Könnt ihr mir bitte gegen diese Zuweisung zur Sinnlosmaßnahme helfen

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Morrison

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Hallo!

Ich habe heute, per förmlichen Zustellung, eine Zuweisung zu einer (sinnlosen) Maßnahme bekommen. Eine Rechtsfolgebelehrung war auch dabei.
Ich denke es hat zu 99% mit den telefonischen Beratungstermeinen zu tun. Auf die ich fast immer mit einem Fax geantwortet habe, in dem ich auf die postalische Erreichbarkeit hinwies. Ans Telefon bin ich nie gegangen.
Die Maßnahme soll ungefähr 2 Wochen dauern.
Könnt ihr euch bitte die Unterlagen mal ansehen? Kann ich dagegen irgendwie vorgehen?
 

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Enkomion

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Sinngemäss :Die Teilnehmer seien bei der Feststellung des konkreten Handlungsbedarfes intensiv sozialpädagogische und psychologisch zu begleiten, insbesondere Bei.
- Familiären Problemlagen.
- Sozialer Isolation.
- Verhaltens--undEntwicklungsstörungen.
- Antriebs- und Motivationslosigkeit
- Depressiven Verstimmungen.
- Fehlendem sozialem Rückhalt.
- Verschuldung.
- Unsicheren Wohnverhältnissen.
- Obdachlosigkeit.
- Eingeschränkter Sozial Kompetenz.
- Suchtproblematiken ohne akute
medizinische Indikation.
- gesundheitlichen und /oder Lern
beeinträchtigten Problematiken.
-Psychischen Beeinträchtigungen.
Förderbedarf, der aufgrund einer
diagnostizieren psychischen Störung
mit allgemeinen nicht oder noch nicht
zu erreichen ist.
Der Träger soll als Mittler und Moderator zwischen Teilnehmer und Jobcenter fungieren. Dazu gehört die weitergehende Planung und Begleitung inkl. DOKUMENTATION in weiterführende Hikfsangebote sein. Zum Beispiel Schuldnerberatung, Familienberatung, Suchtberatung etc. Weitere Aufgaben sollen mindestens sein:
Entwicklung einer Lebens und Berufsperspektive.
Hilfestellung bei allen Problemlagen.
Entwicklungsfördernde Beratung und Einzelfall Hilfe.
Persönlichkeits-und Verhaltens Training.
 
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Steckrübe

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Die Aufzählung ist ja schön und gut. Aber was ist wenn ich mir in der Hinsicht gar nicht helfen lassen möchte? Das sind ja nun doch sehr private/intime Dinge, die so einem dahergelaufenen Maßnahmenfuzzi so rein gar nichts angehen.
 

Morrison

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- Familiären Problemlagen.
- Sozialer Isolation.
- Verhaltens--undEntwicklungsstörungen.
- Antriebs- und Motivationslosigkeit
- Depressiven Verstimmungen.
- Fehlendem sozialem Rückhalt.
- Verschuldung.
- Unsicheren Wohnverhältnissen.
- Obdachlosigkeit.
- Eingeschränkter Sozial Kompetenz.
- Suchtproblematiken ohne akute
medizinische Indikation.
- gesundheitlichen und /oder Lern
beeinträchtigten Problematiken.
-Psychischen Beeinträchtigungen.
Förderbedarf, der aufgrund einer
diagnostizieren psychischen Störung
mit allgemeinen nicht oder noch nicht
zu erreichen ist.
Trift alles nicht auf mich zu.

Aber was ist wenn ich mir in der Hinsicht gar nicht helfen lassen möchte?
Genau! Selbst wenn es auf mich zutreffen würde muss ich mir nicht helfen lassen. Schon gar nicht von einem MT oder dem JC.

Das grenzt doch schon an Zwangstherapie
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Wenn irgendwas bei dem genannten auf mich überhaupt zutreffen würde, würde ich umgehend Akteneinsicht beantragen.
Ja, es wäre echt interessant zu erfahren wie, warum und woher die sowas wüssten oder vermuten.
 
