Könnte bitte jemand über die mir vorliegende Eingliederungsvereinbarung schauen und mir bei der Prüfung/ Beantwortung helfen?

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Terra09

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Hallo zusammen,

unter meinen Dokumenten online(!) hab ich eine EGV gefunden vom 11.02. Noch kam sie nicht per Post, rechne aber die nächsten Tage damit (zusammen mit 10 VVs).
Sie ist nicht so schlimm wie erwartet, aber auch nicht schön.

Ich beziehe ALGI im 2. Monat, daher meine erste EGV, bin ungelernt, beginne im September eine Ausbildung und habe die letzten 2 Jahre sehr gut verdient (große Firma, Produktion, Akkord und Schichten).

Meine Gedanken dazu, anhand dessen, was ich hier schon lernen durfte:

1) Es gab keine Potentialanalyse vorab, nur ein kurzes Gespräch am Telefon (Mitte Januar), in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich mit meinem Gehalt "flexibler" sein muss (der 140er kam nicht zur Sprache), also auch schlecht bezahltes annehmen müsste, dass sie mir vielleicht einen Coach zuweist wenn ich innerhalb eines Monats nichts finde (steht nun auch in der EGV, den erwähnten Flyer hab ich nicht, wird wohl per Post kommen), man 2 Bewerbungen pro Woche von mir erwarten könne, ob ich mich bewerbe (ja), dass ich in die Jobbörse schauen soll. Ging nicht lange das Gespräch, weiß aber auch keine genauen Zeitangaben mehr. Würde sagen unter 10 Minuten.
Außerdem hat sie mir das jetzt ja offensichtlich, weil per Post, nicht persönlich vorgelegt und mit mir besprochen

2) 2 eigene Bewerbungen sind zu erfolgen. Ja nun. Da steht nicht, in welchem Zeitraum? 2 eigene Bewerbungen innerhalb des Zeitraums der EGV? Ja ok, nur wird das dann oft ein leeres Blatt. :LOL: Richtig gut gemacht.

3) Vorlage der Eigenbemühungen alle 2 Wochen (bekloppt, sorry..) viel zu häufig, zu vorgesehen Meldeterminen reicht

4) Nur E-Mail? Ich bewerbe mich nicht per Mail, sondern schriftlich. Dann kann ich das ja gar nicht nachweisen? Abgesehen davon: mein Anschreiben geht sie nichts an, Auflistung muss ausreichen

5) schriftliche Absagen von Arbeitgebern geht gar nicht, ich hab kein Anrecht auf eine Absage und auch keinen Einfluss darauf

6) Bewerbungen auf VVs sind Eigenbemühungen

7) Es besteht nur Bewerbungspflicht auf Stellenangebote der AfA mit RFB, das klingt so, als würde das auch für die ohne VV gelten, das will ich natürlich nicht

8) Ich will Bewerbungs- und Fahrtkosten erstattet bekommen, wenn sie schon meint, mir 10 VVs mit RFB zu schicken

9) EGVs macht man doch für 6 Monate?


Zu dem Coaching fällt mir jetzt nichts ein (außer kein Name, keine Dauer,..), aber ich möchte das nicht machen. Ich bin fähig dazu, mir selbst eine passende Stelle zu suchen - geht ja wohl allein schon draus hervor, dass ich einen Ausbildungsvertrag (in einer namhaften Firma) in der Tasche habe...

Fällt euch sonst noch etwas ein?

Ich hätte jetzt ja, wenn sie dann per Post kommt, noch 14 Tage Zeit für die Beantwortung, das Coaching ist ja aber schon in knapp einer Woche..
 

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Kitty123

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Die sprechen dort selbst vom Grundgesetz obwohl ihre Mitwirkungspflichten selbst gegen das Grundgesetz schießen HAHA
Das ist nicht haltbar . Die sprechen dort sogar davon das du kein Alkohol dort trinken darfst HAHA.
Das ist die Höhe was indem Blatt drinsteht. Handeln darfste dort auch nich, so als ob jeder dort ein Dealer ist hahaha.
Jalousinen musste runterfahren ? ! sag ma gehts noch ? haha
 
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abcabc

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Seh grade, hab 2 Dokumente zur Unterschrift vom MT vergessen s. Anhang
Bei Hausordnungen gab es schon Urteile, dass ein Ausschluss aus der Maßnahme wegen verweigerter Unterschrift unter die Hausordnung zulässig ist. Aber Richter können da sehr frei/willkürlich urteilen....
Die PC Verordnung hingegen ist freiwillig. Schade aber auch, dass du dann keinen PC nutzen darfst mit etwas Glück.
Damit kann der MT eigentlich nichts mehr mit dir anfangen. Die Wahrscheinlichkeit eine Vermittlungsprovision einzustreichen ist bei nahezu 0, wenn du keine Bewerbungen schreiben kannst. ;)

Ich häng auch mal deren Schreiben zu den Fahrtkosten an "sofern sie Ihren Anspruch an uns abtreten" .. also mach ich das nicht und schicke direkt einen Antrag auf Fahrtkosten zum MT an die Agentur?
Habe ich jetzt nicht gefunden den Anhang..... Genau NICHT unterschreiben, sondern stattdessen per Fax bei der AfA beantragen. Fahrtkosten müssen beantragt werden BEVOR sie entstehen (also vor dem 22.02.21). Und schon haben wir das nächste Fax an die SB. Und das Beste: Alle Faxe sind legitim und begründet. Da kann niemand behaupten du würdest sie vorsätzlich mit Spam belästigen. :ROFLMAO:

Auch gut von ihr, das mit 10 VVs+Maßnahme zu schicken, dass man schön viel anderes im Kopf hat..
Ich mach mich Richtung Wochenende nochmal ran und werd euch mal meinen Text einstellen, vielleicht kann das dann ja jemand quer lesen und ggf verbessern
Ich denke die hat spontan mit Wut gehandelt: "Der terra09 zeig ich es jetzt so richtig und würg der ne Zuweisung +10 VVs +Maßnahme rein". Die wird garantiert nicht damit rechnen, dass du dir die 10 VVs anschaust, feststellst da sind 10 RFB = 10 Verwaltungsakte --> 10 separate Anträge auf Kostenerstattung, etc. pp.

Das heißt, ich hab keine Wahl als den Mist in Vollzeit mitzumachen und zu hoffen, dass die keine Lust auf mein Theater haben und mich ablehnen, ohne dass mir das dann als Sanktionsgrund ausgelegt wird, was dann die Anwesenheit bis zu dem Zeitpunkt sinnlos machen würde?
Doch, du könntest so schnell wie möglich Klage beim SG einreichen. Es muss wohl eine Hauptsache sein und ein Antrag auf aufschiebende Wirkung als Eilverfahren. Das müsstest du noch VOR Beginn der Maßnahme beim SG einreichen. Oft werden Eilverfahren binnen 1-2 Wochen entschieden - zumindest die aufschiebende Wirkung angeordnet, wenn der Richter eine Chance sieht, dass du gewinnst. Ab dann musst du nicht mehr zur Maßnahme bzw. erst wieder, wenn du das Hauptverfahren verlierst.
Kostet dich nichts (außer bisschen Porto, etc. pp. und Zeit). Bei Klagen komme ich aber immer durcheinander, welche Klageform wann richtig ist.
Falls der Richter keine aufschiebende Wirkung anordnet, kannst du dann immer noch unentschuldigt fehlen. Das wird zu einer Sperre führen. Gegen die Sperre könntest du dann im Widerspruch und per Klage vorgehen.... mit ungewissem Ausgang.

