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Knöllchen in Italien, nun droht Inkasso in "letzter Mahnung" mit Vollstreckung und Pfändung, was tun ?

Stefani

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Hallo zusammen, ich war vor einem Jahr in Italien im Urlaub, als ich noch berufstätig war.
Wurde dann beim schnell fahren anscheinend erwischt. Kann mich auch nicht wirklich daran erinnern.
Habe dann eine Knolle per Post erhalten und nicht darauf reagier, dann hat mir paar monate Später der Inkasso dienst geschrieben und ich habe ihm so per mail geantwortet.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich weise die Forderung vollumfänglich zurück.
Weitere briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen. Einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen.
Mit der telefonischen Kontaktaufnahme bin ich nicht einverstanden.
Ich weise Sie darauf hin, dass ich der Speicherung und Weitergabe sämtlicher Daten die meine Person und diesen Vorgang betreffen widerspreche.
Insbesondere untersage ich die Meldung an Auskunfteien.
Die vorgenannten Einschränkung gilt nicht für den Datenaustausch zwischen Ihnen und Ihrem
Auftraggeber bezüglich dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Daraufhin habe ich jetzt dieses Schreiben erhalten. Was soll ich am besten machen? Hoffe jemand kann mir ein Ratschlag geben
 

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Doppeloma

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Hallo Stefani,

zunächst mal solltest du bitte darauf achten, wo im Forum du dein Thema eröffnest und deine Fragen stellst, in dem Bereich wo du zuerst warst KANN dir Niemand antworten ... :icon_evil:
Hier können es auch nur ausgewählte User, daher solltest du noch etwas Geduld haben und deine Unterlagen bitte auch NUR mit der Forensoftware heraufladen ... du bist hier nicht so neu, dass man dich darum bitten kann sich an diese Regeln zu halten.

Hallo zusammen, ich war vor einem Jahr in Italien im Urlaub, als ich noch berufstätig war.
Was soll der Hinweis darauf, dass du noch berufstätig gewesen bist uns sagen, für Verkehrsverstöße (auch im Ausland) macht das in der Regel keinen Unterschied. :icon_kinn:

Wurde dann beim schnell fahren anscheinend erwischt. Kann mich auch nicht wirklich daran erinnern.
Habe dann eine Knolle per Post erhalten und nicht darauf reagier, dann hat mir paar monate Später der Inkasso dienst geschrieben und ich habe ihm so per mail geantwortet.
Ob du das "vergessen" hast oder nicht ist eigentlich irrelevant, dazu muss ja im "Knöllchen" was gestanden haben, vielleicht magst du uns das mal anonymisiert hochladen ... nicht immer ist Ignoranz die beste Methode, gerade im Straßenverkehr funktioniert die Zusammenarbeit der Polizei auch international ziemlich gut.
Es kann halt mal etwas dauern bis man gefunden wird, aber meist ist es dann besser so ein Knöllchen zu zahlen, um die Sache (meist noch ohne weitere Folgen) "vom Tisch" zu haben, jedenfalls wenn das nicht komplett unwahrscheinlich ist, dass man da wirklich der "kleine Sünder" gewesen ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich weise die Forderung vollumfänglich zurück.
Weitere briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen. Einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen.
Mit der telefonischen Kontaktaufnahme bin ich nicht einverstanden.
Ich weise Sie darauf hin, dass ich der Speicherung und Weitergabe sämtlicher Daten die meine Person und diesen Vorgang betreffen widerspreche.
Ob das so besonders klug gewesen ist wage ich zu bezweifeln, zunächst mal verlangt man die Berechtigungen / Vollmachten des Inkasso-Unternehmens und das macht man auch nicht per Mail sondern mit ganz normaler Post und per Übergabe-Einschreiben ...
Du weißt doch gar nicht, ob deine Mail bei denen überhaupt angekommen ist ... :icon_kinn:

Insbesondere untersage ich die Meldung an Auskunfteien.
Die vorgenannten Einschränkung gilt nicht für den Datenaustausch zwischen Ihnen und Ihrem
Auftraggeber bezüglich dieses Schreibens.
Was dann (vermutlich) sogar besser wäre wenn die Forderung (der italienischen Verkehrsbehörde) an sich gerechtfertigt gewesen sein sollte.
"Angedroht" werden bisher Vollstreckungs-Maßnahmen oder Pfändungen, darauf sollte man zunächst gar nicht weiter eingehen, noch weniger auf Themen, die gar nicht genannt werden ...

