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„Klimaschwindel“

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bin jetzt auch da

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„Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag für den regierungsübergreifenden Klimarat lautet:
Zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.“

Die Ergebnisse der Klimaberichte sind also vorprogrammiert – kein Wunder, dass Kritiker wie Lomborg,
Tol und Svensmark keine Chance haben.
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00388/

Bei der Treibhaushysterie handelt es sich nicht um Wissenschaft, sondern um ideologisch motivierte Propaganda, damit die armen Leute und Länder ärmer und die reichen reicher werden. Jede Diskussion darüber ist überflüssig, weil es den atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekt nicht gibt, was ich in mehreren meiner Vortragsmanuskripte streng logisch bewiesen habe.

..... nämlich von diesen Betrügern, Lügnern und Spesenrittern des IPCC ausgedacht, für die sonst die Geldquellen versiegen würden.
Dieser Staat hat den fiktiven atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekt als Bedrohung der Menschheit in die Welt gesetzt,
damit die anderen Länder ihre Forschungsaktivitäten in diesem Bereich der Nicht-Wissenschaften vergeuden.
Die Globalklimatologie hat nichts mit ehrlichen Wissenschaften zu tun.
Sie hat nicht einmal den wissenschaftlichen Rang der Astrologie, die mehr physikalische Gesetze benutzt als die Globalklimatologen.
Eine deutsche Ministerin hat angekündigt, diesen wissenschaftlichen Unsinns mit
250 Millionen Euro zu fördern.

..............während wir heute einfach von den "Energiefirmen" und Politikern ausgebeutet und betrogen werden,
was natürlich besonders die Leute trifft, die das Geld, das sie verdienen,
für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen.
Quelle

Die Theorie vom globalen Treibhauseffekt ermöglicht die Schaffung einer Art weltweiten Planwirtschaft,
durch politische Vorgaben bestimmter CO2-Obergrenzen und durch den Handel mit CO2-Emissionsrechten.
Sie ermöglicht neue Steuereinnahmequellen unter dem Deckmantel einer Ökosteuer und schafft durch konjunkturelle Klimarettungsprogramme neue Absatzmärkte.

Die vehemente Propagierung eines Klimaschutzes seitens der Regierungen dient auch der Verschleierung der echten Umweltverbrechen,
die von Mega-Konzernen und dem wissenschaftlichen Establishment unter Rückendeckung derselben Regierungen begangen werden.
Während Glühbirnen verboten werden, werden Verseuchungen durch genetisch manipulierte Pflanzen und Tiere, Giftmüll, bizarre Klonexperimente, der Einsatz von Uranmunition und die Abholzung der Regenwälder weiter zugelassen.
Auch das Problem der wirklich umweltschädlichen Stoffe in den Abgasen der Industrie, der Autos und Flugzeuge wird verschleiert,
indem immer auf das CO2 verwiesen wird, das eigentlich ein lebenswichtiges Gas
und überhaupt kein Schadstoff ist.

Letztendlich führen die von der Politik angebotenen „Lösungsansätze“ zu einer Regulierung persönlichen Verhaltens, zu einer Einschränkung von Mobilität und Reisefreiheit und zur Rechtfertigung von Überwachung und Kontrolle – alles im Namen des Umweltschutzes
http://www.wahrheitssuche.org/treibhaus.html

Brief an Merkeline vom Februar 1996

Ich selbst habe mich erst im vorigen Jahr in die CO2-Treibhauseffekt-Diskussion öffentlich eingeschaltet, weil ich zu der schweigenden
Mehrheit (?) der genügend breit ausgebildeten Physiker gehöre, die von Anfang an wußten,
daß es den CO2-Treibhauseffekt der Atmosphäre überhaupt nicht gibt (geben kann).

Es wird also offenbar bewußt die Öffentlichkeit von diesen Leuten getäuscht, belogen und hintergangen.
Ich nehme an, daß Sie nicht absichtlich den Bundeskanzler falsch beraten (belogen) haben, daß Sie also die wichtigen physikalischen Mechanismen für die Treibhauseffekte nicht gelernt hatten.
http://members.internettrash.com/medwiss2/merkel.html
 

Blackdragon

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Meine Meinung ist, dass die Veränderungen der Temperaturen in der Nähe des Erdbodens oder der Meeresoberflächen wesentlich durch die Veränderungen der Wolkenbedeckung bestimmt sind.
<LachTränenausdenAugenwisch>
Was für ein Mumpitz; Du bist nicht zufällig mit Rotkäppchen verwandt?
 

Hartzbeat

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Hallo "bin jetzt auch da",
Frage: Weshalb hast Du diesen Beitrag eingestellt?

Gruß H:icon_kinn:rtzbeat
 
E

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Gast
<LachTränenausdenAugenwisch>
Was für ein Mumpitz; Du bist nicht zufällig mit Rotkäppchen verwandt?
Hallo "bin jetzt auch da",
Frage: Weshalb hast Du diesen Beitrag eingestellt?
Tschuldigung, aber was sollen diese Kommentare? Darf man hier nicht mehr posten, was man als wichtig erachtet?
 

Hexe45

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Oje was ist das denn für ein Schwachsinn, sicher kann hier jeder was einstellen, aber die Quellen sollten zumindest etwas seriös sein, eine Schöpflöffeldiskusion reicht mir.
LG
Hexe
 

galadriel

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[FONT=Helvetica,Arial]Na sagt mal, was ist denn das neuerdings für eine Art und Weise hier?





[/FONT]
 
E

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Oje was ist das denn für ein Schwachsinn
Werden verdiente und engagierte User jetzt bewußt beleidigt um sie zu vergraulen?

Außerdem, welche Quellen sind seriös, bedenkt man die gleichgeschalteten Medien?
 
E

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Gast
Oje was ist das denn für ein Schwachsinn, sicher kann hier jeder was einstellen, aber die Quellen sollten zumindest etwas seriös sein, eine Schöpflöffeldiskusion reicht mir.
LG
Hexe
Na, dann mal herzlichen Dank! Es grüßt Dich der "Schwachsinnige"! Gilt jemand als "schwachsinnig", weil er denkt, dass mann/frau seine freie Meinung posten kann? :icon_eek:
 

Debra

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Was soll denn das jetzt, bin jetzt auch da so anzutexten? :confused:
 
E

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die Menge macht das Gift

fremder Leute Kommentare ohne eigenen Kommentar in die Runde zu stellen macht jedes ernsthafte Gespräch unmöglich.

