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Kirchen rufen gemeinsam zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Kirchen rufen gemeinsam zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf
Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben die Arbeitnehmer gemeinsam aufgerufen, an den Betriebsratswahlen teilzunehmen. Gerade in diesen kritischen Zeiten müssten die Beschäfigten die Möglichkeit zur Mitbestimmung wahrnehmen und damit ihre Rechte stärken, erklärten der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Zollitsch, und die EKD-Ratsvorsitzende Käßmann. In einem in Bonn veröffentlichen Appell warben sie zudem für eine Rückbesinnung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. - Die Betriebsratswahlen finden bundesweit vom 1. März bis zum 31. Mai statt.Kirchen rufen gemeinsam zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf - dradio.de
:icon_daumen:

Bin übrigens sehr froh darüber, dass Bischöfin Margot Käßmann Ende letzten Jahres mit großer Mehrheit zur EKD Ratsvorsitzenden gewählt wurde. Endlich spielt dort Ethik wieder eine wesentliche Rolle.
Vielen Dank @Käßmann und viel Kraft für ihre Arbeit
 

Rosenstolz

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#2
Die Kirchen haben gar nix aufzurufen. Die sollen einfach die Klappe halten.
Das sind doch selber Ausbeuter und überflüssig obendrein.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#3
Die Kirchen haben gar nix aufzurufen. Die sollen einfach die Klappe halten.
Das sind doch selber Ausbeuter und überflüssig obendrein.
oops@Lev Rosenstolz,
wollte dir ja noch antworten

(wo ich gerade etwas über de Maizière und seine Kritk zum H.IV Urteil von gestern lese ...)

Deine Forderung ist nicht haltbar, ich denke mal das weißt du auch.

Ansonsten kannst du ja vielleicht mal hier nachschauen
Artikel 140 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland ? Wikipedia
Körperschaftsstatus ? Wikipedia

Wichtig ist doch was von den Kirchen gesagt wird!

Hier kannst du dir ein Bild von Margot Käßmann machen
(von Christoph Minhoff und de Maizière auch :icon_kotz: ...)

PHOENIX - UNTER DEN LINDEN

Ich jedenfalls wünsche Margot Käßmann weiterhin viel Kraft und Mut, und weiterhin spürbaren Rückhalt in der EKD!
 

sogehtsnich

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#4
Die Kirchen sollten lieber aufrufen, dass die 2 Weihnachtsparteien das "christlich" aus ihrem Namenszug zu entfernen haben!
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#5
Die Kirchen sollten lieber aufrufen, dass die 2 Weihnachtsparteien das "christlich" aus ihrem Namenszug zu entfernen haben!
:icon_lol:

ja das finde ich auch

ich muss nur lachen, schau dir mal das Video unter den Linden an, ich glaube du wirst dann verstehen warum

Käßmann hatte da nämlich m.e. große Mühe, dass ihr manchmal nicht alles aus dem Gesicht fällt.
 

exzess

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#6
Die Kirchen sollten lieber aufrufen, dass die 2 Weihnachtsparteien das "christlich" aus ihrem Namenszug zu entfernen haben!
............die werden den teufel tun..... - trotzdem koestlich...!!

gruss ex.
 

Wilson

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#7
Die soll eine Partei aufmachen, bei den Linken beitreten oder freiwillig auf Zwangs-Papier-ChristenSteuern verzichten. Das wäre ehrlicher als diese Heuchelei von ihr.
 

Wilson

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#8
Die soll eine Partei aufmachen, bei den Linken beitreten oder freiwillig auf Zwangs-Papier-ChristenSteuern verzichten. Das wäre ehrlicher als diese Heuchelei von ihr.
Die Käsfrau meine ich
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#9
Hier der Aufruf zum nachlesen
http://www.evangelische-kirche.de/download/100120_pm-19_Orginaltext.pdf

oder eine Zusammenfassung
Beitrag Nr. 175132 vom 09.02.2010
Kirchen rufen zur Beteiligung an den Betriebsratswahlen auf

Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland haben die Arbeitnehmer zur Unterstützung der Betriebsratswahlen und zur Teilnahme daran aufgerufen.

"Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und stärken Sie den gewählten Betriebsräten den Rücken!", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz. Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch riefen die Arbeitnehmer darüber hinaus auf, sich als Kandidaten für die Betriebsratswahlen aufstellen zu lassen.