Mahnbescheiden sollte man nur dann komplett widersprechen wenn die Forderung auch tatsächlich NICHT besteht, ob das der Fall ist könnte man eventuell dem "Knöllchen" entnehmen.
Das aktuelle Schreiben stammt direkt vom Inkasso, der Auftraggeber für diesen Eintreibungs-Versuch wäre dir ja erst mal nachzuweisen, sonst kann ja jeder schreiben, du würdest irgendwem Geld schulden und man habe nun den Auftrag, du hast also zunächst mal Anspruch auf diesen Nachweis und den hat das Inkasso dir zukommen zu lassen.

Zudem haben auch Inkasso keinen Gesamtbetrag zu fordern, sondern eine Aufstellung zu liefern, wie sich dieser Betrag konkret zusammensetzt ...
Gib den Usern die davon mehr Ahnung haben noch etwas Zeit und stelle bitte das "Knöllchen" noch ein, ist schon merkwürdig wenn du in Italien zu schnell fährst und sich dann ein Inkasso mit Sitz in D meldet deswegen ?
Dass man seine kleinen "Verkehrssünden" inzwischen schon vergessen hatte bedeutet nicht unbedingt, dass sie schon rechtlich gesehen "verjährt" sein müssen, mit den Fristen wenn das im Ausland passiert ist kenne ich mich allerdings nicht aus.

Vielleicht können dir diese Informationen auch schon ein paar Hinweise geben, es scheint schon länger eine "Masche" zu sein ...


Es wird ja auch in deinem Scan darauf hingewiesen, dass du schon auf mehrere Schreiben (dieser "nivi credit srl" ) nicht reagiert haben sollst ???

MfG Doppeloma
 

axellino

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Guten Morgen Stefani,

Habe dann eine Knolle per Post erhalten und nicht darauf reagier,
Zunächst mal, wie hoch war denn das eigentliche Bußgeld der erhaltenen sogenannten Knolle, ohne ggfls. draufgeschlagenen Gebührenschrott von nivi.credit und der EUROTREUHAND Bude ??

Im weiteren habe in unseren Forum zwei passende Themen zu deinen Anliegen gefunden, in diesen ging es zwar um nicht geleistete Mautzahlungen in Italien, jedoch beinhalten diese auch Anmerkungen betreffend einer Vollstreckung von Italienschen Bußgeldern in Deutschland. Lese dich in diesen mal ein, auch was ein mögliches weiteres Vorgehen deinerseits hier betrifft.



Desweiteren gibt es zu deinen Anliegen eine grundlegende Aussage eines sog. Vertragsanwalts des ADAC,

ITALIEN: Geltendmachung von Maut- und Bußgeldforderungen durch deutsche Inkassobüros (z. B. Euro Treuhand Inkasso GmbH) Androhung SCHUFA-Eintrag

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Juristischen Zentrale werden derzeit vermehrt Fälle von ADAC Mitgliedern vorge-
tragen, in denen deutsche Inkassounternehmen versuchen, im Auftrag italienischer Kommunen und Autobahnbetreibergesellschaften Bußgeld- und Mautforderungen bei deutschen Kfz-Haltern einzutreiben. Hier sind vor allem die Aalto Financial Services in Bremen sowie die Euro Treuhand Inkasso GmbH in Köln zu nennen.

Inkasso von öffentlich-rechtlichen Bußgeldern

Teilweise liegt den Forderungen der Inkassobüros explizit ein Verwarnungsgeld oder Geldbuße aus einer Übertretung der italienischen Straßenverkehrsordnung zugrunde.

Für die grenzüberschreitende Vollstreckung rechtskräftiger italienischer Bußgelder in Deutschland ist zu beachten, dass Italien den EU-Rahmenbeschluss zur Geldsanktionenvollstreckung mittlerweile umgesetzt hat. Das entsprechende Gesetz ist am 27.03.2016 in Kraft getreten.

Für deutsche Autofahrer bedeutet dies konkret, dass nichtbezahlte Geldbußen wegen Verstößen im Straßenverkehr ab einem Betrag über der Bagatellgrenze von 70 EUR auch hierzulande zwangsweise eingetrieben werden können. Hiervon sind mangels eines Rückwirkungsverbots ausdrücklich auch Zuwiderhandlungen betroffen, die sich vor dem Inkrafttreten des italienischen Gesetzes ereignet haben, solan-ge diese nicht bereits verjährt sind. Maßgeblich ist hierbei die in Italien geltende Vollstreckungsverjährungfrist von fünf Jahren (vgl. Mitteilung für Vertragsanwälte Nr. 43/16).
Öffentlich-rechtliche Bußgeldforderungen sind in Deutschland jedoch grundsätzlich nicht über private Inkassounternehmen und ein eventuelles zivilrechtliches gerichtliches Mahnverfahren vollstreckbar. Hierfür ist in Deutschland ausschließlich das Bundesamt für Justiz (BfJ) in Bonn zuständig.

