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Kinder Einladung zur Arge

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joe41

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Hallo zusammen,
folgender Sachverhalt: Die Tochter (16J) von meiner Freundin hat eine Einladung zur ARGE bekommen und soll ihr letztes Zeugnis mitbringen.
Die Tochter ist Bestandteil der BG.
Leider sehen wir keinen Grund warum das Kind dahin soll. Der berufliche Werdegang steht schon feste, dieses wurde der Arge auch mitgeteilt.
Muß sie trotzdem dahin? Wenn nein, gibt es über ähnliche Fälle schon Urteile?

Im voraus herzlichen Dank
 

Arania

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Hingehen wird sie wohl müssen um Problemen aus dem Weg zu gehen, aber dort kann man ja vorlegen was da an beruflicher Zukunft schon feststeht ;)
 

Arco

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... da deine Tochter über 15 Jahre alt ist und "hilfebedürftig" (lt. Gesetz und Arge) wird Sie wohl oder übel dem Termin folgen müssen :(

Sie sollte aber eine Person ihres Vertrauen (Zeuge) zu diesem "Kaffeetrinken" mitnehmen.

Schaut doch erstmal was die wollen.
 

joe41

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Arania schrieb:
Hingehen wird sie wohl müssen um Problemen aus dem Weg zu gehen, aber dort kann man ja vorlegen was da an beruflicher Zukunft schon feststeht ;)
Wir möchten es dem Kind ersparen, zumal es ja schon mitgeteilt wurde was nach der Schule läuft.
 

Arania

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Ich sehe da aber leider keine andere Möglichkeit, wie Arco auch schrieb, sie gehört zur BG
 

joe41

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:kotz: Was will man machen. :cry:
 

heuschrecke

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Würde ich aber aufpaasen, dass sie da nicht übern Tisch gezogen wird. Sowas geht ja bei jungen (unerfahrenen) Leuten mit etwas Druck oder Wahrheitsverdrehung noch recht einfach...

Wenn ihr das absolut nicht wollt, dann vielleicht mal einen erfahrenen Anwalt befragen...
 

Quirie

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Die Tochter ist minderjährig. Verbindliche Erklärungen kann sie nur im Eiverständnis mit den Sorgeberechtigten abgeben.

Keinesfalls kann die Behörde verlangen, dass sie dort allein erscheint.

Mindestens ein Elterteil sollte sie auf jeden Fall begleiten, besser noch beide.
 

Grubenpony

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Hallo!

Ist das die Folge der Erts-Antragstellung auf ALGII?

Meine Tochter (damals 15) hatte auch eine Einladung bekommen als wir den Antrag gestellt haben. Die wollten nur sehen ob sie zur Schule geht und wie lange voraussichtlich noch. Mehr nicht, keine Berufsberatung oder ähnliches. Manche Argen nehmen das mit der persönlichen Vorstellung bei Antragstellung ein wenig zu genau. Ich bin damals aber auch mitgegangen, habe dem Sachbearbeiter (der übrigens ein anderer war als meiner) aber hinterher mitgeteilt, dass wir uns das wirklich hätten sparen können. Eine Schulbescheinigung hätte gereicht. Das gab er auch zu, verwies mich allerdings auf seine Arbeitsanweisung.
 

joe41

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nein, ist sogar außerhalb eines Antrages, aus heiteren Himmel :kinn:
 

Grubenpony

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:kinn: Und mit welcher Begründung wird das Mädchen dann eingeladen? Üblicherweise steht das doch auf der Einladung drauf. Oder habt ihr schon mal nachgefragt? Regulär würde das ja heissen, das das Mädchen für den Termin der Schule fernbleiben muss (also bei uns gibt es nur Vormittags Termine) und da würde ich ohne stichhaltige Begründung ganz schön zickig werden.
 
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ExitUser

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Grubenpony schrieb:
Hallo!

Ist das die Folge der Erts-Antragstellung auf ALGII?

