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mausehaken82

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#1
Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage an euch und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Ich schreibe mal den Sachverhalt auf:

Mein Lebensgefährte geht arbeiten und bekommt netto 1070€ raus.
Ich mache nach abgebrochenem Studium eine schulische Ausbildung. Hier muss ich 30€ zahlen, bekomme aber nix. Bafög wurde abgelehnt, da ich es schon zu lange hatte.
Wohngeld bekommen wir 160€. Wir haben ein Kind.

Wir sind beide tief im Dispo, da das Amt ewig brauchte, um uns für 8 Wochen Geld zu geben (kurze Arbeitslosigkeit bis zum Jobbeginn).

Hier geht einfach nix mehr.
Ich hatte schon überlegt meine KK zu kündigen. Alles andere muss ja bezahlt werden. Die Tafeln bieten Lebensmittel an.
Würden wir da was bekommen?
Und was können wir sonst noch machen??

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe!
 

Stinkstiefel

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#2
Vorsicht bei KK. Es besteht m. E. Versicherungspflicht.

Die Höhe der Wohnungskosten sind nicht bekannt. ich schätzt aber, daß ihr Anspruch auf Aufstockung nach SGB II habt. Die ARGE oder BA hat eine Beratungspflicht. nehmt aber noch eine guten solventen Beistand mit; dann werdet ihr besser beraten. Ansonsten kann es in Willkür enden. Gebe hier das Ergebnis bekannt.
 

mausehaken82

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#4
Kinderzuschlag bekommen wir nicht mehr, da mein Freund "zu viel" verdient. Allerdings meinten die in ihrem Schreiben, dass wir viel zu wnig zum Leben haben und andere Hilfen holen sollen. :icon_neutral:

Aufstockung bekommen wir nicht, da ich nicht mit in die BG zähle (wegen Ausbildung). Wir haben einen Bescheid mit "Ende der Hilfebedürftigkeit" bekommen :(

Wohnung kostet 500€ (ohne Gas+Strom)
 

Stinkstiefel

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#5
Wenn es eine Erstausbildung für einen Beruf ist, dann könnte es mit BAB Berufsausbildungbeihilfe ev. klappen. Liefe dann auf dasselbe hinaus. Wenn das klappt, dann haben die euch ev. nicht richtig beraten. Grundsätzlich sind sie jedoch nach SGB I dazu verpflichtet, auf den Bezug von gerechtfertigten Leistungen hin zu arbeiten. Da ließe sich ev. etwas einklagen bzw. erst müßte ein Überprüfungsantrag für den Einstellungsbescheid gestellt werden.

Viel Glück!
 

biddy

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#6
Nö, Stinkstiefel, BAB gibt's für schulische Ausbildungen nicht.
 

Stinkstiefel

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#8
SGB III
§ 60 Berufliche Ausbildung
(1) Eine berufliche Ausbildung ist förderungsfähig, wenn sie in einem nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder dem Seemannsgesetz staatlich anerkannten Ausbildungsberuf betrieblich oder außerbetrieblich oder nach dem Altenpflegegesetz betrieblich durchgeführt wird und der dafür vorgeschriebene Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen worden ist.
(2) Förderungsfähig ist die erstmalige Ausbildung. Eine zweite Ausbildung kann gefördert werden, wenn zu erwarten ist, dass eine berufliche Eingliederung dauerhaft auf andere Weise nicht erreicht werden kann und durch die zweite Ausbildung die berufliche Eingliederung erreicht wird.
(3) Nach der vorzeitigen Lösung eines Ausbildungsverhältnisses darf erneut gefördert werden, wenn für die Lösung ein berechtigter Grund bestand.
Was ist mit außerbetrieblich gemeint? Wird damit Schule ausgeschlossen? Die ARGEN selbst haben noch vor Jahren etliche schulische Berufsabschlüsse finanziert.
 

Stinkstiefel

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#10
Genau. Mit außerbetrieblich ist nicht schulisch im dem Sinne gemeint.
Wo steht das rechtssicher? Das ist eine Interpretationsfrage. Die Meinung von BAs und ARGEn ist da wohl nicht so erheblich. Die haben immer eigene, zum Teil seltsame Auffassungen (und Anwandlungen).

Wir brauchen hier einen kompetenten juriistischen Rat.
 

biddy

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#11
Ich schreib' Dir mal 'ne PN, sonst geht's hier am Thema vorbei. ;)
 
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