Köln - Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn

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wolliohne

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Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn

„Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn“ – so lautete eine Schlagzeile des „Kölner Stadtanzeigers“ vom 20. Dezember 2012. In dem Artikel wird berichtet, wie Kölner Waldorfschüler den Stadtteil Chorweiler sehen, in dem sich ihre Schule befindet. „Das Viertel färbt ab“ – so lautete das Thema eines Mottotages der Abiturienten der Waldorfschule. Teilergebnisse davon sind in der Abi-Zeitung der Schüler veröffentlicht worden, darauf abgebildet: eine junge Schwangere mit Zigarette, Großfamilien mit „10 Kusäängs und 19 Kusinään“, gewaltbereite Jugendliche, posende Mädchen in Jogginghosen. Die Abi-Zeitung hat im Stadtteil Chorweiler für viel Aufregung gesorgt, da sie auf einem Adventsbasar verkauft wurde. Für die Bezirksbürgermeisterin ist unverständlich, „dass die beteiligten Lehrer augenscheinlich nicht im Vorfeld der Mottotage über die diskriminierenden Aspekte und das mögliche Konfliktpotenzial des Mottotags gesprochen haben.“ Ein ganzes Stadtviertel und seine Bewohner seien abgewertet, Hohn und Spott über Gleichaltrige ausgeschüttet worden. Die Abiturienten hätten ein „Unreifezeugnis“ verdient. Von Joke und Petra Frerichs
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hemmi

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

Waldorfschüler, sind das nicht die die keine Schulnoten kennen?
Man kann sich denken warum!!:biggrin:
 

Piccolo

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

im allgemeinen vergeht waldorfschülern das lachen wenn sie an einer öffentlichen schule ihre abiprüfungen machen müssen bzw das allgemein gültige zentralabi schreiben müssen.
da sieht man dann was epochenunterricht und eurythmie - rumhopsen in wallawallagewändern - wert sind.
rassismusvorwürfe gab es im zusammenhang mit der lehre von rudolf steiner schon immer. das hat wohl auch eine gewisse berechtigung.
 
G

Gewerkschafter

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

Schulnoten kennen die schon, aber erst zum Ende und dann wird es richtig stressig.
 

roterhusar

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

Was die Chorweiler Cornelie Wittsack-Junge GRÜNE Bezirksbürgermeisterinhier abzieht ist unterste Schublade. Sie möchte auf die Schulkörper einwirken, damit über ihre Stadt nicht das geschrieben wird, was ist. Ich habe die Schülerzeitung nicht gelesen, aber Wolfgang Lieb von den Nachdenkseiten anscheinend auch nicht. Man hält sich lieber an Lokalpatrioten wie Kölner Stadtanzeiger.

Auf eins wette ich meine Apple- Mouse: Die Schüler sind solang von den Chorweiler Bürgerinnen und Bürgern getriezt worden, bis einem der Kragen geplatzt ist und zurückgeschlagen hat - literarisch!

Hier gab es einen ähnlichen Fall. Die Waldorfschüler Nachbardorf haben alte Einwohner interviewt zur NS- Zeit. Ein staatsbürgerkundlicher Auftrag praktisch. In einem Bericht des hiesigen Käseblattes wird die großartige Leistung überschattet von dem Fauxpas einer schülerin, die erzählte, dass eine Oma offensichtlich gelogen hatte bezüglich ihrer Rolle im NS.
Seither ging es nicht mehr um den Skandal, dass einige Dorfbewohner auch heute noch die Zeit verherrlichen, in dem Zusammenhang ist das Heftchen ein beispielloses Fundstück. Nein ab jetzt geng es nur noch darum, wie respektlos ein Nicht-Dorf-Kind gegen eine alteingesessene Dame sei.

Tja. Verbrannt der Versuch, und das Buch will nun niemand mehr lesen.
 
E

ExitUser

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

hallo ihr lieben,

meine Erfahrungen mit Waldorfschülern sind nicht grad die besten....im Endergebniss kann ich lediglich aus meinen eigenen Erfahrungen mit dieser "Art von Schülerspezis" nur eines sagen:

Der Bildungsstand ist erschreckend gering, sei es in Mathematik, Physik oder Sprachen und den Fächern der Allgemeinbildung.

Der Lehrschwerpunkt der "Kreativität" befähigt in keiner Weise dazu, genutzt zu werden, um in einem Arbeitsablauf plötzlich improvisieren zu müssen. Die Arbeitsauffassung entspricht nicht den normativen Anforderungen.

Diese Schulform mag ihre Berechtigung neben Förderschulen haben für bestimmte Schüler, ein Abitur ist oftmals nur auf dem zweiten Bildungsweg möglich mit dieser schulischen Grundausrüstung, und selbst da heißt es lernen bis zum Umfallen wenn die Disziplin dazu vorhanden ist.

LG von Barbara
 

arbeitslos in holland

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

chorweiler ist doch sowieso ein aufgegebener stadteil. wer von da herkommt, bekommt keinen job/ausbildung :icon_evil:

die haupt u. realschüler wissen das schon heute und verhalten sich so
die abiturienten lernen das später "auf die harte tour" :icon_kinn:
 

Hexe45

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AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

Was die Chorweiler Cornelie Wittsack-Junge GRÜNE Bezirksbürgermeisterinhier abzieht ist unterste Schublade. Sie möchte auf die Schulkörper einwirken, damit über ihre Stadt nicht das geschrieben wird, was ist. Ich habe die Schülerzeitung nicht gelesen, aber Wolfgang Lieb von den Nachdenkseiten anscheinend auch nicht. Man hält sich lieber an Lokalpatrioten wie Kölner Stadtanzeiger.