Meine Tochter (damals 15) hatte auch eine Einladung bekommen als wir den Antrag gestellt haben. Die wollten nur sehen ob sie zur Schule geht und wie lange voraussichtlich noch. Mehr nicht, keine Berufsberatung oder ähnliches. Manche Argen nehmen das mit der persönlichen Vorstellung bei Antragstellung ein wenig zu genau. Ich bin damals aber auch mitgegangen, habe dem Sachbearbeiter (der übrigens ein anderer war als meiner) aber hinterher mitgeteilt, dass wir uns das wirklich hätten sparen können. Eine Schulbescheinigung hätte gereicht. Das gab er auch zu, verwies mich allerdings auf seine Arbeitsanweisung.
Meine Kinder haben nie eine Einladung zur ARGE erhalten...hatte das aber auch sofort klargestellt: nur über meine Leiche!
Schulbescheinigung kann man ja abgeben...

allerdings: meine Kinder waren zwar in der BG, haben aber keine Hilfe bekommen.

Ich denk, man sollte sein Kind auf keinen Fall allein gehen lassen...
Gruß aus Ludwigsburg
ich würd zuerst mal anrufen und klären, ob der Besuch überhaupt notwendig ist!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Grubenpony

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Ludwigsburg schrieb:
Meine Kinder haben nie eine Einladung zur ARGE erhalten...hatte das aber auch sofort klargestellt: nur über meine Leiche!
Schulbescheinigung kann man ja abgeben...

allerdings: meine Kinder waren zwar in der BG, haben aber keine Hilfe bekommen.
:oops: Mea culpa - ich gebe zu, damals war ich von der ganzen Situation total überfordert. Heute würde mir das auch nicht mehr passieren! :)
 

joe41

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Eine ganz normale Einladung, wie meine Freundin alle 6 Wochen bekommt, um ihre Bewerberangebote bzw. die berufliche Situation zu besprechen.
Der Termin ist am Nachmittag.
Hilfe in dem Sinne bekommt sie auch nicht, ist aber Bestandteil der BG.
 

heuschrecke

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Quirie schrieb:
Die Tochter ist minderjährig. Verbindliche Erklärungen kann sie nur im Eiverständnis mit den Sorgeberechtigten abgeben.
Meines Wissens (aber ich irre mich auch öfters mal) ist man mit 16 schon begrenzt geschäftsfähig. Man darf ja z.B. auch schon bei Regionalen Wahlen mitwählen.

Daher wäre ich persönlich da halt lieber etwas übervorsichtig...
 

Arco

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... also ich will mich ja nicht Wiederholen, aber die 16jährige Tochter ist Mitglied in der BG und hat das Sie wohl das 15. Lebensjahr vollendet hat einen eigenen Leistungsanspruch gemäß § 7 SGB II
§ 7 Berechtigte
(1)1 1Leistungen nach diesem Buch erhalten Personen, die
1. das 15. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebens-jahr noch nicht vollendet haben,
2. erwerbsfähig sind,
3. hilfebedürftig sind
und
4. ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepu-blik Deutschland haben
(erwerbsfähige Hilfebedürftige). 2Ausgenommen sind Ausländer, deren Aufenthaltsrecht sich allein aus dem Zweck der Arbeitssuche ergibt, ihre Familienangehöri-gen sowie Leistungsberechtigte nach § 1 des Asylbe-werberleistungsgesetzes. 3Aufenthaltsrechtliche Be-stimmungen bleiben unberührt.
(2) 1Leistungen erhalten auch Personen, die mit er-werbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemein-schaft leben........
und damit unterliegt Sie (die Tochter) dem "vollen" Programm.

Was die Arge nun wirklich will können wir alle hier nur vermuten und wir wissen doch auch ALLE dass es so manchmal seltsame Anwandlungen der SB`s geben soll .....

Wie schon geschrieben wird Sie den Termin wahrnehmen müssen dürfen ( warum auch nicht - dann ist die Sache geklärt) ! ! !