E

ExUser 71253

Gast
@Morrison Das ganze stinkt sowieso von vorne bis hinten. Alleine das SBchen schreibt " Potentialanalyse nach Akteneinsicht " .
Warst du überhaupt jemals beim JC gemeldet?!
Das ist eine absolute bodenlose Frechheit vom JC und Schikane .
 

Enkomion

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Und genau deshalb ist ja auch vorher eine Zustimmung erforderlich, weil diese Massnahme ansonsten Dein Selbstbestimmungsrecht unverhältnismäßig einschränken würde und zudem gegen Artikel 13 GG. verstösst.
Ohne vorherige schriftliche Zustimmung Deinerseits gibt es kein Recht des Trägers auf einen Eingriff in Deine Privatheit und Hausbesuche. Genau das verschleiert aber Dein Jobcenter. Wohl, um dem Träger nicht in die Parade zu fahren und dem noch die Überrumpelungstaktik zu ermöglichen, wenn der bei Dir dann zuhause vor der Tür steht.

@Kitty123. Einschätzung nach Aktenlage, das wäre die korrekte Bezeichnung.
Die Quelle dessen bildet übrigens die mir vorliegende Leistungsbeschreibung der Standard Massnahme EMaB aus einer früheren Ausschreibung, wobei das Geschäftszeichen nur dem Betroffenen hier nur per PN mitgeteilt würde, sofern er klagt sowieso. Denn ansonsten könnten findige Sucher hier das Jobcenter dahinter erkennen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ruhrpottmensch

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Bevor das noch in eine unangenehme Richtung und irgendwelche Phrasen abdriftet, möchte ich eins zu bedenken geben:

Natürlich gibt es (nicht wenige) LE die solch "Beeinträchtigungen" haben. Ob sie es jetzt zugeben wollen oder nicht. Und im Kern ist das auch nicht von der Hand zu weisen, dass bei gewissen "Problemlagen" sicherlich auch externe Hilfe von Nöten ist.

Leider ist hier das JC bzw. der beauftragte MT, gänzlich der -absolut- falsche Ansprechpartner für so etwas. Ich wiederhole mich da gern immer & immer wieder: So etwas hat in der Hand vom JC nichts zu suchen. Das ist nicht nur im vorliegenden Fall übergriffig sondern selbst wenn solche Beeinträchtigungen bestehen würden...

Ich würde in der Tat den Ball zurück spielen @Morrison. SB auffordern, Dir doch mal die konkreten Rechtsgrundlagen, für solch einen allumfassenden Eingriff in Deine Privatsphäre, zu nennen. Dazu dann noch um Akteneinsicht bitten um mal zu schauen, auf welchen Randnotizen und Vermutungen die angebliche Potenzialanalyse & Zuweisung fußt. Zudem natürlich -vorsorglich- in Widerspruch gehen und mich im Gedanken schon mal an den Weg über Gericht anfreunden. Sollte aber weniger das Problem sein... Es sei denn, SB ist ausgebildeter Psychologe und hat von Dir einen "Behandlungsauftrag" bekommen... 🙄

Es ist schon krass, was es alles für "Maßnahmen" gibt. Umso mehr, was manch ein SB scheinbar in Coronazeiten so "konstruiert", nur weil man keine Lust auf die wöchentliche "Plauderrunde" am Telefon hat... 😅
 

akaKnut

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Aber was ist wenn ich mir in der Hinsicht gar nicht helfen lassen möchte?

Es geht da nicht um die Frage, was der Elo will, sondern was ihm hilft. Ein Elo sollte sich im Übrigen niemals "nicht helfen lassen" wollen!
Das ist eine böse Falle, weil das SG im Zweifel sehr großzügig ist, was dem Elo zuzumuten ist und keinerlei Verständnis haben wird, wenn der Elo auch nur den Anschein erweckt, nicht alles zu unternehmen, die Hilfebedürftigkeit zu verringern.

Für den vorliegenden Fall: Wenn der SB "Bedarfe" konstruiert, die mit der aktuellen Situation des Elos nix zu tun haben, liegt ein Ermessensfehler vor. Im Zweifel gilt es aber, beim SG nachzuweisen, dass der SB seinen Job nicht ordentlich macht. Also aufzuzeigen, warum die als Angebot getarnte Zuweisung Humbug ist und dem Elo in keinster Weise bei der Verringerung der Hilfsbedürftigkeit nutzt.