Auf eins wette ich meine Apple- Mouse: Die Schüler sind solang von den Chorweiler Bürgerinnen und Bürgern getriezt worden, bis einem der Kragen geplatzt ist und zurückgeschlagen hat - literarisch!

Hier gab es einen ähnlichen Fall. Die Waldorfschüler Nachbardorf haben alte Einwohner interviewt zur NS- Zeit. Ein staatsbürgerkundlicher Auftrag praktisch. In einem Bericht des hiesigen Käseblattes wird die großartige Leistung überschattet von dem Fauxpas einer schülerin, die erzählte, dass eine Oma offensichtlich gelogen hatte bezüglich ihrer Rolle im NS.
Seither ging es nicht mehr um den Skandal, dass einige Dorfbewohner auch heute noch die Zeit verherrlichen, in dem Zusammenhang ist das Heftchen ein beispielloses Fundstück. Nein ab jetzt geng es nur noch darum, wie respektlos ein Nicht-Dorf-Kind gegen eine alteingesessene Dame sei.

Tja. Verbrannt der Versuch, und das Buch will nun niemand mehr lesen.

Danke für dein Post. Der erste sachliche Beitrag. Wenn´s gegen ELO´s und Walldorfschüler geht, ist das Feindbild sofort da.

Shit was auf auf unseriöse Quellen.
Walldorfschüler lernen nichts, kommen im Leben nicht klar und sind durch die antiautoritäre Erziehung verweichlicht. Dabei sind Waldorfschulen autoritär.

Schon als Jugendliche fiel mir auf, das Erwachsene mit wenig Bildung auf Walldorfschüler losgingen.

Es hieß nie das Kind hat das und das gemacht, sondern der Walldorfschüler hat...

Über den Artikel schein leider kaum jemand richtig nachgedacht zu haben, aber alle gleich die Vorurteile raurotzen.

Dein Post war da echt anders.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Köln Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbar

hallo Hexe45,

ich gab bei Waldorflern bis vor 3,5 Jahren auch nichts auf Vorurteile. Heute erlebe ich sie mehr oder minder 5 Tage die Woche auf meiner Arbeit als Praktikanten und Volontäre.

Bisher hat noch kein Waldorfler bei uns einen Ausbildungsplatz ergattern können, den Anforderungen wird nicht entsprochen, die werden alle mit Schülern regulärer Schulen besetzt. Ich kenne noch zwei Betriebe, die ins "Beuteschema" von Waldorfschulen gehören, leider mit den selben Erfahrungswerten. Waldorfler müssen Pratika im Turnus "erleben", wir sind Vetragspartner. Das schärft schon den Blick. Die örtliche Waldorfschule hier bei uns erfüllt mehr oder minder die Funktion einer Förderschule, es klingt halt nur besser in manchen Kreisen.

LG von Barbara
 
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AW: Köln - Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachb

Der wikipedia-Artikel über Chorweiler beschreibt exemplarisch, wie ein künstlich produzierter, neuer Stadtteil von ach so tollen Architekten erdacht am Ende doch kein Ort war, an dem sich freiwillig jemand aufhalten wollte.
 

ela1953

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AW: Köln - Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachb

Meine Älteste wollte ich in den Waldorfkindergarten und später die -schule schicken.

Schon beim "Gucken" am Tag der offenen Tür im Kindergarten sagte meine damals dreijährige, dass sie da nicht hingeht.

Hätte ich auch nicht zahlen können, denn es wurde zwar von Ausnahmen gesprochen, aber ich nahm an, dass nur Zahler aufgenommen wurden.

Auch wurde darauf hingewiesen, dass es Pflicht ist, auch zuhause nach den Grundsätzen der Waldorfschule zu leben. Das hieß damals, kein Fernsehen, kein Fastfood.

Der Sohn meines Cousins, drei Jahre älter meine Tochter, wurde von den Lehrern der Grundschule dorthin verwiesen, denn die GS Lehrer wurden mit ihm nicht fertig. Die jüngere Schwester ging dann vom ersten Schuljahr aus auch mit auf die Waldorfschule.

Der Sohn meines Cousins konnte Ende des dritten Schuljahrs noch nicht schreiben. Seine Schwester wollte auch mal Pommes essen und nicht nur "Hühnerfutter".
Die Kinder der Waldorfschule kamen aus einem Umkreis von 100 Kilometern, die beiden meines Cousins hatten in ihrem Umfeld keine Mitschüler. Es wurde aber von Seiten der Schule darauf Wert gelegt, dass sich die Schüler auch außerhalb der Schule trafen.

Im 7. Schuljahr wurde der Junge von der Waldorfschule genommen und kam auf eine Realschule in die 5. Klasse, das Mädchen ging in eine normale Grundschule auch in eine niedrigere Klasse und musste viel nachholen.

Das war alles so vor ca. 25 Jahren.

Das fiel mir neulich alles wieder ein, als meine gerade dreijährige Enkelin aus der Kita nach Hause kam: "Mama, ich geh mal auf die Realschule und nicht in die Waldorfschule." "Wieso gehst du nicht in die Waldorfschule?"
Ganz entrüstet: "MAMA; da kann man doch nicht hingehen!"

Ich wäre gern dabei gewesen, als meine Enkelin das von der Waldorfschule aufgeschnappt hat.
 
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