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Kennt jemand Integra gGmbh Rehabilitation und Integration oder hat Erfahrungen?

Mutter Beimer

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#1
Hallo,
habe vor einiger Zeit bei der DRV einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt.
Heute hatte ich einen Termin beim Fachberater, in der Agentur für Arbeit.
Ich sprach mit ihm, was in meinem Alter noch alles möglich sei.
Zu mir, ich bin 53 Jahre alt und habe einen Gdb von 50.
Schwere, körperliche Arbeit scheidet für mich aus, da ich maximal nur noch bis 5 kg tragen und heben darf.

Er schlug mir vor, eine Maßnahme bei der Integra zu machen, die rein auf Schwerstbehinderte abgestimmt ist.
Der Lehrgang beinhaltet auch ein Praktikum über 6 Monate und geht gesamt 9 Monate in Vollzeit. Es findet in meiner Stadt statt und wie geschrieben, läuft es über die DRV.
Ich habe gegoogelt, aber nichts besonderes gefunden. Weder postiv, noch negativ. Auch hier, im Forum nicht.
Laut meinem Rehaberater, sollte ich schnellst möglich einen Termin dort machen, was ich auch tat. Nun, im Gespräch mit der zuständigen SB von der Integra, hatte ich leider nicht so den besten Eindruck. Sie war sehr kurz angebunden, am Telefon und ich bekam schon einen Besprechungstermin für nächste Woche.

Was meint ihr, hat jemand Erfahrung mit denen? :confused:
Ich bin verunsichert.
 

Dark Vampire

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#2
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Die sagen mir nix aber anhören und fragen stellen kannste ja dan nächste Woche....


Was mich wundert , wenns über DRV läuft , wieso schwätzt einer vom Amt mit dir?

Meine Rehaberater sind bei der DRV wo auch die LTA läuft und geht das Amt nix an.
 

Mutter Beimer

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#3
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Der Rehaberater ist von der DRV, hat aber ein Büro in der Agentur für Arbeit.
 

Roter Bock

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#5
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Integra gGmbH sagt mir was da ich früher die als Kunde auf den Tisch hatte. Achtung - im Kern ist es eine WfbM, gehört zur "Lebenshilfe". Nicht kirchlich sondern unter dem Deckel des Deutschen paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Vielleicht findest Du mit dieser Verschlagwortung mehr darüber.

Roter Bock
 

Mutter Beimer

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#6
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Ich gebe mal ein kurzes Update zu meiner Lage.
Am 1 Juni habe ich die Maßnahme begonnen.
Jetzt sind mittlerweile drei Wochen um, und mir geht es nicht besonders gut.
Ich hatte in einem Bogen angekreuzt, was ich gerne machen möchte.
Geeinigt hatte ich mich mit der Leiterin, dass es auf Betreuung von Demenzkranken hinausläuft.
Denn körperlich anstrengende Arbeiten, sowie Arbeiten in meinem alten Beruf sind nicht mehr möglich.
Meine ganzen Einschränkungen stehen ja auch im Gutachten der DRV.

Es fing damit an, dass ich gebrauchte Arbeitsschuhe bekam, die mir zu groß sind. Ebenso die Arbeitskleidung ist gebraucht und zu groß.

Eingesetzt bin ich von Anfang an eigentlich nur in der Küche vom Maßnahmeträger, wo die Speisen für die anderen Teilnehmer zubereitet werden, und die wir dann auch verkaufen müssen.
Dazu kommt, dass in der Küche nur Junge mit eingesetzt werden, die alle Problemfälle sind, und mit deren Einstellung ich überhaupt nicht klar komme.

Mittlerweile geht es mir nervlich und körperlich ziemlich schlecht, was dort aber keinen zu interessieren scheint.
Die Leiterin der Maßnahme hat sich seit Beginn nicht einmal bei mir erkundigt, wie es mir geht, und wie es so läuft.

Denn die Arbeit in der Küche ist körperlich zu anstrengend für mich, so dass ich trotz langsamen Einstieg in der Maßnahme von 4 Stunden am Tag nach Feierabend total am Ende bin. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin körperliche Arbeit gewohnt von früher, aber zu dieser Zeit war ich noch gesund.
Meine jetzige Aufgabe besteht darin, Kartoffeln zu schälen, Gemüse zu putzen, die Schränke auswaschen, zu spülen und einmal durfte ich sogar den Küchenboden schrubben.
An diesem Tag taten mir die ganzen Knochen weh.

Meine Sorge ist jetzt, wenn ich dort was sage, und die Leiterin mich dann vielleicht ganz loswerden will, dann bekomme ich ja gar nichts mehr von der DRV.
Wie mache ich denen meine Lage am Besten klar?
Und könnte man der DRV sagen, dass es so nichts bringt, und vielleicht ein Wechsel des Maßnahmeträgers möglich wäre?

Ich fühle mich zur Zeit nur als billige Küchenhilfe ausgenutzt, wofür die ja sogar noch richtig Geld von der DRV kassieren.

Wie kann man die ganzen Probleme jetzt am besten angehen?
 

