Kinder von Hartz IV-Empfängern und Bildungsabschlüsse

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Rosaroter Panther

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Hallo, da bald die Entscheidung ansteht auf welche weiterführende Schule mein Kind soll, habe ich eine offene Frage: Wie sieht es aus mit Kindern von Hartz IV-Empfängern, dürfen die nach einem Realschulabschluss weiter auf der nächsten Schule lernen und das Abi machen, oder sagt Arge dazu nein, weil sie Gelder einsparen wollen, statt dessen sollen die Kinder nach der Mittleren Reife gleich eine Lehrstelle annehmen und Geld verdienen? Leider kenne ich mich da nicht aus.
Danke
 
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Hallo, da bald die Entscheidung ansteht auf welche weiterführende Schule mein Kind soll, habe ich eine offene Frage: Wie sieht es aus mit Kindern von Hartz IV-Empfängern, dürfen die nach einem Realschulabschluss weiter auf der nächsten Schule lernen und das Abi machen, oder sagt Arge dazu nein, weil sie Gelder einsparen wollen, statt dessen sollen die Kinder nach der Mittleren Reife gleich eine Lehrstelle annehmen und Geld verdienen? Leider kenne ich mich da nicht aus.
Danke

Sie dürfen. Das Amt meldet sich trotzdem, weil in der Regel zwischen Realschulabschluss und Gymnasium 3 Monate liegen, in denen die Arge die Jugendlichen gern mit 'Arbeit' beschäftigen möchte.
 

Donauwelle

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@Gavroche

Die melden sich ggf. eher nicht. Die wollten meinen Sohn nach seinem Bandscheibenvorfall und der OP von Anfang Juli bis Mitte September auch nicht wieder.

Grund: Die Kids zählen in dieser Zeit ja nicht als arbeitslos oder arbeitssuchend. Und - es gibt genug Schulabgänger ohne Lehrstelle oder Lehrlinge nach der Ausbildung ohne Weiterbeschäftigung - da sind die Kurse voll...

(Wenn das nicht so wäre, wäre die Chance aber sehr, sehr groß ;)
 
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@Gavroche

Die melden sich ggf. eher nicht. Die wollten meinen Sohn nach seinem Bandscheibenvorfall vor der Schule im September auch nicht wieder.

Grund: Die Kids zählen in dieser Zeit ja nicht als arbeitslos oder arbeitssuchend. Und - es gibt genug Schulabgänger ohne Lehrstelle oder Lehrlinge nach der Ausbildung ohne Weiterbeschäftigung - da sind die Kurse voll...

(Wenn das nicht so wäre, wäre die Chance aber sehr, sehr groß ;)
Dann liegt es möglicherweise wieder am Ermessen eines SB. Unseren wurde sogar vorgeschrieben, sich zu bewerben. Auch ein EEJ wurde in Erwägung gezogen.
 

Donauwelle

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@Gavroche

Bei meinem wäre ich froh gewesen, wenn sie den irgendwie beschäftigt hätten... Ich bin hier auch mal ganz gerne alleine und die Tage wurden immer kürzer und die Nächte immer länger...

Der war ja schon seit Ende April zuhause, weil er die OP hatte. Hätten sie Plätze in den Kursen frei gehabt, hätte er sicherlich auch ab Anfang Juni wieder einen Ein-Euro-Job machen müssen. So schlimm fand er das gar nicht - Kinderbetreuung in einer Grundschule zusammen mit anderen, die alle zwischen 20 und 25 waren und ein bisschen Geld gab es eben auch dafür. Mit 16 hat man ja nicht viele Möglichkeiten, weil noch niemand einen beschäftigen will.
 
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@Gavroche

Bei meinem wäre ich froh gewesen, wenn sie den irgendwie beschäftigt hätten... Ich bin hier auch mal ganz gerne alleine und die Tage wurden immer kürzer und die Nächte immer länger...