Die gebrachten Kommentare selbst sind dabei ziemlich niveaulos. An Stelle von Argumenten wurden nur Unterstellungen gebracht: wollen finanziert werden, achten weniger Gesetze als die Astrologie. Wobei diese Unterstellungen zum großen Teil falsch sind. Wobei ignoriert wird, daß die Thematik nicht erst seit 1995 debattiert wird. Wobei unterschlagen wird, daß die angeführten Kommentierer erst seit kurzem auf das Thema gestoßen sind.
Speziell bei der angeführten Frau Kollegin muß ich feststellen, daß sie wohl das Prinzip der IR-Spektroskopie nicht verstanden hat. Was sehr bedauerlich ist, da diese physikalische Messmethode um einiges, an die 30 Jahre, älter ist als die IPCC. Bedauerlich, weil diese Messmethode in vielen Laboren, Haushalten und Werkstätten zur Abgasuntersuchung genutzt wird. Bedauerlich, eben weil die wärmespeichernde Wirkung des CO2 und die Wechselwirkungen mit der IR-Absorption und IR-Abstrahlung hier in Reinform genutzt werden.

Und allen nicht technisch interessierten Zeitgenossen sei ein kleiner Blick in die Dinosaurierbücher unserer Kinder empfohlen. Die früheren klimatischen Verhältnisse waren von unseren heutigen grundverschieden weil speziell der Kohlenstoff (C) des Kohlendioxids (CO2) als Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erdgas, Schiefer, Kalkstein, Torf abgelagert werden mußte. Dieser Kohlenstoff war Jahrmillionen lang aus den ökologischen Kreisläufen verschwunden. Durch seine Rückführung wird nun unser heutiger Kreislauf hoffnungslos überlastet.
An der Notwendigkeit des CO2 besteht kein Zweifel. Aber an seiner Schädlichkeit sollte auch kein Zweifel bestehen. Wie üblich macht die Menge das Gift! Und wie üblich macht eingebrachtes Systemfremdes die Inflation.
 

Hartzbeat

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@ ThomasF,
bedanke mich für Deinen Beitrag und stimme folgendem vollkommen zu.

ThomasF: fremder Leute Kommentare ohne eigenen Kommentar in die Runde zu stellen macht jedes ernsthafte Gespräch unmöglich.[...]
An der Notwendigkeit des CO2 besteht kein Zweifel. Aber an seiner Schädlichkeit sollte auch kein Zweifel bestehen. Wie üblich macht die Menge das Gift! Und wie üblich macht eingebrachtes Systemfremdes die Inflation.
Hätte ein Statement des Themenautors ebenfalls begrüßt.

@ all, die sich über meine anfängliche Frage wundern und ein wenig echauffiert haben:
Hatte dem Themenautor bereits zu Anfang die vorsichtige Frage gestellt, warum er diesen Artikel eingestellt hat? Was ich für absolut legitim halte, statt ihm sofort eine Gegendarstellung zu liefern. Hätte ja durchaus sein können, dass er den Artikel als Anreiz für eine Gegendiskussion eingestellt hat, wollte ihm also nichts unter - sondern etwas klarstellen.
Übrigens: Warum seid ihr denn nicht mit einem Wort auf seinen Artikel eingegangen, sondern haltet euch lieber an einer simplen Frage auf - finde ich zumindest etwas ignorant gegenüber dem Themenautor.
 

Ralf Hagelstein

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Eine Anmerkung eines hiesiegen Klimawissenschaftlers machte mich mal nachdenklich.
Sinngemäß: " Der Ausbruch eines einzigen der größeren Vulkane der Erde (also eher so ein Ding wie auf Sizilien, nicht der Yellow-Stone), hätte deutlich mehr Auswirkungen auf das (Erden-)Klima als der Mensch."

Für mich persönlich sind die Fragen, ob und wenn wie der Mensch das Klima maßgeblich beeinflusst, immer noch offen.
Mir fehlt bisher ein interdisziplinärer (holistischer) Ansatz.

Alleine DAS der Mensch das Klima beeinflusst, ist für mich unstrittig.
 

Jenie

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Nachdenklich macht auch...

Wenn man die Erdentwicklung mal zurückverfolgt, haben sie die Menschen dem stets angepasst.
 

Assi0815

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Mal ganz platt

Die geologischen/athmosphärischen Veränderungen/Bewegungen kann KEIN Mensch und KEINE Messtechnik "erfassen" - das ganze ist für unser Brain zu komplex und unvorhersehbar - ist meine Meinung.

Wissenschaft ist gekauft, gesponsert, wird zum Lügen aus materiellen Gründen, gezwungen - wem sollte man da wohl glauben??

Wir nehmen zwar Veränderungen wahr, können sie aber NUR so stehn lassen....*

Ich persönlich "fühle" schon seit langem, das was ganz unfassbares "passieren" wird; d.h., wir kriegen etwas epochales mit, nur was, entzieht sich NOCH meiner Kenntnis.

Subduktionen der Kontinentalplatten; verheerende Vulkanausbrüche, Erwachen der Eifel (8.000 Jahre überfällig....), gigantische Zsunamis....etc.

Der kleine poplige Mensch DARF NUR abwarten, was da kommen möge; er kann NICHTS dagegen tun......Gott-Sei-Dank sag ich da mal.....*!!

Assi*:icon_pause::icon_exclaim:
 

X-med

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na ja, dass die natur ein funktionierender kreislauf ist, steht wohl ausser frage. dass die übermässige anwesenheit einer art (menschen) die umwelt verändert wohl auch.
was wir wie beinflussen können wir nur beobachten. sollte sich durch unsere art der "energiegewinnung", dass aufbrauchen riesiger lager millionen jahre alter kohlenstoffspeicher mit gleichzeitiger verringerung der absorbtionsflächen (pflanzen), ein ungleichgewicht einstellen, sind wir sicher nicht in der lage eben dieses gleichgewicht wieder herzustellen.
wozu das führt kann man nur raten, vielleicht entsteht durch diese überdüngung der luft ja das wahre paradies......überall strand und palmen....nahrung im überfluss... vielleicht aber auch die absolute hölle oder es spielt überhaupt keine rolle.
unser problem wird aber sein, dass wir uns dann darauf einstellen müssen.
rückgängig machen können wir das zeitnah in keinem fall.

das seltsame interesse der reaktionären kräfte, an dem co2 thema führe ich darauf zurück, dass sie das geschäfliche potenzial damit endlich nutzbar machen können.
nahrung, wasser und wärme haben sie ja schon im sack, fehlte nur noch die luft.
 

sogehtsnich

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Eins ist doch Fakt, die Erde hat in ihrer Geschichte schon so einige Klimawandel durchgemacht, auch ohne Zutun des Menschen! So lag halb Deutschland schon mal unter einer dicken Eisschicht und wo heute Eis ist, waren früher auch mal grüne Wiesen!
Es ist also durchaus möglich, dass der derzeitige Klimawandel so oder so kommt! Aber der Kapitalismus schlägt ja aus allem Kapital! Warum nicht von dem, was eh da ist, kräftig abzocken! Es wird nicht allzulange dauern und neben der Ökosteuer kommt noch eine Klimasteuer! Könnt ich meinen AXXXX drauf verwetten!
 

