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Klinikaufenthalt

Ananda78

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#1
Hallo an alle

Das Folgende ist mehr eine Einschätzung als eine Frage.

Ich bin seit knapp einem halben Jahr bei einer Weiterbildung. Aufgrund heftiger familiärer und privater Ereignisse wurde ich mit der Zeit schwerst depressiv und hatte irgendwann einfach keine Kraft mehr hinzugehen. Ich bin dann zum sozialpsychiatrischen Dienst und sie haben mir empfohlen, stationär in eine Klinik zu gehen.Für die Weiterbildung haben nur noch ein paar Wochen gefehlt, aber es ging echt nicht mehr. Es wurde noch ein Schriftstück aufgesetzt und beim Jobcenter in den Briefkasten geworfen.

Das Ganze ist nun eine Woche her und mir geht es durch die Ruhepause etwas besser. Das Modul in der Weiterbildung, das ich gerade verpasse, findet in nächster Zeit wahrscheinlich nicht mehr statt und ich trage mich nun mit dem Gedanken, wieder aus der Klinik zu gehen und dafür zum Kurs. Denn wenn die Weiterbildung nicht zu Ende geführt wird, muß man ja einen gewissen Teil auch selbst berappen.

Der Punkt ist der: Ich habe es über den Stress völlig verschwitzt, dem Träger zu stecken, wo ich bin bzw. das ich generell aufgrund Krankheit nicht da war. Andererseits weiß das Jobcenter längst Bescheid, was ja die Hauptsache ist. Meldet das Jobcenter in diesem Fall auch an den Träger (ist ja sonst umgekehrt)? Wäre mir persönlich gar nicht so lieb, mit psychischen Erkrankungen ist man ja gleich immer irgendwie stigmatisiert.
 

Lilastern

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#2
An deiner Stelle würde ich mich mal erkundigen, ob Krankheit auch dazuführen kann, dass du einen Teil der Maßnahme selber zahlen musst.

Wenn du krank wirst, kannst du ja schließlich nichts dafür.

In deinem Fall sollte dir die Gesundheit wichtiger sein.

Was steht in deinem Vertrag beim Bildungsträger/Maßnahmeträger drinnen, wie das genau mit den Fehltagen oder Meldung bei Krankheit aussieht.

Ab dem Zeitpunkt wo du krank bist, das musst du unbedingt deinem Träger melden.

Du kannst nicht einfach unentschuldigt fehlen.

Es ist nicht gut, dass du dem Bildungsträger nicht Bescheid gegeben hast.
 

Ananda78

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#3
Im Vertrag steht, krank ist krank, da muß man nichts zahlen. Aber natürlich hast Du Recht, daß man rechtzeitig Bescheid geben sollte, das steht auch drin. Es werden einem jedoch Abmahnungen geschickt, nach der zweiten ist man draußen, bis jetzt habe ich noch keine bekommen. Aber was ich nun eigentlich wissen wollte: Besteht die Möglichkeit, daß das Jobcenter selbst schon Bescheid gegeben hat? Falls nicht, kasper ich das mit dem Träger nämlich lieber persönlich ab.
 

Lilastern

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#4
Du bist doch in ärztlicher Behandlung.

Da würde ich an deiner Stelle mit dem Therapeuten oder dem behandelnden Arzt reden, ob er dir ein Attest ausstellen kann, dass du in diesem Zustand keine Weiterbildung machen kannst.

Damit du nicht mehr zur Weiterbildung gehen konntest, steht ja auch im Zusammenhang mit deiner Erkrankung.

Deswegen würde ich mich erkundigen, ob man dir ein Attest ausstellt.
Aus dem hervorgeht, dass die Handlung aufgrund deiner Krankheit erfolgt ist.

Mir ist klar, dass man während einer Erkrankung nichts zahlen muss.

Was hast du dann damit gemeint, die Kostenteilweise selber übernehmen.

Es geht doch nur darum, unter welchen Bedingungen man diese Weiterbildung selber zahlen muss, wenn man sie aus einem unwichtigen Grund abbricht.

Dein Problem mit dem Träger würde ich direkt regeln.

Dein SB vom Jobcenter kann den Träger schon informiert haben. Aber selber abklären ist sicherer, dann weist du was Sache ist.
 
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