Könnte bitte jemand über die mir vorliegende Eingliederungsvereinbarung schauen und mir bei der Prüfung/ Beantwortung helfen?

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Terra09

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Hallo zusammen,

unter meinen Dokumenten online(!) hab ich eine EGV gefunden vom 11.02. Noch kam sie nicht per Post, rechne aber die nächsten Tage damit (zusammen mit 10 VVs).
Sie ist nicht so schlimm wie erwartet, aber auch nicht schön.

Ich beziehe ALGI im 2. Monat, daher meine erste EGV, bin ungelernt, beginne im September eine Ausbildung und habe die letzten 2 Jahre sehr gut verdient (große Firma, Produktion, Akkord und Schichten).

Meine Gedanken dazu, anhand dessen, was ich hier schon lernen durfte:

1) Es gab keine Potentialanalyse vorab, nur ein kurzes Gespräch am Telefon (Mitte Januar), in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich mit meinem Gehalt "flexibler" sein muss (der 140er kam nicht zur Sprache), also auch schlecht bezahltes annehmen müsste, dass sie mir vielleicht einen Coach zuweist wenn ich innerhalb eines Monats nichts finde (steht nun auch in der EGV, den erwähnten Flyer hab ich nicht, wird wohl per Post kommen), man 2 Bewerbungen pro Woche von mir erwarten könne, ob ich mich bewerbe (ja), dass ich in die Jobbörse schauen soll. Ging nicht lange das Gespräch, weiß aber auch keine genauen Zeitangaben mehr. Würde sagen unter 10 Minuten.
Außerdem hat sie mir das jetzt ja offensichtlich, weil per Post, nicht persönlich vorgelegt und mit mir besprochen

2) 2 eigene Bewerbungen sind zu erfolgen. Ja nun. Da steht nicht, in welchem Zeitraum? 2 eigene Bewerbungen innerhalb des Zeitraums der EGV? Ja ok, nur wird das dann oft ein leeres Blatt. :LOL: Richtig gut gemacht.

3) Vorlage der Eigenbemühungen alle 2 Wochen (bekloppt, sorry..) viel zu häufig, zu vorgesehen Meldeterminen reicht

4) Nur E-Mail? Ich bewerbe mich nicht per Mail, sondern schriftlich. Dann kann ich das ja gar nicht nachweisen? Abgesehen davon: mein Anschreiben geht sie nichts an, Auflistung muss ausreichen

5) schriftliche Absagen von Arbeitgebern geht gar nicht, ich hab kein Anrecht auf eine Absage und auch keinen Einfluss darauf

6) Bewerbungen auf VVs sind Eigenbemühungen

7) Es besteht nur Bewerbungspflicht auf Stellenangebote der AfA mit RFB, das klingt so, als würde das auch für die ohne VV gelten, das will ich natürlich nicht

8) Ich will Bewerbungs- und Fahrtkosten erstattet bekommen, wenn sie schon meint, mir 10 VVs mit RFB zu schicken

9) EGVs macht man doch für 6 Monate?


Zu dem Coaching fällt mir jetzt nichts ein (außer kein Name, keine Dauer,..), aber ich möchte das nicht machen. Ich bin fähig dazu, mir selbst eine passende Stelle zu suchen - geht ja wohl allein schon draus hervor, dass ich einen Ausbildungsvertrag (in einer namhaften Firma) in der Tasche habe...

Fällt euch sonst noch etwas ein?

Ich hätte jetzt ja, wenn sie dann per Post kommt, noch 14 Tage Zeit für die Beantwortung, das Coaching ist ja aber schon in knapp einer Woche..
 

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abcabc

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Ich muss mich bis übermorgen telefonisch melden, sonst melden sie das der Agentur.. (Brief erstellt am 15.)
Es gilt die Erreichbarkeitsanordnung, gemäß du nur postalisch kommunizieren musst. Also schön einen Brief schicken. Man Telefoniert doch nicht freiwillig mit denen, wenn es auch per Schneckenpost akzeptiert werden muss. Und dass die SB es nicht schafft den Brief rechtzeitig zu schicken, dass die Post noch ankommt ist ihr Problem.
Der 1. Brief lautet also:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erwarte, dass Sie Unterlagen sorgfältiger lesen. Der Maßnahmebeginn ist der 22.02.2021 und nicht der 18.02.2021. Ab dem 22.02.2021 bin ich für sie erreichbar - aber weiterhin ausschließlich postalisch.
Mit freundlichen Grüßen
XY


Ich würde es per Einschreiben Einwurf schicken..... nur so für den Fall, dass die einen Mülleimer unterm Briefkasten stehen haben und tollpatschig bei der Leerung sind.