Der war ja schon seit Ende April zuhause, weil er die OP hatte. Hätten sie Plätze in den Kursen frei gehabt, hätte er sicherlich auch ab Anfang Juni wieder einen Ein-Euro-Job machen müssen. So schlimm fand er das gar nicht - Kinderbetreuung in einer Grundschule zusammen mit anderen, die alle zwischen 20 und 25 waren und ein bisschen Geld gab es eben auch dafür. Mit 16 hat man ja nicht viele Möglichkeiten, weil noch niemand einen beschäftigen will.
Ooch nö, das würde ich nicht sagen. Der 'Kleine' ging schon mit 14 in den Ferien regelmässig arbeiten. Dass das mit dem EEJ nichts wurde, war meine blinde Wut. Ich habe damals einen Tobsuchtsanfall bekommen und ihm das gründlich ausgeredet. 16 Jahre und schon Zwangsarbeiter - ne!
 
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Bin über die Antworten leicht erstaunt. Meine Älteste hat jetzt ihren Realschulabschluss gemacht, und geht seit August 08 aufs Gymnasium. Sie ist knapp 22. Die Arge lud sie ein, wollte sie zwischen Realschule und Gym mit einem Sofortangebot erschlagen, doch wenn zwischen zwei Schulplätzen acht Wochen liegen können sie gar nichts. Das nervigste war, dass die SB ständig, z.T. im Wochentakt nachfragte, wo die Aufnahmebestätigung der Schule wäre, und begriff offensichtlich nicht, dass man diese erst bei Beginn der Schule erhält.....
Übrigens: Rosaroter Panther: Meiner Tochter wurde auch vorgeschlagen, eine Ausbildung anzufangen. Notendurchschnitt 1,3. Sie fragte, ob die SB denn etwas für sie hätte, wo sie sich konkret bewerben könnte, denn eigentlich wollte sie lieber einen höheren Bildungsabschluss erzielen, um später studieren zu können. Die SB schwieg und starrte in ihren Pc.
Im Grunde wollte sie nur ihren Maßnahmenmüll loswerden.
Ich jedenfalls würde darauf bestehen, dass mein Kind solange zur Schule geht, wie möglich!

LG
 
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Ich muss mich korrigieren. Hab' jetzt echt nachrechnen müssen, wann das war. Die Situation, die ich vorhin beschrieb, bezog sich auf die Zeit zwischen Abi und Studium. Bitte um Nachsicht, bin schon alt und senil:icon_twisted:. Als meiner 16 war, gabs noch gar kein ALG II. Aber irgendetwas ist auch damals schon gelaufen mit dem AA. Ich muss morgen mal nachschauen.
 

Kaleika

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Mein jetzt 21jähriger Sohn besuchte nach der Gesamtschule ein Gymnasium, wo er ein Einserabitur ablegte. Jetzt studiert er.
Meine 19jährige Tochter macht gerade das Fachabitur.
Die BAgIS (ARGE) wollte immer nur eine Schulbescheinigung sehen, wollte nur nicht leihweise finanziell einspringen, als mein Sohn zwischen Zivildienst und Studienbeginn noch kein Bafög hatte.

Kaleika
 
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@Gavroche
Bei meinem wäre ich froh gewesen, wenn sie den irgendwie beschäftigt hätten... Ich bin hier auch mal ganz gerne alleine und die Tage wurden immer kürzer und die Nächte immer länger...
Und deshalb sollte dein Sohn Zwangsarbeit in einer Zwangsmaßnahme leisten? Nur damit du mal allein bist? Du willst mir doch wohl nicht erzählen, dass du in deinem Fall über "Erziehungshilfe" seitens der Arge ganz froh gewesen wärst......:-((
 

Donauwelle

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Und deshalb sollte dein Sohn Zwangsarbeit in einer Zwangsmaßnahme leisten? Nur damit du mal allein bist? Du willst mir doch wohl nicht erzählen, dass du in deinem Fall über "Erziehungshilfe" seitens der Arge ganz froh gewesen wärst......:-((
Ja, in diesem Falle schon. Mein Sohn neigt zur absoluten Gammelitis und verkrümelt sich dann gerne nur noch vor dem PC. Sein Tagesablauf besteht dann aus Schlafen bis nachmittag, spielen oder lesen bis tief in die Nacht oder morgens und schlafen. Durch seinen dauernden Schulwechsel und so, hat er sich hier vor Ort keinen Freundeskreis aufgebaut, er findet zwar schnell Anschluß, dass ist dann aber immer temporär für die Zeit, in der er an irgendetwas teilnimmt und sind keine tiefergehenden Beziehungen. Wenn ich mich zurückziehe und abkapsele ist das etwas anderes - in diesem Alter empfinde ich das nicht als besonders gut. Ich hab früher die Ferien genossen, wenn keine Schule war - das hätte dann auch 1 Monat länger sein können. Aber die 2 Monate wegen der Krankheit waren genug - der wusste schon nicht mehr, wo er sein Ei hinlegen soll...

Den Eurojob, den er hatte, empfand er nicht als Arbeit, sondern ihm hat das Spass gemacht. Die Kinder haben ihn angehimmelt, er kommt sowieso besser mit jungen Erwachsenen aus als mit Gleichaltrigen und er hatte sowas wie einen strukturierten Tagesablauf. Er wurde von allen Seiten gelobt, insbesondere von den Betreuern - und diese haben auch ihren Anteil daran, dass er heute wieder "normal" in Schule macht. Den strukturierten Tagesablauf kann ich ihm hier nicht bieten. Ich hab meinen Sohn ja gerne um mich - aber nicht 24 Stunden am Tag auf 60 qm...

Ich hab das, glaube ich, schon öfter geschrieben. Natürlich sind die Angebote, die die ARGEN an U25 macht, meist nichts gutes. Aber - zuhause hocken und nichts tun bringt in diesem Alter auch nichts...

Und ja - ab und an freue ich mich über ein geräuschloses Zuhause und brauch auch etwas Alleinsein... :cool:
 

Kaleika

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Mich kotzt das Gerede von der Bildungsferne der angeblich sozial Schwachen total an. Meine Kinder und ich sind finanziell schwach, aber sozial kompetent!

Natürlich weiß ich, dass es auch "genügend" junge Menschen gibt, die nicht ausreichend gefördert wurden, weil es ihre Eltern schon nicht wurden, die nicht das Glück eines höheren Bildungsabschlusses haben.

Aber leider ist selbst der heute kein Garant mehr für Arbeit - allerdings schpn eine größere berechtigte Hoffnung, einen sozialversicherungspflichtigen Job zu ergattern.

Kaleika
 

Kaleika

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Ich finde auch, dass Jugendliche nicht zu Hause abhängen sollen. Sie brauchen ein Ziel, eine Gruppe Gleichaltriger.

Das finden sie kaum bei den "tollen" Angeboten der ARGEN. Deswegen finde ich es wichtig, die Jugendlichen anzuspornen, ihre Ideen aus ihnen herauszukitzeln, wenn sie nicht wissen, was sie machen, ausbildungsmäßig lernen wollen, sie so lange ihre schulische Ausbildung erweitern sollen. Oder, wenn sie schulmüde sind, dann ein soziales oder ökologisches Jahr machen zu lassen oder als Aupair ins Ausland....
Alles, bloß keine demütigende Verfolgungsbetruung durch die argen ARGEN!

Kaleika
 
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Ja, in diesem Falle schon. Mein Sohn neigt zur absoluten Gammelitis und verkrümelt sich dann gerne nur noch vor dem PC. Sein Tagesablauf besteht dann aus Schlafen bis nachmittag, spielen oder lesen bis tief in die Nacht oder morgens und schlafen. Durch seinen dauernden Schulwechsel und so, hat er sich hier vor Ort keinen Freundeskreis aufgebaut, er findet zwar schnell Anschluß, dass ist dann aber immer temporär für die Zeit, in der er an irgendetwas teilnimmt und sind keine tiefergehenden Beziehungen. Wenn ich mich zurückziehe und abkapsele ist das etwas anderes - in diesem Alter empfinde ich das nicht als besonders gut. Ich hab früher die Ferien genossen, wenn keine Schule war - das hätte dann auch 1 Monat länger sein können. Aber die 2 Monate wegen der Krankheit waren genug - der wusste schon nicht mehr, wo er sein Ei hinlegen soll...

Den Eurojob, den er hatte, empfand er nicht als Arbeit, sondern ihm hat das Spass gemacht. Die Kinder haben ihn angehimmelt, er kommt sowieso besser mit jungen Erwachsenen aus als mit Gleichaltrigen und er hatte sowas wie einen strukturierten Tagesablauf. Er wurde von allen Seiten gelobt, insbesondere von den Betreuern - und diese haben auch ihren Anteil daran, dass er heute wieder "normal" in Schule macht. Den strukturierten Tagesablauf kann ich ihm hier nicht bieten. Ich hab meinen Sohn ja gerne um mich - aber nicht 24 Stunden am Tag auf 60 qm...

Ich hab das, glaube ich, schon öfter geschrieben. Natürlich sind die Angebote, die die ARGEN an U25 macht, meist nichts gutes. Aber - zuhause hocken und nichts tun bringt in diesem Alter auch nichts...

Und ja - ab und an freue ich mich über ein geräuschloses Zuhause und brauch auch etwas Alleinsein... :cool:
Ich habe sieben Kinder. Und ein geräuschloses Dasein, ist mir fast gänzlich unbekannt. Und da freue ich mich, wenn ich mal Ruhe vor der Bande habe.
Als eine meiner Töchter einen EEJob machen musste, habe ich es als Qual empfunden, als Ausbeutung, ich habe mit meinem Kind gelitten, dass mit kaum 18 Jahren Zwangsarbeit leisten musste.
Auch sie hatte sich im Bett verkrabbelt, nur geschlafen, wollte nichts mehr tun, nur das waren Zeichen einer ernstzunehmenden Depression, die die Arge mit ihrer Repressiven Haltung unbarmherzig verstärkt hat.
Junge Leute brauchen Perspektiven und keine Trägergesellschaften, die sich an ihnen gesundstoßen. Sie brauchen Ausbildungsplätze, und keine SBs, die sie per EGV in auf soziale Abstellgleis verfrachten.
Sie brauchen Eltern, die sie ermutigen, und nicht ihre Ruhe einfordern.

LG
 

Andi_

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Hallo, da bald die Entscheidung ansteht auf welche weiterführende Schule mein Kind soll, habe ich eine offene Frage: Wie sieht es aus mit Kindern von Hartz IV-Empfängern, dürfen die nach einem Realschulabschluss weiter auf der nächsten Schule lernen und das Abi machen, oder sagt Arge dazu nein, weil sie Gelder einsparen wollen, statt dessen sollen die Kinder nach der Mittleren Reife gleich eine Lehrstelle annehmen und Geld verdienen? Leider kenne ich mich da nicht aus.
Danke
Um hier mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen, wenn dein Kind die Eignung / Empfehlung für ein Gymnasium hat, solltes du dies vorziehen. Egal wie teuer das im Anschluss werden kann, wird vieles gefördert und du solltest primär das Wohl deines Kindes im Auge behalten. Es ist nun einfach so, dass nach wie vor ein Abi auf dem Gymnasium mehr zählt. Ohne nun wieder schlechtes formulieren zu wollen, ein Kind mit Abi-Qualitäten wird sonst u.U. auf der Realschule zur Hauptschule vermurkst und mit Hauptschule bekommt man heute kaum mehr eine Lehrstelle ;(
 

Kaleika

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Ja, der höchst mögliche Bildungsabschluss ist heute wichtiger denn je.
Aber ich finde es noch wichtiiger, dass ein junger Mensch die Möglichkeit erhält, das zu machen, was er oder sie machen möchte.
Glücklich oder wenigstens zufrieden können die Menschen sein, die als das arbeiten, wozu sie sich berufen fühlen, auch wennn es schlecht bezahlt wird, was ja nicht hingenommen werden muss!

