Kind im Krankenhaus, Fahrtkosten für Besuch? (2 Betrachter)

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Regensburger

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Hallo,

wir sind eine BG, bestehend aus meiner Frau, mir, und meinem Sohn (14).
Mein Sohn ist seit etwa 4 Wochen in einem Krankenhaus, das etwa 50 Km entfernt liegt, die Behandlung wird noch etwa 2 Monate dauern, vielleicht auch mehr.
Nun meine Frage:
Kann ich beim Jobcenter für die Fahrtkosten Unterstützung beantragen?
 

TazD

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Ich würde es bei der Krankenkasse versuchen, weil ein Krankenhausaufenthalt ja nunmal nichts mit dem JC zu tun hat.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Kind im Krankenhaus, Fahrtkosten für Besuch?

@Regensburger

hier mal eine Frage, trift für deinen Sohn folgender Klinikaufenhalt zu?

Jedoch ist bei stationären Rehabilitationsmaßnahmen die Rechtgrundlage für die Erstattung der Reisekosten der § 53 SGB IX. Im Rahmen dieser Rechtsvorschrift können bei lang andauernden stationären Rehabilitationsmaßnahmen die Kosten für Familienheimfahrten oder Besuchsfahrten übernommen werden.

Quelle:
Fahrkosten nach SS 60 SGB V
 

Caramell

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Regensburger, ich würde die Fahrkosten bei der KK beantragen.
Lehnen die ab, hat man gleich ein Schreiben fürs JC, das die nicht zahlen wollen und ,kann dort die Unterstützung beantragen.

Die KK hat Deinem Sohn den Aufenthalt im KK genehmigt was 50 km entfernt ist, um gesund zu werden brauch der den Besuch der Familie. Ob es einen Paragraphen gibt, mit dem man das begründen kann, weiß ich leider nicht.
So hilft nur ein formloser Antrag mit Hinweis auf den entfernten KKH Aufenthalt und das niedrige Einkommen. Die Bescheide würde ich kopieren. Vielleicht kann auch der Sozialarbeiter im KKH helfen, die wissen eigentlich auch gut, was möglich ist und was nicht.
 

Claus.

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Evtl. bei der KK beantragen, und gleichzeitig "höchst vorsorglich" beim JC. Um zu umgehen daß ggf. jemand auf die Idee kommt, daß frühestens ab Antragstellung gezahlt werden kann.

Mich erinnert das ein wenig an die Fahrtkosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts bei Alleinerziehenden. 1 oder 2 Familienheimfahrten bzw. Besuchsfahrten pro Monat wären hier aber m.M.n. deutlichst zu wenig. Denn hier sind anscheinend beide Erziehungsberechtigte janz weit weg.
Und ein Sorgerecht ist halt auch immer eine Sorgepflicht; 14 Lenze ist zwar nicht mehr ganz klein - aber von volljährig auch noch ein gutes Stück weg. Das KH darf dem Sohnemann jetzt viell. die Bettgehzeit vorschreiben und ihn mit einem Aushilfslehrer beglücken, er darf entscheiden ob und welchen Müsliriegel^^ er sich am Snackautomaten kaufen will, aber die Einwilligung in Behandlungsmethoden usw. sowie deren Kontrolle obliegt m.M.n. weiterhin den Eltern. Wäsche waschen genauso :icon_razz:
 
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