Werd ich gleich hochladen, ich hab auch direkt massig Seiten von der Maßnahme selbst bekommen.. soll ich die auch hochladen? Dann vielleicht doch ein eigenes Thema dazu unter Maßnahmen?
Ja, wäre gut, wenn du die zusätzlich hochladen könntest, zumindest die Sachen, die du ausfüllen sollst. Den Werbemüll kannst du weglassen.
Da unbedingt mal ganz genau schauen, was die so verlangen und was im SGB und Grundgesetz steht (Vertragsfreiheit).

Trotzdem verhandeln oder auf VA warten?
Verhandlungen simulieren schadet nie. Ist wieder Arbeitszeit und ein paar Faxe in der E-Akte.
Ob die Verhandlungen erfolgreich sind, wird sich zeigen.

Zuerst generell den Antrag auf Bewerbungskostenübernahme und dann mit Laufe der nächsten Tage die einzelnen Anträge mit eigenen Referenznummern, oder?
Ja, jetzt den Allgemeinen Antrag faxen "hiermit beantrage ich die Übernahme von Bewerbungskosten aus dem Vermittlungsbudget."
Die Bewerbungen müssen binnen 3 Tagen raus. Aber für die Anträge kannst du dir Zeit lassen. Erstelle dir selbst ein System, dass du den Überblick behältst. Und sorge gleichzeitig, dafür, dass der SB ihre elektronische Akte und der Papierstapel um die Ohren fliegt.
Die Rückmeldebögen würde ich auch zurückschicken. Aber nach dem Zufallsprinzip gemischt die 10 Rückmeldebögen und die Kostenanträge. Als mal ein Kostenantrag, mal ein Rückmeldebogen (auf dem kreuzt du ja eh nur an "habe mich beworben und noch keine Rückmeldung" - wenn du die zeitnah abschickst). Macht direkt 20 Schriftstücke in der elektronischen Akte.

Je mehr, desto unübersichtlicher wird es (und die Wahrscheinlichkeit steigt dass nach 6 Monaten die erste Untätigkeitsklage reinhaut. Dann darf die SB stundenlang in dieser verdammten E-Akte suchen und sortieren. Schließlich dürfte es bis dahin eine 3stellige Zahl an Dokumenten in der E-Akte sein, wenn sie so weiter macht). Und desto öfter fluchen die Kollegen am Faxgerät (immer schön an die zentrale Faxnummer der AfA, nicht an den Faxanschluss von ihr, falls der auf ihrem Briefpapier stehen sollte).
Und nach 2-3 Monaten ist es Zeit für 10/11 Sachstandsanfragen per Fax, wenn immer noch kein schriftlicher Bescheid auf deine Anträge vorliegt. Schon sind aus 10 VVs mit RFB plötzlich 32 Dokumente in der E-Akte geworden. Denke einfach an die Briefe im 1. Harry Potter Buch. ;)


Edit: Das Zuweisungsformular von der AfA unterschreibst du natürlich NICHT. Dazu gibt es keine Pflicht. Das wäre dann eine Option für Fax Nummer 22 (oder sind wir schon bei Nr. 23 oder 24): Antrag auf Nennung der Rechtsgrundlage, weshalb du irgendein Zuweisungsformular unterschreiben sollst. Folgt nach 2-3 Monaten ggf. die nächste Sachstandsanfrage.... :ROFLMAO:


Und der MT bittet auch um irgendeine Unterschrift..... schon erstaunlich, was die alle für unverbindliche Wunschträume haben. Auf deinem T-Shirt steht aber sicher nicht Wunschtraumerfüller/in. ;)
 
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Kitty123

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Das du dem Träger einen " selektiven " Zugriff auf dein Bewerberprofil gibst, dass bei der AFA geführt wird, kann nur auf freiwilliger Basis erfolgen meines Wissens nach." Selektiv " ist zu unzureichend definiert. " Aktive Mitwirkung bei allen abzielenden Leistungen " ist ebenfalls zu undefiniert. Falls du nicht hingehst, wird eine Anhörung auf dich zukommen, wo du dem SB begründen musst warum du die Zuweisung ablehnst. Auch das SGB3 kann das Grundgesetz nicht umgehen.
Die Tatsache das das mit dem " selektiven Zugriff " unter " Hinweise " steht, verdeutlicht das die AFA es selbst nicht von dir fordern möchte, sondern es auf freiwilliger Basis erfolgen soll. Die Korrespondenz mit Arbeitgebern ist schließlich auch vertraulich.
Am ersten Tag muss AU vorliegen xD?!
Sowas macht kein einziger Arbeitgeber in DE .
Bei ordentlichen Maßnahmeträgern wie Alfatraining zum Beispiel kannste sagen das du Bauchschmerzen hast und gehst.
Die wollen dafür nichtmal ne AU.
 
