Klimawandel: Ohne Gegensteuern leben 2030 rund 250 Millionen Menschen in Risikoregionen (1 Betrachter)

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Uhus

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In China, der Werkbank der Welt, wird in Sachen Umweltschutz schon seit Jahren massiv umgesteuert und modernisiert. Entscheidend wird nun sein, wie sich Indien verhält. Dort sind drastische Änderungen dringend notwendig, zumal das Land in ca. 5 Jahren das bevölkerungsreichste des Globus sein wird. Das ändert aber nichts daran, dass die reichen Staaten des Westens eine Vorreiterrolle übernehmen müssen. Schließlich sind wir für die ganzen Umwelt-/Klima-Sauerein zuvorderst verantwortlich.
 

lino

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Mit Vollgas in die Sackgasse:
Darum gehts:
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen im Verkehr bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 40 bis 42 Prozent zu verringern. Dazu fördert sie die Elektromobilität, päppelt die Deutsche Bahn und führt eine CO2-Bepreisung ein. Zeitgleich schlagen die Gewerkschaften Alarm, weil die Umstellung auf alternative Antriebe die Zahl der benötigten Arbeitskräfte in der Automobilbranche reduziert. Die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) rechnet damit, dass bis 2030 etwa 410.000 Arbeitsplätze wegfallen.
Das E-Auto ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss:
4. Je größer die Reichweite (und damit die Batterie) der E-Fahrzeuge, desto höher auch der CO2-Ausstoß bei der Herstellung. Soll ein E-Auto dieselben Distanzen ohne Ladestopp überbrücken wie ein Verbrenner, müssen immer längere Nutzungsdauern erreicht werden, damit die CO2-Gesamtbilanz positiv bleibt. Nur bei einer extrem hohen Laufleistung wäre ein Stromer dann wirklich klimafreundlicher - und das auch nur, wenn 100 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien kommt.
Abgesehen davon reden wir hier nur über die CO2 Emissionen im Verkehr, von denen 40% eingespart werden sollen. Das ist aber nicht mal die Hälfte von 20%, also weniger als 10% der gesamten CO2 Emissionen, die wir in Deutschland produzieren.
Über die restlichen 90% der CO2 Emission hat nach niemand geredet.
Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen, wie das mit dem Klimawandel aufhalten genau aussehen wird.
Vermutlich wirds einfach noch wärmer werden, als es schon ist.
 

samuraji

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Mit Vollgas in die Sackgasse:

Darum gehts:

Das E-Auto ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss:


Abgesehen davon reden wir hier nur über die CO2 Emissionen im Verkehr, von denen 40% eingespart werden sollen. Das ist aber nicht mal die Hälfte von 20%, also weniger als 10% der gesamten CO2 Emissionen, die wir in Deutschland produzieren.
Über die restlichen 90% der CO2 Emission hat nach niemand geredet.
Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen, wie das mit dem Klimawandel aufhalten genau aussehen wird.
Vermutlich wirds einfach noch wärmer werden, als es schon ist.
Je höher die Strecke und je höher das Gewicht, desto sinnvoller wird Wasserstoff als Antrieb. Deswegen setzt man auch aktuell bei LKW eher auf Wasserstoff und nicht auf Elektro, da sonst zu viel Last anfallen würde und für den eigentlichen Transport kaum mehr Last übrig bleiben würde. Je mehr man transportieren will, desto mehr Akku, gleichzeitig aber weniger Laderaum. Man muss ja nur mal die aktuellen Modelle bei LKW vergleichen. Reichweite (Kilometer) und Ladekapazität (Tonnen) sowie Betankung (Verfügbarkeit, Dauer und Preis) Nikola zb setzt auf Wasserstoff und testet gerade einen lkw mit 1200km Reichweite. NelAsa hat sich die Aufträge geholt, um europaweit das wasserstoff-Tankstellennetz auszubauen.Hyundai macht einen Großversuch mit 1000 Lkw in der Schweiz.Toyota in LA. Einzig Vorteil von Elektro: Sie wurden schon jahrelang gefördert, daher ist dort schon mehr investiert worden und entsprechend sanken auch die Preise.
Was machen Deutsche Autobauer? Die versuchen sich mit der Regierung an dämlichen Oberleitungen, die uns in den Bankrott reiten werden. (Übrigens, Oberleitungssysteme könnte man auch einfach den Schienenverkehr nehmen....)
 