Debra

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an die letzten beiden Poster: seh ich auch so. :icon_daumen: Wobei ich eigentlich dachte, wir hätten schon längst ne Klimasteuer. :icon_frown:
 

Rounddancer

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Wenn wir lebten wie die Tiere...

...wenn wir den natürlichen Ressourcen wie die Tiere nur soviel entnähmen, wir wir zum Leben, und zum Überleben bräuchten,-
...dann bräuchten wir uns um unsere Natur und Umwelt keine Sorgen zu machen, dann wären wir von der Natur verkraftbar.

Doch da wir uns angewöhnt haben, zu horten, da wir streben, immer reicher als andere zu sein,- da wir deswegen mehr anbauen, als wir zum Essen und um uns zu kleiden brauchen,- da wir anbauen, bloß, um es zu verbrennen, da wir Angebautes und Produziertes wegschmeißen, zerquetschen, verbrennen,- nur um es aus dem Markt zu nehmen, um die Preise nicht zu verderben...

...haben wir die Probleme, die wir haben.

Wir als ganze Spezies Mensch gesehen,- weniger wir armen Arbeitslosen, aber umso mehr die, die uns arbeitslos gemacht, weggeworfen haben, weil eine Maschine billiger ist, und sich mehr Geld damit machen läßt, daß man Menschen entläst, und statt Produkte und Dienstleistungen zu erstellen, lieber das gehortete Geld arbeiten läßt...
 
E

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zweierlei Maß

Hallo Ralf,

Eine Anmerkung eines hiesiegen Klimawissenschaftlers machte mich mal nachdenklich.
Sinngemäß: " Der Ausbruch eines einzigen der größeren Vulkane der Erde (also eher so ein Ding wie auf Sizilien, nicht der Yellow-Stone), hätte deutlich mehr Auswirkungen auf das (Erden-)Klima als der Mensch."
... das Ding auf Sizilien ist der Ätna - soviel Feinheit muß sein, denn neben dem Vesuv (also bei Neapel) gibt es auch eine Magmablase wie im Yellow Stone Park.

Ein größerer Vulkanausbruch hat auf jeden Fall gravierende Auswirkungen. Aber wohl andere als das verbrennen von fossilen Rohstoffen.
Nehmen wir als Beispiel den Ausbruch des Krakatau? Hier gab es erst einmal lokale Probleme wie Erdstöße, Tsunamis, Magmaausbruch, pyroklastische Wolken und Gasausbrüche. Derlei können wir global vollständig ignorieren.
Dann wurden Gasen und Staub in die Atmosphäre geschleudert. Diese haben faktisch (!) global gewirkt und haben für Jahrzehnte die Welt abgedunkelt und die globale Temperatur gesenkt. Nachdem die Stoffe und Partikel ausgefallen waren haben sie wohl auch Vergiftungen verursacht.
Bei Vulkanausbrüchen wird vielerlei freigesetzt. Wobei der endgültige Auswurf vom Ort des Geschehens abhängt. Mancher spuckt viel Stickoxide, andere viel Schwefeloxide, andere viel Kohlenoxide aus. Aber keiner spuckt soviel aus, daß hundert Jahre lang die Konzentration eines Gases verdoppelt ist (wie wir es beim CO2 registrieren). Selbst wenn unvorstellbare Massen freigesetzt werden (Millionen von Tonnen) wäre dies zudem ein einzelnes kurzfristiges Ereignis. Ein Ereignis auf das sich die Natur einstellen kann.
Aber was wir Menschen gemacht haben und machen ist eine Dauerbelastung. Natürlich reagieren die natürlichen Systeme und bauen den Überschuß ab, aber zeitgleich wird wieder eine neue Belastung eingebracht.
 

Ralf Hagelstein

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Hallo Ralf,
...
Ein größerer Vulkanausbruch hat auf jeden Fall gravierende Auswirkungen. Aber wohl andere als das verbrennen von fossilen Rohstoffen.
...
Aber was wir Menschen gemacht haben und machen ist eine Dauerbelastung. Natürlich reagieren die natürlichen Systeme und bauen den Überschuß ab, aber zeitgleich wird wieder eine neue Belastung eingebracht.
Hallo ThomasF,

vielen Dank für Deine Ausführungen. Für mich als Laien in dem Thema eine Bereicherung des Wissens.

Die natürlichen Gefahren, z.B. der Ausbruch eines Vulkanes kann, wie in der Menschheitsgeschichte öfters geschehen, umwälzende Veränderungen des Planeten nach sich ziehen, im schlimmsten Fall würde dies Milliarden von Menschen das Leben kosten, wenn nicht sogar die gesamte Menschheit vom Planeten verbannen. Die von Menschen angerichteten Schäden an der Atmosphäre würden aber weit über deren Existenz hinaus bestehen bleiben.

Neben den FCKW und CO2 soll ja auch Methan ein Klimakiller sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Die FCKW haben wir nur regional und noch nicht weltweit verbannt, dieses wäre also nach zu holen.
CO2 können wir vermeiden, wenn wir auf die Verbrennung fossiler Energieträger und Holz (z.B. Abholzung der Regenwälder) verzichten würden.
Methan könnten wir u.A. durch eine andere Ernährung minimieren.

In Erinnerung ist mir eine Mahnung, wenn China und Indien den gleichen Grad an technischem "Fortschritt" (z.B. mobilität) hätten, wäre unser Planet in wenigen Jahren ruiniert.

Was also sollten wir von unseren PolitikerInnen zur Überwindung der menschgemachten Probleme fordern?
 
