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Köln (ARGE Köln-Kalk): Polizei solidarisiert sich mit Arbeitslosen

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ExitUser

Gast
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#1
Polizei solidarisiert sich mit Arbeitslosen

Das hat man nicht alle Tage: Betroffene setzen ihre Rechte mit Unterstützung der Polizei gegen den Starrsinn des Standortleiters der ARGE Köln-Kalk durch.

Als die knapp 20-köpfige 'Meute' aus solidarisch organisierten Erwerbslosen und deren Freunde am Morgen des 1. Februars 2010 auf die ARGE zu lief, staunte sie zunächst nicht schlecht. Die Polizei war irgendwie schneller, obwohl es sich um eine eigentlich unangekündigte Aktion handelte...

Weiterlesen: Die KEAs - Kölner Erwerbslosen-Anzeiger - Onlineausgabe
 

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#3
eben nicht "typisch" Freund und Helfer, sondern wohl doch eine Ausnahme. Und die Polizei "solidarisiert" sich auch nicht mit den Arbeitslosen, sondern ist es leid zwei bis drei Stunden vor der ARGE zu stehen.

Aber richtig ist die Aussage und Erkenntnis "die ARGE muss endlich ihre Probleme in den Griff kriegen ...“


Und das würde die Blöd-Zeitung als Reißer so schreiben:
Unter Polizeischutz und hämischer Freude der zahlreich anwesenden Arbeitslosen wurde nunmehr die 'Meute' zum Empfang der Beute begleitet.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
Womit die Polizei recht hat und man sollte mal der Öffentlichkeit und den Steuerzaher aufzeigen, wieviel solche Aktionen der ARGE durch unfähige Sachbearbeiter etc. dem Steuerzahler kostet. (Polizeiensatz, Bearbeitung usw. ) Da redet nie jemand drüber. Es wird aber immer aufgerechnet wieviel denn ein HARTZ IV Empfänger kostet, aber niemls wieviel die Unfähigkeit der ARGE selbst. denke da würde die Waagschale auf ARGES Seite schwe insGewicht fallen
 
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#5
aus dem KEA`s Bericht: "Entschlossen begaben sich drei Polizisten ins Büro des Standortleiters und gaben ihrer Verärgerung Ausdruck. „Mit einem Hausverbot ist es nicht getan, Sie müssen Sorge dafür tragen, dass die Leute in dringenden Fällen hier vorsprechen dürfen und die ARGE muss endlich ihre Probleme in den Griff kriegen ...“ und dass es nicht anginge, dass sie hier weitere zwei oder drei Stunden im Einsatz bleiben sollten. Sie würden viel zu oft in die ARGE gerufen."

Hochachtung, :icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

vor den drei Polizisten!!!!!!



Danke schön!
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#6
Man das macht doch Mut.

Den 3 Polizisten fehlt es nicht an Mitmenschlichkeit. Aber vielen anderen schon.

Ich finde es auch dreist das die Arge da jedesmal die Polizei ruft wegen so einer Sache die klar gewichtet ist.:icon_eek:

Nicht nur die Kosten die durch den Einsatz entstehen sind erschreckend sondern auch das die Männer nicht anderswo einsetzbar sind.

Aber endlich kommt mal eine Meldung wo man wirklich sagen kann : Dein Freund und Helfer und nicht erfüllungsgehilfe eines Unrechtssystems.
 

physicus

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#7
tjo egal, wie das gelaufen ist werden wir nicht wirklich erfahren, ich gehe aber mal stark davon aus, das der dienststellenleiter wohl etwas lauter geworden ist...

immer diese völlig verblödeten hilferufe einer inkompetenten ARGE-führung, könnte seine reaktion gewesen sein, dann gehen die polizisten auch mit anderen motivationen an den fall ran ;)

Und siehe da: Der Standortleiter gehorchte und ebnete telefonisch die weiteren Wege.
am ende sieht man halt, das es eben doch geht, wenn plötzlich der zuspruch der staatsmacht flöten gegangen ist, dann macht sich der kleine **** in der ARGE nämlich ganz fix ins rose höschen...^^

mfg physicus
 

hartz5

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#8
Mich würde mal interessieren, was passiert wäre, wenn der Betroffene, wegen dem die Polizei eigentlich da war, die Herren in Grün gerufen hätte. Denn was die Arge sich mit dem erlaubt grenzt ja schon an versuchten Mord......
 

physicus

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#9
Mich würde mal interessieren, was passiert wäre, wenn der Betroffene, wegen dem die Polizei eigentlich da war, die Herren in Grün gerufen hätte.
nun laut gesetz müssen sie die gesetze für ALLE durchsetzen, allerdings glaube ich in dem fall eher an einen rausschmiss des mannes, weil er ja hausverbot hat.

die lapidare anbtwort hätte in etwa so lauten können:

"bitte verlassen sie sofort das gebäude, sie haben hier hausverbot, wenn sie nicht gehen bekommen sie eine anzeige wegen hausfriedensbruch.
sie können gegen das hausverbot ja widerspruch einlegen."

damit wäre er draussen, ihr auftrag erfüllt und sie weg ;)
 

Catsy

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#10
Hat Frau von der Leier eigentlich auch an Sanktionen für "unfähige und steuersäckelbelastende ARGEn und JobCenter" gedacht? :icon_kinn:

Solche Aktionen sind doch der beste Beweis für Unfähigkeit und letztendlich auch Amtsmißbrauch - Sanktion für den Amtsleiter:

ab sofort in HartzIV! und zwar mit den Regeln, die ER selbst aufgestellt hat während seiner Amtszeit :icon_eek:
 

hartz5

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#11
Solche Aktionen sind doch der beste Beweis für Unfähigkeit und letztendlich auch Amtsmißbrauch - Sanktion für den Amtsleiter:

ab sofort in HartzIV! und zwar mit den Regeln, die ER selbst aufgestellt hat während seiner Amtszeit :icon_eek:
*Ironiemodus an:
Hat der gute Mann nicht eher eine Gehaltserhöhung und eine Gefahrenzulage verdient?
*Ironiemodus aus
 

Banquo

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#13

Kaleika

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#14
Ich verbinde die beiden Threads mal.

:icon_pause:
 

HartzDieter

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#15
aus dem KEA`s Bericht: "Entschlossen begaben sich drei Polizisten ins Büro des Standortleiters und gaben ihrer Verärgerung Ausdruck. „Mit einem Hausverbot ist es nicht getan, Sie müssen Sorge dafür tragen, dass die Leute in dringenden Fällen hier vorsprechen dürfen und die ARGE muss endlich ihre Probleme in den Griff kriegen ...“ und dass es nicht anginge, dass sie hier weitere zwei oder drei Stunden im Einsatz bleiben sollten. Sie würden viel zu oft in die ARGE gerufen."

Hochachtung, :icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

vor den drei Polizisten!!!!!!



Danke schön!
Vielen Dank. Endlich kommt auch bei der Polizei an, daß sie oft gegen verzweifelte Menschen eingesetzt wird.

Ich hätte gerne, daß sich in Bezug auf ein 'Hausverbot' in öffentlichen Gebäuden endlich etwas ändert, denn der jetzige Zustand ist sehr undemokratisch.
 
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