Kleidung und Auftreten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ron1

Elo-User'in - eingeschränkt
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Welche Kleidung sollte man beim erstmaligen ALGII Antrag tragen?
Nicht zu schick, zB. TShirt um Bedürftigkeit zu signalisieren?
Sehr ordentlich, seriös, evtll. sogar businessmässig um bessere Jobs vermittelt zu bekommen?
Hemd ja - Markenkleidung eher weglassen?
Dem angestrebten Job entsprechend? - dh. Sacko für Bankjob


Auftreten:
Freundlich bestimmt?
Überfreundlich?
Sachlich distanziert?
Ablehnend? - Gruppe Motivation
Übermässig arbeitsinteressiert oderdeutlich machen, dass man nur korrekt bezahlte Jobs eingehen wird.


Welches Auftreten ist insbesondere für Vermeidung von 1Euro-Jobs oder Zeitarbeit hilfreich?
 

Paolo_Pinkel

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Das ist das JC und kein Vorstellungsgespräch. Eine Behörde muss deinen Antrag bearbeiten. PUNKT! Optische Veränderungen bringen keine Vor- oder Nachteile. Deinen Antrag kannst du auch per Post oder Telefax verschicken. Du musst da also nicht persönlich hin. Was man auf jeden Fall machen sollte ist immer, sich mit seinen Rechten vertraut zu machen, damit die direkt sehen, dass man seine Hausaufgaben gemacht hat und man nicht zu verarschen ist.
Welches Auftreten ist insbesondere für Vermeidung von 1Euro-Jobs oder Zeitarbeit hilfreich?
Da hilft Auftreten nichts, sondern Gegenwehr. Die Wurzel allen Übels ist die EGV. Vermeide die und du hast die halbe Miete. Mehr dazu in meiner Signatur.
 
R

Rounddancer

Gast
Du gibst ja Deinen Antrag nicht bei Deinem Arbeitsvermittler ab, sondern beim Leistungssachbearbeiter. Der ist eine Gehaltsstufe unter dem Arbeitsvermittler,- und hat mit Stellen, etc. nichts zu tun. Er muß nur gucken, daß von Die alle Belege da sind, und alle zur Leistungsberechnung nötigen Daten. Bzw., falls was fehlt, Dir Gelegenheit zu geben, das nachzureichen.

Und dann Dir pünktlich Deine "Staatsknete" freizuschalten.

Also kannst Du da in Zivil kommen,- bitte nicht angetrunken, angekifft, oder mit einer Wolke aus kaltem Qualm, Urin oder Knoblauch.
Denn der Leistungsmitarbeiter kriegt zwar weniger Geld und nicht selten guckt der Arbeitsvermittler deswegen auf ihn herunter. Aber er ist doch ein Mensch aus Fleisch und Blut,- und möchte akzeptiert, respektiert werden.

Auftreten: Freundlich, offen, zuhörend.
Einfach so, wie man auftritt da, wo man zum ersten Mal hereinkommt.

Schließlich haben, trotz ihrer niedrigeren Gehaltsstufe, auch Leistungssachbearbeiter bei manchen Sachen einen Entscheidungsspielraum, den sie zu Deinen Gunsten nutzen können,- wenn sie wollen.

Sei in jedem Fall vorbereitet, habe alle die Dinge und Belege dabei, die auf dem Zettel stehen, den Du vermutlich bekamst, als Du Dir den Termin zur Antragsabgabe holtest.

Ich glaube, so ein Merkzettel dürfte auch auf der Webseite der Bundesagentur im Bereich Alg-II dort sein, wo man auch die Anträge runterladen kann.
 
R

Rounddancer

Gast
Du musst da also nicht persönlich hin.
Bitte entschuldige, aber der Erstantrag ALG-II muß immer persönlich beim Leistungssachbearbeiter abgegeben werden, der dann auch gleich guckt, ob alles Nötige da ist und ggf. sagt, was noch fehlt und wie es nachgereicht werden kann. Das ist Vorschrift und auch eine sinnvolle zudem.

Anders später bei den Weiterbewilligungsanträgen, etc.

