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Kinder von Hartz-IV-Empfängern im Visier

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Gozelo

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#1
Kinder von Hartz-IV-Empfängern im Visier

(...)

Geht es um Belange der Schulbildung, sind Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern besonders benachteiligt: Bücher, Hefte, Ausflüge - all das muss vom Regelsatz und dem Kindergeld bestritten werden, denn im Regelsatz sind keine gesonderten Leistungen für den Schulbesuch vorgesehen.

Diesen Widrigkeiten zum Trotz haben es die Jobcenter der Arbeitsagenturen gerade auf die jungen Haupt- und Realschulabgänger abgesehen, deren Eltern ALG II beziehen. Die Kinder sollen möglichst schnell eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, mit der sie sich verpflichten, eine Arbeitsstelle zu suchen und regelmäßig im Jobcenter vorstellig zu werden. Bei Verstößen drohen den Eltern Kürzungen der Bezüge. Dass diese Vorgaben teilweise erheblich mit den Bildungsabsichten der Schüler kollidieren, scheint die Behörden dabei nicht weiter zu interessieren.

(...)

Es könne sein, dass von Seiten der ARGE eine sinnlose Eingliederungsvereinbarung vorgeschlagen wird, so Eberl. Doch diese müsse nicht automatisch den Schulabbruch nach sich ziehen. Er rät, die Vereinbarung in solch einem Fall nicht zu unterzeichnen: "Erst wenn dann per Verwaltungsakt eine Anordnung kommt, muss ich reagieren, ansonsten drohen mir tatsächlich Kürzungen." Sollte es soweit kommen, muss Widerspruch eingelegt und zur Not der Klageweg beschritten werden.
ZDF VOLLE KANNE
 

Kaleika

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#2
Hier soll wohl das indische "Kasten-System" eingeführt werden!?

Gut finde ich, dass auch Wege beschrieben werden, wie die Jugendlichen sich gegen solche Eingliederungsvereinbarungen zur Wehr setzen können.

Leider werden das trotzdem zu viele nicht wissen und sich nicht wehren!

Kaleika
 

ladydi12

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#3
Hallo @all,

sagt mal wie pervers ist das denn??:icon_kratz: Damit wird, auf Dauer gesehen, das ganze Bildungssystem in Deutschland untergraben und ad absurdum geführt und jahrhundertelange Kämpfe um die Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen ebenso. Die Oberen wollen doch nicht wieder die Monarchie wiedereinführen und soll Bildung nur wieder was für Superreiche werden? Oder wollen die Oberen wieder die Kinderarbeit in deutschland einführen, die sogar laut entsprechender UN- Menschenrechtskonvention offiziell weltweit geächtet und verboten ist?:icon_kratz:

meint ladydi12
 
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#4
Man könnte bei genauerem Nachdenken meinen, dass die Sache schon Methode hat - aus den Schichten der "Bessergestellten und Gutsituierten" wird ein Führungselitekader herangezogen, während die "bildungsfernen" (kann man das eventuell zum Unwort des Jahres vorschlagen? :icon_eek: ) Schichten gezielt unten gehalten werden sollen - tumbes Volk lässt sich leichter lenken, verarschen und ausbeuten, da ihm oft das grundlegendste Wissen über seine Rechte fehlt.
Panem et Circenses tun dann ein Übriges, den Mob unten am Nachdenken und Aufbegehren zu hindern...
 

marty

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#5
"Geht es um Belange der Schulbildung, sind Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern besonders benachteiligt: Bücher, Hefte, Ausflüge - all das muss vom Regelsatz und dem Kindergeld bestritten werden, denn im Regelsatz sind keine gesonderten Leistungen für den Schulbesuch vorgesehen."

Hier macht das den Eindruck, dass die Leute beides haben was nicht stimmt.
Das ist schon eine solide Desinformation.


marty
 
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