Klage gegen Kdu (1 Betrachter)

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ExitUser

Gast
Hallo und guten tag liebe Leute,
wie sicher einige mitbekommen haben will ich Klage gegen die KdU erheben.
Ich habe den Leistungsbescheid bekommen und die Arge will nach ihren Richtlinien nur 250€ abdrücken. Widerspruch ist raus. https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/98532-widerspruch-kdu-hoexter.html
Jetzt geht es um die Klagerhebung, ist das so in Ordnung?


Es wird beantragt:

  1. Antrag auf eine Einstweilige Anordnung zur vollen Übernahme der KdU des Klägers
  2. Die Kosten des Verfahrens dem Antragsgegner aufzuerlegen.
  3. Sämtliche außergerichtlichen Kosten dem Antragsgegner aufzuerlegen.
oder muß der Antrag auf Einstweilige Anordnung einen anderen Namen haben? Ich bin mir da unsicher. Möchte mir ja kein Eigentor schiessen. Mein anderes Problem ist nähmlich das ich durch Umzug im Moment auf 2 Baustellen lebe und habe noch das Jokecenter am Hals. Dazu auch noch der Stress mit der Zeit.(Fristen)

Ich wäre für jeden Hinweis dankbar.
Die nächste Mietzahlung ist in nicht alzu ferner Zeit fällig und mir werden pro Monat 60€uronen fehlen.:icon_sad:
 

Viktor22

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aus eigener Erfahrung rate ich dir nur den Zeitpunkt zu benennen, ab wann du die höheren KdU anerkannt haben willst.

Fehlt das, so besteht die Gefahr (war bei mir so), dass das SozG und das JC sich in einem - u. U. viele Jahre später - gefällten Urteil lediglich auf den gerade damals (bei Klageeinreichung) gültigen=angefochtenen ALG II - Bescheid bezieht.

Du musst dann für alle danach erfolgten Bescheide jeweils neu Klage einreichen. Automatisch geht da nichts (leider).:icon_neutral:

Meine Klage wurde 2008 eingereicht und wird seit Feb. 2012 vor dem SozG verhandelt.
Da ich von dem o. g. "Umstand" erst im Feb. so nebenbei erfuhr, kannst du dir vorstellen, dass für einige Jahre mein Rechtsanspruch schlicht verjährt ist.
Da helfen auch keine Überprüfungs-Anträge mehr!

Also schreibst du z. B.:

Dass die Klage dem Grund nach auch für alle weiteren, während des laufenden Verfahrens ergangenen Bescheide ihre Wirkung haben soll.
Keine Ahnung, wie man das juristisch korrekt formuliert, aber ich denke, man erkennt auch so, um was es dir dabei geht.
 
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ExitUser

Gast
Es wird beantragt:

  1. Antrag auf eine Einstweilige Anordnung zur vollen Übernahme der KdU des Klägers
  2. Auch für alle weiteren, während des laufenden Verfahrens ergangenen Bescheide ihre Wirkung haben soll.
  3. Die Kosten des Verfahrens dem Antragsgegner aufzuerlegen.
  4. Sämtliche außergerichtlichen Kosten dem Antragsgegner aufzuerlegen.
Habe deinen Vorschlag schon umgesetzt.:icon_smile:
 

martinpluto

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Hallo, warum versuchst du es nicht mit irgendwelchen Mustervorlagen aus dem Netz, ein Beispiel ist im Anhang; diese schreibst du dann auf deinen Sachverhalt um...Das der neue Bewilligungsbescheid automatisch einbezogen wird wäre mir zu wacklig, sicherheitshalber würde ich da doch extra Widerspruch und Klage machen
 

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ExitUser

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@martinpluto
Leider sind die Vorlagen für mich und meinen Fall nicht geeignet. Ich bin in Eigenregie umgezogen. Ich kann das Ganze nur über den Erlass vom 01.01.2010 machen. Mir ging es Hauptsächlich ersteinmal um die Klageeröffnung.
Den ganzen anderern Brimborium mit Urteilen, Zitaten, Ghettobildgung, qualifizierter Mitspiegel u.s.w. ist in der Klageschrift mit aufgeführt. Ich habe die Klageschrift bewußt nicht miteingestellt, da sie sehr Umfangreich ist.
Mit den Vorlagen ist das immer so eine Sache, sie können passen oder auch nicht. Das muss jeder für sich entscheiden. Aber in jedem Fall können sie als Orientirungshilfe dienen,um seine Klage zu Begründen.:icon_kinn:
 
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