Kleingewerbe (1 Betrachter)

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Bimmelbahn

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So, nun muss ich hier in dem Bereich nachfragen:

Ich habe seit Dezember 2011 ein Nebengewerbe/Kleinunternehmen angemeldet. Ich habe seitdem insgesamt bis heute 65 Euro erwirtschaftet. Wie sich das in Zukunft weiter entwickelt weiss ich noch nicht. Muss aber das beim ALO II Antrag mit angeben.

Was könnte mir da passieren? Ich kann in dem Sinne keine G+V schreiben. Ich hatte keine Ausgaben etc.

Können die mir etwas kĂŒrzen oder nicht bewilligen?
 

Seepferdchen 2010

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Wenn du ein Gewerbe angemeldet hast, mußt du auf jeden Fall die Konten Bank und Kasse fĂŒhren.

Bei 65€ auf die Monate verteilt, du liegst noch unter 100€ im Monat.

Da passiert dir nichts, nur angeben das du dieses Gewerbe hast.

:icon_pause:
 

DeppvomDienst

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Die EKS wirst Du wohl trotzdem machen mĂŒssen.
Ebenso eine SteuererklÀrung.
Bei den paar Einnahmen ist sowieso gar nichts anrechenbar, da grundsÀtzlich erstmal 100 Euro Freibetrag im Monat.
Also selbst wenn die Einnahmen in einem Monat zugeflossen sind, wirkt sich das nicht auf die Leistung aus.

Die Frage, die Du Dir allerdings stellen solltest, ob das ĂŒberhaupt Sinn macht. Bei derart geringen Einnahmen.
Wenn Du keine Kosten damit hast, kannst Du es ja weiterlaufen lassen, aber Du wirst daraus eben nichts herleiten können von wegen "Befreiung von Maßnahmen" oder dergleichen.

Weitere Frage:
Braucht man bei derart geringen Einnahmen ĂŒberhaupt ein angemeldetes Gewerbe? Gabs da nicht irgend eine "Bagatellgrenze"?
 

Koelschejong

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Ich wĂŒrde zum Gewerbe tendieren, denn sonst kommt das JC in seiner abgrundtiefen Weisheit, sieht diese geringe Einnahme als "sonstiges Einkommen" und schwupp isses weg - voll angerechnet, wenn man GlĂŒck hat, fĂ€llt dem SB wenigstens ein, da gibt's ja noch die Versicherungspauschale von € 30,00
 

The_Vulcan

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Ist das dein GEWINN nach Abzug oder was Du erwirtschaftet hast?....

Ich habe mehrere Hundert Euro erwirtschaftet in den ersten Monaten und das Jobcenter will schon das Gewerbe auf Wirtschaftlichkeit prĂŒfen weil ich keine Gewinen mache (Reinvestition).........
 
E

ExitUser

Gast
Ist das dein GEWINN nach Abzug oder was Du erwirtschaftet hast?....

Ich habe mehrere Hundert Euro erwirtschaftet in den ersten Monaten und das Jobcenter will schon das Gewerbe auf Wirtschaftlichkeit prĂŒfen weil ich keine Gewinen mache (Reinvestition).........
Ja und?
Es kann Dir nicht mehr passieren, als dass Du dich wieder bewerben
mußt.
Die SelbststÀndigkeit an sich kann dir auch das JC nicht verbieten.
Einzig und alleine dein Status kann sich wieder zurĂŒck auf die Zeit
von vor der SelbststÀndigkeit Àndern (eigene Erfahrung).

Die "WirtschaftlichkeitsprĂŒfung" -echt? WĂ€re mir neu, dass diese
Wichtigtuer mit EÜR, GuV großartig etwas anzufangen wissen- wird
sich darauf beschrĂ€nken, dass man prĂŒft, ob Du die Reinvestition
(Maschinen etc., nicht Materialeinkauf) vorher dem JC hÀttest
mitteilen sollen oder den Gewinn nicht fĂŒr die Bestreitung des
Lebensunterhalt hÀttest verwenden sollen.
 

The_Vulcan

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Ja und?
Es kann Dir nicht mehr passieren, als dass Du dich wieder bewerben
mußt.
Das musste ich doch sowieso...

Die SelbststÀndigkeit an sich kann dir auch das JC nicht verbieten.
Zettel mit "Abgemeldet am" lag immerhin schon bei....

Die spinnen eh alle... also was das investieren angeht hat man das nicht mit denen abzusprechen...