In diesen Fällen ist zu empfehlen, das betreffende deutsche Inkassobüro unverzüglich auf die geltende Rechtslage hinzuweisen. Gegen eventuell folgende gerichtliche Mahnbescheide sollte sofort Widerspruch eingelegt und auf die international-rechtliche Unzuständigkeit deutscher Gerichte in derartigen, öffentlich-rechtlichen Sachverhalten hingewiesen werden (vgl. z. B. AG Münster Urteil vom 23.11.1994, DAR 1995, 165 f.)
Quelle


Daraufhin habe ich jetzt dieses Schreiben erhalten. Was soll ich am besten machen? Hoffe jemand kann mir ein Ratschlag geben
Was Du hier am besten machen solltest, wirst Du natürlich im endeffekt selbst entscheiden müssen, persönlich sehe ich hier zwei Optionen.

So denn auch das eigentliche Bußgeld die dargelegte Bagatellgrenze von 70 € nicht überschreitet, könntest Du hier ggfls. weiterhin gar nix machen, ausser evtl. das per mail an die Eurotreuhand verfasste Schreiben, denen nochmals postalisch zukommen lassen, aber ohne weitere gekritzelte Darlegungen deinerseits, weiterer Liebesbriefe bedarf es dann aber auch nicht mehr. Sollte in der Angelegenheit widererwartend ein Mahnbescheid bei Dir eintrudeln, dann sollte diesen fristgerecht komplett widersprochen werden, denn eine darauffolgende Klageerhebung der Gegenseite, um zu versuchen das italienische Bußgeld samt zusätzlich geltend gemachten Gebührenmüll einzuklagen, halte ich eigentlich für ausgeschlossen und hat es wohl nach meiner Kenntnis, bisher wohl auch nie gegeben, eher würde wohl Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen.:)

Oder aber Du bezahlst die erhaltende eigentliche Knolle zweckgebunden und direkt an nivi.credit Inkasso Italien und räumst somit explizit diese aus den weg, denn solltest Du jemals wieder italienschen Boden betreten oder ebend befahren und würdest ggfls. aus welchen Gründen auch immer, z.B. von der italienschen Polizei angehalten werden und die Angelegenheit hier, wäre nach italienschen Recht noch nicht verjährt, dann wirst Du ggfls. spätestens zu diesen Zeitpunkt, das erlassene Bußgeld sofort in Italien zu entrichten haben.
 

Stefani

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Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.
Das schreiben, welches ich damals erhalten habe aus italien, habe ich weggeworfen. Die wollten ca. 18€ von mir haben. Es ging um eine Mautgebühr, ich wurde nicht beim schnell fahren geblitzt. Habe da was durcheinander gebracht sorry.
Was soll ich jetzt am besten machen? Soll ich dem Inkasso unternehmen schreiben, dass die mir die Unterlagen und Vollmacht etc. schicken sollen? Vielen Dank im voraus
 

axellino

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Soll ich dem Inkasso unternehmen schreiben, dass die mir die Unterlagen und Vollmacht etc. schicken sollen?
Und das bitte wofür:rolleyes:
Warum liest Du nicht einfach erstmal die zwei von mir eingestellten Themen aus unseren Forum, die sind eigentlich jetzt wo Du nachhinein dargelegt hast, das es sich hier bei Dir auch nur um eine Mautgebühr handelt, auf dein Anliegen zugeschnitten und dort wird auch beschrieben, was ein mögliches weiteres Vorgehen sein könnte und sind diesbezüglich daraufhin weitere Fragen deinerseits, dann los.
Im weiteren, einerseits weist Du der Eurotreuhand gegenüber die Forderung vollumfänglich zurück und nun möchtest Du diesbezüglich von denen Unterlagen und eine Vollmacht haben, diese werden sie Dir darauffolgend ganz sicher aus den Hut zaubern und dann was und auch weiter bitte, schliesslich ist ja nivi.credit auch an die Halterdaten gekommen und das Kraftfahrt-Bundesamt wird diese sicher nicht einfach so raus gegeben haben.
 