E

ExitUser

Gast
Kohlenoxide, Methan, Lachgas, Wasserdampf, eigentlich alles

Hallo Ralf,

eigentlich ist alles und jedes ein klimaaktiver Stoff. Und die Forderung das eine oder andere zu minimieren scheint mir falsch zu sein. Falsch, weil wir hier menschliche Maßstäbe ansetzen und die Bedingungen der Natur außer acht lassen.
Eine große Ausnahme sind dabei die FCKWs! Natürliche Prozesse bei denen Halogene (Flour, Chlor, Brom, Jod) an organische Stoffe gebunden werden, sind in unserer Welt extrem selten. Dementsprechend gibt es auch keine natürlichen Prozesse um derlei abzubauen. Die Natur plant nicht mit unwahrscheinlichen Eventualitäten, sondern reagiert auf faktische Einflüsse. Und halogenisierte Kohlenstoffverbindungen die im Prinzip nicht auftreten, die werden ignoriert. Das bisschen das ab und zu entsteht (Vulkanausbrüche, Waldbrände) das wird auch von allein zerfallen. Zudem sind FCKWs ein schlechtes Beispiel weil sie die Erde nicht aufheizen, sondern die Ozonschicht zerstören. Also kein Klimaproblem, sondern das UV-Problem.

Alle anderen die du genannt hast sind aber Stoffe die in der Natur entstehen, von der Natur genutzt werden und von der Natur abgebaut werden.
Methan, als Beispiel, ist nicht nur ein Klimakiller, sondern auch ein Klimastabilisator. Das einzelne Molekül dürfte sogar größere Auswirkungen haben als ein einzelnes CO2-Molekül (es hat mehr Freiheitsgrade um Energie aus Strahung in Wärme zu wandeln). Aber aufgrund der deutlich niederen Konzentration wirkt sich Methan insgesamt weniger aus als alles CO2 insgesamt oder bereits der gesamte Wasserdampf.
Ein Umstellen unserer Ernährung weg von Rindfleisch, hin zu Getreide (obwohl: die setzen Lachgas N2O frei) kann bereits mit einer historischen Betrachtung beschieden werden: vor der Kolonisierung Nordamerikas lebten dort Millionen von Rindern (Bisons) und deren Methanausdünstung hat die Welt nicht zerstört!

Jeder andere der diskutierten Stoffe zeigt eine ähnliche Problematik. Überschuß ist schädlich, Mangel ist schädlich, das gesunde Maß ist uns Menschen unbekannt. Ein gesundes Maß ist nicht einmal zu erfassen, da es an jedem Punkt, zu jeder Zeit von der Natur anhand ihrer Kreisläufe festgelegt wird.

Einen radikalen Verzicht halte ich bei den fossilen Rohstoffe für erforderlich.
Das verzichten auf natürliche Rohstoffe wie Holz dagegen nicht. Hier müssten nur die Kreisläufe der Natur beachtet werden. Ja, das heißt daß die tropischen Urwälder zu geschützten Reservaten erklärt gehören. Aber, nein, es heißt nicht das kategorisch auf Holz verzichtet werden müßte. Die Wachstumsdauer (20-50 Jahre) muß sich in der Nutzungsdauer wiederspiegeln. Dann wäre der Kreislauf eingehalten.
Und bei einjährigen Pflanzen (Gräser) und periodisch erntefähigen Arten (Baumwolle, Obst, Gemüse) liese sich der Kreislauf noch leichter respektieren. (Ähnliches gilt für Tiere!)


Was also sollten wir von unseren PolitikerInnen zur Überwindung der menschgemachten Probleme fordern?
... frei nach Chris deBourgh (The Getaway) empfehle ich: Let's stick 'em in a room together - yeah!! - And make them fight it out.
Und bei der aktuellen Thematik sollte der Raum luftdicht abgeschlossen sein und mehrere offene CO2-Flaschen beinhalten. Anschließend übergebt ihr mir das Kommando über den Planeten. :icon_biggrin::icon_pic::icon_biggrin:
 
E

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das Beispiel mit der Welt als Tag...

Nachdenklich macht auch...

Wenn man die Erdentwicklung mal zurückverfolgt, haben sie die Menschen dem stets angepasst.
Hallo Jennie,

wenn du die Geschichte unserer Welt auf 24h reduzierst, dann nehmen die Menschen gerade einmal die letzten Sekunden vor Mitternacht ein.
Es gibt unsereins schlichtweg noch nicht lange genug um gravierende Katastrophen erlebt zu haben. In den letzten 500 tausend Jahren haben wir gerade einmal ein paar Eis- und Warmzeiten überlebt. Und andere Menschenarten sind dabei auf der Strecke geblieben.

Was wir feststellen können ist, daß das Leben bisher jede Katastrophe der letzten 500 Millionen Jahre gemeistert hat. Auch wenn unzählige Spezies (und vor allem Individuen) dabei krepiert sind. Nur nutzt es uns Menschen wenig wenn heuer die (plazentalen) Säuger aussterben und die Welt von den Reptilien oder den Beuteltieren übernommen wird.

Auf die Überlebensfähigkeit des Lebens an sich können wir uns berufen. Aber auf die Überlebensfähigkeit von uns Menschen nicht.
Du warst damals leider (vermutlich) noch nicht geboren, aber die Dinos hatten dieselbe Einstellung - und dann ging das Problem doch anders aus als gehofft.
 

Hartzbeat

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:icon_idee:Quintessenziell!

ThomasF: [...]Hier müssten nur die Kreisläufe der Natur beachtet werden. Ja, das heißt daß die tropischen Urwälder zu geschützten Reservaten erklärt gehören. Aber, nein, es heißt nicht das kategorisch auf Holz verzichtet werden müßte. Die Wachstumsdauer (20-50 Jahre) muß sich in der Nutzungsdauer wiederspiegeln. Dann wäre der Kreislauf eingehalten.
Und bei einjährigen Pflanzen (Gräser) und periodisch erntefähigen Arten (Baumwolle, Obst, Gemüse) liese sich der Kreislauf noch leichter respektieren. (Ähnliches gilt für Tiere!)
@ ThomasF,
Also meine Stimme haste schon - allerdings erstma hier... das mit der Weltregentschaft seh'n wir dann n:icon_wink:ch...

bis dahin grüßt Dich
Hartzbeat
 

Ralf Hagelstein

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Hallo Ralf,

...Überschuß ist schädlich, Mangel ist schädlich, das gesunde Maß ist uns Menschen unbekannt. Ein gesundes Maß ist nicht einmal zu erfassen, da es an jedem Punkt, zu jeder Zeit von der Natur anhand ihrer Kreisläufe festgelegt wird.

Einen radikalen Verzicht halte ich bei den fossilen Rohstoffe für erforderlich.
Das verzichten auf natürliche Rohstoffe wie Holz dagegen nicht. Hier müssten nur die Kreisläufe der Natur beachtet werden.
Wie können wir das in politische Forderungen packen?

Der Verbrauch fossiler Rohstoffe muß gestoppt werden, das Abbrennen (oder sonstige Nutzen) von Wäldern nachhaltig gesteuert werden.
Welche Alternativen im Sinne einer Energie-/Ökobilanz ergeben sich?

Windkraft? Weltweit ensetzbar, die Energieproduktion übersteigt den Energieeinsatz zur Herrstellung (behaupte ich mal).
Sonnenenergie? Ebenfalls weltweit anwendbar (wie sieht hier die Energiebilanz aus?).
Wasserkraft? Nur regional nutzbar.

Nehmen wir also an, Wind, Sonne und Wasser haben insgesamt eine positive Energie-/Umweltbilanz, wie bringen wir unsere PolitikerInnen dazu, dies zu Fordern und zu Fördern?
 

X-med

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die natur als kreislauf betrachten, dass unsere anwesenheit nicht ohne spuren bleibt ist ja klar, aber wir sollten es auf das notwendige beschränken. die fossilen lager haben sich lange vor der "menschenzeit" gebildet. das ganze zeug jetzt wieder in den kreislauf zu schaufeln halte ich für unverantwortlich. zumal es insgesamt kaum 300jahre reicht.
andersrum millionen jahre um aus der luft zu verschwinden, ein paar hundert um wieder vergast zu sein...
in unserer vorstellung bewohnen wir die erde, in wahrheit ist unser lebensraum nicht einmal so gross wie die haut einer seifenblase.
von der tiefsten see bis zum höchsten berg, nur eine extrem dünne schicht auf diesem planeten gibt und existenzmöglichkeiten. wenn wir die beschädigen sind wir selber schuld.
ein meteoriteneinschlag oder ein grosser vulkanausbruch vermag diese zone villt auch zu zerstören, ist aber noch lange kein grund es auf vorrat schon selber zu tun. ich bring mich doch auch nicht um weil ich irgentwann mal vom bus überfahren werden könnte.

aber noch was direkt zum "klimaschwindel". ich habe den eindruck diese diskussion soll ein wenig besänftigen. eine nachhaltigere lebensweise würde doch zu diesem zeitpunkt die profitinteressierten unserer konsum und wegwerfgesellschaft stark beeinträchtigen. da hilft eine "kann man eh nix machen" oder "macht eh nix" ausrede um einfach so weiterzumachen, is was gegen das schlechte gewissen.
 

Hexe45

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thnx @ ThomasF für deine ausführlichen Beschreibungen.
Diese dürften für den ernstahft interessierten Menschen hilfreich sein.
Habe dies in vereinfachter Ausführung mal vor eine Woche gepostet.
LG
Hexe
 
E

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Verzicht, Verzicht und nochmals Verzicht

Wie können wir das in politische Forderungen packen?

Der Verbrauch fossiler Rohstoffe muß gestoppt werden, das Abbrennen (oder sonstige Nutzen) von Wäldern nachhaltig gesteuert werden.
Welche Alternativen im Sinne einer Energie-/Ökobilanz ergeben sich?

Windkraft? Weltweit ensetzbar, die Energieproduktion übersteigt den Energieeinsatz zur Herrstellung (behaupte ich mal).
Sonnenenergie? Ebenfalls weltweit anwendbar (wie sieht hier die Energiebilanz aus?).
Wasserkraft? Nur regional nutzbar.

Nehmen wir also an, Wind, Sonne und Wasser haben insgesamt eine positive Energie-/Umweltbilanz, wie bringen wir unsere PolitikerInnen dazu, dies zu Fordern und zu Fördern?
Hallo Ralf,

da unsere Politiker die Vertreter der Industrie sind, bringen wir sie nur mit gewaltsamen Umsturz und öffentlicher Hinrichtung zur Vernunft.
Die Nachfolger werden dann den reformwilligen Kreisen entstammen müssen.
Falls dir das zu krass erscheint, dann kann ich dir nicht helfen. Aber ein Blick in die Geschichtsbücher dürfte dich darüber belehren, daß Reformen und Revolutionen immer nach diesem Schema abgelaufen sind. Und dass die Politiker nie an der Abschaffung altehrwürdiger Werte (Monarchie, Republik, Demokratie) interessiert waren, sondern immer ersetzt werden mußten um die neuen Werte (Monarchie, Republik, Demokratie) zu etablieren.
Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne. Und wo revoltiert wird, da rollen Köpfe.

Um einen ökologischen Nutzen zu erreichen solltest du (sub)regional denken. Und das Endziel ist stark mit der Solarenergie verbunden. Aber nicht in dem man die Sahara mit Solarzellen zupflastert, sondern indem (möglichst) jeder Haushalt seine eigene Energie gewinnt. Heizen mit Sonnenkollektor, Stromgewinnung mit Solarzellen. Und weil damit vorläufig weniger Energie als bisher gewonnen werden kann, sollte man auf unnütze Stromfresser verzichten. Uhren funktionieren auch mechanisch. Anstelle von Türglocken kann man Klopfer nutzen. Gartenbeleuchtungen sind restlos überflüssig. Rasen kann man auch mit Muskelschmalz mähen (falls man sich keine Ziege halten kann). Telefone braucht man nicht jederzeit und überall. Fahrten von und zur Arbeit gehen auch mit Sammelfahrzeugen. Kurz gesagt: der Großteil der modernen Konsummittel ist ersetzbar und hat nur die Funktion Energie zu kosten.
Bei größeren Siedlungen kann die individuell generierte Energie natürlich noch mit lokalen Besonderheiten ergänzt werden. Wind und Wasser und Erdwärme, sofern sie nicht allzusehr in die Natur eingreifen. Und viele organische Abfälle können, sofern sie nciht an Tiere verfüttert werden, erst zur Energiegewinnung genutzt werden bevor sie zur Düngung genommen werden.
Man wird aber auf viele Annehmlichkeiten verzichten müssen! Nahrung die aus fremden, weit entfernten Orten eingeflogen wird. Nun, unsere Vorfahren konnten auch darauf verzichten. Hölzer die aus fernen Gegenden importiert werden. Nun, unsere Vorfahren konnten auch mit heimischen Gewächsen gut werken. Keine Plastiktüten mehr, Glas statt Plastikbehälter, keine Kunststoffgehäuse von Geräten (sondern Holz, Pappe, Glas, Aluminium).