Dazu kommen noch 2 weitere Tage mit "ggf vertiefenden Deutschunterricht".
Versteh ich nicht. Wieso ggf.? Eine Zuweisung ist zu 100% verbindlich. Da kann der MT jetzt nicht willkürlich sagen "Terra09 hat so einen schlimmen bayrischen Akzent, die braucht Deutschunterricht" oder ähnliches. Das hätte die AfA in der Zuweisung dann so schreiben müssen, dass du 5 Tage pro Woche dort erscheinen musst (und nicht nur 3).
 
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Terra09

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Bei Hausordnungen gab es schon Urteile, dass ein Ausschluss aus der Maßnahme wegen verweigerter Unterschrift unter die Hausordnung zulässig ist. Aber Richter können da sehr frei/willkürlich urteilen....
Die PC Verordnung hingegen ist freiwillig. Schade aber auch, dass du dann keinen PC nutzen darfst mit etwas Glück.
Damit kann der MT eigentlich nichts mehr mit dir anfangen. Die Wahrscheinlichkeit eine Vermittlungsprovision einzustreichen ist bei nahezu 0, wenn du keine Bewerbungen schreiben kannst. ;)

Bei mir sind die eh nahezu 0, weil ich bezweifle dass er was zumutbares finden wird, da (bis auf die letzten 16 Tage) die Maßnahme in der Zeit läuft, in der ich nicht unter 80% muss und das wären um die 2,9k Brutto als ungelernte Kraft. :rolleyes: Eigentlich ja ne absolut beschissene Ausgangslage für den MT, aber die wollen mir sicher genauso erzählen, wie "flexibel" ich zu sein habe..

Also Hausordnung unterschreiben, wenn ich hingeh oder noch ein paar Tage warten zwecks "Prüfung"?


Habe ich jetzt nicht gefunden den Anhang..... Genau NICHT unterschreiben, sondern stattdessen per Fax bei der AfA beantragen. Fahrtkosten müssen beantragt werden BEVOR sie entstehen (also vor dem 22.02.21). Und schon haben wir das nächste Fax an die SB. :ROFLMAO:

Ach verdammt, habs verpeilt und nachgeholt o_O

Doch, du könntest so schnell wie möglich Klage beim SG einreichen. Es muss wohl eine Hauptsache sein und ein Antrag auf aufschiebende Wirkung als Eilverfahren. Das müsstest du noch VOR Beginn der Maßnahme beim SG einreichen. Oft werden Eilverfahren binnen 1-2 Wochen entschieden - zumindest die aufschiebende Wirkung angeordnet, wenn der Richter eine Chance sieht, dass du gewinnst. Ab dann musst du nicht mehr zur Maßnahme bzw. erst wieder, wenn du das Hauptverfahren verlierst.
Kostet dich nichts (außer bisschen Porto, etc. pp. und Zeit). Bei Klagen komme ich aber immer durcheinander, welche Klageform wann richtig ist.
Falls der Richter keine aufschiebende Wirkung anordnet, kannst du dann immer noch unentschuldigt fehlen. Das wird zu einer Sperre führen. Gegen die Sperre könntest du dann im Widerspruch und per Klage vorgehen.... mit ungewissem Ausgang.

Mhh okay, ich bin versucht. Allerdings hab ich keine Ahnung, wie man das macht.. also morgen nochmal einlesen und überlegen.
Ich finde das halt einfach unter den gegebenen Umständen eine Frechheit, mir so eine Maßnahme aufzudrücken.
1) seit 1,5 Monate arbeitslos und in der Position nur zumutbare Stellen annehmen zu müssen.. niemand der x Jahre keine Stelle findet, obwohl er alles annehmen müsste
2) Ausbildungsvertrag unterschrieben
3) durch 2) auch keinen Anlass daran zu zweifeln, dass ich fähig bin, Bewerbungen zu schreiben, Vorstellungsgespräche zu führen.. mit allem was dazu gehört

Ist halt einfach nur sinnlos, Schikane oder Zahlen schönen.

Versteh ich nicht. Wieso ggf.? Eine Zuweisung ist zu 100% verbindlich. Da kann der MT jetzt nicht willkürlich sagen "Terra09 hat so einen schlimmen bayrischen Akzent, die braucht Deutschunterricht" oder ähnliches. Das hätte die AfA in der Zuweisung dann so schreiben müssen, dass du 5 Tage pro Woche dort erscheinen musst (und nicht nur 3).

Die Zuweisung hat keine weiteren Angaben zu Anzahl der Tagen oder Uhrzeiten als "Vollzeit".
Nur vom MT kam die Angabe 3x von 8 bis 17 Uhr und ggf 2 Tage mit Rücksprache zur AfA Deutschunterricht.
 

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abcabc

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Also Hausordnung unterschreiben, wenn ich hingeh oder noch ein paar Tage warten zwecks "Prüfung"?
Schwierige Frage. Ich würde es davon abhängig machen, ob die Vermeidung von Sanktionen oder der Maßnahme wichtiger ist.....

Ach verdammt, habs verpeilt und nachgeholt
Kein Problem.
Da steht doch eindeutig, dass das freiwillig und optional ist mit der Fahrtkostenabtretung. Aber mal wieder sehr ungünstig formuliert, dass es so klingt, als ob das sei sei und damit basta.... Aber schon im ersten Satz steht ganz am Ende "... sofern Sie Ihren Anspruch auf Fahrtkosten an uns abtreten." --> Bedeutet umgekehrt, wenn nicht, zahlt weiterhin die AfA.
So lang wie der erste Satz ist, könnte man schon fast die Fachkompetenz vom MT Personal anzweifeln....... ob die auch bei Bewerbungen Endlossätze empfehlen?

Ist halt einfach nur sinnlos, Schikane oder Zahlen schönen.
Das ist klar.... aber das reicht nicht um den Richter zu überzeugen....
"Digitales Bewerbercenter 4.0" klingt schon irgendwie merkwürdig. Wenn das wenigstens "Digitales Bewerbercenter 3.11" als Maßnahmenbezeichnung hätte, würde es ja noch Sinn machen, dass der MT mit Windows 3.11 arbeitet ;)

Die Zuweisung hat keine weiteren Angaben zu Anzahl der Tagen oder Uhrzeiten als "Vollzeit".
Schonmal ein Punkt für die Klage: Mangelhafte Maßnahmenzuweisung.
Steht in der Zuweisung eigentlich irgendwas zum Inhalt der Maßnahme? Sonst wäre das schon der nächste Mangel an der Zuweisung.
 

Merse

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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erwarte, dass Sie Unterlagen sorgfältiger lesen. Der Maßnahmebeginn ist der 22.02.2021 und nicht der 18.02.2021. Ab dem 22.02.2021 bin ich für sie erreichbar - aber weiterhin ausschließlich postalisch.
Mit freundlichen Grüßen
XY
Ist das nicht ein wenig zu pauschal formuliert? Das klingt fast so, als wolle man ausschließlich per Post mit dem MT kommunizieren und somit keine Gespräche vor Ort beim MT führen. Vielleicht sollte man eher schreiben, dass man außerhalb der Unterrichtszeiten oder an seiner Privatadresse nur postalisch erreichbar ist?