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Merse

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Vorab kann ich bereits sagen das die Agentur deine " Daten " nicht ohne deine Zustimmung
an den Träger weitergeben darf.
In welchem Gesetz steht, dass das JC seinen Vermittlungsauftrag nicht ausüben darf?
Ich muss mich bis übermorgen telefonisch melden, sonst melden sie das der Agentur.. (Brief erstellt am 15.)

Man will dem JC melden, dass u deinen (angeblichen) Pflichten aus der Zuweisung nicht nachkommst, obwohl die Zuweisung erst ab dem 22. Februar gilt? Darauf würde ich es ankommen lassen.

Dem MT könnte man mitteilen, dass derzeit noch keinerlei Vertragsverhältnis oder aktive Zuweisung besteht und die gewünschte Kontaktaufnahme zum in der Zuweisung angegebenen Ersttermin am genau benannten Maßnahmeort stattfinden kann. Derzeit besteht noch keinerlei Verpflichtung aus der Zuweisung, insbesondere keine Pflicht, vor Maßnahmebeginn irgendwelche Maßnahmetätigkeiten wie Gespräche mit dem MT durchzuführen.
Die Mitteilung eines Maßnahmeabbruchs oder eines Nichtantritts vor Maßnahmebeginn wäre natürlich eine vorsätzliche Falschbehauptung.
 
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Terra09

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@Merse
Ja also zumindest steht da "Bitte beachten Sie, dass für Sie die Teilnahme an dieser Maßnahme verbindlich ist. Sollten wir bis 18.02.2021 keine Rückmeldung von Ihnen haben, müssen wir die Agentur für Arbeit darüber informieren".
Find ich schon verdammt frech, zumal ich den Brief halt heute bekommen habe..

Okay, also könnte ich morgen per Einschreiben Einwurf so etwas schreiben?:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich soll mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Dies tue ich hiermit und teile Ihnen mit, dass ich auch zukünftig nur postalisch für Sie erreichbar sein werde.

Zum in der Zuweisung angegebenen Ersttermin am 22.02.2021 in XX ist alles Weitere zu besprechen, da bis dahin weder ein Vertragsverhältnis noch eine aktive Zuweisung besteht.

Mit freundlichen Grüßen
XY



Oder ist der Absatz mit dem Termin blöd, weil ich die Maßnahme ja gar nicht antreten möchte?
"Rückmeldung" war von denen ja sehr undefiniert, nur dass sie die gerne per Mail/Telefon hätten
Keine Ahnung, ob das dann rechtzeitig bei denen auf dem Tisch liegt, aber sollte dann ja keine Konsequenzen haben..



Ja, wäre gut, wenn du die zusätzlich hochladen könntest, zumindest die Sachen, die du ausfüllen sollst. Den Werbemüll kannst du weglassen.
Da unbedingt mal ganz genau schauen, was die so verlangen und was im SGB und Grundgesetz steht (Vertragsfreiheit).

Entsprechende Unterlagen hab ich jetzt hier angehangen - ganz schön viele..
Da steht auch, meiner Meinung nach, richtiger dreister und gar übergriffiger Mist drin.... Mein Passwort? Mein Lichtbild? Ich glaub denen gehts zu gut.
Für Fahrtkostenerstattung mit PKW (kommt für mich zwar eh nicht in Frage..) wollen die auch eine Kopie vom Fahrzeugschein machen und einbehalten.


Verhandlungen simulieren schadet nie. Ist wieder Arbeitszeit und ein paar Faxe in der E-Akte.
Ob die Verhandlungen erfolgreich sind, wird sich zeigen.
Ja, jetzt den Allgemeinen Antrag faxen "hiermit beantrage ich die Übernahme von Bewerbungskosten aus dem Vermittlungsbudget."
Die Bewerbungen müssen binnen 3 Tagen raus. Aber für die Anträge kannst du dir Zeit lassen. Erstelle


Alles klar, dann kümmer ich mich jetzt erstmal um die Maßnahme, den allgemeinen Antrag und meine Bewerbungen und dann um die einzelnen Anträge und die Verhandlungen der EGV - das sollte ja eigentlich etwas Zeit haben? Ich hatte da schonmal was formuliert, schätze aber, dass das viel zu viel Geschwafel ist.

Mir gefällt die Taktik (und der Harry Potter Vergleich :ROFLMAO: )

Edit: Das Zuweisungsformular von der AfA unterschreibst du natürlich NICHT. Dazu gibt es keine Pflicht. Das wäre dann eine Option für Fax Nummer 22 (oder sind wir schon bei Nr. 23 oder 24): Antrag auf Nennung der Rechtsgrundlage, weshalb du irgendein Zuweisungsformular unterschreiben sollst. Folgt nach 2-3 Monaten ggf. die nächste Sachstandsanfrage.... :ROFLMAO:


Und der MT bittet auch um irgendeine Unterschrift..... schon erstaunlich, was die alle für unverbindliche Wunschträume haben. Auf deinem T-Shirt steht aber sicher nicht Wunschtraumerfüller/in. ;)

Ah, wieder was gelernt. Dachte tatsächlich, dass ich das unterschreiben müsste.