Und die eine sagt melden sie schonmal an.. obwohl ich noch warten wollte... die nĂ€chste sagt... nebenberuflich reicht dann aber nicht wenn sie Betreuung wollen fĂŒr SelbstĂ€ndige (sind andere SBs) dann mĂŒssen Sie hauptberuflich eintragen lassen (mir egal dem Finanzamt auch... macht man es halt). Und dann kommt die nĂ€chste und sagt.. Wirtschaftlichkeit vielleicht nicht gegeben besser sie Melden es ab.. und das alles innerhalb weniger Monate Kleingewerbe...
 
E

ExitUser

Gast
Meiner Erfahrung nach war ist es so, dass man sich zumindest die
ersten 6 Monate nicht selbst bewerben muß.
Das man trotzdem VV bekommt, kann durchaus sein.

Was das Investieren angeht, dann stimmt das so nicht ganz.
Nicht absprechen mußt Du KĂ€ufe, die deinen Betrieb am Laufen
halten. z.B. Shirts fĂŒr eine Druckerei (also weitestgehend
Materialeinkauf).
Eine Investition in Pressen aber, um die Shirts zu bedrucken, mußt
Du hingegen schon absprechen, sofern die Investition aus den
Erlösen der gewerblichen TÀtigkeit entnommen wird und eine
bestimmte Höhe ĂŒbersteigt (glaube 100 €).
Du must verstehen, dass deinen SB deine SelbststÀndigkeit und
deren Fortbestehen grundsĂ€tzlich einen Scheißdreck interessiert.
Sobald er aber etwas von Erlösen hört, dann schrillt die Glocke und
BezugskĂŒrzen in Höhe deiner Erlöse stehen im Raum.
Dann mußt Du eben erklĂ€ren, warum die Investition -aus Sicht des
JC- Vorrang vor dem Verbraten der Erlöse fĂŒr deinen
Lebensunterhalt, und somit aus der Verabschiedung von Hartz IV,
haben soll.


Allerdings mĂŒĂŸte dies auch so in deiner EGV stehen.

Wie? Du hast noch kein Gewerbe angemeldet, oder verstehe ich das
falsch?
Sofern du angemeldet bist, kann dich aber kein SB zwingen die
SelbststÀndigkeit aufzugeben. :icon_evil:
EinsprĂŒche kann bestenfalls das Finanzamt irgendwann anmelden,
sofern sie dir keine Gewinnerzielungsabsicht unterstellen.
 

The_Vulcan

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Eine Investition in Pressen aber, um die Shirts zu bedrucken, mußt
Du hingegen schon absprechen, sofern die Investition aus den
Erlösen der gewerblichen TÀtigkeit entnommen wird und eine
bestimmte Höhe ĂŒbersteigt (glaube 100 €).
Bitte nenne den entsprechenden Gesetztestext hierzu.

Danke!

Allerdings mĂŒĂŸte dies auch so in deiner EGV stehen.

Wie? Du hast noch kein Gewerbe angemeldet, oder verstehe ich das
falsch?
Verstehst Du falsch. Und in meiner EGV stand nie was mit dem Thema SelbstÀndigkeit drin.
 
E

ExitUser

Gast
Naja, das ist doch wohl einleuchtend und nicht wirklich schwer
nachzuvollziehen, dass Gewinne aus der selbststÀndigen TÀtigkeit ggf.
dem Hartz IV-Leistungen gegengerechnet werden (SGB; BedĂŒrftigkeit)
oder man sich im Gegenzug mit dem JC kurzschließt und klĂ€rt, ob es
in Ordnung geht, wenn man aus dem Gewinn Investitionen tÀtigt.

Das mit der SelbststÀndigkeit hattest Du aber schon glasklar mit
deinem SB besprochen?
Ich nehme an, dass Du vom Amt aus keinen wie auch immer
gearteten Kurs vor der SelbststĂ€ndigkeit belegen mußtest?
 
