Knieendoprothese 2009

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Sven24837

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Hallo Zusammen,

ich, heute 37 Jahre, hatte 1999 einen Sportunfall (linkes Knie) und bis dato 30 Operationen (durch Entzündung/en nach der Erst-OP mit anschließenden Knorpelverfall).

2006 bekam ich ein GdB von 20 (Bewegungseinschränkung Knie)

2008 kam eine Neurodermitis hinzu GdB 20 Knie und GdB 20 Neurodermitis (30 Gesamt-GdB).

Nachdem dann 2008 eine Knieendoprothese eingebaut wurde bekam ich 30 aufs Knie + 20 auf die Neurodermitis (Gesamt 40)

Durch eine erneute Entzündung wurde die Prothese entfernt und ein Spacer eingebaut. Im April 09 dann erneuter Einbau einer Knieendoprothese.

Im Mai 2009 erhielt ich auf Grund des Spacers (Ersatz der Prothese aus Knochenzement) 50 + 20 = GdB 60 + "G" für 1 Jahr.

Nun sollte im Juni 2010 der GdB auf 40 gesenkt werden (30 + 20).
Widerspruch usw. incl. Klageeinreichung im März 2011 auf Grund der Herabsetzung auf GdB 40.

Heute war dann der Termin beim Sozialgericht.
Die Klage wurde abgewiesen, da der Gutachter zu einer anderen Meinung kam, da er sich auf die neuen Werte stützt (Knietotalendoprothese jetzt mind. 20 und nicht mehr 30).
Selbstverständlich werden wir in Berufung gehen und nun gehts zum Landessozialgericht.

Nun zu meiner Frage:
Wenn der Widerspruch der Herabsetzung vor dem 19.12.2010 3. Veränderung der Versorgungsmedizinischen Grundsätze) eingereicht wurde, zählen da nicht die GdB-Sätze davor?

Das Gericht meinte u.a. das die Herabsetzung der GdB-Sätze u.a. auf Grund der aktuellen Langlebigkeit und bessere Technik der Prothesen verantwortlich sein.

Danach müssten jedoch Inhaber von Prothesen, die schon seit 10 Jahren im Körper sind (alte Prothese und OP-Technik) auch abgesenkt werden, da ja nur die Prothese zählt aber nicht der Einbau (vor oder nach der Änderung der GdB-Sätze).

Welche Erfahrungen habt Ihr da machen können?

Wie sind Eure Erfahrungen bei der Dauer bis es beim Landessozialgericht weiter geht?
 
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