Notwendig ist ein Mentalitätswandel eines jeden Einzelnen der das Verlangen ersetzt von allem möglichst viel und das möglichst schnell zu bekommen. Man muß das Rad der Geschichte zwar nicht ins 17. Jahrhundert zurück drehen, aber vielerlei was damals selbstverständlich war sollte wieder selbstverständlich werden. Wenn die Fruchtperiode einfach die falsche ist, dann muß man sich mit dem Verzicht auf eine bestimmte Frucht abfinden. Wenn eine Aufgabe auch energiearm/energielos (mechanisch statt elektrisch) gemacht werden kann, dann sollte diese Lösung bevorzugt sein.

Falls die Energiebilanz von Wind, Wasser, Sonne noch nicht effizient genug sein sollte, dann würde sie es spätestens dann werden wenn in Masse produziert wird. Auch sind spätere Steigerung von Wirkungsgraden und Ausbeuten niemals auszuschließen.
Heikel ist speziell an den Solarzellen der Abfall der während der Produktion entsteht. Tja, hier muß ich mir selbst untreu werden und ein unter den Teppich kehren empfehlen: möglchst in Pulverform bringen, oder in Glas einschweißen und in aufgegebenen Stollen endlagern.
Dagegen sind Wind und Wassergeneratoren nur Turbinen. Also ein (Elektro)Magnet und viele Kilometer Kupferdraht. Bei deren Produktion fällt wenig Abfall an.
Ein großes Problem der Energiegewinnung sehe ich in der zentralen Produktion. Gerade die große Produktion in weiter Entfernung macht den Einsatz von günstigen Brennmitteln (also den Fossilen) rentabel. Das ich aber für individuelle Energieproduktion bin habe ich oben erläutert. Und was mit den Industriellen und deren politischen Hampelmänner gemacht werden muß wurde auch gesagt.
 

Hartzbeat

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@ ThomasF,
gestatte mir - Dich verkürzt zu zitieren:
ThomasF: da unsere Politiker die Vertreter der Industrie sind, bringen wir sie nur mit gewaltsamen Umsturz und öffentlicher Hinrichtung zur Vernunft....[...] Aber ein Blick in die Geschichtsbücher dürfte dich darüber belehren, daß Reformen und Revolutionen immer nach diesem Schema abgelaufen sind....
Genau, mir fällt dabei auf, dass wir in jedem Thread - sei Thema wie es will - stets wieder auf diese mögliche Lösung kommen... wir trauen uns scheinbar noch nicht richtig! Geht es, und mit welchen Mitteln bloß?

ThomasF: [...]jeder Haushalt seine eigene Energie gewinnt...
= Dezentrale und ökologische Energieversorgung und m.E. besser, weil unabhängiger und besser in Kreisläufe (Natur- und wirtschaftlich-ökologische) integrierbar. Auch sich tagtäglich fragen, ob und was man eigentlich wirklich braucht und gebrauchen kann im Sinne von Kreislauforientierung und einer - sage mal pr:icon_wink:vokativ - "artgerechten Menschenhaltung" ... damit in unserer "Bodenhaltung" nicht zuviel "Mist" produziert wird.
 

Ralf Hagelstein

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Hallo Ralf,

da unsere Politiker die Vertreter der Industrie sind, bringen wir sie nur mit gewaltsamen Umsturz und öffentlicher Hinrichtung zur Vernunft.
Die Nachfolger werden dann den reformwilligen Kreisen entstammen müssen.
...
Um einen ökologischen Nutzen zu erreichen solltest du (sub)regional denken
....

Man wird aber auf viele Annehmlichkeiten verzichten müssen! Nahrung die aus fremden, weit entfernten Orten eingeflogen wird.
...
Keine Plastiktüten mehr, Glas statt Plastikbehälter, keine Kunststoffgehäuse von Geräten (sondern Holz, Pappe, Glas, Aluminium).

...
Wenn die Fruchtperiode einfach die falsche ist, dann muß man sich mit dem Verzicht auf eine bestimmte Frucht abfinden. Wenn eine Aufgabe auch energiearm/energielos (mechanisch statt elektrisch) gemacht werden kann, dann sollte diese Lösung bevorzugt sein.
Zu 1: Was und wie müssen wir den PolitikerInnen klar machen, damit sie das Überleben unserer Spezies ermöglichen?

Zu 2: Eine regionale Energieerzeugung sehe ich auch als Mittel, da der Verlust durch die Ferne entfällt. Dezentralisierung wie z.B. in Japan durch Brennstoffzellen in Wohnungen halte ich auch für unabdingbar.

Zu 3: Auf unnötige Nahrung kann ich gerne verzichten, z.B. auf Südfrüchte. Unsere heimischen Früchte bieten mehr als genug Vielfalt.

Zu 4: Aluminium als wünschenswertes Produkt zu werten, halte ich dagegen allerdings für absolut das Paradebeispiel für ein klimaschädliches Produkt!

Zu 5: a) Siehe 3. b) Die Energiebilanz einer mechanischen Uhr und einer elektronischen hat wohl kaum jemand verglichen. Gerade die Herstellung von Metall ist einer der besonderen Klima- und Energievernichter.
Diesen Punkt halte ich daher für Diskussions nötig.
 