Also Hausordnung unterschreiben, wenn ich hingeh oder noch ein paar Tage warten zwecks "Prüfung"?

Eine Hausordnung ist ja kein Vertrag, sondern nur ein Hinweis auf bestimmte einseitige Vorgaben, sofern es wirklich nur eine Hausordnung ist. Wenn man dir ein Exemplar davon für deine Unterlagen aushändigt, kann man meiner Meinung nach schon unterschreiben, dass man sie zur Kenntnis genommen hat. Rückt man keine Kopie raus, musst du sie halt mitnehmen, kopieren und irgendwann später abgeben.
 
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Terra09

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Schwierige Frage. Ich würde es davon abhängig machen, ob die Vermeidung von Sanktionen oder der Maßnahme wichtiger ist.....

Definitiv Vermeidung der Maßnahme. Kommt für mich nicht in Frage, im worst case lass ich mich bis zu meiner Ausbildung durchsanktionieren, aber so was lass ich nicht mit mir machen. Auch wenns weh tun wird auf dem Konto. Wenn ich irgendeinen, wenn auch nur den kleinsten, Sinn in der Maßnahme sehen würde, würd ich das im schlimmsten Fall eben machen. Aber selbst ein Training für Vorstellungsgespräche bringt mir einfach nichts.

Hab ein hartes Auswahlverfahren für die Ausbildung hinter mir, inkl Tests, Gesprächen, Probearbeiten. DAVOR hätte das evtl noch Sinn gemacht. Aber ich geh mal schwer davon aus, dass ich Bewerbungsverfahren für Helfertätigkeiten weiterhin problemlos meistern werde (wenn es denn eine Stelle ist, die ich möchte).


Bedeutet umgekehrt, wenn nicht, zahlt weiterhin die AfA.

Das ist mir beim ersten Mal lesen vorhin in der Aufregung durchgegangen, du hast recht.
Also morgen direkt mal Antrag auf Bewerbungskosten und auf Fahrtkosten zum MT per Fax. Eins morgens, eins Abends. :rolleyes:

Das ist klar.... aber das reicht nicht um den Richter zu überzeugen....
"Digitales Bewerbercenter 4.0" klingt schon irgendwie merkwürdig. Wenn das wenigstens "Digitales Bewerbercenter 3.11" als Maßnahmenbezeichnung hätte, würde es ja noch Sinn machen, dass der MT mit Windows 3.11 arbeitet ;)

Weil wir doch in der Arbeitswelt 4.0 leben, das digitale Zeitalter kommt auch langsam mal in Deutschland an und ich darf da einen ganz ganz tollen "digitalen Führerschein" machen. :clap:
Was passiert eigentlich, wenn ich vor dem Modul einen Job finde? Ich würd den doch so gerne machen, hab doch dann darauf hingearbeitet... :icon_frown:

Bin ja nicht mit dem PC und Internet aufgewachsen oder so was absurdes.
Schonmal ein Punkt für die Klage: Mangelhafte Maßnahmenzuweisung.
Steht in der Zuweisung eigentlich irgendwas zum Inhalt der Maßnahme? Sonst wäre das schon der nächste Mangel an der Zuweisung.

Hab die Zuweisung im Post #25 hochgeladen, mehr hatte ich dazu nicht bekommen. Da steht nichts weiter dazu außer dass die Agentur Träger "mit der Durchführung von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung" beauftragen kann. Gefolgt von groben Daten des Zeitraums, "Vollzeit", Maßnahmebezeichnung, meine Mitwirkungspflichten und die RFB
 

Terra09

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@Merse die Hausordnung wurde mir schon zugeschickt, hab sie in Beitrag #50 angehangen
Da steht halt auch, dass den Anweisungen der Mitarbeiter folge zu leisten ist und Verstöße gegen die Hausordnung zu Sanktionen führen können.
 

TazD

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Jetzt die sehr konfrontative und direkte Art.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erwarte, dass Sie Unterlagen sorgfältiger lesen. Der Maßnahmebeginn ist der 22.02.2021 und nicht der 18.02.2021. Ab dem 22.02.2021 bin ich für sie erreichbar - aber weiterhin ausschließlich postalisch.
Mit freundlichen Grüßen
XY
Das ist weder konfrontativ noch direkt, sondern einfach nur unverschämt und unangebracht. Gibt es auch mal irgendeinen Textvorschlag von dir ohne persönlichen Angriff gegen den SB?
So ein Schreiben aufzusetzen, mag persönlich befriedigend erscheinen, weil man das Gefühl hat, dass man es dem SB jetzt mal so richtig gezeigt hat, aber in der Realität sind das die Schreiben, die in der Kaffeepause für Belustigung unter den Kollegen sorgen.
Was ist so schwer daran, einfach nur sachlich und "normal" zu schreiben?
Ich sehe das immer im Hinblick darauf, dass solche Schreiben im Klagefall auch der Richter liest und jetzt rate mal, wer bei den "Softskills" im Verfahren mehr punktet. Der, der sachlich und höflich bleibt oder der, mit der persönlich angreifenden, "konfrontativen" Art?

Ist die Zuweisung zu einer Maßnahme nach 45§ SGBIII ein Verwaltungsakt ?
Ja

Die sprechen dort selbst vom Grundgesetz obwohl ihre Mitwirkungspflichten selbst gegen das Grundgesetz schießen HAHA
Blödsinn.

Das ist nicht haltbar . Die sprechen dort sogar davon das du kein Alkohol dort trinken darfst HAHA.
Zu Recht.

Das ist die Höhe was indem Blatt drinsteht. Handeln darfste dort auch nich, so als ob jeder dort ein Dealer ist hahaha.
Jalousinen musste runterfahren ? ! sag ma gehts noch ? haha
Ja, das geht so noch. haha

Eine Hausordnung ist ja kein Vertrag, sondern nur ein Hinweis auf bestimmte einseitige Vorgaben, sofern es wirklich nur eine Hausordnung ist.
Da bin ich ganz bei dir und die Unterschrift unter eine Hausordnung "zur Kenntnis" ohne weitere Rechtsfolgen ist auch unproblematisch.

Diese Maßnahme war kein Verwaltungsakt.
Doch. Und jetzt reicht es mir, dass hier immer wieder hinter dir hergeräumt werden muss, weil du mit irgendwelchen völlig unnötigen Beiträgen und gefährlichem Halbwissen Themen shredderst.
 

Terra09

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Der, der sachlich und höflich bleibt oder der, mit der persönlich angreifenden, "konfrontativen" Art?
Das Schreiben geht an den MT, der mir eine 2 Tagefrist zur Rückmeldung gesetzt hat (inkl Hinweis darauf, dass er das sonst der Agentur melden müsse), noch bevor die Maßnahme überhaupt beginnt.

Jetzt weiß ich langsam schon bei dem 2 Zeiler gar nicht mehr was ich schreiben soll o_O
 

TazD

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Die Rückmeldung an den MT kann dir egal sein. Du hast eine Zuweisung und die Maßnahme beginnt am 22.02.
Der MT hätte gerne eine Rückmeldung, um den Platz ggf noch zu besetzen, falls du abspringst. Bleibt der Platz leer, kriegt der MT keine Kohle vom JC, aber das ist nicht dein Problem und diese Rückmeldung ist weder notwendig noch verbindlich.
 