"Aus der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise müssen Konsequenzen gezogen werden, um in Zukunft Krisen solchen Ausmaßes möglichst zu verhindern. Dabei müssen auch Maßnahmen für eine nachhaltig gerechte und menschenwürdige Arbeitswelt ergriffen werden. Es bedarf einer Rückbesinnung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft", heißt es in dem Aufruf. Es gelte, die Möglichkeiten der Mitbestimmung wahrzunehmen, um deutlich zu machen, dass der Mensch Maßstab unternehmerischen Handelns sein muss.
...
Aktuelles - Kirchen rufen zur Beteiligung an den Betriebsratswahlen auf
und noch ein Artikel zum Thema "Zeit für einen Sturm" aus der jw
Zeit für einen Sturm
Am Dienstag verkündet das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu den Hartz-IV-Regelsätzen. Die Bundesregierung wird in die Defensive kommen

Von Peter Grottian

Es hat den Anschein, daß die Republik vor einer Hartz-IV-Dämmerung steht. Nicht Großdemonstrationen, nicht Arbeitsagentur-Besetzungen oder Parteitagsbeschlüsse werden der Auslöser sein, sondern ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts:...
...
Es wird deshalb darauf ankommen, einen Sturm auf die schwarz-gelbe Regierung zu entfalten. Aber dazu müßten viele von den warmen Sofas springen. Die Kirchenoberen, bisher fast peinlich getreue Gefolgsleute von HartzIV, könnten mit ihren neuen Vorsitzenden Margot Käßmann und Robert Zollitsch wieder zu Anwälten der Armen und Erwerbslosen avancieren. Die Wohlfahrtsverbände, selbst verstrickt in HartzIV, weil sie hunderttausendfach von den billigen Ein-Euro-Jobs profitieren, müßten die Kungelei der Profiteure beenden und gemeinwohlorientierte reguläre Arbeitsplätze und menschengerechte Hartz-IV-Sätze fordern. Nur der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband wagt sich bisher wirklich aus der Deckung. Die Gewerkschaften müßten endlich begreifen, daß HartzIV schon längst fast millionenfach bei ihren Mitgliedern angekommen ist, und deshalb eine Arbeitsniederlegung für gesetzliche Mindestlöhne, Arbeitszeitverkürzung und eine menschengerechte Grundsicherung auf die Tagesordnung gehört.

Eine Demonstration allein wird es nicht richten, aber eine Arbeitsniederlegung, bei der es nicht nur um ein paar Tarifprozente geht, wäre die schmerzliche Innovation, die die Gewerkschaftsbasis mehr herbeiwünscht, als es manchen Gewerkschaftsführungen lieb ist. Die Betroffenen selbst müßten die etwas erschlafften Fäden der durchaus folgenreichen Hartz-IV-Proteste wieder aufnehmen.
...
08.02.2010: Zeit für einen Sturm (Tageszeitung junge Welt)
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auf der Suche nach dem Aufruf habe ich auch das hier gefunden
Was ist "christlich" ?

Freiburg. Die "Urchristen" wollen durchsetzen, dass sich die Kirchen nicht mehr christlich nennen dürfen. Morgen wird in Freiburg verhandelt.

Das erste, was einem beim Lesen der Meldung durch den Kopf schießt, ist: Das ist ein Scherz! Das Verwaltungsgericht Freiburg kündigt in dem Schreiben an, morgen werde die Klage der Glaubensgemeinschaft "Das universelle Leben aller Kulturen weltweit" verhandelt. Die "Urchristen", wie sie sich auch nennen, wollen damit erreichen, dass der katholischen Kirche untersagt wird, sich "christlich" zu nennen. Die Klage ist exemplarisch gegen das Erzbistum Freiburg und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, gerichtet.
...
Was ist "christlich" ? - Südwest Presse Online
wat et net allet jipt
 

Pinta 12

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#10
höchst merkwürdig!!! Ich habe jahrelang bei der Caritas und der Diakonie gearbeitet - die durften nicht wissen, dass ich Gewerkschaftsmitglied bin. Das wäre ein Kündigungsgrund gewesen. Als Tendenzbetriebe haben die gar keinen Betriebsrat, sondern eine "Mitarbeitervertretung", in die aber grundsätzlich nur dem Chef genehme Mitarbeiter gewählt werden durften. :icon_eek: Niemand hat sich aufgelehnt, aus Angst um den Job. Denn grade bei meinem letzten Caritas-Arbeitsplatz wurde einem praktisch täglich vor Augen gehalten, dass es genug Arbeitslose gibt, die den Job gerne übernehmen.
Gruß Pinta 12
 
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