Die Schwierigkeit besteht darin, das SG zu überzeugen. Da kann man auch sehr überrascht werden.

Man muss also schauen, ob man das Risiko einer gerichtlichen Klärung eingeht, oder den leichteren Weg der AU bestreitet. Ich würde die AU empfehlen.

Für eine Nachfrage beim SB ist es jedenfalls zu spät, das Angebot/Zuweisung ist ja raus, hier geht also abgesehen von der AU nur noch die Eröffnung des Rechtswegs.
 
E

ExUser 71253

Gast
@akaKnut Nach AU befürchte ich das SBchen die nächste getarnte Zuweisung ausstellen wird.
SBchen möchte einfach das ELOchen das Telefon abhebt ,da Vorort-Termine anscheinend nicht vorgesehen sind in diesem Fall .
 

Enkomion

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Oder @Morrison die 3 Wochen Hausbesuch aussitzt. Ohne Erfolg keine Teilnahme, wobei ohne vorherige Einwilligung auch Hausbesuche unzulässig sind bzw. wären.Nachtrag.
Der Hinweis auf die angebliche Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten in der Anlage ist übrigens überhaupt nicht sicher abrufbar oder 100 Prozent als machbar in der Massnahme gegeben. Denn, das soll nur jenen gelten wo der Träger Eingliederungsmöglichkeiten feststellt bzw. gesehen werden. Also im Vorfeld vollkommen unklar,laut Darstellung in der Leistungsbeschreibung.
 
Zuletzt bearbeitet:

akaKnut

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Nach AU befürchte ich das SBchen die nächste getarnte Zuweisung ausstellen wird.
SBchen möchte einfach das ELOchen das Telefon abhebt ,da Vorort-Termine anscheinend nicht vorgesehen sind in diesem Fall .

Das kann passieren. Damit beschäftigt man sich, wenn es soweit ist. SB ist im Übrigen in der Pflicht, seine Maßnahmen zu begründen. Dem sollte man nicht vorgreifen.
 

Liane17

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Wenn du die Maßnahme antrittst, dann nur online. Kannst vllt auch n paar Mal teilnehmen und dich dann krank schreiben lassen oder den Sachbearbeiter fragen, ob er dir den Rest erlässt, weil das nichts für dich ist. Und in Zukunft einfach ein Mal pro halbes Jahr ans Telefon gehen. Dann sind sie auch zufrieden.
 

Enkomion

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@Liane17. Seit wann soll oder muss man Kleidungsstücke tragen, die überhaupt nicht passen können? Nur dem Renommee eines Ignoranten und dessen Statistik dienen und für den Teilnehmer nichts als sinnlose Peinlichkeiten bedeuten... Um mal eine Metapher für das offensichtlich naive Verständnis von ewig Folgsamen zu bemühen. Wo kein Bedarf, da keine Notwendigkeit, was den Betroffenen angeht.

Zudem wäre das Telefonat vorher auch mit keinem anderen Ergebnis geendet. Das ist für mich an dem Hilfsargument der Aktenlage ersichtlich. Deine Sicht der Dinge kennzeichnet nur Deine Einstellung, die den JC generell den Steigbügel hält. 😇🙄.und damit auch solch unverantwortliche Massnahmen. 😵.
 
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chromoxidgruen

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Was ein kafkaeskes Schreiben. Wenn der ELO nicht auf Knopfdruck (bzw. Annruf) "funktioniert" wird schikaniert.
  • Fehlen Name des Maßnahmeträgers, Ort und Zeitraum auch im Original, oder hattest Du die rausgelöscht? (Kommen da die 2 Wochen her?) Falls die Angaben tatsächlich fehlen, halte ich die Zuweisung für zu unbestimmt. Auch inhaltlich. Schließlich musst Du die Möglichkeit haben, das "Angebot" vorab zu prüfen, ob es denn wirklich zumutbar ist, auch wenn die Zuweisung schon erfolgt ist. (Und falls es das nicht ist, die Klage vorzubereiten, siehe nächste beide Punkte.)
  • Maßnahmen müssen zum Profil des Betroffenen passen, sonst sind sie nicht zumutbar: SG Leipzig, Urteil vom 09.06.2016 - S 1 AL 251/15:
  • Ganz wichtig: es besteht kein rechtlicher Zwang zur Annahme von Arbeitsangeboten durch Maßnahmeträger, diese sind unzulässig: LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 10.02.2014 - L 7 AS 1058/13 sowie LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 13.10.2016 – L 7 AS 850/16 B ER
  • Verträge beim Maßnahmeträger müssen nicht unterschrieben werden: BSG, Urteil vom 13.04.2011 - B 14 AS 98/10 R:
  • Und da dies vermutlich auch noch kommt, SGB II- Empfänger müssen beim Maßnahmeträger keinen Lebenslauf vorlegen: SG Leipzig, Beschluss vom 29.05.2012 - S 25 AS 1470/12 ER
 
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Stauer

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Ich habe heute, per förmlichen Zustellung, eine Zuweisung zu einer (sinnlosen) Maßnahme bekommen. Eine Rechtsfolgebelehrung war auch dabei.
Das ist keine Zuweisung sondern ein Angebot einer Maßnahme. Ein Angebot kann man dankend ablehnen. Eine RfB dazu ist nur Qualm um Dich in die Falle zu locken.
Ich würde nachweisbar schriftlich ablehnen.
Sollte es zum Sanktionsversuch kommen, Stellungnahme zum Anhörungsschreiben, auf Sanktion Widerspruch und wenn dann keine Abhilfe beschieden wird, Klage beim SG.
In meinen Augen ist das schon versuchte Nötigung, zumal hier versucht wird, Dich mit Sanktionsandrohungen einzuschüchtern.
Ich bin auch nur schriftlich erreichbar und sollte ich so einen Schriebs bekommen, reagiere ich, wie ich es Dir rate.
 

VNiclas

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Das ist keine Zuweisung sondern ein Angebot einer Maßnahme.

in dem Brief vom SB steht doch ich Weise zu, ist es dann nicht doch eine Zuweisung?

Mich würde generell mal interessieren ob es nicht vielleicht auch ganz gut wäre diesen Weg zu gehen, hin zur Maßnahme, dann erstmal alle Unterlagen mitgeben lassen über die Inhalte der Maßnahme, die Hausordnung und wie das mit dem Versicherungsschutz dort aussieht, sagen dass man diese von einem Anwalt prüfen lässt.
Dann vielleicht auch nochmal auf den Datenschutz hinweisen usw.

Das übliche halt, dort die Daten nicht abgeben die man nicht abgeben muss und wie oben schon erwähnt auch beim Lebenslauf quer stellen. Vielleicht wird man dann von ganz alleine wieder ausgeladen.
 
E

ExUser 71253

Gast
Ganz wichtig: es besteht kein rechtlicher Zwang zur Annahme von Arbeitsangeboten durch Maßnahmeträger, diese sind unzulässig: LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 10.02.2014 - L 7 AS 1058/13 sowie LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 13.10.2016 – L 7 AS 850/16 B ER
In Zuweisungen steht bei den Mitwirkungspflichen ja in den Regel immer etwas wie " Elo muss jedes Arbeitsangebot vom MT annehmen blabla "
Falls es stimmt was du schreibst, ist das sehr gutes Material zur Abwehr.
Ich war immer der Annahme nur AFA oder JC kann sowas.
Und bin mir auch nicht sicher ob sowas überhaupt mit Artikel 12 vom Grundgesetz vereinbar ist, vielleicht
daher diese Urteile.
Allerdings möchte ich hier kurz einhacken (vielleicht kann jemand was dazu sagen)
Macht es einen Unterschied wenn anstatt von " Arbeitsangeboten " , die Rede von " Vermittlungsangeboten " ist ?!
In meiner Zuweisung war die Rede von " Vermittlungsangeboten ".