Kaleika
 

Rosaroter Panther

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Danke Euch allen. Andy, ja, es wurde die Empfehlung fürs Gymnasium abgegeben, sie hat einen Notendurchschnitt von 1,7. Allerdings will sie selbst lieber in die Realschule, weil dort ihre Freundinnen in der Klasse sind. Gymnasium bedeutet für sie in der Richtung Trennung und Verlust, und das macht sie deprimiert. Nutzt auch nichts, wenn man ihr erklärt dass sie dort neue Freunde findet. Außerdem ist sie trotz ihren guten Noten keine besonders ehrgeizige Schülerin, die am Lernen großen Spaß hat, Fremdsprachen schon gar nicht. Sie erledigt ihre Hausaufgaben selbsständig, braucht mich nur selten dazu, und dann hat sie andere Dinge im Kopf (Verabredungen mit ihren Freundinnen, Basteln, Spielplatz usw.). Zudem hat sie , obwohl sie echt gut im Lesen und Rechtschreiben ist, bisher so gut wie kein Interesse am Bücherlesen gehabt, obwohl wir zuhause eine reichliche Auswahl an Kinderbüchern haben. Motivieren ja, aber dazu zwingen will ich sie ja nicht.
Das mit der Lernfreudigkeit und dem Ehrgeiz müsste sich aber ändern, wenn sie das Gymnasium besucht. Ich habe heute mit ihr gesprochen und habe versucht, ihr zu verstehen zu geben, dass es bei ihren guten Noten schade wäre, wenn sie statt ins Gymnasium in die Realschule gehen würde, außerdem hätte sie später mit dem Gymnasium viel bessere berufliche Chancen. Momentan kann sie sich noch nicht dafür begeistern. Sie meint, sie wolle lieber erst zur Realschule, und nach der Realschule könne sie ja immer noch weiter in die nächste Schule, um das Abitur zu machen.
Und genau da hatte ich wiederum die Befürchtung, dass Arge das in dem Fall dann nicht genehmigen könnte, weil die ja eh hinten und vorne Gelder einsparen wollen und die Kinder dann lieber zur Arbeit bzw. gleich in die Ausbildung schicken würden. Wer weiß, wie es in fünf , sechs, sieben Jahren aussieht...und der Hahn womöglich immer mehr zugedreht würde...??
Daher wäre es mir lieber, bei den guten Noten, wenn sie gleich von vornerein das Bessere, Höherwertigere macht. Ich stehe also derzeit zwischen zwei Stühlen mit dieser Entscheidung. Einerseits meine Erwägungen wegen den guten Noten und der beruflichen Zukunft, andererseits die derzeitigen Bedürfnisse meines Kindes.
 
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Wie wäre es, wenn deine Tochter einen Mittelweg beschreitet.
Es gibt eine Menge beruflicher Schulen, wo man nach dem Realschulabschluss auch ein Fachabi machen kann, dass einem später ein Studium in der entsprechenden Fachrichtung erlaubt.
Wäre das nicht eine Option für euch?

LG
 

Rosaroter Panther

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Danke Hamburgeryn , das hört sich gut an. Ich merke schon, habe mich überhaupt noch nicht mit solchen Themen befasst, welche verschiedenen Möglichkeiten es überhaupt gibt nach einem Realschulabschluss. Mein eigener Realschulabschluss ist 32 Jahre her, und danach bin ich arbeiten gegangen.
Und bei uns steht jetzt erst mal der Übergang von Grundschule in weiterführende Schule an. Aber selbst hier schon gilt es gründlich zu überlegen, zu überdenken und abzuwägen, auch weitreichend für die Zukunft.
 
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Also ich kann dir kurz am beruflichen Werdegang meines Ältesten aufzeigen, wie so was funktionieren könnte:

  • Hauptschulabschluss
  • ->sozialpädagogische Fachschule
  • Abschluss als sozialpädagogische Assistenz
  • = Realschulabschluss
  • ->Aufnahmeprüfung bei der Polizei
  • ->Polizeihochschule
  • =Kommissar
Hoffe ich habe jetzt nichts übersehen. ist ja schon spät ;-))

LG
 
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