Wie verhalte ich mich sonst bzgl der Maßnahme?
Ich schicke dem MT einen Brief, unterschreibe weder MT Unterlagen noch die Zuweisung... und dann bzw sonst?
Möchte der Maßnahme ja definitiv widersprechen, weil die bei mir einfach nur lächerlich ist und mir auch gar nichts bringt. Es gibt keinen Anlass, der darauf schließen lässt, dass ich etwas davon nötig hätte oder da irgendwie davon profitieren würde.. im Gegenteil.


--
Die rote Anmerkung ist von mir
 

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Kitty123

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Es wäre gut wenn sich hier mehrere ELOs äußern in wie fern sie mit solchen " Maßnahmezuweisungen " umgegangen sind.
Es steht bei den Rechtsfolgen drinnen , dass wenn sie " rausgeschmissen " wird ihr auch 3 Wochen Sperrzeit blühen können.
Passwort für dein Bewerberprofil wolln se sogar? hahahha
 
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Ruhrpottmensch

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Auch wenn man als User eigentlich gar nix dazu zu sagen hat?! 🤔

@Terra09
Ich würde tatsächlich einen kurzen Dreizeiler an den MT schicken und mich gedanklich auch schon mal drauf vorbereiten, zum angegeben Termin dort aufzuschlagen...

Dort dann selbstbewusst auftreten, alles einstecken und nicht unterschreiben...

Du scheinst hier ja durchaus einen sehr ambitionierten SB erwischt zu haben. Da würde ich an Deiner Stelle nicht zu viel riskieren und Sachbearbeiterchen keine unnötige Angriffsfläche bieten...
 

Kitty123

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@Ruhrpottmensch Wenn Sie das macht, kann man sie hinterher aussortieren und " unkooperatives " Verhalten vorwerfen. Auch dies kann locker in eine Sperrzeit resultieren. Also wie umgeht man solch eine Zuweisung?
 

Terra09

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Ich würde tatsächlich einen kurzen Dreizeiler an den MT schicken und mich gedanklich auch schon mal drauf vorbereiten, zum angegeben Termin dort aufzuschlagen...

Dort dann selbstbewusst auftreten, alles einstecken und nicht unterschreiben...

Ich hab halt schon alles per Post bekommen, einstecken werd ich da wohl nichts mehr..

Kann ich jetzt keinen Einspruch dagegen einlegen? Ich hab nicht vor, diese Maßnahme zu machen. Ich wär selbst mit der 3 wöchigen Sanktion besser dran, als mit dieser Maßnahme.. nur schützt mich das nicht vor der nächsten Zuweisung.
 

Kitty123

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@Terra09 du wirst eine Anhörung vom SB bekommen,wenn du nicht hingehst .Es gibt kein Widerspruchsverfahren aktuell bei Dir . Du wirst dem SB begründen müssen " warum " diese Zuweisung nicht " ZUMUTBAR " ist.
Im Falle einer Sperrzeit , kannst du allerdings ersetzende Leistungen übers Alg2 beantragen zu deiner Info Terra.
Krankenversicherung läuft auch bis zu 4 Wochen normal weiter über AFA .
 

Terra09

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@Kitty123 mh okay, ich hatte das eigentlich so verstanden, dass ich einen Widerspruch gegen eine Maßnahme einlegen kann, nur so lange auch noch zur Maßnahme muss um nicht sanktioniert zu werden (konnte man da nicht im Zusammenhang mit einer Klage zumindest eine aufschiebende Wirkung fordern, wenn auch nicht zwangsweise bekommen?).

Warum bin ich eigentlich in der Nachweißpflicht, dass etwas nicht zumutbar/sinnvoll ist und nicht die SB, mit welcher Begründung so eine Maßnahme bei mir etwas bringen soll?
 

Kitty123

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Er hat eine Potentialanalyse von dir erstellt und sagt du brauchst Bewerbungstraining. Das Widerspruchsverfahren wird seitens der AFA
erst eröffnet wenn ein Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit gegeben ist.
Der Ablauf wird sein, dass der Vermittler dir eine Anhörung zuschicken wird in der
du die Ablehnung begründen musst. Danach entscheidet der Vermittler über eine Sperrzeit .
Gegen diesen Sperrzeitbescheid darfst du dann innerhalb 4 Wochen Widerspruch einlegen.
Auch das du klagen darfst beim Sozialgericht wird erst in dem Bescheid stehen.
Meine Empfehlung ist näher auf die Mitwirkungspflichten der Zuweisung einzugehen und nicht
der Maßnahme ( bei der Anhörung die du bekommen wirst wen du nicht hingehst ) Mehr Hilfen im Thread können helfen.
 

Terra09

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Er hat eine Potentialanalyse von dir erstellt und sagt du brauchst Bewerbungstraining.
Es gab wie gesagt meiner Meinung nach keine Potentialanalyse, erwähnt wurde so was auch nie, mir wurde auch nicht gesagt, dass ich Bewerbungstraining brauche (siehe Eingangspost). Ich hab meinen SB noch nicht mal gesehen und nur wenige Minuten telefoniert. Da wurde mir ein Coaching angekündigt, wenn ich bis dahin keinen Job habe "aber wir schauen dann mal weiter, wenn wir wieder am 18.02. telefonieren". Danach wurde ich mehrmals angerufen, habe aber meine Nummer löschen lassen. Da sie mich nicht einladen kann (wies aussieht), ist das jetzt ihre Trotzreaktion.

Ich seh darin weder eine Potentialanalyse noch hat sie irgendeinen Anlass zu glauben, dass ich Bewerbungstraining brauchen könnte. 1,5 Monate Arbeitslosigkeit liegen jetzt hinter mir UND ich habe einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag. Die Grundlage für ihre Annahme würde mich mal interessieren.
 

Kitty123

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@Terra09 Falls du auch nur einmal mit ihr telefoniert hast, wars bereits die Analyse .
In der Einladung zum Telefonat nehme ich stark an, dass er über deine berufliche Situation sprechen wollte .
Wenn man dann zum Beispiel sagt " hat sich nich viel geändert ", dann gibts schnell ein Bewerbungstraining.
Daher empfehle ich immer nur echte Präsenztermine mit Beistand bei der AFA und dem JC .
 
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Ruhrpottmensch

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@Terra09
Ich hatte das nicht ganz auf dem Schirm...
Du hast also alles schon per Post bekommen und sollst das - natürlich unterschrieben - am ersten Tag beim MT vorlegen?!

Dann eben das Zeug ohne Unterschrift Zuhause liegen lassen und erklären, dass Du Dir Unterlagen erst noch in aller Ruhe prüfen musst, da Du Datenschutzrechtliche Bedenken hast.

Wann soll die Maßnahme losgehen? Montag nächste Woche?
 

Terra09

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@Ruhrpottmensch
Das Anschreiben vom MT ist bei Beitrag #25 dabei, wann genau ich die Unterlagen zurückgeben soll, steht da gar nicht dabei, aber dass ich sie unterschrieben zurücksenden soll. Sonst, dass ich mich bis 18. melden soll (Telefon oder Mail), da sie andernfalls die Agentur informieren müssten.

Daher würd ich jetzt das hier:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich soll mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Dies tue ich hiermit und teile Ihnen mit, dass ich auch zukünftig nur postalisch für Sie erreichbar sein werde.

Zum in der Zuweisung angegebenen Ersttermin am 22.02.2021 in XX ist alles Weitere zu besprechen, da bis dahin weder ein Vertragsverhältnis noch eine aktive Zuweisung besteht.

Mit freundlichen Grüßen
XY



Für die Post fertig machen und morgen rausschicken.

Mir ist echt schlecht, es ist so viel auf einmal und man fühlt sich echt machtlos - zumal ich selbst nicht alles weiß und auf die Hilfe hier angewiesen bin (danke nochmal an der Stelle).

Kommenden Montag wäre der erste Termin, ja.
 

Kitty123

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Das wäre alles nie passiert, wenn du nie das Telefon abgehoben hättest btw Terra.
Die AFA schreibt sogar auf ihrer Website das dir nur Nachteile entstehen können bei
Nichtteilnahme von Präsenzterminen bzw " Vor Ort Terminen " .
Ich kenne viele ähnliche Fälle.
 

Ruhrpottmensch

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@Terra09
Lass das mit dem konkreten Termin ruhig weg. Einfach nur ankündigen, dass Du ausschließlich per Post erreichbar bist.

Den ganzen anderen Papierkram behälst Du erstmal Zuhause. Auch am ersten Tag der Maßnahme solltest Du eindringlich drauf hinweisen, dass die Prüfung der Unterlagen noch ein wenig Zeit braucht...

Du wirst das wohl am Montag hin müssen, damit nicht direkt Ärger droht. Wenn der MT Dich dann "anschwärzen" sollte, kannst Du Dich ja entsprechend äußern (Im Anhörungsbogen). Und dann geht eben das Schach spielen richtig los... Siehe @abcabc Vorschläge...

