Klärungsbedarf bei AlG II

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maya1973

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Hallo Ihr Lieben!

Nachdem ich nun schon eine ganze Weile hier angemeldet bin und fleißig gelernt habe,weder meiner Optionskommune noch der SB-lerin zu trauen möchte ich meinen Fall kurz noch mal aufrollen weil nun Dinge passieren die nicht mehr steuerbar sind und ich langsam wütend werde und alle Anträge und Folgeanträge in Frage stelle.
Ich bin blauäugig zu Euch gestoßen und hoffe das ihr mir was raten könnt.
Die Ausgangssituation war wie folgt im Juli 2008 bei Erstantrag Optionskommune:

Haus zur Miete 825 Euro kalt

2 Erwachsene ,einer erwerbstätig Gehalt zwischen 1350-1550 Euro netto im Monat
5 Kinder zum Antragszeitpunkt 17,15,12,9 und 8 Monate

Strom/Gas 120 Euro
Wasser 100 Euro
Abfallwirtschaft 100 Euro

Unterhalt für 1 Kind 200 Euro
Kindergeld für 5 Kids

Antrag gestellt Juli 2008
Antrag bewilligt September 2008

Beim Bewilligungsbescheid wurde vergessen das Kindergeld des Ältesten zu berechen und das Gehalt war im Durchschnitt zu wenig berechnet,also bekam ich zuviel und sollte das ab Februar 2009 a 100 Euro zurückzahlen,es waren 1035 Euro.
Dank meinesMutes den Landrat mußte ich nur knapp 326 Euro zurückzahlen,das Gehalt meines Ex das eben zu tief berechnet wurde obwohl jeden Monat die Abrechnungen gezeigt wurden!
Im Dezember 2008 mietete mein Ex eine Wohnung für sich und zog aus.
Also ging ich mit meinem Folgeantrag hin und teilte auch die Veränderungen mit die durch den Auszug eingetreten sind.
Das erste was ich zu hören bekam war folgender Satz:
" Ihr Exfreund war alleiniger Mieter,da kann ich gar nichts tun,da muß er die neue Wohnung und die Miete für das Haus selbst zahlen,er darf nicht einfach ausziehen.
Und als nächstes .....wir können ihnen nur die ortsüblich angemessene Miete bezahlen und da muß ich erst mit meinem Vorgesetzten reden,auf meine Erwiderung das sich meine Lage komplett geändert hat,sagte sie nur dann suchen sie sich halt was passendes wir können nur bis 645,-Euro die Miete zahlen das andere muss ihr ehemaliger Lebensgefährte aufbringen.
Geknickt bin ich nach Antragsabgabe raus. Hatte daraufhin einen Untermietsvertrag über 645 warm abgeschlossen,weil mein SB sagte das wäre die einzigste Möglichkeit überhaupt eine Mietzahlung vom Amt zu erhalten!
Ich fand eine Wohnung recht schnell,weil ist ja ein Dorf,also da ich ja aus dem Haus raus mußte.
Also wieder hin und die Unterlagen abgeben und gleich Erstausstattung und die Umzugskosten,denn ich war allein ohne Führerschein und Auto auf dem Dorf.
Da ich von Anfang Dez. bis Februar ohne Geld dastand,weil der Antrag nicht bearbeitet werden konnte erhielt ich Abschlagszahlungen auf meine Frage nach den Mietzahlungen wurde nur gesagt das passt schon alles....
Bei der Erstaustattung wurde gestrichen und ein Umzugsauto wurde gar nicht gewährt mit dem Hinweis ich würde im gleichen Ort wohnen bleiben.
Nach langem Hin und Her wurden mir 80 Euro für Benzingeld bewilligt.
In diesem Gespräch wurde ich dann darauf hingewiesen das eine Kaution weder in bar noch als Darlehen bewilligt werden würde. Auch wieder mit dem Hinweis es gäbe genug Wohnungen ohne Kaution im Landkreis!!!
Mitte Februar hatte ich dann endlich den Folgebescheid in den Händen und auch meine Erstausstattung.
Leider kam dabei auch heraus das ich halt zuviel Leistung bezogen hätte und diese nun 100 Euro weise zurückzahlen muß und das ich keinen Anspruch auf Alleinerziehenden Mehrbedarf hätte weil sich mein Ältester mit 18 Jahren ja mit um die Erziehung der kleineren Geschwistern kümmern könne!
Nun kommts aber eben knüppeldick,auf meine Frage ob denn nun noch Mietzahlungen erfolgen an den alten Vermieter sagte sie mir knallhart das haben wir Ihnen doch ausgezahlt!
Das hätten sie doch davon bezahlen müssen.
Nun gut durch mein beherztes Schreiben an den Landrat bin ich zumindest meine Rückzahlung los und bekomme den Mehrbedarf!
Aber trotzdem bleibt unser Mietrückstand von nun 2500 Euro!

Nun meine Frage: Bringt ein Überprüfungsantrag nach § 44 überhaupt was?
Macht das die gleiche SB-lerin oder macht das jemand anders?
Kann ich im Nachhinein noch irgendwas wegen der Miete tun?
Darlehen beantragen wegen der Miete vom alten Haus
Kann ich mich da wegen der fehlenden Beratungspflicht berufen?

Wißt ihr ich war nie jemand der mehr haben wollte als ihm zustand,und leider habe ich euch als Forum zu spät entdeckt.Ich habe der Sachbearbeiterin halt alles geglaubt was sie erzählte.......

Kann ich eigentlich noch irgendwas tun?????


Maya
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Vertragliches
Deine Wohnung kostete 1035€. Deinen Mietvertrag hattest Du mit Deinem Ex-Mitbewohner geschlossen. Du wohntest dort schließlich. § 550 BGB

Damit hatte ARGE die vollen Kosten zu übernehmen. Fordern und ggf. klagen

Der Mehrbedarf "alleinerziehend" steht Dir weiterhin zu. Dein Kind ist schließlich kerin Erziehungsberechtigter seinen Geschwistern gegenüber. Ist ausgeklagt. Also sofort Rechtmittel einlegen.
Die Berechnungsfehler des SB gehen zu seinen Lasten §§ 44 ff SGB X
Umzugskosten hatte ARGE auch voll zu übernehmen. Hiwer hilft fordern und ggf. das Gericht.

Ein Darlehen wird es für die alten Mieten nicht geben.
 

biddy

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Maya meinte:
Leider kam dabei auch heraus das ich halt zuviel Leistung bezogen hätte und diese nun 100 Euro weise zurückzahlen muß und das ich keinen Anspruch auf Alleinerziehenden Mehrbedarf hätte weil sich mein Ältester mit 18 Jahren ja mit um die Erziehung der kleineren Geschwistern kümmern könne!
kleindieter meinte:
Der Mehrbedarf "alleinerziehend" steht Dir weiterhin zu. Dein Kind ist schließlich kein Erziehungsberechtigter seinen Geschwistern gegenüber.
Eben. Auszug aus den verbindlichen :icon_mrgreen: fachlichen Hinweisen der BA:
Der Tatbestand „allein erziehend“ liegt auch vor, wenn volljährige Geschwister in der Bedarfsgemeinschaft leben. Es ist nicht davon auszugehen, dass diese an der Erziehung ihrer minderjährigen Geschwister beteiligt sind.
Quelle: unter Punkt 3. hier: https://www.arbeitsagentur.de/zentr...tzestext-21-SGB-II-Leistungen-Mehrbedarfe.pdf
 
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