Selbstverständlich läßt mann/frau die Tochter nicht alleine zu dem Termin hingehen - also :mrgreen:
 

Quirie

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heuschrecke schrieb:
.......

Meines Wissens (aber ich irre mich auch öfters mal) ist man mit 16 schon begrenzt geschäftsfähig. Man darf ja z.B. auch schon bei Regionalen Wahlen mitwählen.

Daher wäre ich persönlich da halt lieber etwas übervorsichtig...
Beschränkt geschäftsfähig - wie es immer noch heißt :shock: - ist ein Mensch ab seinem siebten Geburtstag in diesem Land.
 
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joe41 schrieb:
Hilfe in dem Sinne bekommt sie auch nicht, ist aber Bestandteil der BG.
Und warum ist sie dann in der BG? Kinder mit ausreichend eigenem Einkommen gehören nicht in die BG!

Gruß aus Ludwigsburg
 

listche

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Quirie schrieb:
Die Tochter ist minderjährig. Verbindliche Erklärungen kann sie nur im Eiverständnis mit den Sorgeberechtigten abgeben.

Keinesfalls kann die Behörde verlangen, dass sie dort allein erscheint.

Mindestens ein Elterteil sollte sie auf jeden Fall begleiten, besser noch beide.
@ joe 41
ich kann mich da nur anschließen!!!
ich würde erst mal schriftlich um Aufklärung bitten, warum sie da einlaufen soll.
Wenn der berufliche Werdegang schon festgelegt ist, dann sollen sich die Damen u. Herren von AfA, ARGE usw doch bitte ein wenig zurück halten.

Gruß Listche
 

joe41

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Heute nochmal mit der ARGE gesprochen. 8)
Der SB besteht auf dem Besuch und ihre Zeugnisse :motz:
Auf die Frage was passieren würde wenn sie nicht hingeht..... werden ihr die Leistung gestrichen. :tonne:
 
E

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Gast
joe41 schrieb:
Heute nochmal mit der ARGE gesprochen. 8)
Der SB besteht auf dem Besuch und ihre Zeugnisse :motz:
Auf die Frage was passieren würde wenn sie nicht hingeht..... werden ihr die Leistung gestrichen. :tonne:
Darauf würd ichs ankommen lassen: das können die doch nicht bringen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Quirie

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Alternative:

Die Mama geht hin, nimmt die Unterlagen mit und tritt als gesetzliche Vertreterin auf. Das ist sie nämlich.

Auf die Reaktion bin ich dann gespannt.
 

Kaleika

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Kinder zur ARGE

Von meinem Sohn (19) hat die BAgIS (ARGE Bremen) immer nur Schulbescheinigungen verlangt. Seit er Abitur hat und die Behörde weiß, wann sein Zivildienst losgeht, lassen sie uns in Ruhe. Seit seinem 18. Geburtstag musste er selbst die Anträge stellen, bekam dann ein Drittel der Bruttokaltmiete, plus 345 €uro überwiesen, wovon er mir dann einen Großteil der Summe überweisen musste, wovon ich dann an Vermieter.....etc. komplizierter geht` kaum noch. Nur nach dem letzten Folgeantrag kam dann der Bescheid, dass ich jetzt wieder für ihn mit beantragen muss. Selbstverständlich ist da jetzt die angedrohte Kürzung für die Unter25jährigen erfolgt. Lohn es sich eigentlich, dagegen zu klagen? Schließlich wird es ja nicht nur ihm,sondern auch noch meiner Tochter abgezogen. Oder gehen die davon aus, dass ich meinem Sohn von nun an immer ein Drittel weniger auf den Teller fülle und entsprechend auch bei anderen Dingen? Meine 17jährige Tochter geht - von der BAgIS unbehelligt - zur Schule, wurde dort noch nie eingeladen. Ich gehe auch zur Schule und habe deswegen mit anderem Stress dort zu kämpfen. Ich würde nicht bloß mein Kind nicht allein zur BAgIS gehen lassen, sondern dort auch selbst nie ohne Begleitung hingehen.
Kaleika
 

Quirie

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Ach so, ich würde noch eine Bescheinigung der Schule mitnehmen, dass das Mädchen dort regelmäßig am Unterricht teilnimmt.

