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Kleingärten von Hartz4er beackert!

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Zita

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#1
Hallo,

man kann ja von einem auferlegtem Job denken was man möchte und dankbar sein, aber mit welcher Nächstenliebe und Menschlichkeit, Verständnis umgegangen wird, spottet m. E. jeder Beschreibung.

Lest selbst:

"Tafelgärten" - Gewinner auf allen Seiten

18. Juni 2009 | 04:50 Uhr | Von Katrin Götz
Leer stehende Kleingärten am Delftor werden von Arbeitslosen beackert. Die Ernte geht an die "Tafel".



"Tafelgärten" - Gewinner auf allen Seiten


Endlich zeigt man 1 Euro Jobber, wie beasrbeitet wird - sie lernen das früh aufstehen und ernten der Früchte.
Alleinerziehende Mütter lernen, das ihre Kinder nicht immer in der Wohnung sitzen dürfen und das Gemüse nicht nur aus der Dose kommt! :icon_neutral:

Lehrreich!!!!!!

:icon_klatsch:
 

Kalkulator

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#2
Sie könnten in den Gärten etwas für sich tun. "Und wer das tut", ist Meers überzeugt, "der wird auch wieder Arbeit finden".
Umkehrschluss, es gibt unter Kleingärtner so gut wie keine Arbeitslosen. :icon_neutral:
 

Til Gung

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#3
Stimmt, ein Kleingärtner hat immer was zu tun.

Mein alter Herr sagte immer, wer auf Gott vertraut und Bretter klaut der hat ne billige Laube.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Werd mal gleich bei meiner FM anrufen. Ich will Pacht erlassen haben, Geräte für umme, Saatgut für umme. Obwohl, jetzt ist bissel spät für dies Jahr. Oder nicht? Muss man mir sicher noch beibringen.
 

Kalkulator

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#5
Aber das Obst und Gemüse nicht selber auffuttern, immer schön zur Tafel bringen, dort darfst du dich dann nach Feierabend auch anstellen als Bedürftiger.
 

Til Gung

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#6
Gib mal bei google Projekt Tafelgärten ein erstaunlich die Ernte-Statistiken auf manchen BA Seiten.
 

Haubold

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#9
Bei genauer Betrachtung erkennt man doch nur Eines:
Es werden die Menschen um den Erfolg ihrer Ernte gebracht, zu welchen Zwecken auch immer(Für die Tafeln). Die Jenigen die Arbeit verrichtet haben, die sich Tag täglich immer darum bemüht haben diese Ernte einzufahren werden am Ende verhönt.
Da sie alles abgeben müssen und nicht nur den Überschuss, den sie selber nicht verbrauchen können.

Gruß Haubold
 

Paolo_Pinkel

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#10
Hi,

Wie sieht es denn damit aus?:icon_twisted:

§ 950
Verarbeitung (1) Wer durch Verarbeitung oder Umbildung eines oder mehrerer Stoffe eine neue bewegliche Sache herstellt, erwirbt das Eigentum an der neuen Sache, sofern nicht der Wert der Verarbeitung oder der Umbildung erheblich geringer ist als der Wert des Stoffes. Als Verarbeitung gilt auch das Schreiben, Zeichnen, Malen, Drucken, Gravieren oder eine ähnliche Bearbeitung der Oberfläche.
(2) Mit dem Erwerb des Eigentums an der neuen Sache erlöschen die an dem Stoffe bestehenden Rechte.
§ 950 BGB Verarbeitung

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
#11
Nun ist nach deiner Definition jeder Arbeiter am Band Eigentümer des von ihm zusammengeschraubten Autos? Der Bäckergeselle wird Eigentümer (und damit Nutznießer am Gewinn durch Verkauf) der von ihm gebackenen Schrippen?