Terra09

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Stimmt schon, ja.. sollten MT und SB da jetzt ein Theater drum machen, fehlt da ja die Grundlage.

Was soll ich sagen.. ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen. Hab mich durchs Forum gelesen, gegoogelt. Fühl mich gestresst, hoffnungslos, überfordert und in meinem Kopf rattert es unaufhörlich. Immerhin hab ich die VVs schon fast alle abgearbeitet..

Vergleichbare Themen die ich finde hören meistens irgendwann ohne Ergebnis auf. Wie zB hier https://www.elo-forum.org/threads/sinnloser-massnahme-zugewiesen-wie-verhalte-ich-mich.192542/ wo der TE 4x die gleiche Maßnahme reingedrückt wurde...

Hätte nicht gedacht, dass es im ALG1 so zugeht. Richtigen Glückstreffer gemacht, wenn ich mich im Bekanntenkreis umhör (KEINER hatte eine Maßnahme oÄ). Dabei hab ich nicht mal eine unterschriebene EGV.

Bin jetzt verwirrt.
Eine Zuweisung ist ein VA, daher dürfte man eigentlich einen Widerspruch einlegen. Der wird aber idr abgewiesen, weil laut AfA eine Zuweisung keine VA sei. Was eigentlich ohne gültige EGV/VA das Problem lösen sollte. Tuts aber nicht, weil die AfA trotzdem sanktionieren will und erst dann kann man den richtigen Widerspruch einlegen, der idR dann auch wieder abgewiesen wird, woraufhin man beim SG Klage einreichen kann. Geht man also zum MT um sich abzusichern, hat man gar keine Möglichkeit, da rauszukommen (außer der MT hat keine Lust auf einen und selbst dann könnte das zu Sanktionen führen, wenn MT und SB meinen, ich verhindere mit meinem Verhalten die Maßnahme).

Kann ich mir den Weg und die Energie für den MT also eigentlich schon sparen, mich gedanklich vom Geld verabschieden und aufs SG einstellen.

Ist der Gedanke aus obigem Thema nicht eigentlich sogar gut? Einen Widerspruch gegen die Zuweisung rauszuhauen und einen Antrag auf Weiterbildung stellen, um 1) Papierkram zu schaffen und vor allem 2) es trotzdem schwarz auf weiß zu haben, dass die AfA das nicht als VA sieht? Und einem keine sinnvolle Bildung für die Zukunft geben will (zu der man bereit ist), nur einen aus der Statistik kriegen will?
Oder ist das nutzlos/nachteilig?
 

Ruhrpottmensch

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Moin @Terra09

Im Prinzip bleiben die nur die zwei (drei) Wege...
Entweder Du gehst nicht hin, damit ist dann ein Sperrzeitbescheid über 3 Wochen ziemlich sicher...
Oder aber Du gehst erstmal hin, machst aber wirklich nur Dienst nach Vorschrift und unterschreibst da auch nicht irgendwelche kruden "PC-Nutzung" Gedöns oder irgendeine "Datenweitergabe" und ebenso nicht die Abtretung der Fahrtkosten an den MT (Ich war schon bei dem Satz mit dem Fahrzeugschein raus! Die würde von mir sowas den Vogel gezeigt bekommen!). Dann kommt es natürlich drauf an, wie der MT reagiert. Aber wahrscheinlich, wird Sachbearbeiterchen dann nach Kenntnis der Sachlage auch einen Sperrzeitbescheid erlassen...

Oder aber Du gehst halt den steinigen Weg der "Klage". Wobei da am Ende niemand sagen kann, was dabei raus kommt (Ich hab mal Google bemüht und völlig unterschiedliche Urteile gefunden...).

Die nächste Frage wäre natürlich, wie Dir das ganze Theater gesundheitlich bekommt... ;)

Es ist in der Tat "schwierig", Dir aus der Ferne heraus eine wirklichen Rat zu geben.
Ich würde wohl "Dienst nach Vorschrift" machen, da mir persönlich der Anspruch auf die Versicherungsleistung zu wichtig wäre. Zumal nicht gesagt ist, dass Sachbearbeiterchen "Ruhe geben wird", wenn Du nicht hingehst. Ich glaub ja, dann tritt genau das Gegenteil ein...

Und ja... Du hast hier wohl echt den "Jackpot" gezogen, was SB & Maßnahmen im ALG1 Bezug angeht...
Ich bin in der Tat erstaunt und frage mich echt, womit sich Sachbearbeiterchen so sehr auf den Schlips getreten fühlt...
 
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Maximus Decimus

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Wenn die Zuweisung zu einer Maßnahme ein VA ist kannst du dagegen Widerspruch einlegen. Jedoch hat der keine aufschiebende Wirkung. Für die Bearbeitung eines Widerspruches hat das Amt insgesamt drei Monate Zeit. Dieses wiederum bedeutet, dass deine Maßnahme bereits durch ist, bis der Widerspruch bearbeitet werden muss. Folglich hat sich der Widerspruch damit erledigt. Deshalb bringt es meiner Meinung nach nichts gegen die Zuweisung Widerspruch einzulegen. Dazu könnte das Amt auch sagen, dass die Zuweisung aus deren Sicht lediglich ein Angebot darstellt.
 

abcabc

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Was soll ich sagen.. ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen. Hab mich durchs Forum gelesen, gegoogelt. Fühl mich gestresst, hoffnungslos, überfordert und in meinem Kopf rattert es unaufhörlich. Immerhin hab ich die VVs schon fast alle abgearbeitet..
Wenn das jetzt schon so schlimm ist: Hast du einen guten und verständnisvollen Arzt?
Lieber vorsorglich krankschreiben lassen als nach der Maßnahme langfristig AU zu sein.....

Dann gibts auch ne weitere Option: VOR Maßnahmebeginn Klage einreichen und parallel krank schreiben lassen. Bis das Eilverfahren durch ist kannst du so ruhig schlafen und hast finanziell 0 Risiken..... Musst nur eins bedenken: sobald du 6 Wochen am Stück AU bist, verweigert die AfA die Zahlungen und verweist auf Krankengeld von der Krankenkasse.....

Ein gut begründeter Widerspruch kann nicht schaden. Aber hier im Forum gabs dann fast immer die Antwort/Bescheid: Widerspruch nicht zulässig, da kein Verwaltungsakt.
 
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Terra09

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Vielen Dank an auch alle, für eure Ratschläge, Zeit und den Beistand. Ohne euch hätte ich wahrscheinlich keine Ahnung von vielen Sachen und würd mich noch "hilfloser" fühlen.
Es ist schon eine Schweinerei, dass SBs selbst beim ALG1 schon zu Beginn so abgehen (dürfen).

Man muss halt auch ehrlicherweise sagen..: es funktioniert ja irgendwie.
Ich spiel schon mit dem Gedanken, mich komplett abzumelden, mein Erspartes aufzubrauchen und fertig. Wenn die Sache mit der Versicherung nicht wäre, würd ichs wohl erstmal machen.

