personalkosten etc. verwendet werden.
Deine Meinung beruht m.E. auf "Hören-Sagen", deshalb differenziere ich an dieser Stelle 16d und 17 SGBII.

Genau hier liegt m.M.n. der Hund begraben:


  • Du bekommst ne AGH nach 16d bei Arbeitgeber XY e.V. angeboten.
  • Verwaltet wird XY e.V. von nem "Wohl"fahrtsträger Z, der nach 17mit der arge alle möglichen Leistungen abrechnen kann.

Wir sprechen 17 also - anders als im 16er - von einer Vergütung, wobei Vergütung durchaus MONDvergütung :icon_cool: heissen könnte, weil du hier alles Mögliche zum Vergüten abrechnen kannst.

- Vergütungsvereinbarungen
Die Vergütung kann sich aus Pauschalen und Beträgen für einzelne Leistungsbereiche zusammensetzen. Ob die einzelnen Leistungsbereiche pauschal oder durch Einzelbeträge vergütet werden, hängt vom jeweiligen Maßnahmenbereich und dem jeweiligen Leitungskomplex ab. Pauschale ist das durchgängig einheitliche Entgelt für jeden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, unabhängig von den für die einzelne Person konkret entstehenden Kosten. Der Betrag ist das jeweils individuelle, unterschiedliche Entgelt für die jeweilige Leistung. Da es sich bei der Eingliederung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen oft um ein Massengeschäft handelt, finden häufig Pauschalen Anwendung. Mit den individuellen, konkreten Beträgen werden meisten spezifische Maßnahmen, Investitionen, Anschaffung von Anlagegütern usw. finanziert. Zur Vergütung gehören auch Bestimmungen, die die Art und Weise der Vergütung (Abrechnungsmodus und –verfahren, Rechnungslegung, Abschläge, Fristen, etc.) normieren. Die Auswahl des jeweiligen Abrechnungsmodus ist grundsätzlich Verhandlungssache. In diesem Zusammenhang ist im Rahmen pflichtgemäßer Ermessensausübung der Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten. Verschiedene Anbieten dürfen nicht willkürlich anders behandelt werden. Allgemein muss die Finanzierung so ausgestaltet sein, dass der Träger überhaupt in der Lage ist, die Leistung entsprechend dem geforderten Qualitätsniveau zu erbringen.
https://www.sozialleistungsrecht.de/Kommentar.php

FMA
 

Pinkelpaula

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Vom SKFM weiss ich das die etwas über 900 Euro pro Teilnehmer erhalten haben 2008.Grüsse
 
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