Stefani

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Soll ich denen dann dieses Schreiben per Fax schicken


"Sehr geehrte Damen und Herren, Ich weise ihre Forderung vollumfänglich zurück.
Weitere Briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden, ich untersage explizit die Kontaktaufnahme per Telefon.
 

axellino

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Soll ich denen dann dieses Schreiben per Fax schicken
Mag man das im ganzen dann auch so verstehen, das Du hier gar nix zahlen möchtest, weil Du die geltend gemachte Forderung der Eurotreuhand-Bude im ganzen aus deiner Sicht als nicht berechtigt ansiehst, auch was explizit die beinhaltete eigentliche Hauptforderung in form der zu entrichtenen Mautgebühr in Höhe von 18 € (?) betrifft und Du möchtest versuchen das ganze auszusitzen und ebend erst auf den widererwartenen Erhalt eines Mahnbescheids in der Angelegenheit reagieren und somit ebend nicht, erstmal die eigentliche Hauptforderung in Höhe von 18 € (?) direkt und zweckgebunden an nivi.credit überweisen und sich somit dann nur noch explizit um den geltend gemachten Inkasso-Gebührenmüll der Eurotreuhand streiten und diese ebend versuchen auszusitzen, dann kannst Du natürlich der Eurotreuhand das benannte Fax sofort unter die Nase binden.

Nun, wie auch immer, den Versuch diese italienischen Mautgebühren in Deutschland einzuklagen, gab es bisher, auch über Jahre nicht.
Einerseits durchaus verständlich, Aufwand, Kosten und natürlich auch das somit nicht abzuschätzende eigene Risiko, für so ein geringen Betrag ein grenzüberschreitenen Rechtsstreit in Deutschland anzuzetteln, wo auch italienisches auf deutsches Recht treffen würde, da kann es der Gegenseite natürlich nur vor graulen :whistle:

Betreffend eines evtl. Vorhabens des aussitzen, seihe von meiner Seite abschliessend noch erwähnt, das man folgend versuchen wird die Drohkulisse ein wenig zu erhöhen und es wird sicher Liebespost der Anwaltskanzlei Dr. Harald Schneider aus Siegburg folgen, der verpackt gerne seine Briefchen, z.B. mit Drohung der Einleitung eines Mahnverfahrens, Angebot einer Ratenzahlungsvereinbarung, Sonderangebote mit Preisnachlass usw. und sofort, gerne in schöne blaue Briefumschläge, also nicht sofort erschrecken, wenn man derartiges aus den Briefkasten fischt;)
Wie lange diesbezüglich seine Hartnäckigkeit anhalten wird, kann man nicht genau voraussagen, bei den einen kehrt nach ein bis zwei Liebesbriefen Ruhe ein, der andere erhält ein oder zwei mehr, im ganzen und bisher ist mir dazu bekannt, Viel heisse Luft und nix dahinter :p
 

Stefani

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Was soll ich jetzt am besten machen? ich kann auch die gebühren bezahlen. 18€ sind keine Welt.
Bitte sagt mir genau wie ich vorgehen soll, dann werde ich das auch so machen.
bitte step by step. bin bisschen schwer von begriff aus gesundheitlichen gründen.
Danke für eure Mühe
 

axellino

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Was soll ich jetzt am besten machen? i
Mal was grundlegendes vorweg, was Du hier weitergehend machen "sollst", werde ich und sicher auch niemand anderes der hier in den Forumsbereich Schreibrechte hat, Dir mitteilen. Wir alle geben hier nur Informationen, Hinweise und Ratschläge, auch was ggfls. ein mögliches weiteres Vorgehen betreffen könnte, mehr nicht. Eine abschliessende Entscheidung über ein mögliches weiteres Vorgehen, muss jeder User für sich selber treffen, denn dieser hat im endeffekt dafür ja auch gerade zustehen. Eine rechtsverbindliche Aussage zu einem Anliegen und somit ggfls. auch über ein mögliches weiteres Vorgehen, kann und wird es z.B. nur von einen Rechtsanwalt geben und dieser wäre ggfls. dann auch zu konsultieren.

