Kinderbetreuung nicht gesichert,trotzdem Maßnahme ansonsten Sanktion? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Eckbank

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Es geht um folgendes. Ich arbeite auf 400 Euro Basis,flexibel (mal früh,mal nachmittags) .Zeiten: Entweder von 11.00 Uhr - 14.00 Uhr oder von 15.30 Uhr - 19.00 Uhr.Mein Mann ist auch geringfügig beschäftigt allerdings beläuft sich die Stundenzahl auf ca. 10 Std. im Monat. Wir haben 2 kleine Kinder im Alter von 7 und 3 Jahren,die Kinder sind vormittags betreut, die große bis 11.25 schule und die kleine bis 12.00 kindergarten.Nun will unsere arbeitsvermittlerin mein Mann in eine Vollzeit Bewerbungsmaßnahme 8.00 - 15.00 uhr stecken obwohl die Kinderbetreung bei uns nicht gesichert ist,ist das denn rechtens?wir können doch die kinder in dem alter noch nicht alleine zu hause lassen?!?Ich bin nur unter der Vorraussetzung angestellt worden,das ich flexibel bin und morgens sowie auch nachmittags arbeiten kann,darf ein das amt so unter druck setzen und mit sanktionen drohen???
 

Eckbank

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Hmm ja das wäre keine schlechte Idee,allerdings müssten sie ja erst 11.25 und 12 von schule und kiga abgeholt werden,und da sitzt er ja schon in der maßnahme,ich habe meiner SB ja auch gesagt das wir ihr gern die Kinder dann vorbei bringen,darauf hat die gar nicht weiter reagiert
 

Sprotte

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Versuchs mal damit :

SGB II § 10

3. die Ausübung der Arbeit die Erziehung ihres Kindes oder des Kindes ihrer Partnerin oder ihres Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit die Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird........ Quelle
Klick auf die Quelle und lies genau.Meint die SB sich darüber hinwegsetzen zu wollen,verlange den Vorgesetzten.

Allerdings gerätst Du dann mehr unter Beschuss,weil ein Minijob natürlich nicht reicht um aus dem Bezug raus zu kommen.
Kinderbetreuung kann nur einer geltend machen.
 

final-doom

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Muss man Kinder eigentlich in die Betreuung geben? Oder kann man dieses ablehnen!
 

Sprotte

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Muss man Kinder eigentlich in die Betreuung geben? Oder kann man dieses ablehnen!
Bis 3 Jahre musst Du gar nichts.
Ab dann scheiden sich die Geister.Ich erinnere mich an einen Trööt,wo ein JC Atteste vom Kinderarzt verlangt hat,weil ein Kind nicht mit dem KiGa klar kam.
Allerdings muss erstmal ein Platz zur Verfügung stehen.

In jedem Fall gilt : Nicht die JC-SBs suchen den Betreuer aus,das ist allein Sache und Recht des Erziehungsberechtigten.
Auch einen Verweis auf Familienangehörige oder gar Nachbarn würde ich nicht hinnehmen:Die gibt es nicht und darüber auch keine Diskussion Punkt

Benutz mal die SuFu,im Forum steht dazu einiges :icon_wink:
 

Purzelina

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Mit Vollendung des 3. Lebensjahr des Kindes muss man sich um eine Betreuungsmöglichkeit bemühen. Sollte diese vor Ort vorhanden sein, dann wird man diese auch in Anspruch nehmen müssen, sofern nicht gesundheitliche Gründe des Kindes dagegen sprechen.
 
E

ExitUser

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Die Dreijährige ist ja bereits im Kindergarten, aber eben nur vormittags. Eine Ganztagsbetreuung ist in der Regel nur schwierig zu bekommen, die wenigen Plätze sind begehrt, und es werden bei der Vergabe die Eltern bevorzugt, die die Ganztagesbetreuung wegen eines Jobs (nicht wegen einer JC-Maßnahme) auch unbedingt benötigen.

Von der Bezahlung solcher Plätze mal ganz abgesehen.
 

Rechtsverdreher

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§ 87 SGB III Kinderbetreuungskosten

Kosten für die Betreuung der aufsichtsbedürftigen Kinder der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers können in Höhe von 130 Euro monatlich je Kind übernommen werden.

Bzw. 4,33 € für jeden Tag, an dem eine Kinderbetreuung notwendig ist.
 

ycndfcl

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Klick auf die Quelle und lies genau.Meint die SB sich darüber hinwegsetzen zu wollen,verlange den Vorgesetzten.
Punkt3 klingt theoretisch gut, in der Praxis verhält sich das leider anders. Nachdem im letzten Jahr Absagen von 6 Kindergärten kamen und wir dann doch noch einen gefunden hatten kann unser Kind aber nur bis 12 Uhr dort bleiben und dann noch von 14-16 Uhr. Was anderes war nicht buchbar. Da kann man sich auf den Kopf stellen. Nachdem mein SB dann meinte es gäbe auch andere Möglichkeiten und meinte sich einmischen zu können ( Tagesmutter etc.) musste ich ihm deutlich machen das er sich nicht in die Erziehung meiner Kinder einzumischen hat und wenn er mir noch so viele Gesetze vorlegt. Bisher hat das genutzt. Sollte er nochmal meinen sich in diese Belange einmischen zu müssen raucht es ohne Rücksicht auf Verluste.
 
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