Sollte halt nicht so sein, aber wie zielführend ist das hier? Es sind etwa 7 Monate bis zum Ausbildungsbeginn. Die wird nicht aufhören. Die wird mir eine Maßnahme nach der andern reindrücken, ob ich hingeh oder nicht. Die meisten Klagen dagegen dürften weit über meinen ALG Bezug hinausgehen..

Ich frag mich halt ernsthaft, was der MT mit mir machen würde.
Helferstellen für mindestens 2,9k Brutto? Nur 6,5 Monate verfügbar?
Versau ich dem nicht eh nur die Statistik?

@Ruhrpottmensch
Ich hab ehrlich keine Ahnung, was die Dame so getriggert hat. Vielleicht die Tatsache, dass ich es wage als ungelernte Kraft gewisse Gehaltsvorstellungen zu haben. Vielleicht die Sache mit der Löschung meiner Daten/das nicht Rangehen, wie es ihr passt. Vielleicht ist sie auch einfach ein bescheidener Mensch und/oder hat private Probleme, die sie an anderen Menschen auslässt. Wer weiß.

Bin mir aber auch sicher, dass sie jede Ablehnung seitens des MTs als mein Verschulden hindrehen wird und versucht zu sanktionieren.
Bleibt nur die Frage, inwiefern es meine Chancen vorm SG verbessert, wenn ich sage "aber ich wollte doch mitmachen, kann ich doch nichts dafür".

Würde "Dienst nach Vorschrift" in Betracht ziehen, wenn ich dafür nicht 3x den kompletten Tag unterwegs wäre, inkl langen Zeiten in der Bahn. Mein Partner ist Risikopatient und auch wenn das kein Grund ist, eine Maßnahme nicht anzutreten, ist es für mich ein Grund so was Unnötiges nicht zu riskieren..
Wärs wenigstens hier im Ort..

@Maximus Decimus
so weit ich das dem Forum entnehmen konnte, streitet die AfA idR ab, dass es ein VA ist..

@abcabc
Mein Arzt arbeitet nicht mehr allein in seiner Praxis, hat seine Stunden reduziert, ich war auch schon lange nicht mehr dort.. damals war er das auf jeden Fall, auch recht freigiebig mit Krankschreibungen. Hatte in der Pubertät mal Probleme mit der Schule, psychisch, geschwänzt etc, er hat einen Eisenmangel festgestellt und mich beim Amtsarzt schriftlich verteidigt, so dass der nur meinte "Hm, ja aber warum müssen Sie denn dann herkommen? Das ist ja lächerlich von Ihrer Schule". Ist aber seeeehr lange her.

Werd aber morgen mal anrufen und mir einen Termin bei ihm geben lassen..
Schiebt es wenigstens ein bisschen auf. Hab die Rechtsberatung der IGM bemüht, theoretisch könnt ich auch zur VdK, da hab ich aber bisher eher Negatives in dem Zusammenhang gehört. Geld für einen Anwalt aufbringen ist nicht drin.
 

abcabc

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Ich spiel schon mit dem Gedanken, mich komplett abzumelden, mein Erspartes aufzubrauchen und fertig. Wenn die Sache mit der Versicherung nicht wäre, würd ichs wohl erstmal machen.
Warum? Dann lieber 3 Wochen Sanktion riskieren, als komplett verzichten....

Sollte halt nicht so sein, aber wie zielführend ist das hier? Es sind etwa 7 Monate bis zum Ausbildungsbeginn. Die wird nicht aufhören. Die wird mir eine Maßnahme nach der andern reindrücken, ob ich hingeh oder nicht. Die meisten Klagen dagegen dürften weit über meinen ALG Bezug hinausgehen..
Erstmal tief durchatmen. Ich versuch es dir nochmal einfacher zu erklären:
Du klagst gegen die Maßnahmezuweisung mit Hauptverfahren und Eilverfahren (aufschiebende Wirkung). Das dauert meist 1-2 Wochen, bis die Entscheidung vom Richter im Briefkasten liegt. Ordnet der Richter die aufschiebende Wirkung an, musst du nicht zur Maßnahme gehen, bis im Hauptverfahren entschieden ist. Es wäre super, wenn das Hauptverfahren sehr lange unbearbeitet aufm Stapel im Gericht liegen bleibt. Du kannst jederzeit später (sobald du in Ausbildung bist) deine Klage im Hauptverfahren für beendet erklären. Da reicht ein 2-Zeiler ans Gericht. Damit ist der Fall abgeschlossen und es wird nie entschieden, ob du in die Maßnahme musst oder nicht.

Ich habe noch einen genialen Trick ganz vergessen, da wir hier bei ALG I sind: Du kannst dich beliebig tageweise abmelden. Wenn du z.B. 3 Tage pro Woche Maßnahme hast, meldest du dich immer für die 3 Maßnahmetage vom ALG I Bezug ab und beziehst die anderen 4 Tage volle ALG I Leistungen. Jede Abmeldung und Anmeldung produziert wieder 2 Faxe bei der SB. Du musst es nicht begründen, warum du dich an- und abmeldest - das ist deine freie Entscheidung, bei der die SB deinen Wünschen entsprechen muss. Oder du machst es nach dem Zufallsprinzipg, dass du dich 1-3 Tage pro Woche vom ALG I Bezug abmeldest. So fragt der MT immer bei der AfA nach, wo du bist und erhält die Auskunft, dass du abgemeldet bist vom Bezug. Da fluchen MT und SB dann, dass sie ständig kommunizieren müssen, ob du grad an- oder abgemeldet bist oder unentschuldigt fehlst (was du nicht machst!).

Ich frag mich halt ernsthaft, was der MT mit mir machen würde.
Helferstellen für mindestens 2,9k Brutto? Nur 6,5 Monate verfügbar?
Versau ich dem nicht eh nur die Statistik?
Wenns gut läuft, zeigt der dir wo die Kaffeeküche ist und achtet nur darauf, dass du die 8h im warmen und trockenen bei ihm sitzt. Der MT bekommt sein Geld auch so dafür, dass er dir einen warmen und trockenen Platz anbietet (nur keine Erfolgsprovision). Wenn es schlecht läuft, versucht er dich zu belabern.

Werd aber morgen mal anrufen und mir einen Termin bei ihm geben lassen..
Mach das. Viel Erfolg.
 
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Terra09

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Warum? Dann lieber 3 Wochen Sanktion riskieren, als komplett verzichten....
Aus mehreren Gründen bzw Gedanken:
1) Während einer Sanktion, muss ich ja weiter mitwirken
Geh davon aus, dass meine SB kurzerhand einfach die nächste Maßnahme zuweisen wird
2) Ich kann mich ja auch später wieder anmelden, wenn ich bis Zeitpunkt X nichts gefunden habe(?)
Dann ist zwar weniger Gehalt zumutbar, aber immer noch recht viel und ich wäre durch die weniger verbleibende Zeit für unliebsame Jobs ggf "unattraktiver"
3) Wär ich lange genug abgemeldet um einen neuen Antrag zu stellen, würd ich vielleicht eine andre SB bekommen..?

Keine Ahnung, ist mehr so die "mir wird alles zu viel, ich will mich damit nicht weiter beschäftigen"-Taktik..