Hier ist doch der Ein-Euro-Jobber genauso abhängig Beschäftigter wie o. g. Bandarbeiter oder Bäckergeselle. Das heißt: er erwirbt keinerlei Eigentum an den Sachen. Der Eigentümer der hergestellten Erzeugnisse, ob nun Auto, Brot oder Petersilie, ist die ihn beschäftigende Firma bzw deren Inhaber
 
E

ExitUser

Gast
#12
Leipziger Tafelgärten nun mit Kombilohn Es wird weiter gesät und geerntet – Tafelgärten gehen ins dritte Jahr – Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.
Nicht nur in Leipzig, nein auch anderswo. Überall wird dieses Modell gefeiert.
Wenns für die Betroffenen wäre, dass die einen eigenen Nutzen hätten. Aber nee, da wird die McKinsey-Bande auch noch auf Staatskosten immer reicher gemacht.
Blöde Frage: wie gehts eigentlich den örtlichen Gemüseanbaubetrieben?
 

Zita

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#13
Wir sollten an den nächsten Kleingartenverein herantreten und uns ebenfalls jeder eine Pazelle für supergünstig, wenn nicht für nichts erstreiten. :icon_klatsch:

Der Antrag in der Arge auf Samen, Sträucher und Pflanzen, sowie Gartengeräte müßte über Antrag auf unabwendbarem doch eigentlich mit dem Hintergrund aufgenommen und ausgezahlt werden. :icon_daumen:

Dann haben sehr viele frisches Gemüse und Obst in ihrem Kühlschrank.:icon_party:

Bevor ich es vergesse: Einen Antrag auf eine Gefriertruhe mit Klasse A müßte auch gestellt und beschieden werden.

Und sollte dieser Antrag abgelehnt werden, mit der Begründung: Man kann auch Gemüse einwecken, stelle ich den Antrag auf Einwecktopf, Gläser usw.

Warum nicht auch in dieser Hinsicht in das Jahr 1950 zurück? :icon_evil:

Übrigens kann man auch Himbeeren und Brombeeren im Wald pflücken und Marmelade herstellen.

Wenn nun dies alles klappt, werden uns dann 50% der Grundsicherung gestrichen?

Leute - wir brauchen Ideen!
 
E

ExitUser

Gast
#14
Brombeeren geh ich pflücken, seh zwar hinterher immer aus als ob ich mit nen Tiger gerungen hätte, aber das ist es mir wert. Die ersten Blätter im Frühjahr ergeben übrigens einen leckeren Tee.

Die Idee gefällt mir :) Werd ich beim nächsten Termin mal ansprechen :)

Einwecken kostet zwar Strom (sollte man auch mit beantragen?), aber das Obst und Gemüse ist länger haltbar, und das ohne weitere Energiekosten.
 

Haubold

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#15
Brombeeren geh ich pflücken, seh zwar hinterher immer aus als ob ich mit nen Tiger gerungen hätte, aber das ist es mir wert. Die ersten Blätter im Frühjahr ergeben übrigens einen leckeren Tee.

Die Idee gefällt mir :) Werd ich beim nächsten Termin mal ansprechen :)

Einwecken kostet zwar Strom (sollte man auch mit beantragen?), aber das Obst und Gemüse ist länger haltbar, und das ohne weitere Energiekosten.
Zucker nicht vergessen beim Antrag! Braucht man auch eine Menge wenn's schmecken soll!
 

Tinka

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#16
Ich habe kürzlich versucht, bei der Arge einen Kredit für einen Kleingarten zu bekommen, aber es wurde abgelehnt.

Einen sehr günstige Parzelle (ohne Laube) habe ich dennoch zum April übernehmen können und ersticke z.Zt. in Erdbeeren und Spinat. Alles andere wächst und gedeit ebenfalls! :icon_smile:

Ich kann das wirklich empfehlen, gerade wenn man sich Mitmacher sucht!

Ein paar Garten-Geräte, Kühltruhe, Pavillon, Komposter, einige Stauden usw. habe ich größtenteils sehr günstig oder umsonst in der Tauschbörse zusammengehökert. Samen kosten nicht viel.

:icon_klatsch:
 
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