Sanktionen dürften in diesem Fall höchstens die Erziehungsberechtigten treffen, die dem Kind die Erlaubnis verweigern dorthinzugehen .

:twisted:
 
E

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Quirie schrieb:
Alternative:

Die Mama geht hin, nimmt die Unterlagen mit und tritt als gesetzliche Vertreterin auf. Das ist sie nämlich.

Auf die Reaktion bin ich dann gespannt.
Genauso würd ich es auch machen: die Zeugnisse muß man wohl vorlegen, aber zu mehr wär ich nicht bereit!

Ich hab das Aufenthaltsbestimmungsrecht ... und die ARGE ist für meine Kinder nicht der passende Aufenthaltsort... und vor "bösen" Menschen muß ich meine Kinder schützen :twisted:

Und ich denk mir, was bei Erwachsenen geht, muß auch für Kinder gelten: mit Vollmacht kann man die auch vertreten, das hab ich meiner ARGE schon beigebracht: die haben weder meinen Mann noch die Kinder je gesehen: ich bin Vertreterin gewesen...und basta.

Und da ich meine Liebsten schütze, hab ich auch alle aus meiner BGgebracht... nu muß ichs nur noch für mich schaffen :mrgreen:

Man darf nicht zu ängstlich sein...

aber: jeder muß für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: die Sicherheit, keinen Fehler zu machenoder den Kampf aufzunehmen und zu hoffen, daß es gut ausgeht.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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Gast
Quirie schrieb:
Ach so, ich würde noch eine Bescheinigung der Schule mitnehmen, dass das Mädchen dort regelmäßig am Unterricht teilnimmt.

Sanktionen dürften in diesem Fall höchstens die Erziehungsberechtigten treffen, die dem Kind die Erlaubnis verweigern dorthinzugehen .

:twisted:
Schulbescheinigung, siehste... die wollte meine ARGE auch haben... hab ich doch glatt vergessen
:mrgreen:
schaun wir mal, ob mein SB die noch anfordert :)
Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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Wo ist eigentlich das Problem wenn Mutter und Tochter gemeinsam hingehen?

Habe das noch nicht so ganz begriffen, ich finde es immer toll wenn Eltern ihre Kinder schützen wollen, aber ich kann mich daran erinnern das ich mit 15 schon einiges alleine entscheiden wollte und auch konnte, da hatte ich auch schon einige Helfertätigkeiten neben der Schule und seltsamerweise habe ich das alles überlebt.

Warum sollte die ARGE es immer in böser Absicht auf Kinder und Jugendliche abgesehen haben? :kinn:
 
E

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Gast
Arania schrieb:
Wo ist eigentlich das Problem wenn Mutter und Tochter gemeinsam hingehen?

Habe das noch nicht so ganz begriffen, ich finde es immer toll wenn Eltern ihre Kinder schützen wollen, aber ich kann mich daran erinnern das ich mit 15 schon einiges alleine entscheiden wollte und auch konnte, da hatte ich auch schon einige Helfertätigkeiten neben der Schule und seltsamerweise habe ich das alles überlebt.

Warum sollte die ARGE es immer in böser Absicht auf Kinder und Jugendliche abgesehen haben? :kinn:
Ein Problem ist, daß das Kind nachmittags Hausaufgaben machen müßte...statt seine Zeit beim SB zu vertrödeln...

dann kostet es Fahrgeld, hat aber keinen Nutzen hinzugehen

und dann gibts noch sowas wie Prinzip: Ich tu nichts, was ich nicht einseh...und das bri g ich auch meinen Kindern bei.

Was soll das Kind da? Lernen, daß es zu gehorchen hat, weil die Eltern arbeitslos sind?