Aber im Sinne der Versicherung wärs wohl besser, sich mit Sanktionen inkl Widersprüchen & Klagen und Krankschreibungen durchzubeißen .. ist nur die Frage wie lange das gut geht und wies mir damit geht.

Erstmal tief durchatmen. Ich versuch es dir nochmal einfacher zu erklären:
Du klagst gegen die Maßnahmezuweisung mit Hauptverfahren und Eilverfahren (aufschiebende Wirkung). Das dauert meist 1-2 Wochen, bis die Entscheidung vom Richter im Briefkasten liegt.

Das klingt an sich ganz gut, aber kann ich denn gegen die Maßnahmezuweisung überhaupt klagen? Hatte das jetzt so verstanden, dass dem ein Widerspruch vorausgehen muss, den die AfA aber idR ablehnen wird, weil kein VA - also auch kein Widerspruch, keine Klage. Erst wenn die Sanktionsanhörung kommt kann ich einen Widerspruch einlegen und dann ggf Klagen.

Sorry, wenn ich das alles falsch versteh und so viele (evtl doofe) Fragen stell, ist alles ein bisschen viel. Danke für die Geduld!

Ich habe noch einen genialen Trick ganz vergessen, da wir hier bei ALG I sind: Du kannst dich beliebig tageweise abmelden. Wenn du z.B. 3 Tage pro Woche Maßnahme hast, meldest du dich immer für die 3 Maßnahmetage vom ALG I Bezug ab und beziehst die anderen 4 Tage volle ALG I Leistungen.

Das wäre ja ziemlich einfach - schätz aber, lange würde das nicht funktionieren, oder? :LOL:
Das wäre dann ja zu leicht einfach mal alles umgangen..

Mach das. Viel Erfolg.
Danke!
Ich hoff nur, ich bekomm vor Maßnahmebeginn noch einen Termin bei ihm.
 

abcabc

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1) Während einer Sanktion, muss ich ja weiter mitwirken
Geh davon aus, dass meine SB kurzerhand einfach die nächste Maßnahme zuweisen wird
Deshalb ist die Klage die Beste Option. Du musst halt mal 1-2 Seiten tippen und beim SG einreichen. Das ist das schwierigste am Ganzen. Danach läuft alles von selbst und es ist vollkommen unmöglich, dass es negative Konsequenzen hat mit der Klage. Du kannst NUR gewinnen.

2) Ich kann mich ja auch später wieder anmelden, wenn ich bis Zeitpunkt X nichts gefunden habe(?)
Dann ist zwar weniger Gehalt zumutbar, aber immer noch recht viel und ich wäre durch die weniger verbleibende Zeit für unliebsame Jobs ggf "unattraktiver"
Deine Ausbilung ist sicher. Und wahrscheinlich ist danach auch die Übernahme ziemlich sicher --> Wäre Geldverschwendung ALG I Ansprüche "aufzusparen".

3) Wär ich lange genug abgemeldet um einen neuen Antrag zu stellen, würd ich vielleicht eine andre SB bekommen..?
Weiß man nicht. Aber meist wird nach dem Alphabet und den Nachnamen zugeordnet. Geldverschwendung und vermutlich bringt es nichts...
Das klingt an sich ganz gut, aber kann ich denn gegen die Maßnahmezuweisung überhaupt klagen? Hatte das jetzt so verstanden, dass dem ein Widerspruch vorausgehen muss, den die AfA aber idR ablehnen wird, weil kein VA - also auch kein Widerspruch, keine Klage. Erst wenn die Sanktionsanhörung kommt kann ich einen Widerspruch einlegen und dann ggf Klagen.
Ja, man kann gegen die Zuweisung sofort klagen.
Man kann zusätzlich Widerspruch bei der AfA einlegen (dann zuerst Widerspruch und dann Klage) oder sofort klagen. Da muss man auf garnichts warten. Du solltest die Klage unbedingt VOR Maßnahmebeginn einreichen um durch die Verspätete Einreichung keine Nachteile zu haben.

Erst wenn die Sanktionsanhörung kommt kann ich einen Widerspruch einlegen und dann ggf Klagen.
Bei der Sanktionsanhörung ist dann sofort Gegenwehr erforderlich: Widerspruch und erst bei Ablehnung klagen, oder sofort nach Einreichung des Widerspruchs die Klage ans SG schicken (wie du es willst). Da reichen 10-20 Minuten, wenn du sie anhand der qualifizierten Sendeberichte der Faxe eindeutig beweisen kannst, dass du erst den Widerspruch eingereicht hast und danach die Klage.

Das wäre ja ziemlich einfach - schätz aber, lange würde das nicht funktionieren, oder? :LOL:
Das wäre dann ja zu leicht einfach mal alles umgangen..
Ich weiß, dass man allgemein bei ALG I sich tageweise abmelden kann und es sogar funktioniert, dass man z.B. selbstständig einen Nebenjob ausübt. Man meldet sich für die Tage ab, an denen man arbeitet und kann das gesamte Geld behalten und die AfA kann nichts abziehen. Machen manche hier im Forum erfolgreich.
Müsste man mal genau nachschauen im SGB, ob während einer Maßnahmezuweisung die freie Ab- und Anmeldung vom ALG I Bezug eingeschränkt ist.....
Da kann sicher ein anderer hier was zu sagen. ;)
 
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Terra09

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Habe mal einen Widerspruch geschrieben, wahrscheinlich absolut falsch.. ich würde gerne vorher einen einreichen und wenn es nur ist, um von der AfA das Schreiben zu bekommen, dass ein Widerspruch nicht zulässig sei, weils kein VA ist - unabhängig von jedem weiteren Vorgehen.

Kann ich das rausschicken? Wird ja vermutlich eh nicht ernst genommen, egal was da steht
Oder blöd (Inhalt/weil ich evtl AU einreichen werde?)

Und ja, wahrscheinlich legt meine SB dieses kurze Gespräch als Potentialanalyse aus. Da es aber weder drum ging, wo meine Defizite liegen, noch darum, was ich zB bisher faktisch gemacht habe, werd ich einen Teufel tun und das als Potentialanalyse anerkennen.

Habe mich bisher jetzt auch nicht beim MT gemeldet. Ist ein komisches Gefühl, aber ja, warum sollte ich. Steht ja nicht mal in der Zuweisung.

Deshalb ist die Klage die Beste Option. Du musst halt mal 1-2 Seiten tippen und beim SG einreichen. Das ist das schwierigste am Ganzen. Danach läuft alles von selbst und es ist vollkommen unmöglich, dass es negative Konsequenzen hat mit der Klage. Du kannst NUR gewinnen.
[...]
Du solltest die Klage unbedingt VOR Maßnahmebeginn einreichen um durch die Verspätete Einreichung keine Nachteile zu haben.

Das werd ich allein wahrscheinlich eher nicht schaffen. Eine Klage zu schreiben überschreitet wirklich meine Kompetenzen - vor allem, wenn sie auch nur ansatzweise erfolgsversprechend sein soll.. . Da die Maßnahme schon Montag beginnt, werde ich vermutlich auch kaum etwas von meinem Rechtsschutz bekommen .. :/

Deine Ausbilung ist sicher. Und wahrscheinlich ist danach auch die Übernahme ziemlich sicher --> Wäre Geldverschwendung ALG I Ansprüche "aufzusparen".

