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Köhler: Deutschlands Demokratie hat feste Wurzeln

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Der Bundespräsident verteilt Beruhigungspillen. Schlucken! Schlucken??

25.04.2009

Köhler warnt vor Panikmache - „Krise ist beherrschbar“

Zuversichtlich über Wiederwahl-Chancen

Bundespräsident Horst Köhler hat im Umgang mit der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise vor Panikmache gewarnt.
Zwar könne die Ernsthaftigkeit der Lage nicht wegdiskutiert werden, sagte Köhler am Sonnabend im rbb-inforadio. "Was nicht geschehen sollte, ist: uns selbst erstens in Panik reden. Und zweitens in eine Situation reden, als könnten wir diese Krise am Ende nicht beherrschen - weder im Wirtschaftspolitischen noch im Sozialen. Natürlich ist die Krise beherrschbar!“. Unterm Strich habe die Bundesregierung besonnen in die richtige Richtung gehandelt, indem sie sich beispielsweise um internationale Abstimmung bemüht habe.

"Demokratie in Deutschland wird auch mit dieser Krise fertig“


Köhler äußerte sich auch indirekt zu Bemerkungen der SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan, die angesichts der Wirtschaftskrise vor sozialen Unruhen und einer explosiven Stimmung in der Bevölkerung gewarnt hatte. "Ich bin überzeugt davon, dass die Demokratie in Deutschland feste Wurzeln gefasst hat. Und deshalb denke ich, dass die Demokratie in Deutschland auch diese Krise bestehen wird… Ich bin zutiefst überzeugt davon: die Deutschen sind nicht nur dann Demokraten, wenn’s mehr zu verteilen gibt, sondern sie haben dieses Wertekonzept der Demokratie aufgenommen und werden dann auch mit dieser Krise entsprechend fertig werden.“


Manager sollten "nicht allzu wehleidig“ sein – "Teil der Wirtschaftselite hat versagt“


Köhler warnte in diesem Zusammenhang die Manager davor, angesichts aktueller Kritik "allzu wehleidig“ zu sein. Man müsse auch Verständnis haben für den vorhandenen Ärger "Da ist was passiert, was viele Menschen ausbaden müssen, was eine relativ kleine Schicht angezettelt hat.“ Zumindest ein Teil der Wirtschaftselite habe in der Krise wahrnehmbar versagt. "Die Krise ist ja eine Kette von Versäumnissen oder Versagen. nicht nur der Wirtschaftselite, auch des Staates, der Aufseher, der Wirtschaftsprüfer, der Unternehmensberater… - ein komplexes Bündel von Fehlerursachen, aber trotzdem kann man an der Stelle identifizieren: Teile der Wirtschaftselite sind dem Anspruch, den sie … oft vor sich hertragen, verbal, für Freiheit zu sein, nicht gerecht geworden, im Sinne: Freiheit ist nur ein guter Wert, wenn er sich bindet in Verantwortung.“


Zuversichtlich über Chancen für Wiederwahl

Der Bundespräsident äußerte sich zuversichtlich über seine Aussichten, am 23. Mai von der Bundesversammlung für eine zweite Amtszeit gewählt zu werden. Die Chancen stünden nicht sehr viel anders als vor einem Jahr, als er seine Kandidatur angemeldet habe, so Köhler. "Damals war es so, dass ich wusste, dass ich in eine gewisse Unsicherheit gehe. Ich wusste also nicht, ob ich nun die Mehrheit habe. Ich fand es nur fair, ein Jahr vorher zu sagen, was ich selber will. Und heute denke ich über die Situation, dass ich immer noch nicht sicher weiß, ob ich gewählt werde. Es hat sich nichts geändert. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich am Ende gewählt werde bei dieser Bundesversammlung. Ich bin sehr gelassen über den Ausgang. Jedes Ergebnis der Wahlmänner und Wahlfrauen nehme ich an, wenn Sie so wollen, in Demut dann.“


Auch wenn er verlieren sollte, werde dies nicht das Amt des Bundespräsidenten beschädigen, sagte Köhler weiter. "Das Amt würde aber Schaden nehmen, wenn der amtierende Bundespräsident Wahlkampf machen würde... Der Bundespräsident muss per se neutral sein, ich füge hinzu: er muss aber nicht ein Neutrum sein."
Beim Drücken erscheint die Quelle.
 

wolliohne

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#2
jo, Horst ist der Beste (Bänker)

das ist ja wohl der Gipfel,niemand hat vor eine Mauer zu bauen.
 

Ingvar

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#5
Köhler sagte :
Deutschlands Demokratie hat feste Wurzeln
Unsere Partei-Diktatoren haben aber schon einige Wurzeln abgeschnitten.
So das alles nur noch an ein paar dünnen Strängen, wie zum Beispiel dem BVG hängt.
 

sogehtsnich

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#6
Köhler: Deutschlands Demokratie hat feste Wurzeln
:icon_lol::icon_lol:

Merkt der überhaupt noch was & von was träumt er nachts???
In Deutschland gibt es keine Demokratie mehr!!!

Wer solche Leute wählt oder mitwählt, ist mit verantwortlich für die ganze Schxxxxx in Deutschland!
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#7
jo, Horst ist der Beste (Bänker)

das ist ja wohl der Gipfel,niemand hat vor eine Mauer zu bauen.