Ich meine, man darf meine Kinder nicht "antanzen" lassen, nur weil es einem SB so paßt...

und es gibt zum Glück SB wie meinen, die auf so einem Unsinn nicht bestehen. Das zeigt ja, daß es auch gar nicht nötig ist...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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Arco schrieb:
... also ich will mich ja nicht Wiederholen, aber die 16jährige Tochter ist Mitglied in der BG und hat das Sie wohl das 15. Lebensjahr vollendet hat einen eigenen Leistungsanspruch gemäß § 7 SGB II
§ 7 Berechtigte
(1)1 1Leistungen nach diesem Buch erhalten Personen, die
1. das 15. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebens-jahr noch nicht vollendet haben,
2. erwerbsfähig sind,
3. hilfebedürftig sind
und
4. ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepu-blik Deutschland haben
(erwerbsfähige Hilfebedürftige). 2Ausgenommen sind Ausländer, deren Aufenthaltsrecht sich allein aus dem Zweck der Arbeitssuche ergibt, ihre Familienangehöri-gen sowie Leistungsberechtigte nach § 1 des Asylbe-werberleistungsgesetzes. 3Aufenthaltsrechtliche Be-stimmungen bleiben unberührt.
(2) 1Leistungen erhalten auch Personen, die mit er-werbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemein-schaft leben........
und damit unterliegt Sie (die Tochter) dem "vollen" Programm.

Was die Arge nun wirklich will können wir alle hier nur vermuten und wir wissen doch auch ALLE dass es so manchmal seltsame Anwandlungen der SB`s geben soll .....

Wie schon geschrieben wird Sie den Termin wahrnehmen müssen dürfen ( warum auch nicht - dann ist die Sache geklärt) ! ! !

Selbstverständlich läßt mann/frau die Tochter nicht alleine zu dem Termin hingehen - also :mrgreen:
.... die Diskussion ist sehr interessant - und/aber :kinn: :kinn:

da mir nichts NEUES einfällt ;) außer mein obiges SelbstZitat -

das "Kind" ist 16 Jahre und erhält gem. SGB II 276 Euro RL ( ja zuwenig und KG wird angerechnet) und ist somit "Direktleistungsempfänger" - und wenn ich mich nicht ganz irre kann das "Kind" sogar Selbstvertretung verlangen (also nicht durch Haushaltsvorstand vertreten) ---- aber das muß ja nicht sein ....

Warum eigentlich die Welt immer verückt machen, die Tochter geht mit Begleitung (Mutter oder Vater oder Beide) hin und dann wird die Lage geklärt - und evtl. dann sogar ausgestanden .....

Ansonsten muß mann/frau sich nicht WUNDERN wenn der/die SB sonst in den Tisch beißt und ausrastet ;) ;)

Aber wenn mann/frau das will - dann los .....

(Jetzt bekomme ich wieder HAUE :( )
 

heuschrecke

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Kannst ja mal so in etwa schreiben, was die denn nun wollten....
(Neugierig bin, wie immer...)
 

C20LET

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Ludwigsburg schrieb:
joe41 schrieb:
Heute nochmal mit der ARGE gesprochen. 8)
Der SB besteht auf dem Besuch und ihre Zeugnisse :motz:
Auf die Frage was passieren würde wenn sie nicht hingeht..... werden ihr die Leistung gestrichen. :tonne:
Darauf würd ichs ankommen lassen: das können die doch nicht bringen!

Gruß aus Ludwigsburg
oh doch....
ich würde auch eine 16 jährige person nicht als "kind" bezeichnen...
ich verstehe auch nicht wo das problem liegt wenn sie hin geht!!??
 

