Klage-MEB § 21 Abs.5 SGB II und Ärztl.Dienst

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Tetorya

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Hallo Community,

bei mir laufen Klagen aud MEB für kostenaufwendigere Ernährung wegen 2 verschiedenen Krankheiten, die vom Arzt als Krankheiten bestätigt worden sind.

Ich habe jetzt von der Anwältin Unterlagen bekommen und das JC hat durch das Gericht einen Gesundheitsfragebogen , wie auch die Schweigepflichtsentbindungen zum Ausfüllen zugeschickt.
Ich "muss" diese ausfüllen und im Original zurückschicken, bevor die Begutachtung bei dem Ärztlichen Dienst anfängt.

Wie Ihr das wißt geht es bei diesen Bögen um Feststellung der Leistungsfähigkeit, was aber nichts mit meiner Klage auf MEB zu tun hat. Wir haben eine Begutachtung beantragt, was das MEB betrifft und eigentlich möchte ich das von unabhängigen Ärzten haben.

Der Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen sind freiwillig.
Trotzdem behaart das JC immer wieder das zu tun.

Ich meine, das JC hat immer wiedr Sachen mit einem ALG II Bezieher zu klären und dies ist auch legitim.
Nun das kann man auf die reguläre Wege machen und nicht in meiner Klage, denn nicht ich bin die Beklagte, sondern das JC.

Meine Frage:

Ist es rechtsmäßig, dass man mich zum ÄD des JCs schickt und alle Untersuchungen, die nichts mit der Klage um MEB zu tun haben ausführen um meine Leistungsfähigkeit festzustellen?

( Nur nebenbei hab bis jetzt für 2013-100 Bewerbungen geschrieben , mache auch weiter.)

Einen berechtigten Grund mich zur ÄD wegen Feststellung der Leistungsfähigkeit zuzuschicken sollen die doch haben und die Klage ist auf MEB und nicht auf Feststellung der Leistungsfähigkeit oder ?
Geht das JC da nicht zu weit ?

Ich meine , das kann man auch klären, aber während meiner Klage auf MEB, dafür gibt es die reguläre Wege oder jede Kleinigkeit die das JC mit mir klären möchte wird in meiner Klage gekaut ?
Ist das richtig ?
Hier geht es um was anderes .

Was meint IHR ?

Ist das dann Körperverletzung, wenn es um MEB geht, aber andere Untersuchungen vorgenommen werden und wenn das JC normalerweise Recht hat mich zum ÄD zuzuschicken, was aber wie gesagt anderweitig auf die reguläre Wege geschehen muss ?

Macht sich das JC strafbar oder ich wenn ich betonne, dass ich das Anliegen des JC bereit bin zu klären auf die reguläre Wege, nun nicht in meiner Klage,denn das hat da nichts zu suchen ?

Mir ist die Sache sehr komisch....

Was meint IHR ?

PS: Mit meiner Anwältin bin ich sehr unzufrieden, denn es wird mit mir nicht gesprochen und sie ist einfach wie eine Vermittlerin der Unterlagen. Schneler ging es, wenn die Unterlagen direkt zu mir kommen.Die wiederspricht nicht und Ihrerseits sollte ich alles mitmachen. Ich frage mich, ob das meine Anwältin ist oder die Anwältin des JCs. Deswegen suche ich Euer Rat .
 
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