Koch lobt Heppenheimer Modell

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ExitUser

Gast
nfang des Jahres noch hatte Ministerpräsident Roland Koch (CDU) mit seinen Forderungen nach einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger für Schlagzeilen gesorgt. Am Donnerstagmorgen steht er mit Arbeitslosengeldempfängern im Jobcenter Heppenheim und hört sich deren Sorgen an.
Die Betroffenen loben zwar das seit zwei Jahren in der südhessischen Stadt laufende Pilotprojekt zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. "Aber ein Hauptproblem", sagt eine arbeitslose PR-Beraterin, "bleibt bestehen: Auch die besten Coaches können den Arbeitsmarkt nicht besser machen." Coaches - so heißen im Jobcenter die Fallmanager, die für die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zuständig sind.

Koch widerspricht: "Die These, Langzeitarbeitslosigkeit besteht, weil die Jobs nicht da sind, ist falsch." Es gebe Jobs, doch Langzeitarbeitslose seien meist aufgrund ihrer langen Beschäftigungspause, etwa wegen Elternzeit, schwer zu vermitteln. Deshalb brauche es innovative Wege wie den in Heppenheim.
Jobvermittlung: Koch lobt Heppenheimer Modell | Frankfurter Rundschau - Hessen

und Koch bleibt weiter in seiner Realitätsferne.
 

warpcorebreach

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Koch widerspricht: "Die These, Langzeitarbeitslosigkeit besteht, weil die Jobs nicht da sind, ist falsch."
laber laber rabarber


Nach dem Projekt wird die Beschäftigung in einer Qualifizierungsmaßnahme garantiert, falls der Bewerber keine Stelle findet.
oh toll, jetz werden ausbeuterische praktikumsklavensinnlosmaßnahmen schon garantiert! ich fasse das als drohung auf.
 

ShankyTMW

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...Vorbild für das Projekt sind ähnliche Modelle in den Niederlanden.
50 Prozent Vermittlungsquote

"Die Vermittlungsquote von fast 50 Prozent der Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt ist ein Beleg dafür, dass dieser innovative, dezentral entwickelte Weg der Aktivierung von Langzeitarbeitslosen erfolgreich ist", sagt Koch. Er spricht sich für den Ausbau des so genannten Optionsmodells aus...

Soso, die Niederlande haben wir diesmal hier als Vorbild. Inwieweit das bei uns passt fragt ja keiner. Und 50% Vermittlungsquote? Nur mal grob vermutet: davon vieleicht 48% in weitere Maßnahmen, am besten derselben Art? Wem will Herr Koch das glaubhaft machen?

Wieder ein Modell das mich irgendwie auch an das von Peter Hartz propagandierte Unding der Minipreneure erinnert. :icon_kotz:
 
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