[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]1990-1993 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium als Nachfolger von Hans Tietmeyer. Köhler ist für Grundsatzfragen der Finanzpolitik, für die Finanzbeziehungen zur Europäischen Gemeinschaft und für die Treuhandanstalt zuständig. Er wird außerdem zum wichtigsten Berater und Unterhändler Bundeskanzler Helmut Kohls (CDU) in allen internationalen Wirtschafts- und Finanzfragen. Köhler handelt die Zahlungen für den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland und die deutsche Finanzhilfe für den Golfkrieg aus. Bei den Verhandlungen über den Maastrichter Vertrag plädiert er für die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung, mahnt jedoch gleichzeitig eine verstärkte politische Integration an.

1993-1998 Köhler verlässt das Bundesfinanzministerium und wird Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Er nutzt sein Amt, um den Umstrukturierungsprozess des Verbandes weiterzuführen und eine strategische Neuorganisation zur Anpassung an den europäischen Binnenmarkt zu erarbeiten. Gleichzeitig setzt er sich erfolgreich gegen eine Privatisierung der Sparkassenorganisation ein.

1998-2000 Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London. Die Bank soll Marktwirtschaft und Demokratie in den ehemaligen Ostblockstaaten fördern.

2000-2004 Auf Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird Horst Köhler im März 2000 zum Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) gewählt. Während seiner Amtszeit setzt sich Köhler für einen besseren Dialog mit Globalisierungskritikern und Entwicklungsländern ein. Vor allem bricht er mit der Praxis, den zu unterstützenden Staaten Förderkonzepte nach den Maßstäben entwickelter Länder aufzuzwingen, was in der Vergangenheit wiederholt zu schweren Krisen in den betroffenen Ländern geführt hat. [/FONT]
guckst Du hier ►
 

Woodruff

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#8
Es ist eine kleine Gemeinheit der Geschichte, dass Köhler, der jetzt über Schröders politisches Schicksal befinden muss, eben jenen märchenhaft überkochenden Schuldenbrei mit angerührt hat, in dem der Kanzler jetzt versinkt.

Bis heute sind die Umstände der finanziellen Vereinigung nicht ganz geklärt. Es ranken sich Mythen darum, Verschwörungstheorien. Sicher ist, dass die Akteure damals der DDR-Wirtschaft den Rest gaben und die Bundesrepublik auf ungewisse Zeit hinaus mit gigantischen Schulden belasteten. Es geht um 200 Milliarden Euro.

[...]

Der Bundesrechnungshof hat in jahrelanger Puzzlearbeit die vielen Seltsamkeiten bei der Abwicklung des DDR-Bankensystems untersucht. Der Bericht wurde als „streng vertraulich“ eingestuft. Es heißt darin unter anderem: Die Treuhandanstalt, für die Köhler zuständig war, und das Bundesfinanzministerium hätten Steuergelder in Milliardenhöhe verschleudert, weil sie sich bei der Veräußerung der ehemaligen DDR-Banken an westdeutsche Kreditunternehmen von diesen hätten übervorteilen lassen.

[...]

Banker wäre damals bestimmt so mancher gerne gewesen, leichter konnte man Geschäfte kaum machen. Die Berliner Bank zum Beispiel kaufte die aus der DDR-Staatsbank hervorgegangene Berliner Stadtbank für 49 Millionen Mark. Sie erwarb damit zugleich durch den Staat garantierte Altschuldenforderungen in Höhe von 11,5 Milliarden Mark – das 235-fache des Kaufpreises. Die Genossenschaftsbank West kaufte die Genossenschaftsbank Ost für 120 Millionen Mark und erwarb Altschuldenforderungen von 15,5 Milliarden Mark. Die Westdeutsche Landesbank Girozentrale zahlte für die Deutsche Außenhandelsbank 430 Millionen Mark, also eine knappe halbe Milliarde, und bekam dafür Altschuldenforderungen über sieben Milliarden Mark. Und so weiter. Die westdeutschen Banken mussten zwar auch Verbindlichkeiten übernehmen. Aber allein die Zinsen auf die übernommenen Altschulden reichten, um den Kaufpreis auszugleichen.
Schulden ohne Sühne


Ein ganz toller Typ, unser Bundes-Horst! :icon_klatsch:
 
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#10
Köhler warnt vor Panikmache

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist beherrschbar, soziale Unruhen stehen nicht bevor: Bundespräsident Horst Köhler hat vor Panikmache gewarnt – und distanziert sich damit von seiner Konkurrentin Gesine Schwan.

"Natürlich ist die Krise beherrschbar", sagte Köhler dem RBB-Inforadio. "Was nicht geschehen sollte, ist: uns selbst erstens in Panik reden. Und zweitens in eine Situation reden, als könnten wir diese Krise am Ende nicht beherrschen – weder im Wirtschaftspolitischen noch im Sozialen." Köhler distanzierte sich damit indirekt von seiner SPD-Konkurrentin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan, sowie vom DGB-Vorsitzenden Michael Sommer.

Für den Fall einer Verschärfung der Krise hatte Sommer vor sozialen Unruhen gewarnt. Schwan hatte davon gesprochen, dass die Stimmung explosiv werden könnte.

....

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte erneut mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. "Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten kommt es darauf an, dass wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken", sagte sie in ihrer wöchentlichen Videobotschaft im Internet.
Deutschland: Köhler warnt vor Panikmache - Badische-Zeitung.de

klar, im Fordern ist sie gut, nur selbst etwas dazu beisteuern, das geht nicht. :icon_evil:

Oder sie steuern etwas bei, indem sie ihre Bezüge erhöhen...............
 
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  Th.Starter/in  
#11
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte erneut mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. "Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten kommt es darauf an, dass wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken", sagte sie in ihrer wöchentlichen Videobotschaft im Internet.
Welche von unserer 2-3 Klassengesellschaft meint sie wohl???
 
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