Koalition erteilt Forderung nach höherem »Hartz IV«-Satz Absage

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ExitUser

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Koalition erteilt Forderung nach höherem »Hartz IV«-Satz Absage

Mehrheit im Bundestag lehnt Anträge von Linken und Grünen ab
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Beck will Weihnachtsgeld für Hartz-IV-Empfänger

Ex-SPD-Chef Kurt Beck bringt sich mit einem saisongerechten Vorschlag in die Debatte um das zweite Paket zur Konjunkturhilfe ein. Für eine "Stimulierung des privaten Verbrauchs" sollen demnach Empfänger von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Bafög oder Grundsicherung eine 13. Monatsrate erhalten.

Besser als Konsumgutscheine: Beck will Weihnachtsgeld für Hartz-IV-Empfänger - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

(Dort ist im übrigen auch eine Umfrage eingestellt)



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gerda52

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Der CSU-Sozialpolitiker Max Straubinger sagte, die arbeitenden Menschen würden durch eine Erhöhung der Sozialleistungen zusätzlich belastet und wären die »Gelackmeierten«.

Nun, eine große Zahl der arbeitenden Menschen ist auf aufstockende Leistungen angewiesen. Die werden mit dieser These gerade mal doppelt vera****.

Auch der Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen, würde durch solch einen Schritt schrumpfen. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel mahnte ebenfalls, beim Ruf nach höheren »Hartz IV«-Sätzen würden die Steuerzahler vernachlässigt, »die den Laden am Laufen halten«.
... und sei es mit der Erfindung von nicht vorhandenen Arbeitsplätzen. Das bringt zwar keine Steuereinnahmen, aber Einsparungen noch und nöcher. Fahr zur Hölle, Mr. Niebel.
 
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sogehtsnich

Gast
Hauptsache ist doch, die Banken und Wirtschaftsbosse haben jahrzehnte lang genug Kohle verzockt und in ihre Tasche gesteckt und jetzt werden sie von den Regierungsmarionetten noch dafür getätschelt und das Köpfchen gestreichelt!
Und Deutschmichel sitzt in der Ecke, mit einem Kanten Brot in der Hand und schaut zu!
 
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ExitUser

Gast
Der Parlamentarische Arbeitsstaatssekretär Franz Thönnes (SPD) mahnte, eine Aufstockung der Sätze hätte zur Folge, dass die »Hartz IV«-Leistungen ebenso hoch oder höher wären als die Löhne von vielen Geringverdienern. Wichtiger sei es, die Arbeitsvermittlung zu verbessern und für Mindestlöhne zu kämpfen, um Menschen »raus aus der Hilfsbedürftigkeit« zu holen.​
Eine Erhöhung der Sätze hätte zur Folge, das die Lohn der Geringverdiener auch ansteigen müssten, um eben einen gewissen Abstand zu behalten.

Eine "verbesserte Arbeitsvermittlung" hat bisher nichts gebracht und wenn die Krise richtig angekommen ist, werden erstmal Arbeitsplätze abgebaut.

Sich immer wieder mit dem Thema Mindestlöhne heraus zu reden,ist nichts weiter als Taktik, da gerade die SPD weis, das sie es mit der CDU/CSU nicht machen können. Mit "Wunschträumen" kann man weder die Lebenssituationen verbessern, noch die Binnenwirtschaft ankurbeln.
Zur Ankurbelung der Nachfrage, besonders zum Stützen der (noch vorhandenen) Mittelschicht werden aber alle geraucht, auch die Bezieher von Sozialleistungen, deren Geld erwiesener Maßen zu fast 100% in den Konsum fließt.

Der CSU-Sozialpolitiker Max Straubinger sagte, die arbeitenden Menschen würden durch eine Erhöhung der Sozialleistungen zusätzlich belastet und wären die »Gelackmeierten«. Auch der Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen, würde durch solch einen Schritt schrumpfen.​
"Gelackmeiert sind alle Menschen hier in D, besonders wenn die Regierungsparteien weiterhin den falschen Weg fahren.

Menschen in den Niedriglohnsektor zwingen, anderen bzw alle mit immer höheren Steuern und Abgaben immer weniger Geld in den Taschen lassen, dafür aber den eh schon Vermögenden weiterhin Steuern zu erlassen, das ist weder "Sozial" noch "dem deutschen Volk verpflichtet". Wer sich dann noch als "Experte" in solchen Fragen ausgibt, sollte das auch wissen.

Wer solche "Experten" hat, braucht sich auch nicht wundern, das es gerade hier in D nicht besser wird, da diese "Experten" weiterhin keine Ahnung der echten Realität haben.

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel mahnte ebenfalls, beim Ruf nach höheren »Hartz IV«-Sätzen würden die Steuerzahler vernachlässigt, »die den Laden am Laufen halten«.​
Noch so ein "Experte", der nicht weis, wer Steuerzahler im Allgemeinen und wer "nur" "Arbeitssteuerzahler" ist.