"Dazu gehört auch, dass Sie die Vermittlungsangebote des Trägers zur Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung annehmen". Vielleicht ist diese Wortwahl das neue Update von diesen Trägern.
 

Ruhrpottmensch

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Um mal beim Thema zu bleiben:
Ich hab mir die "Maßnahmebeschreibung" jetzt mal genauer angeschaut. Dort wird, wie von @Draisine schon gesagt, von einem deutlich größeren zeitlichen Umfang gesprochen. Sollte das hier also tatsächlich die "Einladung" oder ggf. sogar die "Zuweisung" zu genau dieser Maßnahme sein, ist das dann nicht von vornherein völliger "Mist"?! Ich dachte immer, Zuweisungen müssen konkrete & tatsächliche Angaben zum Inhalt & der Dauer einer Maßnahme erhalten. Hiermit würde ein LE doch in gewisser Weise ins "Bockshorn" gejagt werden, wenn im Laufe der "Eingewöhnung" mehr & mehr subtil auf eine deutlich längere "Laufzeit" der Maßnahme hingearbeitet wird... :unsure:

@Kitty123
Du hast ja scheinbar eine Passion in Hinsicht auf die "Erbsenzählerei" entwickelt. Mag alles gut und schön sein... Zu Deinem "Rechtsverständnis" habe ich ja schon an anderer Stelle etwas gesagt. Und auch der sich immer wiederholende Hinweis auf das "Grundgesetz"... Naja... Wenn Du damit glücklich bist...
Allerdings empfinde ich Dein "Zwischengrätschen" in Threads mit eigenen Belangen ziemlich... Anstrengend. Wenn Du konkrete Fragen zu einem eigenen Anliegen hast, dann macht doch bitte einen eigenen Thread auf.
 

Enkomion

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@Ruhrpottmensch. Das Urteil ist überholt, was die Arbeitsangebote betrifft. Denn seit 2018 integriert die BA sozusagen den AVGS M PAV (Vermittlungsgutschein) in diverse Massnahmen,. Hier ist das auch so.
Und selbstverständlich teilt das JC die tatsächlichen Inhalte mit.
Aber nie alle und nie die brisanten. Das ist gewollte Taktik.
Darin werden auch die Träger gebrieft. Die müssen sich nämlich die Flyer über den Inhalt genehmigen lassen. Und der wird so lange entkernt, bis alles entfernt ist, was abschreckend wirken könnte oder das eigentliche Konzept erkennen lässt. Und schon mal gar nicht den Background und die wahre Intention.
Und da gibt es vielerlei andere Massnahmen, welche in Gänze eher zum Brechmittel taugen,weil viele enorme Vorurteile der JC klischeehaft abbilden.
Sicher, der Elo wird hintergangen,
Systemische JC nennen das dann eher" Einbindung in den Steuerungsprozess"
 
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Morrison

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Vielen Dank erstmal für all eure Ratschläge und Tipps!

Fehlen Name des Maßnahmeträgers, Ort und Zeitraum auch im Original, oder hattest Du die rausgelöscht? (Kommen da die 2 Wochen her?)
Den Namen des Maßnahmeträgers sowie Ort und Zeitraum habe ich gelöscht. Es sind genau 15 Tage für die Maßnahme veranschlagt. Vorausgesetzt es ist nicht nur so dahin geschrieben, wie von @Draisine und @Ruhrpottmensch schon gesagt wurde.

Ich dachte immer, Zuweisungen müssen konkrete & tatsächliche Angaben zum Inhalt & der Dauer einer Maßnahme erhalten. Hiermit würde ein LE doch in gewisser Weise ins "Bockshorn" gejagt werden, wenn im Laufe der "Eingewöhnung" mehr & mehr subtil auf eine deutlich längere "Laufzeit" der Maßnahme hingearbeitet wird...
Wäre auch komisch, eine Maßnahme die wesentlich länger geht, von vornherein nur 15 Tage zu genehmigen. Das kann doch gar nicht den, von der Maßnahme, gewünschten Effekt erzielen. Von der Geldverschwendung mal ganz zu schweigen. Deswegen würde es mich nicht wundern, wenn es eine versteckte Laufzeit der Maßnahme gibt.
Das wäre dann ja aber auch schon etwas wo man mit einer Klage ansetzen könnte, oder?
 