@Kitty123
Sei mir nicht böse... Aber was genau veranstaltest Du hier eigentlich?
Gemütlicher Smalltalk oder willst Du nur den Beitragszähler pushen?
 

Terra09

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Ich habe grade in einem anderen Thread (https://www.elo-forum.org/threads/allgemein.163847/#post-2017175)
Das hier gefunden:
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie von Ihnen zugewiesen, werde ich am tt.mm.jjjj die Maßnahme „XXX“ bei MT-Name (Maßnahmenträger) antreten.

Hierzu habe ich jedoch noch einige Fragen, deren Beantwortung ich hiermit schriftlich beantrage.
  • Kann ich davon ausgehen, dass Sie mich mit allen notwendigen Daten beim Maßnahmenträger anmelden werden und ich somit keine weiteren Daten von mir angeben muss?
  • Sollte ich weitere Daten von mir angeben müssen, teilen Sie mir bitte mit, welche das sind. Hier bitte ich um eine konkrete Auskunft. Eine Antwort im Sinne von "Alle Daten die nötig sind" ist hier wenig hilfreich, da mir diese nicht bekannt sind.
  • In der Zuweisung werde ich darauf hingewiesen, dass dem Träger ein selektiver Zugriff auf die Daten meines Bewerberprofils eingeräumt wird. Nennen Sie mir bitte die Rechtsgrundlage, nach der Sie mir diese Entscheidung abnehmen durften.
  • Konkretisieren sie den Umfang des, durch Sie gestatteten, selektiven Zugriffs.
    So lange die Punkte bzgl. selektivem Zugriff nicht geklärt sind, untersage ich Ihnen dem Träger diesen Zugriff zu ermöglichen.
  • Ist der Maßnahmenträger mir gegenüber weisungsbefugt?
  • Wenn ja; nach welcher Rechtsgrundlage ist es dem Träger gestattet mir z. B. Vermittlungsvorschläge unterbreiten zu dürfen, welche bei einer Ablehnung zu einer Sperrzeit/Sanktion führen können?
  • Besteht so etwas wie ein Vorgesetztenverhältnis?
  • Teilen Sie mir mit, in welchem zeitlichen Umfang die Maßnahme stattfindet. Die Angabe „Vollzeit“ ist nicht konkret.
Da ich davon ausgehe, dass der Maßnahmenträger nicht mein sondern Ihr Vertragspartner ist, teilen Sie mir bitte mit, ob und nach welcher Rechtsgrundlage ich verpflichtet wäre, mit dem Maßnahmenträger zusätzliche Verträge abzuschließen.

Weiterhin bitte ich Sie mir mitzuteilen, inwieweit der Maßnahmenträger berechtigt ist, zusätzliche Forderungen an mich zu stellen.

Da für die Sach- und Rechtsauskunft weiterhin Sie mein Ansprechpartner sind, bitte ich um eine rasche Antwort, so dass es nicht zu Unstimmigkeiten zwischen dem Maßnahmenträger und mir kommt.

Sollte ich bis zum Beginn der Maßnahme von Ihnen noch keine Antwort erhalten haben, werde ich dem Maßnahmenträger eine Kopie dieses Schreibens geben und darauf verweisen, das ich noch auf Ihre Antwort warte.

Ich bitte ausschließlich um eine schriftliche Antwort, so dass es im Nachhinein keine Unstimmigkeiten darüber gibt, was gesagt bzw. nicht gesagt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Könnte ich das an meine SB schicken, oder macht man das heute so nicht mehr? Ist ja schon ein bisschen her und bezieht sich, glaub ich, eher auf ALG2 (Erwähnung der Jobbörse).
Würde ihr ja auch Arbeit machen, außerdem müsste sie mir konkrete Rechtsgrundlagen für vieles nennen, wofür mir ab Montag sicher ans Bein gepinkelt wird.. oder sollt ich mir das für dann aufheben, da ich eigentlich ja eh nicht hingehen möchte?

@Ruhrpottmensch
Okay, ich denke tatsächlich, dass ich mir ohne den Zusatz schon diese Woche Ärger einhandel, weil das nicht die gewünschte Rückmeldung ist, die die sich vorstellen - allerdings haben sie auch nicht gesagt, dass ich was bestätigen soll. :unsure:
Könnte ja statt "ich soll mit Ihnen Kontakt aufzunehmen." schreiben "ich sollte Ihnen eine Rückmeldung geben."
 

Ruhrpottmensch

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Der SB hat Dir ja eine konkrete rechtlich Grundlage genannt... §45 SGB III.
Und so wie ich das sehen, passt das ja such zu Dir (Ausbildungsuchend - Auch wenn Du schon eine hast)...