Ja, ein Jahr bzw je nach Noten Festanstellung idR, aber wer weiß was bis dahin ist. Aber ja, das stimmt - geht auch mehr um Nervenschonung als Ansprüche aufsparen

Da kann sicher ein anderer hier was zu sagen. ;)

Wäre super wenn jemand was dazu weiß, ich konnt auf die schnelle jetzt nichts dazu finden :unsure:
 

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Onkel Tom

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Leute.. Es ist ein 6 wöchiger Bewerbungsterrurkurs und keine Maßnahme, bei der
Teilnehmer befürchten müssen, das nan ihnen mit schwarzer Pädagogik im Kopfe
rumschrauben will..

Und es ist eine eindeutige Zuweisung ! Die irritierenden Bescheide a la "Angebot zu.. xy"
sehen anders aus. Also Widerspruch und beim SG aufschiebende Wirkung oder den
Einstwiligen Rechtschutz beantragen bis hin zur Klage..

Hoffentlich schwächt sich das mal etwas ab, immer mit der Kritik zum Thema
Potenzialanalyse zu kontern.. Im schlechtesten Fall sieht SB das ein, das die
Potenzialanalyse noch nicht fertig ist und da giebt es ja sooo viel Maßnahmen-
träger, die SB die Füße küssen, die Potentialanalyse als "beauftragter Dritter" zu
übernehmen.. o_O Jo, ganz schlechtes AfA/JC-Schach.. :(

Das Kriterium an zu bringen, macht dann am ehesten Sinn, wenn gegenwärtig
"gesundheitliche Einschränkungen" noch nicht durch Begutachtung beim ÄD
geklärt sind. Ansonsten leistet man sich eher damit ein Bärendienst, sich von der
Gegenseite konfus machen zu lassen.

Eine Goldfrage : Hast Du bereits ein Ausbildungsvertrag / Lehrvertrag inklusiver
Eintragungsstempel von der Innung auf Tasche ? Wenn ja, wann ist dein erster
Azubi-Tag ?

Zu dem Bewerbungstraining würde ich meine Mappe aktuallisieren und mich danach
mit der gelben Fahne verabschieden, statt noch 4 Wochen lang an fremdüberwachte
PCs hocken zu müssen. Sicherlich wird das Surfverhalten "protokulliert".
Sonst könnten sie ja nicht prüfen, ob die PC-Nutzungsvereinbarung auch wirklich
eingehalten wird.. Es sollte also nicht als Chance gesehen werden, das z.B. wegen
High-Speed-Leitung mal ebend flott in der Mittagspause was runter geladen oder
besucht wird, was nichts mit Bewerbungsbemühungen zu tun hat..

Das erinnert mich an die CSL-Zeit. Ähnlicher Saftladen, den man dir ans Bein takkern
will, allerdings 8 Monate. 4 Wochen Bewerbungsmappe aktuallisieren, was ich gut finde,
solange die Vortänzer nicht zu viel an persönlicher Vorstellung von Schreibweisen
rum fingern..

Hinter jeder Bewerbung steckt auch eine Persönlichkeit und wenn diese in der Bewerbung
derart Maßnahmentechnich hoch oder weg poliert wurde, ist diese Mühe auch wertlos..
Komisch, das ich immer nur ein Job bekommen habe, wenn ich diese
"Maßnahmen-Bewerbungspolitur" weg gelassen habe..

Die restlichen 7 Monate 8h täglich nur in Stellenportalen rumsurfen zu sollen, habe ich
auf 6 Wochen verkürzt, da es krank machte, jeden Tach die gleichen Blutsauger-AGs
auf dem Schirm beglotzen zu müssen. Eine Mürbemachtaktik dieser Art vermute ich
bei deiner Maßnahme nicht. Damit ist bei Maßnahmen ab 3 Monate zu rechnen.

Ein Klick auf einer anderen Seite, flog bei CSL "schuldhaft" raus.. Machte sich wohl ganz
gut für die Bewertungsmatrix die Teilnehmerzahl dranghaft auf 50% zu reduzieren, um
ihre Erfolgsquote zu verdoppeln.. (MT-Taschenspielertricks)..
 

Ruhrpottmensch

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Leute.. Es ist ein 6 wöchiger Bewerbungsterrurkurs und keine Maßnahme, bei der
Teilnehmer befürchten müssen, das nan ihnen mit schwarzer Pädagogik im Kopfe
rumschrauben will..
Darum gehts doch gar nicht...

Es ist hier mehr als offensichtlich, dass ein "Bewerbungstraining" mehr als Fehl am Platz ist.
Dazu dann noch die Vielzahl an VV und so das grundsätzliche Verhalten von SB.

Riecht schon verdächtig nach Quotenerfüllung oder schlicht und ergreifen Frust auf Seiten der SB...

@Terra09
Da jetzt eigentlich nicht mehr viel Zeit ist, einen Widerspruch noch groß "auszudoktern", würde ich dass Ding wohl noch heute an die AfA schicken.
Schon allein um zu sehen, ob & was für eine Rückmeldung kommt...
 

abcabc

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Warte. Noch nicht schicken. Das wichtigste fehlt: Die schweren Mängel in der Zuweisung..... da steht kein Wort zum Inhalt und zur zeitlichen Verteilung.

Ich schau später nochmal in Ruhe.....
 

abcabc

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Das werd ich allein wahrscheinlich eher nicht schaffen. Eine Klage zu schreiben überschreitet wirklich meine Kompetenzen - vor allem, wenn sie auch nur ansatzweise erfolgsversprechend sein soll.. . Da die Maßnahme schon Montag beginnt, werde ich vermutlich auch kaum etwas von meinem Rechtsschutz bekommen .. :/
Das Gericht muss Klagen von einfachen Bürgern wohlwollend interpretieren. So lange man da keine Beleidigungen reinschreibt oder irgendeinen vollkommen absurden Mist, muss der Richter das so auslegen, als ob es "korrekt" ist. Hier im Forum gibts viele Muster für solche Klagen.
Auch wenn die Maßnahme beginnt, ist das doch perfekt, wenn du nur 1-2 Wochen hin musst, weil dann die aufschiebende Wirkung angeordnet ist. (Oder falls du nicht hingehst ohne AU, weil du es psychisch nicht schaffst, rettet dich die Klage dann mit etwas Glück vor der Sperre....).

Ich würde den Widerspruch etwas anders aufziehen:


Begründung:

Es hat bislang keine Potentialanalyse stattgefunden. Ansonsten wäre aufgefallen, dass §140 im SGB III die Ursache für das bisherige Scheitern der Vermittlung ist. Bislang waren alle Vermittlungsvorschläge der AfA unzumutbar und auch bei eigenständigen Stellenrecherchen ist es mir nicht gelungen zumutbare Stellen zu finden. Ich bin ungelernt und mein Gehalt im letzten Job war sehr hoch. Da es sich hier um eine verbindliche gesetzliche Regelung handelt, ob und wann eine Stelle zumutbar ist, ist es unmöglich durch eine Maßnahme dieses Vermittlungshemmnis zu beseitigen.

Auch habe ich bereits einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen und die Ausbildung beginnt am 01.09.2021. Dadurch ist bewiesen, dass ich in der Lage bin, mich erfolgreich zu bewerben und es keinerlei Förderbedarf gibt.