Morrison

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Ich habe mir gerade nochmal den beiliegenden Flyer näher angeschaut. Besser gesagt die Rückseite. Auf der Forderseite waren nur der Name und die Adresse des Maßnamenträgers, weshalb ich den ganzen Flyer gekonnt ignoriert habe.
Dort steht was du @Draisine auch schon im Post #26 geschrieben hast.
Und als Beginn wird der 01.04. angegeben. Zwar vom letzten Jahr aber oft sind das feste Termine (z.B. bei Ausbildungen oft der 01.09.). Das ist reine Spekulation aber vielleicht sind diese 15 Tage nur die Einführung und am Ende wird mir offenbart, dass es jetzt erst richtig losgeht. Denn "zufällig" ist der Zeitraum bei mir vom 11.03. bis 31.03. angegeben.
 

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Gollum1964

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Das ist reine Spekulation aber vielleicht sind diese 15 Tage nur die Einführung und am Ende wird mir offenbart, dass es jetzt erst richtig losgeht. Denn "zufällig" ist der Zeitraum bei mir vom 11.03. bis 31.03. angegeben.
Morrison,

das hast du richtig erkannt. Dieser Zeitraum gilt der Vorbereitung auf den Hauptteil der Maßnahme, wie im Flyer umrissen.
Es soll wohl in der Vorbereitung geklärt werden, ob du für die "Hauptspeise" geeignet bist.

Allerdings ist dem JC (Statistik) und auch dem MT (Abgreifung von Steuergeldern) der Interessenkonflikt schon auf die Stirn getackert, sodass die Überführung dann wohl zur reinen Formsache wird. Was dann nicht passend ist, wird passend gemacht. Das schaffen die schon!

Mann, mann, ich zweifle immer mehr an der Kompetenz der Jobcenter, wenn ich diesen Thread lese.
Aber eines muss man den SB lassen, kreativ und phantasievoll sind diese finsteren Gestalten fast immer.
 
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Ruhrpottmensch

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@Morrison
Wie gesagt, es gibt Webseiten, da kann man detaillierte in Ausschreibungen und somit auch in die Inhalte/den Aufbau solcher Maßnahmen gucken... Da hab ich diese hier (gehe ich mal ganz stark von aus) gefunden, die aber - in der "Gesamtlaufzeit" - wesentlich länger veranschlagt ist...

Aber im Prinzip ja auch egal...
Der Tenor steht ja fest: Lass Dich bitte in keinster Form darauf ein! Ich sags ungern (und verwende das Wort auch gar nicht gern!): Aber das hier ist schon ein recht heftiges "Geschwurbel"!

Mal frei heraus: Die stellen Dich als "blöd" hin!

Ich/wir kenne/n natürlich nicht die "gesamte" Vorgeschichte mit dem JC, SB/FM/IFK und Dir... Aber gleich so ein "Geschoss" raus zu hauen ist schon ne ordentliche Nummer. Auch in Hinsicht auf das "Ticken" von SB. Da scheint sich jemand echt "an den Karren gepisst" gefühlt...

Wie gesagt... Gehe erstmal ganz deutlich, in Schriftform & nachweislich dagegen vor. In diesem Zuge würde ich zumindest mal versuchen SB ein bisschen was zu "entlocken", wie man denn auf so ein schmales Brett kommt. Im besten Fall liefert SB Dir "Munition", die Du nutzen kannst.

Ich bin eigentlich kein Freund der "Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand" Methode... Aber bei so einem Ding, würde ich wohl auch selbst nicht einen Millimeter auf den MT zugehen. Sprich, weder Online noch vor Ort irgendwas mitmachen. Könnte im schlimmsten Fall zwar aufgrund eine Sanktion weh tun, aber bevor man sich da die "Blöße" gibt...

Wird auf jeden Fall eine ordentliches Stückchen Arbeit. Aber ich denke, das Forum wird Dich da in breiter Front unterstützen. 👍💪
 
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