Daher wirst Du an der "Zuweisung" an sich nur wenig tun können. Deswegen ja auch quasi Dienst nach Vorschrift. Dann hoffen, daß der MT Dich "nicht haben möchte".

Wie Du ja selbst sagst... Du könntest Dich quer stellen, aber dann kommt die nächste "Einladung" und Sachbearbeiterchen - wenn ich den richtig einschätze - macht dann noch mehr "Ärger"...
 

Terra09

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Der SB hat Dir ja eine konkrete rechtlich Grundlage genannt... §45 SGB III.
Und so wie ich das sehen, passt das ja such zu Dir (Ausbildungsuchend - Auch wenn Du schon eine hast)...

Demnach bin ich ja aber eben nicht Ausbildungssuchend. Es ging (und geht sicher auch bei der Maßnahme) immer nur um eine Arbeit zur Überbrückung.

Die Maßnahme ändert ja aber auch nichts an der Zumutbarkeit, dementsprechend auch nichts an dem Gehalt, das ich annehmen muss. Da hab ich mich auch nochmal bei der Rechtsberatung der IGM schlau gemacht, was sie da über "flexibel sein" meinte. Werd da wohl mal auch einen Termin machen, auch wenn ich denke, dass sich das auf "einfach machen, was die sagen" beschränken wird..

Damit bring ich der Maßnahme auch keine schönen Zahlen, die werden mir auch in die Richtung nichts besorgen können und was andres annehmen werd ich nicht.. .
Am Ende soll ich ein Praktikum machen.
Wie kanns eigentlich sein, dass ich nich unter 80% annehmen muss, bzw zu dem Zeitpunkt 70%, aber dann für x Wochen unbezahlt bzw für mein ALG1 Vollzeit arbeiten soll? :rolleyes:

Daher wirst Du an der "Zuweisung" an sich nur wenig tun können. Deswegen ja auch quasi Dienst nach Vorschrift. Dann hoffen, daß der MT Dich "nicht haben möchte".

Läuft das am Ende nicht ebenso auf eine Sanktion raus, weil die Gründe dafür eh immer so ausgelegt werden, dass ich nich kooperativ war?
 

abcabc

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Entsprechende Unterlagen hab ich jetzt hier angehangen - ganz schön viele..
Da steht auch, meiner Meinung nach, richtiger dreister und gar übergriffiger Mist drin.... Mein Passwort? Mein Lichtbild? Ich glaub denen gehts zu gut.
Die Unterlagen kannst du abheften und ignorieren.
Teilnehmerkartei: Die AfA hat schon deinen Namen und Adresse übermittelt (bewiesen durch den Brief). Alle anderen Angaben sind optional/freiwillig. Und wenn sie dir Unterlagen nachweisbar zustellen wollen, müssen sie halt per Einschreiben schicken oder zu zweit die Übergeben und das gegenseitig bezeugen.
Einwilligung Datenschutz: Es steht ganz unten, dass die freiwillig ist (freie Entscheidung) --> abheften und ignorieren.
Einverständnis Passwort --> könnte man fast mal an den Landesdatenschutzbeauftragten in Kopie schicken.... oder einfach abheften und ignorieren.
Jobbörse Zustimmung: Nicht ausgefüllt = keine Zustimmung. Ganz einfach....

Für Fahrtkostenerstattung mit PKW (kommt für mich zwar eh nicht in Frage..) wollen die auch eine Kopie vom Fahrzeugschein machen und einbehalten.
Wie oben beschrieben: Du rechnest die Fahrtkosten mit der AfA ab. Niemals eine Fahrtkostenabtretung unterschreiben! Das hat mehrere Vorteile. Nicht nur, dass die SB wieder mehr Papierkram erledigen muss. Falls die Bildungsbumsbude Insolvenz anmeldet, wäre dein Geld futsch. Und der MT kann dich erpressen: Ohne Unterschriften unter allen möglichen Mist (z.B. noch eine Zustimmung, dass er Unterlagen von dir an ZAFFEN weitergeben darf) gibt es keine Fahrtkosten. Ist schon vorgekommen.....


Alles klar, dann kümmer ich mich jetzt erstmal um die Maßnahme, den allgemeinen Antrag und meine Bewerbungen und dann um die einzelnen Anträge und die Verhandlungen der EGV - das sollte ja eigentlich etwas Zeit haben?
EGV würde ich maximal 10-12 Tage warten..... sonst haut sie den VA raus mit der Begründung, dass du die Unterschrift verweigerst......