Mit EGV, etc. hat der Leistungssachbearbeiter gar nichts zu tun,- das und der ganze Bereich Arbeitsvermittlung, Maßnahmen, etc. sind Aufgaben des Arbeitsvermittlers/Fall-Managers, bzw. persönlichen Ansprechpartners.
 
G

gast_

Gast
Bitte entschuldige, aber der Erstantrag ALG-II muß immer persönlich beim Leistungssachbearbeiter abgegeben werden,

du irrst

der dann auch gleich guckt, ob alles Nötige da ist und ggf. sagt, was noch fehlt und wie es nachgereicht werden kann. Das ist Vorschrift und auch eine sinnvolle zudem.
Das hätten die gerne...möglichst auch an einem vorgegebenen Termin :biggrin:

eigene Erfahrung: Daran muß man sich nicht halten, vorher Abgabe übers Rathaus gegen Empfangsbestätigung muß auch akzeptiert werden
Schau dir mal den § en zur Antragstellung an...
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Bitte entschuldige, aber der Erstantrag ALG-II muß immer persönlich beim Leistungssachbearbeiter abgegeben werden, der dann auch gleich guckt, ob alles Nötige da ist und ggf. sagt, was noch fehlt und wie es nachgereicht werden kann.
Da bist du leider falsch informiert. Natürlich kannst du den Antrag und alle leistungsrelevanten Nachweis als Kopie in einen Umschlag schicken und an die Leistungsabteilung schicken. Da muss nicht auf einen Termin oder sonstiges gewartet werden. Bei Unklarheit - und die wird es bei Erstantrag geben, da gebe ich dir Recht - kann und wird der Leistungs-SB dich persönlich einbestellen.

Anders später bei den Weiterbewilligungsanträgen, etc.

Mit EGV, etc. hat der Leistungssachbearbeiter gar nichts zu tun,- das und der ganze Bereich Arbeitsvermittlung, Maßnahmen, etc. sind Aufgaben des Arbeitsvermittlers/Fall-Managers, bzw. persönlichen Ansprechpartners.
Die JC haben mittlerweile ein ausgeklügeltes System. So sind mir z.B. Fälle bekannt, wo das JC bei Erstantrag einen Laufzettel aushändigt. Zuerst muss HE zum Arbeitsvermittler, der das dann abzeichnet, damit der Leistungs-SB weiß, dass die EGV abgeschlossen wurden.
 

Purzelina

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Einen Erstantrag ohne persönliche Vorsprache/Überprüfen der Identität mittels Personalausweis wird das Jobcenter kaum bescheiden.
 

Purzelina

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Was nutzen mir die verschiedensten Möglichkeiten der Antragsabgabe, wenn nur die zusätzliche persönliche Vorsprache letztendlich zum Ziel führt?
 

nowayhose

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Hi
Einen Erstantrag ohne persönliche Vorsprache/Überprüfen der Identität mittels Personalausweis wird das Jobcenter kaum bescheiden.

Hmmm....es stellt sich die frage, ob das leistungsrelevant ist...:icon_twisted::icon_twisted:?

siehe hier:-https://www.elo-forum.org/aktuelle-entscheidungen/20385-erschleichung-arbeitslosenunterstuetzung.html#post199094



Bei der Erschleichung öffentlicher Leistungen, auf die nur unter bestimmten Leistungen (Senat: Voraussetzungen) ein Anspruch besteht, liegt ein Schaden vor, wenn die Leistung erbracht wird, ohne dass die Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind (vgl. Cramer in Schönke/Schröder, StGB, 27. Auflage, Rdz. 104a zu § 263). In der Person des Angeklagten waren die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Grund seiner vorangegangenen Erwerbstätigkeit … erfüllt.
Dass er sich bei der Antragstellung eines falschen Namens bediente, änderte hieran nichts, weil gem. § 60 I Nr. 1 SGB I lediglich die Tatsachen anzugeben sind, die für die Leistung erheblich sind. Hierzu dürften insbesondere die wirtschaftlichen Verhältnisse zählen, nicht jedoch der Name des Anspruchstellers

Gruß



nowayhose
 
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