Dann mal weiter ;)

Kannst Du hier, die gegen dich gerichtete eigentliche Hauptforderung in form der nachgeforderten italienschen Mautgebühr in Höhe von 18 € und um diese geht es hier grundlegend ja nunmal, in irgendeiner form nachvollziehen und siehst diese somit ggfls. selbst als berechtigt an, ja oder nein ?? (Und ja, ich habe dein Eingangsbeitrag gelesen, versuche Dir aber diesbezüglich nochmals selbst ein Gesamtbild zu machen und mehere Briefe von nivi.credit, dessen Inhalt ich jetzt natürlich nicht kenne, hast Du ja nun sicher auch erhalten.

Wenn ggfls. nein, dann bliebe mein Portmane aufjedenfall erstmal zu und ggfls. würde ich es diesbezüglich auch auf eine gerichtliche Klärung drauf ankommen lassen, so denn ebend ein potentieller angeblicher Forderungsinhaber danach Verlangen hätte, was ich aber persönlich explizit hier bei Dir, eigentlich für ausgeschlossen halten würde, diesbezüglich hatte ja schon eine Kleinigkeit geschrieben.

Wenn ggfls. ja, dann würde ich hier die eigentliche Hauptforderung in Höhe 18 € direkt und zweckgebunden an nivi.credit bezahlen und ja dies auch, obwohl bisher in Deutschland noch nie versucht wurde, diese nachgeforderten italienischen Mautgebühren einzuklagen.
Folglich würde ich somit auch den Ratschlag des Automobilclub ACE folgen,

Wer sicher sei, dass die Maut nicht korrekt bezahlt wurde, sollte sie nachentrichten, jedoch ohne die zusätzlichen Mahngebühren. Wer noch Quittungen hat, sollte diese an Nivi Credit schicken. In allen anderen Fällen müsse der Betroffene selbst entscheiden, ob er die Beträge nachentrichtet oder ob er es auf einen Rechtsstreit ankommen lässt. Das Risiko ist laut ACE nicht besonders groß. Nivi Credit müsste für einen relativ kleinen Betrag vor ein deutsches Gericht ziehen. Der ACE wundert sich über die plötzlichen Forderungen an deutsche Urlauber vor der Sommerreisezeit, erklärt sie sich mit den momentanen politischen Verwerfungen in Italien.
Nun, musst selbst wissen und entscheiden, was Du hier weitergehend machen möchtest.
Aufjedenfall würde ich hier diese Eurotreuhand-Inkassobude einfach links liegen lassen und mich mit denen gar nicht weiter abgeben, diesbezüglich kannst Du in den von mir eingestellten Themen in Beitrag 3 reinschauhen, auch mit den Anmerkungen vom User @Inkasso.
Deren hier geltend gemachten Gebührenklamauk von rund 77 €, bei einer eigentlichen Hauptforderung von rund 18 €, können sich im weiteren sowieso sonst wo ...................

Das von Dir in Beitrag 6 benannte Fax vom User @Inkasso, solltest Du ruhig ans Eurotreuhand Inkasso einfach abschicken und dies egal, ob Du hier nun die eigentliche Hauptforderung von 18 € an nivi.credit bezahlst oder ebend auch nicht. Eine weitere Konversation mit denen, weder schriftlich noch telefonisch, solltest Du aber aufjedenfall unterlassen, auch ggfls. darauffolgend und wie von mir in Beitrag 7 dargelegt, mit den Spezi und Rechtsverdreher Harry S. und seine blauen Briefchen.
Also im ganzen, ein dickes Fell anlegen, alle erhaltenen Droh und Bettel-Briefchen abheften und erst und aufjedenfall fristgerecht reagieren, wenn in der Angelegenheit widererwartend Post vom Gericht bei Dir eintreffen sollte.
Das ganze wird hier sicher auf kurz oder lang einschlafen, bei den einen früher, bei den anderen dauerts ein wenig länger, aber es wird..........;)
 

Stefani

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Habe heute wieder ein Schreiben von der Inkasso erhalten.
Eigentlich steht in dem schreiben, welches ich hochgeladen habe letzte Mahnung, aber jetzt habe ich noch eine aller letzte Mahnung erhalten... Das kann man langsam nicht mehr ernst nehmen..

da auf unsere letze Mahnung noch keine Zahlung eingegangen ist, haben wir uns mit unserem Auftraggeber nivi credit srl hinsichtlich der Einreichung einer Klageschrift beim zuständigen Amtsgericht in Verbindung gesetzt.

Vor der Einleitung des gerichtlichen Verfahrens gewährt Ihnen unser Auftraggeber eine letzte Frist zur Ausgleichung der offenen Forderung bis zum 13.03.2019
 
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