Wie verhalte ich mich sonst bzgl der Maßnahme?
Ich schicke dem MT einen Brief, unterschreibe weder MT Unterlagen noch die Zuweisung... und dann bzw sonst?
Möchte der Maßnahme ja definitiv widersprechen, weil die bei mir einfach nur lächerlich ist und mir auch gar nichts bringt. Es gibt keinen Anlass, der darauf schließen lässt, dass ich etwas davon nötig hätte oder da irgendwie davon profitieren würde.. im Gegenteil.
Genau: NICHTS Unterschreiben, sondern alles zur Prüfung einstecken und mitnehmen. Es gibt zwar ein geringes Sanktionsrisiko, aber das würde ich an deiner Stelle eingehen.
Bei der Maßnahme niemals "echte" Bewerbungsunterlagen vorzeigen. Vor Ort einfach mit fiktiven Daten arbeiten in Anschreiben und Lebenslauf. Und NICHTS privates über dich erzählen. Dein Privatleben geht den MT nichts an, weder Freunde, Hobbys, Schulden, Ängste/Sorgen noch wie du wohnst, isst, kochst oder sonst was.
Es gibt nur eine Möglichkeit um eine Zuweisung anzugreifen: Klage vor dem SG.....


Edit: Ich hatte meinen Vorschlag für den ersten Brief oben nochmal nachträglich geändert. Jetzt die sehr konfrontative und direkte Art. Deren Brief ist sehr dreist:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erwarte, dass Sie Unterlagen sorgfältiger lesen. Der Maßnahmebeginn ist der 22.02.2021 und nicht der 18.02.2021. Ab dem 22.02.2021 bin ich für sie erreichbar - aber weiterhin ausschließlich postalisch.
Mit freundlichen Grüßen
XY

Musst du entscheiden welchen Weg du wählen willst.
 
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Terra09

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Seh grade, hab 2 Dokumente zur Unterschrift vom MT vergessen s. Anhang

Wie oben beschrieben: Du rechnest die Fahrtkosten mit der AfA ab. Niemals eine Fahrtkostenabtretung unterschreiben! Das hat mehrere Vorteile. Nicht nur, dass die SB wieder mehr Papierkram erledigen muss. Falls die Bildungsbumsbude Insolvenz anmeldet, wäre dein Geld futsch. Und der MT kann dich erpressen: Ohne Unterschriften unter allen möglichen Mist (z.B. noch eine Zustimmung, dass er Unterlagen von dir an ZAFFEN weitergeben darf) gibt es keine Fahrtkosten.

Ich häng auch mal deren Schreiben zu den Fahrtkosten an "sofern sie Ihren Anspruch an uns abtreten" .. also mach ich das nicht und schicke direkt einen Antrag auf Fahrtkosten zum MT an die Agentur?

EGV würde ich maximal 10-12 Tage warten..... sonst haut sie den VA raus mit der Begründung, dass du die Unterschrift verweigerst......

Auch gut von ihr, das mit 10 VVs+Maßnahme zu schicken, dass man schön viel anderes im Kopf hat..
Ich mach mich Richtung Wochenende nochmal ran und werd euch mal meinen Text einstellen, vielleicht kann das dann ja jemand quer lesen und ggf verbessern

Es gibt nur eine Möglichkeit um eine Zuweisung anzugreifen: Klage vor dem SG.....
Das heißt, ich hab keine Wahl als den Mist in Vollzeit mitzumachen und zu hoffen, dass die keine Lust auf mein Theater haben und mich ablehnen, ohne dass mir das dann als Sanktionsgrund ausgelegt wird, was dann die Anwesenheit bis zu dem Zeitpunkt sinnlos machen würde?

Keine Ahnung, da klingt die Sperrzeit bzw Anhörung + Klage irgendwie verlockender. Für mich ists keine Option, das mitzumachen. Inkl Fahrtzeiten wären das bei mindestens 3x die Woche an Gesamtaufwand fast schon meine Arbeitszeit von meiner letzten Stelle, auf die Woche gerechnet. Ich müsste um 7:00 aus dem Haus und wär gegen 17:50 Uhr wieder da.. Dazu kommen noch 2 weitere Tage mit "ggf vertiefenden Deutschunterricht".


Seh grad irgendwie keinen Sinn drin - egal wie ichs mach, es wird eh auf eine Maßnahme nach der anderen rauslaufen, wovon ich keine mitmachen werde. So gesehen gewinnt die SB ja so oder so. Ob ich da teilnehm oder immer wieder gesperrt werd. Bei letzterem hab ich wenigstens halbwegs Ruhe und kann mich auf die Vorbereitung für meine Ausbildung konzentrieren und meine Freiheit genießen. Sehe nur das Ersparte für die Ausbildung dahin fließen, naja. Hab ich ja richtig Glück gehabt mit meiner SB. Hab das ein paar Freunden erzählt, die alle mal ALG1 bekamen in ihrem Leben und alle hielten das für einen schlechten Scherz in meiner Situation..

Werd daher den konfrontativen Vorschlag von dir nehmen @abcabc
 

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