E

ExitUser

Gast
Naja, das ist doch wohl einleuchtend und nicht wirklich schwer
nachzuvollziehen, dass Gewinne aus der selbststÀndigen TÀtigkeit ggf.
dem Hartz IV-Leistungen gegengerechnet werden (SGB; BedĂŒrftigkeit)
oder man sich im Gegenzug mit dem JC kurzschließt und klĂ€rt, ob es
in Ordnung geht, wenn man aus dem Gewinn Investitionen tÀtigt.
Einleuchtend fĂŒr einen MA des JC ist es vielleicht, aber nicht fĂŒr einen LeistungsempfĂ€nger. Das Gesetz gibt so etwas einfach nicht her. Klar,wenn man 10000 € Überschuss hat im Bewilligungszeitraum und damit die aktuelle Apple Kollektion kauft, weil man meint dies sei notwendig, dann wird das nicht durchgehen.
Hat man aber 2000 € Überschuss und investiert z.B. in einen Webauftritt samt SEO, dann ist das auf jeden Fall notwendig, auch wenn das JC das anders sieht. "Notwendig" ist fĂŒr die nĂ€mlich nie etwas, am wenigsten ĂŒbrigens die LeistungsempfĂ€nger selbst. Wenn man die preiswert entsorgen könnte, wĂŒrde man es tun.
Ich habe mich 6 Monate an solche Bevormundungen gehalten- und Dank der Tipps dieses Forums hier, habe ich nun gegen eine noch schÀrfere EGV dieser Art Wiederspruch vom Anwalt einlegen lassen.
 

The_Vulcan

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Das mit der SelbststÀndigkeit hattest Du aber schon glasklar mit deinem SB besprochen?
Ich nehme an, dass Du vom Amt aus keinen wie auch immer
gearteten Kurs vor der SelbststĂ€ndigkeit belegen mußtest?
Also wenn Du keine Gesetzliche Grundlagen fĂŒr deine Aussagen hast dann solltest Du sie nicht als wahre MĂŒnze verbreiten... laut dem Jobcenter muss man auch jeden Job annehmen.. selbst wenn man dafĂŒr 4h am Tag hin fahren muss und Fahrkosten werden auch nicht erstattet auch nicht auf Antrag etc.. alles schon mal gehört... ich hatte selber schon einigen Stress mit dem Amt das sich im Recht sah... aber vor dem Gericht hatten sie dann doch Angst am Ende....

Nein kein Kurs gemacht bisher. Das mit der SelbstĂ€ndigkeit war ein Vorschlag meines damaligen SB's da ich einfach keinen Job bekommen habe trotz Intensiv-BemĂŒhungen (Mit einigen Gebrechen (Kopf, RĂŒcken, Hals) und einem Berg von Schulden, so wie einem schlechten Lebenslauf ist es sogar im CallCenter schwer.).

Das mit den Bewerben sehe ich als echtes Problem... weil die Firmen bei denen ich mich bewerbe(n muss) ja potentielle Kunden darstellen könnten.... Witzigerweise habe ich sogar schon Anfragen von Unternehmen bei denen ich selber zum VorstellungsgesprĂ€ch war (ĂŒber Vermittlungsvorschlag)... Aber welcher SelbstĂ€ndige möchte denn seinen Kunden schon seinen Lebenslauf unter die Nase reiben? .... besonders wenn dieser nicht so schön ist.

Und insbesondere wenn jemand mit einem Kleingewerbe startet um Monatliche Steuerabrechnungen etc. zu ersparen in der GrĂŒndungsphase.... dann muss das JC doch damit rechnen das man nicht gleich von den Einnahmen Leben kann....

Und ohne Fördermittel sollte auch klar sein das Investitionen nur aus den Einnahmen und evtl. sonstigem Verdienst/Ersparnissen getÀtigt werden können.


Abgesehen davon:
Einleuchtend fĂŒr einen MA des JC ist es vielleicht, aber nicht fĂŒr einen LeistungsempfĂ€nger. Das Gesetz gibt so etwas einfach nicht her.
Korrekt, bis etwas anderes Nachgewiesen wurde ;)

Ohne rechtliche RĂŒckfrage wĂŒrde ich auch keine EGV unterschreiben die besagt ich muss das vorher absprechen.
 

The_Vulcan

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Auf welcher Rechtsgrundlage ?
Keine Ahnung. Laut einem User hier wollen die Wohl Wissen ob die mich in eine Fördermaßnahme fĂŒr SelbstĂ€ndige stecken können/sollten und daher Fragen sie halt... wieso nur X.- einnahmen. wieviele Stunden arbeite ich selbstĂ€ndig etc.

Aber das mit der Rechtsgrundlage ist eine gute Frage.
 
E

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Gast
Ich habe bereits geschrieben, was es dazu zu schreiben gibt.

Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfĂ€hrt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedĂŒrftig. Und das bleibt nicht eurer/deiner Einsichtigkeit
ĂŒberlassen.
Punkt.
Auch wenn ich mich wie ein SB anhöre, aber das JC ist nicht dazu
da, um die SelbststÀndigkeit, den GeschÀftsaufbau inkl. Grundgehalt
bequem zu alimentieren.


Jetzt mal ohne exkrement.
Wer macht sich denn bitteschön alleine auf Anraten seines SB hin
und offenbar ohne jewede Ahnung selbststÀndig? :icon_klatsch:

Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
ĂŒber das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
 

Koelschejong

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Da scheint aber jemand enorme Kraft aufzuwenden, am Thema vorbei zu argumentieren. SelbstverstĂ€ndlich sagt ein Überschuß/Gewinn in einem Monat von € 2000 absolut gar nichts ĂŒber HilfebedĂŒrftigkeit ja oder nein aus. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist hier noch HilfebedĂŒrftigkeit gegeben. So viel zu den behaupten Kenntnissen des Schreibers.
 
E

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Gast
Ich habe bereits geschrieben, was es dazu zu schreiben gibt.

Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfĂ€hrt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedĂŒrftig. Und das bleibt nicht eurer/deiner Einsichtigkeit
ĂŒberlassen.
Punkt.
Auch wenn ich mich wie ein SB anhöre, aber das JC ist nicht dazu
da, um die SelbststÀndigkeit, den GeschÀftsaufbau inkl. Grundgehalt
bequem zu alimentieren.
Jetzt mal ohne exkrement.
Wer macht sich denn bitteschön alleine auf Anraten seines SB hin
und offenbar ohne jewede Ahnung selbststÀndig? :icon_klatsch:

Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
ĂŒber das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
Wie schon gesagt, sagt ein Überschuss ja erstmal nichts aus, es kommt auf den Bewilligungszeitraum an. Zudem hat eine SelbststĂ€ndigkeit ja eigentlich den Sinn den SelbstĂ€ndigen nachhaltig finanziell versorgen zu können irgendwann. Man könnte dein Argument auch genausogut umdrehen und sagen, dass JC hat sich bitteschön nicht stĂ€ndig in Firmeninterna einzumischen und die Nachhaltigkeit zu torpedieren, indem versucht wird kurzfristige Gewinne abzuschöpfen. Das ist doch genau der Knackpunkt: Der BedĂŒrftige versucht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen (Weil alles andere nicht geht) und ist einigermaßen erfolgreich und schon kommt das JC und versucht sich den Großteil davon einzuverleiben. Betrachtet man den bĂŒrokratischen Aufwand und den kurzfristigen finanziellen Nutzen fĂŒr den Staat, so wird einem schnell klar, warum so viele auf das JC meckern und es eher Verhinderungscenter oder Mobcenter genannt wird.

Es wird nichts alimentiert oder gar der GeschĂ€ftsaufbau unterstĂŒtzt, sondern es soll einem in der GrĂŒndungsphase finanziell "etwas" der Nacken freigehalten werden, bis die Sache eben von selbst lĂ€uft. Am Ende geht der Schuss voll nach hinten los, wenn einem aufgrund von bekloppten SchĂ€tzungen im Voraus Gelder nicht zugestanden werden und somit bangt man erstens um seinen Lebensunterhalt und muss zweitens noch das GeschĂ€ft aufbauen und am Laufen halten.
 

The_Vulcan

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Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfĂ€hrt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedĂŒrftig.
Überschuss ohne ß bitte!

Und genau das ist der Grund wieso es eigentlich einen 6 Monats Zeitraum gibt. So sind keine großen Anschaffungen möglich (Große Maschinen fĂŒr 30.000.- oder so)... aber kleinere durchaus um den Betrieb weiter auszubauen.

Jobcenter ist nicht dazu da die SelbstÀndigkeit zu fördern sondern .... um Jobsuchende langfristig in einen Job zu bringen... und mit langfristig ist auf eine Sicht von mehreren Jahren zu sehen! Und genau das Tut das JC aber nicht die denken nur.. ab in irgendeinen Job auch wenn er nach 4 Wochen wieder da ist....

Abgesehen davon kann man in einem Monat auch 3.000.- Überschuss haben... wenn dafĂŒr 5 Monate 0.- rein kommt oder sogar 5.000.- an Ausgaben ist es nichts von dem man Leben kann!

ICh kenne sehr viele SelbstÀndige.