AsbachUralt

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Ich zitiere:
Die Brennstoffzellentechnologie ist integraler Bestandteil unserer Antriebsstrategie. Die Vorteile liegen für uns klar auf der Hand: Null Emissionen, hohe Reichweiten und kurze Betankungszeiten sowie ein breites Einsatzspektrum vom Pkw bis zu Bussen, anderen großen Nutzfahrzeugen und nicht zuletzt auch für stationäre Anwendungen.
Christian MohrdieckLeiter des Bereichs Antriebsentwicklung Brennstoffzellensystem im Ressort Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars bei Daimler
 

Bananenbieger

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Den besten Antrieb tragen wir mit uns herum und meistens benutzen ihn nicht. Die Füße
Ein weiteres Körperteil das nicht benutzt wird ist das Hirn.
Für kurze Entfernungen (>5 km) kann man zu Fuß laufen.
Bei großen Entfernung kann man Öffi nehmen. Entlegene Gegenden werden mit Auto zum Öffi benutzt.

Aber wollen wir dies? Unsere kognitive Dissonanz (Selbstbelügung) sagt nein.
 

lino

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Den besten Antrieb tragen wir mit uns herum und meistens benutzen ihn nicht. Die Füße
Der beste Antrieb nach dem Fahrrad. Das Fahrrad ist die einzige Maschine, die der Mensch erfunden hat, die effizienter arbeitet als der naturgegebene Antrieb.
Für kurze Entfernungen (>5 km) kann man zu Fuß laufen.
Bei großen Entfernung kann man Öffi nehmen. Entlegene Gegenden werden mit Auto zum Öffi benutzt.

Aber wollen wir dies? Unsere kognitive Dissonanz (Selbstbelügung) sagt nein.
Als Hartz4 Empfänger sehe ich das genauso.
Hier gibts jede Menge Dörfer, da gibts nix, keine Firma, kein Laden, keine Bank, nicht mal ein Geldautomat, keine Jobs und ein Bus fährt da vielleicht zweimal am Tag. Wenn du einen Job hast, gehts da ohne Auto nicht.
Abgesehen davon bist du dort ohne Auto sozial abgeschnitten.

Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 60 Jahren zur Autogesellschaft gewandelt, das lässt sich nicht mal eben so wieder rückgängig machen.
 

grün_fink

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Da braucht es unterschiedliche Lösungen, je nachdem, um welches Areal es geht, ob Metropole oder ländlich, flach oder bergig.
Und natürlich ist es auch wichtig, dass es erschwinglich für alle ist.

Hier ist es so, dass die Autos die Straßen immer mehr verstopfen, und durch die zunehmende Einwohnerzahl und -dichte auch die Öffis an die Grenzen kommen. Taktverdichtung bei U- und S-Bahn, neue Buslinien, Busse mit Anhängern, mehr und größere Straßenbahnen, Ausbau von Radwegen - das ist alles hier Thema. Alles das scheint nicht auszureichen, es wird sowohl auf den Straßen als auch in den Öffis immer voller.
Man diskutiert hier auch über eine urbane Seilbahn. Dazu fand im letzten Jahr eine intererssante Veranstaltung statt. Ich hoffe, dass ich das alles noch erleben kann, da mitfahren zu können. Schöne Bilder aus aller Welt wurden gezeigt.

Auch das hier finde ich nicht schlecht, allerdings noch ziemlich ausbaufähig:
Kreisausschuss stimmt der Einführung des 365-Euro-Tickets zu
Kreisausschuss stimmt der Einführung des 365-Euro-Tickets zu
Gute Nachrichten für junge Leute im Landkreis Dachau: Einstimmig hat der Kreisausschuss die Einführung des 365-Euro-Tickets für junge Menschen beschlossen.
Aber welche jungen Fahrgäste können das Ticket lösen?

Das sind einmal Schüler, Auszubildende, Beamtenanwärter bis 18 Jahre, aber auch solche, die weder zur Schule gehen noch sich ausbilden lassen. So können auch Personen, die einen Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges soziales Jahr ableisten, profitieren. Zu beachten ist: Das Ticket ist für diejenigen Schüler kostenlos, die Anspruch auf eine kostenlose Beförderung zur Schule und dafür ein MVV-Ticket haben.

Diese Konstellation weckt natürlich Begehrlichkeiten bei denjenigen, die nicht in den Genuss des „MVV-Bonbons“ kommen. Also bei Schülern, die die gültige Mindestentfernung zur Schule nicht erreichen oder Schülern ab der 11. Klasse von Privatschulen, aber auch bei Alleinerziehenden, Asylbewerbern, Studenten oder Senioren. Darüber wird in Zukunft noch zu diskutieren sein. Und auch darüber, das MVV-Netz auszubauen. „Die S-Bahn“, so CSU-Fraktionschef Wolfgang Offenbeck, „ist bereits jetzt am Limit angekommen – oder sogar schon drüber“.
Dann dürften solch kleinere Projekte beitragen, wie Produktionsabfall Gurkenwasser zum Salzen im Winter zu verwenden

Einige Grafiken bezüglich Temperaturanstieg und co habe ich gefunden bei Wikipedia, die sprechen für sich, vor allem in der Gesamtschau.
Mittelalterliche Klimaanomalie – Wikipedia





 
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