X-med

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Falls die Energiebilanz von Wind, Wasser, Sonne noch nicht effizient genug sein sollte, dann würde sie es spätestens dann werden wenn in Masse produziert wird. Auch sind spätere Steigerung von Wirkungsgraden und Ausbeuten niemals auszuschließen.
Heikel ist speziell an den Solarzellen der Abfall der während der Produktion entsteht. Tja, hier muß ich mir selbst untreu werden und ein unter den Teppich kehren empfehlen: möglchst in Pulverform bringen, oder in Glas einschweißen und in aufgegebenen Stollen endlagern.
Dagegen sind Wind und Wassergeneratoren nur Turbinen. Also ein (Elektro)Magnet und viele Kilometer Kupferdraht. Bei deren Produktion fällt wenig Abfall an.
Ein großes Problem der Energiegewinnung sehe ich in der zentralen Produktion. Gerade die große Produktion in weiter Entfernung macht den Einsatz von günstigen Brennmitteln (also den Fossilen) rentabel. Das ich aber für individuelle Energieproduktion bin habe ich oben erläutert. Und was mit den Industriellen und deren politischen Hampelmänner gemacht werden muß wurde auch gesagt.

du sprichst mir aus der seele. wenn ich auch nicht öffentlich zum abschlagen von köpfen aufrufen würde.

einziger punkt den ich anders sehe ist das einsparpotenzial. wir hier können und sollten sofort soviel wie möglich davon gebrauch machen, weltweit tun das die meisten aber schon, indem sie fast überhaupt keine industriell produzierten energien verbrauchen.

als lösung bleibt lanfristig für mich nur die sonne.
die derzeitige technik der Photovoltaik ist für mich allerdings höchst unbefriedigend, zu viel müll, zu viel energieeinsatz, zu teuer.

das bleibt aber nicht so, ansätze sind schon in der dünnschichttechnik zu erkennen, da wird nur wenig material aufgedampft.
in diese schiene wird aber kaum kapital zur entwicklung gesteckt. grad mal einige millionen, im gegensatz zur fusionsreaktorforschung die seit über 50 jahren verspricht alle energieprobleme zu lösen (dabei hängt seit millionen von jahren ein fusionsreaktor am himmel, in sicherer entfernung. da wo er hingehört). würde auch nur ein bruchteil der mittel, die dort verschwinden , zur verfügung stehen, gäb es sicher schon effiziente und vor allem preisgünstige kollektoren.

den hauptgund für dieses ungleichgewicht ist sicher in der dezentralität zu suchen, es ist nicht erwünscht das jeder seinen strom selber erzeugt oder zur erzeugung beiträgt. da hat man nicht mehr so recht die macht.
um das zu überwinden, müsste man wohl doch deinen kopfvorschlag bemühen müssen.
 

X-med

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ah vergessen....nebenbei bringt das auch jede menge arbeitsplätze.
dieses thema wird auf jeden fall eine zukunftsindustrie, und ich wette...auch das verpennen wir wieder. und china wird sich das schnappen, als erstes eigenes projekt, nach der ganzen nachmacherei.
 

Hartzbeat

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X-med:[...]das jeder seinen strom selber erzeugt oder zur erzeugung beiträgt. da hat man nicht mehr so recht die macht.[...] ah vergessen....nebenbei bringt das auch jede menge arbeitsplätze.
dieses thema wird auf jeden fall eine zukunftsindustrie, und ich wette...auch das verpennen wir wieder. und china wird sich das schnappen, als erstes eigenes projekt, nach der ganzen nachmacherei.
Sehe ich auch so, die werden es wieder bürokratisch-hürdevoll so gestalten, dass so wenig wirkendes Innovatives dabei rauskommt, um ihre Besitzstände zu wahren und die asiatische Kultur mal wieder das Rennen machen wird.

Geht schon los... aber mit Prof. Straubhaar (im Bericht) und Konsorten, der die Masse in "Selbstverantwortung" sehen und anderswo bereits wilde Thesen über die angebliche "Politikverdrossenheit" von uns "Sesselfurzer" abgesondert hat... kann man das Ende bereits absehen...

Klimawandel-Diskussion birgt Chancen für Standort Deutschland
+ 31.10.2007 + „Strategie 2030": Klimawandel-Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Berenberg Bankvorgestellt....
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n8694&template=news_detail.html
 

Assi0815

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Alles Schön und Gut.......

aber während IHR hier schreibt werden just in diesem Augenblick z.B. Millionen Tonnen Fracht über die Weltmeere geschifft mit einem immensen Ausstoss an Diesel und demnach Umwelt/Wasser-Zerstörung.

Gerade die Häfen (wie z.B. Bremerhafen), werden exorbitant schnell ausgebaut (Landgewinnung; ökologisch sehr bedenklich) UND allein dieser Wirtschaftszweig soll in den nächsten Jahren VerVierFacht!! werden.....*!

D.h., bei dieser SchnellZerstörung ist es unmöglich, einen Ausgleich wie auch immer dagegenzusetzen; alles legitimiert über scheinbare "Arbeitsplätze.

Und nehmen wir die rasante Beförderung am Himmel noch dazu, dann ist für mich eigentlich schon Hopfen- und Malz verloren.

Was bildet sich der Mensch eigentlich ein ??

Mein Trost: Die Quittung kommt schneller als gedacht.
 

Rounddancer

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Huch...

Es hieß doch erst kürzlich, bis in 50 Jahren wäre die Nordsee bei Hannover, und alles, was nördlicher sei, versoffen (Weil die Eisberge ja schmelzen, etc.)?

Und da bauen die noch den Hafen aus?
 

X-med

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@Assi0815 wenn uns da nicht vorher die vernunft ereilt, wird sich diese warenumdieweltschipperei wohl nicht ändern. solange rohöl billiger als cola ist ergibt sich auch keine wirtschaftliche notwendigkeit. warten wir ab bis der ölpreis ein umdenken notwendig macht sind wir spät dran.
dann diskutieren wir lieber ob es überhaupt ein klimaproblem gibt, so wird uns bis dahin nicht langweilig....
 

X-med

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Es hieß doch erst kürzlich, bis in 50 Jahren wäre die Nordsee bei Hannover, und alles, was nördlicher sei, versoffen (Weil die Eisberge ja schmelzen, etc.)?

Und da bauen die noch den Hafen aus?
villt bauen sie den hafen nach oben aus.
 
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Hallo Ralf,

Zu 1: Was und wie müssen wir den PolitikerInnen klar machen, damit sie das Überleben unserer Spezies ermöglichen?
hier habe ich meine Meinung schon gesagt: man kann es den Politikern nicht klar machen! Man kann sie nur (und das zwangsläufig gegen deren Willen) durch Reformwillige ersetzen.