Darunter 3 die mit dem Jobcenter zu tun haben.
1. Förderung von 3.000.- + Monatlich (130-300.- oder so weis nicht mehr) erhalten.
Weg vom Jobcenter nach ca. 3 Jahren.
2. Glaube keine Förderung bekommen. Weg vom Jobcenter nach 5 Jahren (vorher 9 Jahre Arbeitslos)
3. Keine Förderung. Seit ca. 10 Jahren tÀtig, noch immer im ALGII Bezug. Dennoch SelbstÀndigkeit bei behalten und gelegentlich AuftrÀge.


Warum sie da Neueinsteiger so schlecht behandeln ist mir ein RĂ€tsel.


Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
ĂŒber das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
Wahre Worte :D
 

infoschriften

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Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfĂ€hrt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedĂŒrftig.

----- dem kann ich nicht zustimmen ----
und sehe es wie:
@The_Vulcan

Es gibt genĂŒgend bedĂŒrftige SelbstĂ€ndige, welche nur in Verbindung mit Aufstocker Alg II ĂŒber die Runden kommen. Auch ist es nicht verwerflich oder sozial abtrĂ€glich noch volkswirtschaftlich schĂ€dlich, wenn auf "Kosten" des JC Existenzaufbau betrieben wird. Das entscheidende Argument ist die "langfristige TragfĂ€higkeit". Deine Beispiele zeigen sehr schön, wie "langfristig" zu verstehen ist.

Ca. 2.000 Euro Betriebsergebnis in einem Monat zu erwirtschaften, dĂŒrfte sehr selten sein. Aber wenn dies Ergebnis fĂŒr zukĂŒnftig gewinnbringende Investitionen "angelegt" wird, sollte auch ein SB ĂŒberzeugbar sein, dass man dafĂŒr aber weiterhin zunĂ€chst bedĂŒrftig ist. Im gĂŒnstigsten Fall refinanziert sich die Investition durch noch höhere Betriebsergebnisse usw. bis bestenfalls die BedĂŒrftigkeit erledigt ist. Geht man nicht so vor.... bleibt man eben bedĂŒrftig. Sollte jedem SB eigentlich als Binsenweisheit klar sein.

Viele GrĂŒĂŸe
Torsten
 

Koelschejong

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Definier doch mal bitte, wann ein Unternehmen nach Deiner Ansicht tragfÀhig ist.

So wie Du es schreibst, ist das nur ein leeres Wort.
 

DeppvomDienst

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Ich bin zwar nicht gefragt, aber...

Die TragfĂ€higkeit ist fĂŒr mich dann gegeben, wenn ein Unternehmen aus eigener Kraft +/-0 erreicht und nicht von außen noch Geld zugebuttert werden muss, das heisst, sich die Ausgaben durch die Einnahmen mindestens tragen.

GemeinnĂŒtzige Vereine mĂŒssen z. B. nach diesem Prinzip arbeiten und dĂŒrfen gar keine Gewinne ausgeben.

Dabei ist jetzt erst einmal nicht zu berĂŒcksichtigen, ob der Unternehmer selbst davon leben kann, denn das wĂ€re dann der unternehmerische Gewinn, der durch das FĂŒhren der Unternehmung entstanden ist und zur Absenkung der HilfsbedĂŒrftigkeit fĂŒhrt, sobald die Einnahmen den "Freibetrag" ĂŒbersteigen.

Nicht tragfĂ€hig wĂ€re demnach ein Unternehmen, wo z. B. ALG-II-Regelleistungen zusĂ€tzlich in den Erhalt der Unternehmung fließen mĂŒssten, weil dieses nur Verluste erwirtschaftet bzw. wenn sich ein Unternehmen lĂ€ngerfristig vor allem durch Fremdkapital finanzieren muss, um die Verluste auszugleichen.
Hier verlangt das Finanzamt ja auch, dass sich das nach ein paar Jahren wandeln muss.
 

infoschriften

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Nicht tragfĂ€hig wĂ€re demnach ein Unternehmen, wo z. B. ALG-II-Regelleistungen zusĂ€tzlich in den Erhalt der Unternehmung fließen mĂŒssten, weil dieses nur Verluste erwirtschaftet bzw. wenn sich ein Unternehmen lĂ€ngerfristig vor allem durch Fremdkapital finanzieren muss, um die Verluste auszugleichen.
Hier verlangt das Finanzamt ja auch, dass sich das nach ein paar Jahren wandeln muss.
Das sehe ich ein wenig anders: Wenn betriebliche Verluste gemacht werden, ist das die ein Sache. Die andere Sache ist die BedĂŒrftigkeit. Klar dĂŒrfte sein, dass bei Verlusten automatisch (ceteris paribus, wie kein Vermögen etc. vorhanden) ebenso wie +-0 der Regelsatz fließt. Welcher ALG 2 EmpfĂ€nger kann da dann noch Verlust aus der Unternehmung ausgleichen?. Das Finanzamt kommt da letztlich wesentlich spĂ€ter, bis dahin ist man verhungert :). ALG 2 dĂŒrfte ja auch kaum als Fremdkapital verstanden werden.
 

