Klage beim Sozialgericht nahe Beendigung des Leistungsbezug überhaupt sinnvoll ???

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

EXerwerbslos

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2017
Beiträge
3
Bewertungen
0
Hallo,

ich bin ab 1.März nicht mehr arbeitslos, was erstmal gut ist.

Allerdings habe ich seit Freitag einen Widerspruchsbescheid in meinem Briefkasten. Laut Bescheid wird meinem Widerspruch nicht stattgegeben. Zwar habe ich die Möglichkeit beim Sozialgericht Klage zu erheben. Jedoch meine ich gelesen zu haben, dass dies nicht wirklich Sinn macht. Zwar kann mir das Gericht einen "Sieg" zusprechen, dennoch bin ich bei dieser in der Zukunft liegenden Urteilsfindung nicht mehr im Leistungsbezug. Daher sehe ich eine Gefahr, dass mir die neue Stelle nun negativ ausgelegt werden kann, da ich Geld verdiene und somit auf die Leistung des JobCenters nicht mehr angewiesen. Das Geld habe ich erstmal von meinem Schonvermögen "vorgestreckt".
Ich sehe eine 99% Chance vorm SG zu gewinnen. Aber ich möchte auch keine 500€ für einen Anwatl auslegen, wenn das Gericht später urteilt, dass ich nicht mehr im Leistungsbezug bin und mir somit keine Gelder des JobCenters mehr zustehen.
Ist das überhaupt richtig? Hat hier jemand Erfahrungen damit?

Hoffe es kann mir jemand helfen. Oder kann ich auch heute noch etwas anderes tun? Vieles vom Vermittlungsbudget beantragen?

Über Ratschläge würde ich mich sehr, sehr, sehr freuen.

Die Exerwerbslose :)
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.417
Bewertungen
9.804
Um was geht es überhaupt? Ob das Sozialgericht auf das sogenannte "Gegenwärtigkeitsprinzip" abstellt, kann man doch so nicht abschätzen. Außerdem: wenn du dir keinen Anwalt nimmst, kommen auch im Fall des Verlierens keine Kosten auf dich zu. Nur die selbst investierten, wie Zeit, Porto, Fahrtkosten...
 

EXerwerbslos

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2017
Beiträge
3
Bewertungen
0
Hallo Helga, vielen Dank für Ihre Antwort.

Sorry, mir war nicht bewusst, dass es wichtig ist, um was es konkret geht.
Im Herbst (Ende August) wurde ich zur Kostensenkung aufgefordert. Dieser Bescheid ging bis 31.12.2016.
Im Januar habe ich erneut einen Weiterbewilligungsantrag gestellt. Hier wurde allerdings nur die angemessene Miete übernommen.
Nun geht es noch um die Differenz (450€ pro Monat) zwischen der Miete, die ich zahle und der Miete, die als angemessen erachtet wird.
Was kann ich dafür tun, damit das Gericht nicht auf das Gegenwärtigkeitsprinzip abstellt? Kann ich überhaupt etwas tun? Noch bin ich auch ratlos, ob ich einen Anwalt einschalte oder nicht.
Danke für die schnelle Blitzantwort.
Mit freundlichen Grüßen
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.417
Bewertungen
9.804
Die Differenz sind 450 Euro im Monat?!

Verfügt denn deine Kommune über ein schlüssiges Konzept? Soll heißen: gibt es dazu schon Entscheidungen vom SG oder LSG? Bzw: um welche Kommune handelt es sich?
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten