Koba will Umzugkosten bei aufnahme Studium NICHT zahlen!

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yuki

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Hallo

Zwei Leute in BG ; beide wollen in der gleichen stadt studieren; hierzu ist ein Umzug erforderlich.

Hab heut mich beim SB der KoBa (Optionskommune im Harz) informiert; laut ihrer aussage, übernimmt die Koba die Umzugskosten nur bei Aufnahme einer Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, nicht aber bei Aufnahme eines Studiums.

Was kann ich tun?
Ist die Übernahme von Umzugkosten eine generelle KANN-Entscheidung? Kann das jede Optionskommune selbst entscheiden, wie sie es handhaben möchte?

Ist es rechtens, dass in diesem Fall keine Umzugskosten übernommen werden?
 

Speedport

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Ich denke, die Aufnahme eines Studiums ist ein wichtiger Grund für den Umzug und deshalb muß die Behörde die Umzugskosten zahlen. Oder können die Studiengänge an Eurem Wohnort belegt werden?

Wichtiger Grund für einen Umzug ist für einen HE in HartzIV z.B. wenn er den Arbeitsplatz wechselt (Aufstocker), oder wenn er an einen Ort zieht, an dem er Arbeit gefunden hat oder wo er eher Arbeit finden könnte.

Alle Kosten, die in Zusammenhang mit dem Umzug anfallen, auch Sperrmüllgebühren und Wiederbeschaffungskosten von Hausrat und Möbeln, müssen übernommen werden.

Es wird die Selbstorganisation des Umzugs erwartet, nur bei entsprechendem Alter oder gesundheitlichen Einschränkungen werden die Kosten eine Umzugsfirma übernommen. Dann aber vorher zwei Kostenvoranschläge einreichen.
 

setiraz

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Es mag ein wichtiger Grund sein, allerdings keine Sozialversicherungspflichtige Arbeit... noch nicht mal eine Mini-Job - auch wenn durch Aufnahme des Studiums die Bedürftigkeit (nach ALG-II ) mindestens verringert wird (allerdings Besonderheit bei hoher Miete).

Dazu kommt, das die ganzen Leistungen tatsächlich Kann-Leistungen sind und somit der SB ein kleiner König ist - zumindest auf die schnelle sieht es daher wohl ganz schlecht mit Förderung aus.

Die einzige Auskehrung von Mitteln die ich mitbekommen habe, bezog sich auf ein duales Studium (BA ) und dort war der zugehörige Arbeitsplatz der Grund.

Such mal hier im Forum, da waren noch weitere Threads hierzu, weis nur nicht ob da was "belastbares" rauskam (Urteile, etc.)
 

Mario Nette

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Auch auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: Es handelt sich beim Vermittlungsbudget nicht um sog. Kann-, sondern um Ermessensleistungen. Das bedeutet, dass der SB unterschiedliche Interessen abzuwägen und dann eine Entscheidung zu fällen hat, wobei der Entscheidungsfindungsprozess eigentlich dokumentiert gehört. "Kann" impliziert Beliebigkeit, was nicht der Fall sein darf. Würde also auf einen Antrag hin einfach so die Leistungserbringung abgelehnt, könnte man zumindest dann dagegen vorgehen, wenn kein ausgeübtes Ermessen ersichtlich ist. Daher denke ich, dass die begehrten Leistungen formlos nachweislich schriftlich beantragt werden sollten mit dem Hinweis auf Erwarten eines schriftlichen Bescheids. Gegen den kann man dann ggf. vorgehen.

Mario Nette
 

Erolena

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Der Umzug
Wer viele Sachen zu transportieren hat, sollte sich einige Wochen vorher um einen Transporter kümmern. Viele Studierendenvertretungen bieten günstige Mietwagen an. Auch sollte man sich einiger Freunde versichern, die am Umzugstag mithelfen.
Link: Umzugs-Checkliste - Wohnen - Studi-Leben - Studis Online

Man könnte die Studierendenvertretung auch fragen, ob sie Tipps für die finanzielle Seite des Umzugs hat. Ihr seid bestimmt nicht die ersten Studierenden, die sich einen Umzug nicht leisten können.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Wie wäre es mit ARGE "bedrohen".
Also mit Abbruch des Studiums. Dann passt wieder alles für ALG II bis GruSi kommt.
ohne Umzugskostenübernahme kein Studium. Da sicherlich die aktuelle bleibe bereits gekündigt sein dürfte, sollte auch noch ein Antrag auf Umzug innerhalb des Ortes sowie Miet- und Kautionsübernahme gestellt werden. Die Bleibe am vorgesehenen Studienort sollte sogfort gekündigt / weitergegeben werden.

Manchmal hilft es SB die Folgen / Folgekosten aufzuzeigen.

Das SGB III nennt die Arbeitsaufnahme als Bedingung.
Hier gilt aber SGB II.
 
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