Arania

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sehe ich genauso, aber hier gehen die Meinungen da sehr auseinander, es gibt 16-jährige die Kinder haben und einen eigenen Haushalt haben und arbeiten, da können meiner Meinung nach 16-jährige die Leistungen beziehen auch der Mitwirkungspflicht nachkommen, zumal die Eltern ja mitgehen können
 

Arco

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Arania schrieb:
sehe ich genauso, aber hier gehen die Meinungen da sehr auseinander, es gibt 16-jährige die Kinder haben und einen eigenen Haushalt haben und arbeiten, da können meiner Meinung nach 16-jährige die Leistungen beziehen auch der Mitwirkungspflicht nachkommen, zumal die Eltern ja mitgehen können
.... :hihi: :hihi: und es soll "Kinder" geben die sind um die 27 Jahre alt und bekommen immer noch Kindergeld ;) :lol: :lol:

(Scherz am Rande)
 

Grubenpony

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Arania schrieb:
sehe ich genauso, aber hier gehen die Meinungen da sehr auseinander, es gibt 16-jährige die Kinder haben und einen eigenen Haushalt haben und arbeiten, da können meiner Meinung nach 16-jährige die Leistungen beziehen auch der Mitwirkungspflicht nachkommen, zumal die Eltern ja mitgehen können
Der springende Punkt ist ja gerade, dass das Kind gerade keine Leistung bezieht sondern nur in der BG ist - warum auch immer. Es geht mehr um das Prinzip, da scheinbar noch nicht einmal eine Begründung für das "Herbeizitieren" angegeben wurde und es soll Menschen geben, die stehen nicht auf Kadavergehorsam!

Ich tu auch nichts ohne Grund, warum sollten meine Kinder?? ;)
 

Arco

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... das "Kind" um das es hier geht ist nicht nur Mitglied der BG sondern bezieht ja auch Leistung :!: :!: und als über 16jährige sogar aus eigenständigem Recht gem. SGB II ...... wie ich es auch schonmal weiter oben angemerkt habe ;)
 
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Gast
Arco schrieb:
... das "Kind" um das es hier geht ist nicht nur Mitglied der BG sondern bezieht ja auch Leistung :!: :!: und als über 16jährige sogar aus eigenständigem Recht gem. SGB II ...... wie ich es auch schonmal weiter oben angemerkt habe ;)
Das würde dann bedeuten daß das Kind sich selbst vertreten kann...als Minderjährige?

Paßt irgendwie nicht zusammen, die Eltern sind doch erzieheungsberechtigt...
und wenn ich als Erziehungsberechtigte mein Kind zur ARGE lasse kann doch niemand das Kind dafür strafen und ihm die Leistung entziehen...

ich mach doch auch die Post auf - geb den Brief vielleicht gar nicht weiter...

was denn nu? :cry:

Man, bin ich froh, daß ich damit nix mehr zu tun hab, meine Kinder raus sind!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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... das sollte mann/frau mal durchdiskutieren oder Fachleute fragen, denn ich nehme sogar wirklich an das ein/e 16jähriger/e Ihren Anspruch selber in der BG vertreten kann ( gem. SGB II - bitte jetzt nicht verwechseln mit der Volljährigkeit ab 18 ) ....

Bei denen ist doch alles möglich in den nicht durchgedachten Gesetzen - man sieht das doch auch an den U25 Bestimmungen :twisted: :twisted: wo 24jährige wieder "Kleinkinder" werden :pfeiff: :pfeiff:
 

nicole05

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Hallo,
ja dieser Threat ist schon uralt, trifft aber mein Problem ganz genau.
Mein 14 jähriger Sohn hat heute eine Einladung erhalten. Sie möchten mit ihm über seine Leistungsangelegenheit und seine berufliche Perspektive sprechen.
Er ist in der 8. Klasse Gymnasialzweig und eine Schulbescheinigung liegt vor.
Muss er hin?

Nicole05
 

Opataker

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schau mal weiter oben
unter 15 läuft erstmal gar nichts
§ 7 Berechtigte
(1)1 1Leistungen nach diesem Buch erhalten Personen, die
1. das 15. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebens-jahr noch nicht vollendet haben,
 
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