Vielleicht erklärt gerade Herr Niebel mit den anderen "Sozialexperten" nicht nur den deutschen Beziehern von Sozialleistungen, in welchen Gesetz, Beschluss oder Verordnung es steht, das Rentner, Erwerbslose, Sozialhilfebezieher, Geringstverdiener und andere keine Verbrauchssteuern zahlen müssen, wenn sie Lebensmittel, Strom, Benzin usw. von ihrem mehr als mickrigen Geld befreit sind.

Das sollte jeder mal seinen/ihren Wahlkreiskandidaten fragen!
 

Peter H.

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Auch der Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen, würde durch solch einen Schritt schrumpfen. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel mahnte ebenfalls, beim Ruf nach höheren »Hartz IV«-Sätzen würden die Steuerzahler vernachlässigt, »die den Laden am Laufen halten«.


Da können wir ja nur hoffen das noch mehr Leute ihre Hunger-Lohnjobs verlieren umso schneller k*ckt dieser Ausbeuterladen zusammen!:icon_twisted:
 

galigula

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Ich habe mal spasseshalber hochgerechnet,wie hoch unser Hartz 4-Satz in10 und 20 Jahren sein wird,wenn der Satz weiterhin nicht angehoben wird und habe eine durchschnittliche Inflationsrate von 2% vorausgesetzt.
Dann haben wir in 10 Jahren noch real 286 € zum Leben und in 20 Jahren noch 234 €zum Leben.
Die Rechnung ist natürlich noch optimistisch,da bei der momentanen globalen Zinspolitik die von mir genannten 2% Inflation wesentlich höher liegen wird.
Von dem her ist es für uns Aussätzige vielleicht besser,wenn wir eine Deflation kriegen,da dann Geld mehr Wert wird.
 
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Schmatzgemeinde im Bundestag: Hartz IV reicht üppig aus. Es muss weiter gedrückt werden

Alle Zitate nur sinngemäß, nach dem Gehör aus der Wiedergabe in PHOENIX

Hartz IV. Antrag von Grünen und LINKER: der Satz soll pro Monat auf 435 EURO erhöht werden, nach den Grünen auf v. 410..

Wenn man die Abgeordneten der Koalition hörte und die der FDP hätte ein Wohlmeinender vielleicht gedacht, es handle sich bei den Preisungen der jetzigen Hartz IV-Leistungen einfach um Unkenntnis. Nach dem Muster Marie Antoinettes selig, die seinerzeit meinte, die Leute, die kein Brot hätten, könnten doch Brioches futtern.

So war es eindeutig nicht. Die Sprecher von SPD, CDU und FDP wussten, wovon sie sprachen. Sie griffen allesamt die Herunterdrückungsabsicht der Schröder-Diktatur auf und argumentierten konsequent: Arbeit ist viel besser als mehr Geld.

Wer zu viel kriegt, nimmt nicht h hede beliebige Stelle an. Also muss weiter gedrückt werden, um die Niedriglähner in Angst zu versetzen vor dem letzten Abstieg, die Hartz-IV.ler aber anspornen, aus ihrem Elend durch Arbeit herauszukommen. Dass mit mehr Arbeitsplätzen im nächsten Jahr nicht zu rechnen ist, durfte schon gar keine Rolle spielen. Immer wenn sadistisch der Druck gelobt wurde, musste die Menschenwürde herhalten. Wie säuisch ist das Los dessen, der bei den ARGES betteln muss, wurde sadistisch und wahr wiederholt. Folgerung allerdings: recht so. Um Deiner Menschenwürde, Prekärer, verkaufe Dich an wen auch immer und beziehe erhobenen Hauptes zehn Prozent mehr Lohn............


Quelle: PHOENIX, Direktübertragung der Bundestagssitzung zur Aufstockung des Grundsicherungssatzes für HARTZ IV
AutorIn: fg
Schmatzgemeinde im Bundestag: Hartz IV reicht üppig aus. Es muss weiter gedrückt werden (stattweb-News, 19.12.2008)


Ist ja wohl der Hammer! Ohne Worte! Nun schlägts echt 13 ! :eek:
 

Bienchen

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Man benötigt das Geld für die Banken, wo Manager durch Geldgier alles verzockt haben und nun auch noch belohnt werden.

So lange, wie das Volk ruhig ist, wird sich nichts ändern.
Was bisher geklappt hat, klappt auch weiterhin.

Im Moment könnte man das Volk auf dem Scheiterhaufen verbrennen und es würde noch "Hurra" schreien!!!!

Ich schäme mich für dieses Land und dessen feige Bewohner!!!
 
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ExitUser

Gast
Hier könnte man wieder wunderbar kontern, wenn man daran erinnert, daß der selbe Regelsatz auch für Rentner mit kleinen Renten plus Grusi gilt bzw. auch für Kranke und Behinderte.

Und in diesem Fall macht ein "Leistungsanreiz" ja wohl gar keinen Sinn. Damit fallen dann die Argumente dieser Bürgerquäler wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
 
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