Zu 2: Eine regionale Energieerzeugung sehe ich auch als Mittel, da der Verlust durch die Ferne entfällt. Dezentralisierung wie z.B. in Japan durch Brennstoffzellen in Wohnungen halte ich auch für unabdingbar.
Zu 3: Auf unnötige Nahrung kann ich gerne verzichten, z.B. auf Südfrüchte. Unsere heimischen Früchte bieten mehr als genug Vielfalt.
Zu 4: Aluminium als wünschenswertes Produkt zu werten, halte ich dagegen allerdings für absolut das Paradebeispiel für ein klimaschädliches Produkt!
Zu 5: a) Siehe 3. b) Die Energiebilanz einer mechanischen Uhr und einer elektronischen hat wohl kaum jemand verglichen. Gerade die Herstellung von Metall ist einer der besonderen Klima- und Energievernichter.
Diesen Punkt halte ich daher für Diskussions nötig.
... Aluminium, Silizium und die anderen Metalle sind an sich keine Klimavernichter. Die Metalle selbst korrodieren höchstens. Die Nutzung selbst bewirkt eine starke Reflexion - großflächige Anlagen werden also auf dieelbe Art abkühlend wirken wie ein Eispanzer.
Als Problempunkt kann ich nur den Energieverbrauch bei der Herstellung und den dabei entstehenden Abfall anerkennen.
Dabei bagagellisiere ich ersteres, weil die Energie nach der Produktion (nahc einigen Zwischenschritten) als Wärme auftreten wird. Sofern das Speichervermögen der Atmosphäre nicht mit Gasen verändert wird, wird diese Wärme von der Erde ins Weltall gestrahlt. Damit ist sie weg und stört nicht weiter.
Und die Abfälle schaden auch nur wenn sie bedenkenlos in die Natur entlassen werden. Nicht das Bauxit ist giftig, nicht das daraus gewonnene Alu ist giftig, sondern die bei der Trennung anfallenden Salze sind giftig. Und diese auch nur wenn man sie in Flüsse leitet. Mit zusätzlichem Energieaufwand kann und müßte man hier die Abfälle in feste Form bringen und in Stollen ablagern.
Das Gebot der Abfallentsorgung habenw ir sogar hier und heute. Aber die Produzenten ziehen es vor dann doch lieber in Staaten abzuwandern in denen die Gebote nicht bestehen und dort die Gifte im nächsten Fluß zu verklappen.
Meinen Vorschlag mit Glas muß man unter demselben Gesichtspunkt sehen!
Aber ein Verzicht auf moderne Materialien kommt einem vollständigen Rückfall ins 17. Jahrhundert gleich. Und das wollen wir uns auch nicht zumuten.
 
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Hallo x-med,

du sprichst mir aus der seele. wenn ich auch nicht öffentlich zum abschlagen von köpfen aufrufen würde.

einziger punkt den ich anders sehe ist das einsparpotenzial. wir hier können und sollten sofort soviel wie möglich davon gebrauch machen, weltweit tun das die meisten aber schon, indem sie fast überhaupt keine industriell produzierten energien verbrauchen.

als lösung bleibt lanfristig für mich nur die sonne.
die derzeitige technik der Photovoltaik ist für mich allerdings höchst unbefriedigend, zu viel müll, zu viel energieeinsatz, zu teuer.
... am Abschlagen der Köpfe führt leider kein Weg vorbei. Wenn man wie R.H. darauf hofft, daß die Böcke zum Gärtner mutieren, dann wird sich nichts ändern. Gut, es muß nicht so blutig ablaufen wie in Rumänien... es geht auch friedlich wie in der DDR. Aber die Aufgabe der Politik ist der Erhalt der Macht und des 'status quo'. Und für Reformen braucht es neue Politiker die den Alten die Macht wegnehmen.
Wenn man der Populärwissenschaft glauben darf, dann wird auch seit Jahren an einer Nachahmung der Photosynthese geforscht. Das wäre um einiges besser als die Photovoltaik auf Siliziumbasis. Die beteiligten Mittel wären harmloser, ließen sich leichter mit der Ökologie vereinbaren und funktionieren seit 500 Millionen Jahren.
 
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Klimawandel

ich finde in der Threadüberschrift fehlt ein Fragezeichen

Ob nu Klimaschwindel oder nicht - also ich weiss es nu auch nicht mehr was da nu stimmt oder nicht -
nur
Fakt ist, das Klima wandelt sich, mit erschreckenden Folgen vor allem für die Ärmsten auf dieser Welt

Alarmierende Szenarien
Forscher warnen vor Klima-Apokalypse

Von Markus Becker

Flüchtlingsströme, Kriege, Hungersnöte: Neue Studien warnen vor geradezu apokalyptischen Folgen des Klimawandels und der Ausbeutung des Planeten. Fast drei Milliarden Menschen sind demnach von bewaffneten Konflikten bedroht, die Globalisierung weicht dem globalen Verteilungskampf.

Verheerende Folgen in armen Ländern
Wer in westlichen Industriestaaten lebt, so viel scheint klar, wird kaum am Klimawandel sterben: Deiche werden noch höher gebaut, die Landwirtschaft den neuen Gegebenheiten angepasst, Infrastrukturen für die Katastrophenbekämpfung geschaffen, Krankenhäuser auf Hitze-Opfer vorbereitet. In den ärmeren Ländern sieht die Lage dagegen anders aus - und die verheerenden Folgen, die dort durch den Klimawandel drohen, könnten auf die ganze Welt zurückschlagen, wie Wissenschaftler in neuen Studien warnen.

Bewaffnete Konflikte drohen
Die Londoner Forschergruppe International Alert etwa hat jetzt ihren Report "A Climate of Conflict" vorgestellt. In 46 Staaten mit insgesamt 2,7 Milliarden Einwohnern "werden die Folgen des Klimawandels im Zusammenspiel mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Problemen zu einem hohen Risiko bewaffneter Konflikte führen", heißt es darin. In weiteren 56 Staaten mit 1,2 Milliarden Einwohnern würden die Effekte der globalen Erwärmung voraussichtlich politische Instabilitäten auslösen, die langfristig auch dort zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen könnten.

"Die Zahlen sind verlässlich"
3,9 Milliarden Menschen bedroht von klimabedingten Gewaltausbrüchen - eine übertriebene Annahme? "Die Zahlen sind verlässlich", sagt Dan Smith von International Alert, einer der beiden Autoren der Studie, im Gespräch mit Spiegel Online. "Unter den Nationen, in denen nicht nur das Risiko, sondern die Gewissheit bewaffneter Konflikte bestehen könnte, befindet sich Indien. Allein dort gibt es mehr als eine Milliarde Menschen."

Konflikte um Wasser
...
http://onnachrichten.t-online.de/c/13/36/40/52/13364052.html
 
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