Die Zuweisung selbst entspricht nichtmal ansatzweise den gesetzlichen Anforderungen, die bei einer Zuweisung zu beachten sind. In einer Zuweisung müssen die Inhalte der Maßnahme detailliert aufgelistet werden. Diese "Zuweisung" enthält lediglich den Namen der Maßnahme. Auch fehlt die konkrete Angabe der Tage und Uhrzeiten, wann die Maßnahme stattfindet. Irgendwelche Werbeflyer im Anhang sind nicht ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen
XY




Lass das mit dem Fälschen/Schönen der Statistik besser raus.... das weiß zwar jeder, aber manchmal schadet es die Wahrheit zu schreiben. Und es ist ein schlechtes Argument mit der Flexibilität, da der MT dich für Vorstellungsgespräche jederzeit freistellen muss.
 

Terra09

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Leute.. Es ist ein 6 wöchiger Bewerbungsterrurkurs und keine Maßnahme, bei der
Teilnehmer befürchten müssen, das nan ihnen mit schwarzer Pädagogik im Kopfe
rumschrauben will..

Es sind 8 Wochen, nach 1,5 Monaten Arbeitslosigkeit von insgesamt maximal 8 Monaten Bezug und wie @Ruhrpottmensch sagt, gehts darum ja nicht

Und es ist eine eindeutige Zuweisung ! Die irritierenden Bescheide a la "Angebot zu.. xy"
sehen anders aus. Also Widerspruch und beim SG aufschiebende Wirkung oder den
Einstwiligen Rechtschutz beantragen bis hin zur Klage..

Die Klage muss zwingend vor Maßnahmenantritt erfolgen, oder?
Das ist nämlich mein großes Problem an der Sache. Mir vernünftige 1-2 Seiten Klage eben aus den Rippen leiern schaffe ich nicht und bisher habe ich nichts von meinem Rechtsschutz der IGM gehört (und auch nur E-Mail Kontakt angeboten bekommen)..

Jo, ganz schlechtes AfA/JC-Schach.. :(

Kommt ja auch nur von mir, da mir keiner was anderweitiges Vorschlagen konnte und das nach 2 Nächten ohne jeglichen Schlaf das halt u.a. das war, was ich hier vielmals finden konnte..


Das Kriterium an zu bringen, macht dann am ehesten Sinn, wenn gegenwärtig
"gesundheitliche Einschränkungen" noch nicht durch Begutachtung beim ÄD
geklärt sind.

Es liegen keine vor, die durchgehen würden.

Eine Goldfrage : Hast Du bereits ein Ausbildungsvertrag / Lehrvertrag inklusiver
Eintragungsstempel von der Innung auf Tasche ? Wenn ja, wann ist dein erster
Azubi-Tag ?

Unterschriebenen Ausbildungsvertrag mit Stempel der Firma, von der IHK hab ich noch nichts (wär mir auch nicht bekannt, dass das zu diesem Zeitpunkt schon üblich wäre). Beginn ist der 13.09.

Zu dem Bewerbungstraining würde ich meine Mappe aktuallisieren und mich danach
mit der gelben Fahne verabschieden, statt noch 4 Wochen lang an fremdüberwachte
PCs hocken zu müssen.

Laut Modulen ist für die letzten 3 Wochen Arbeit in einem Betrieb/Praktikum vorgesehen..

Es ist hier mehr als offensichtlich, dass ein "Bewerbungstraining" mehr als Fehl am Platz ist.
Dazu dann noch die Vielzahl an VV und so das grundsätzliche Verhalten von SB.

Riecht schon verdächtig nach Quotenerfüllung oder schlicht und ergreifen Frust auf Seiten der SB...
Seh ich auch so und ich möchte mich dem nicht beugen - zumal ich mir SEHR sicher bin, dass sie so weitermachen wird und selbst wenn ich diese eine Maßnahme, ohne Mehrwert für mich, durchziehe, wird mir vermutlich zum Ende die Nächste entgegenflattern.. ich bin nicht bereit die Zeit bis zu einer zumutbaren/interessanten Stelle bzw spätestens meiner Ausbildung auf diese Weise zu verschwenden, nur weile meine SB am Rad dreht.

@abcabc

vielen, vielen Dank! Das klingt tatsächlich wesentlich besser als mein Widerspruch.

Das Gericht muss Klagen von einfachen Bürgern wohlwollend interpretieren. So lange man da keine Beleidigungen reinschreibt oder irgendeinen vollkommen absurden Mist, muss der Richter das so auslegen, als ob es "korrekt" ist. Hier im Forum gibts viele Muster für solche Klagen.

Ich konnte bis jetzt irgendwie kein passendes Muster finden, da werd ich den Tag wohl damit verbringen, was halbwegs Passables zu schreiben und nochmal zu suchen.

Auch wenn die Maßnahme beginnt, ist das doch perfekt, wenn du nur 1-2 Wochen hin musst, weil dann die aufschiebende Wirkung angeordnet ist. (Oder falls du nicht hingehst ohne AU, weil du es psychisch nicht schaffst, rettet dich die Klage dann mit etwas Glück vor der Sperre....).

Ich hoffe nur, dass die aW auch tatsächlich angeordnet wird.. mal schauen

Bislang waren alle Vermittlungsvorschläge der AfA unzumutbar

Dazu noch eine Frage: kann ich mir das "rausnehmen", das so zu sagen? Manche waren unzumutbar bzgl der Strecke, bei manchen stand zumindest "xyz Tarif + Branchenzuschläge", was nahelegt, dass es zu wenig Gehalt wäre, aber keine Garantie ist bzgl möglicher Zulagen, aber die meisten hatten keine Gehaltsangaben und eine wollte sogar Gehaltsvorstellungen - dass die trotzdem nicht auf so ein Gehalt kommen, ist uns allen "klar" (zumal es sich teilweise um die absolut simpelsten Helfertätigkeiten handelt), aber so gesehen nicht belegt. :unsure:

Lass das mit dem Fälschen/Schönen der Statistik besser raus.... das weiß zwar jeder, aber manchmal schadet es die Wahrheit zu schreiben. Und es ist ein schlechtes Argument mit der Flexibilität, da der MT dich für Vorstellungsgespräche jederzeit freistellen muss.

Ich wollte damit halt darauf hinaus, dass ein Vorstellungsgespräch kein "wichtiger Grund" sei (vom MT selbst nicht in entsprechender Liste aufgezählt) bzw in der Zuweisung steht, dass sich der Zuweisungszeitraum bei Fehltagen verlängert. Nimmt man allein die 10 VVs - würde ich für jeden VV ein Vorstellungsgespräch bekommen, könnten das 10 Tage + sein - zumal ich aufgrund des Orts des MT nicht mal nur "x Stunden" fehlen könnte, da 80% der Stellen in der komplett anderen Richtung liegen.
Aber du hast wohl recht, ist kein gutes Argument


Habe einen Termin bei meinem Arzt bekommen, leider erst Montag Vormittag.
MT vor Maßnahmenbeginn per Fax über Fehlen (Arzttermin?) unterrichten, nach Termin per Fax beim MT AU melden (ohne AU-Schein)? Zu der AfA Kopie der AU faxen, damit die das sofort haben und dann Original per Post an die AfA?
Um auf Nummer sicher zu gehen.
 
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