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Es gibt eine selbstĂ€ndige Möglichkeit, die fĂŒr meines Erachtens einer Überlegung wert ist.

Beispiel :

jenachdem wer welchen Beruf hat, bietet als Dienstleistungen oder wie auch immer man das Nennen möchte der Industrie an, vor Ort der Unternehmen seine AuftrĂ€ge die man erhĂ€lt zu erledigen gegen Rechnung. D.h man stellt dem Unternehmen ganz offiziell eine Rechnung wie alle anderen Unternehmen auch in Form eines Stundenverrechnungssatzes, fĂŒr die Arbeiten die man vor Ort durch den Auftraggeber durchgefĂŒhrt hat. Angenommen wer ist BĂŒrokaufmann, dieser bietet sich an, im Rahmen seiner Ausbildung vor Ort des Unternehmens gegen Rechnung die dort aufgetragenen BĂŒroarbeiten zu erledigen. So kann man das auch Umsetzen in anderen Berufsbereichen. Alles offiziell, mit Gewerbeanmeldung, Steuernummer, Krankenversicherung fĂŒr GrĂŒnder usw. Diese Art der SelbstĂ€ndigkeit ist mit einem geringen Kostenaufwand umzusetzen, und man kommt in sehr kurzer Zeit aus den Hartz IV BezĂŒgen. Das was man haben muss wie jeder andere SelbstĂ€ndige auch, genĂŒgende Auftraggeber, um auch sicher zu Stellen das keine zu großen ArbeitszeitausfĂ€lle entstehen. Vorteil ist, hat man einen Auftraggeber, fĂŒr den man tĂ€tig wird Beispiel 6 Monate, und dieser Zahlt auch immer, sind 6 Monate schon mal zu Planen, muss aber dafĂŒr Sorgen das man einen weiteren hat fĂŒr nach den 6 Monaten, oder 3 Monate. So kann man sich einen Kundenstamm Aufbauen, den man dann in unterschiedlichster Weise Nutzen kann vor Ort der Unternehmen seine Dienste durchzufĂŒhren.

Metallverarbeitendes Gewerbe zum Beispiel 23 bis 27 EUR Stundenverrechnungssatz. Damit ist es möglich alles zu Bestreiten und kein Hartz IV mehr haben zu MĂŒssen. Das ist sogar noch billig.

23 x 170 Std = 3910 EUR Rechnungsbetrag Netto

Die Unternehmen wofĂŒr man Arbeitet, haben nichts mit Arbeitgeber Anteile zu Tun, Krankengeld, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld usw. Erhalten eine Rechnung die sie geltend Machen können Steuerlich.

Hat man einen wofĂŒr man 6 Monate Arbeitet, hat man auch genĂŒgend Geld, um zum Beispiel Tage oder Wochen Aufzufangen im falle man hat keinen neuen, und ist immer noch nicht auf Hartz IV angewiesen.

Rechnung : 23 x 170 Std x 6 Monate = 23460 EUR Netto
 

franky0815

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Ich bin zwar nicht gefragt, aber...

Die TragfĂ€higkeit ist fĂŒr mich dann gegeben, wenn ein Unternehmen aus eigener Kraft +/-0 erreicht und nicht von außen noch Geld zugebuttert werden muss, das heisst, sich die Ausgaben durch die Einnahmen mindestens tragen.
das sehe ich aber ganz anders, die personen die ihre arbeitskraft in das unternehmen inveszieren, also auch der unternehmer selbst, mĂŒssen von den einnahmen bzw. gewinnen ihren lebensunterhalt bestreiten können incl. der sozialen absicherung, wie krankenvers. und altersvorsorge.
afa un d arge sehen das ĂŒbrigens genauso, das sowas natĂŒrlich nicht von 0 auf 100 sofort geht sehen die Ă€mter allerdings nur selten.
 
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