Charlot

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#7
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Ich fühle mich zur Zeit nur als billige Küchenhilfe ausgenutzt, wofür die ja sogar noch richtig Geld von der DRV kassieren.
Und das ist das einzigste, was für die zählt.
 

gelibeh

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#8
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Meine Sorge ist jetzt, wenn ich dort was sage, und die Leiterin mich dann vielleicht ganz loswerden will, dann bekomme ich ja gar nichts mehr von der DRV.
Wie mache ich denen meine Lage am Besten klar?
Und könnte man der DRV sagen, dass es so nichts bringt, und vielleicht ein Wechsel des Maßnahmeträgers möglich wäre?
Eine andere Möglichket hast Du aber nicht, als das publik zu machen. Möglichst schriftlich.
 

Mutter Beimer

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#9
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Als ich heute morgen ankam,wollte man mir gleich den Schlüssel für den Umkleideraum aushändigen. Ich sagte sofort, dass weitere Tage in der Küche für mich gesundheitlich nicht machbar wären und legte mein Gutachten von der DRV vor. Damit schickte man mich umgehend zur Leiterin des MT.
Diese war erst freundlich und fragte nach, woran es denn liegt.
Ich legte ihr das Gutachten vor und betonte dass meine Gesundheit sehr angeschlagen sei.
Daraufhin meinte sie, ohne einen Blick darauf zu werfen, meine Vorstellungen von Demenzbetreuung seien wohl andere und Küchenarbeit gehöre nun mal dazu.
Ich fragte sie, was das eine mit dem anderen zu tun hätte und ich eine Frau von 53 Jahren sei, die schließlich krank wäre und schwere, körperliche Arbeiten nicht mehr ausführen könnte.

Aber das müsste sie ja wissen, seit unserem Erstgespräch.
Am Anfang machte sie auf mich einen sehr guten, kompetenden Eindruck, doch in diesem Moment zeigte sie ihr wahres Gesicht.
Sie telefonierte mit einem Kollegen, aus der Verwaltung und meinte, ich werde jetzt für Verwaltung und Bürotätigkeiten angelernt. Aber da müsse ich mit rechnen, nur über Zeitarbeit eine Anstellung zu finden.
Später nahm mich ihr Kollege in Empfang und er händigte mir ohne viel Worte einen Stick aus, auf dem Bewerbungsanschreiben, Lebensläufe zu lesen waren.

So verging die Zeit, bis Feierabend, ohne mal zu sehen, was ich tat.
Ich bin nahe dran, bei der DRV und meinem zuständigen Rehaberater an zu rufen, um mich zu beschweren.

In meinem ersten Beitrag, zu diesem Thema, erwähnte ich, dass die Maßnahme 9 Monate geht. Stimmt nicht, im Vertrag stehen 12 Monate und das Ganze beläuft sich preislich bei 14000€

Ich bin einfach nur schockiert, was solch eine Maßnahme kostet und die Teilnehmer werden noch ausgebeutet.
Für heute bekam ich nichts schriftliches.
 

gelibeh

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#10
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

ch bin nahe dran, bei der DRV und meinem zuständigen Rehaberater an zu rufen, um mich zu beschweren.
Nicht anrufen, sondern schriftlich machen. Und das nicht nur an den SB sondern auch an die höheren Etagen schicken. Da wird massenweise Geld verballert, der MT macht sich die Kasse voll und der macht immer so weiter, wenn sich niemand wehrt.
 

Curt The Cat

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#11
AW: Integra gGmbh Rehabilitation und Integration

Moinsen Mutter Beimer,

auch Dir, als Newbie hier, möchte ich die Forenregel #11 ...
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Integra gGmbh Rehabilitation und Integration, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... wärmstens ans Herz legen!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 85 Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Atze Knorke

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#12
An die Forumsrunde, hallo Mutter Beimer,

was kann ein Einzelner schon ausrichten, dass ist ebenfalls ein gut geknüpftes Netzwerk - alles für die Entrechteten und Entmündigten - so die Zielführung.

Das ist ein in sich schon unüberschaubarer Markt, aber hier brummt der Bär. Und darin liegt der 'Integra-gGmbH-Zauber', Menschen mit Makel mit dem Synonym "Beschäftigung - wir bringen Sie in Arbeit -" fein säuberlich und sozial zu instrumentalisieren.

Hab' da mal ein Fundstück:

Quelle:

http://www.rehadat.info/export/sites/einstieg/downloads/VerzIntFirmen.pdf
 
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25 Jun 2013
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#13
Hallo Mutter Beimer,

wie lange willst du dich denn dort noch für diesen Misthaufen aufopfern?

Wenn du gesundheitlich angeschlagen bist, gehe umgehend zum Arzt und lasse dich ordentlich krankschreiben! Dann hast du erstmal Zeit gewonnen um erstmal wieder zu dir zu kommen und dir eine vernünfige Strategie auszudenken, diesem Moloch das Handwerk zu legen...

Schön wäre es, wenn du dort die Zustände alle irgendwie nachweisbar dokumentiert hättest oder jemanden, der die Missstände zuverlässig bezeugen könnte. Die haben da bestimmt noch mehr Leichen im Keller, so wie sich das für mich anhört...
 

Mutter Beimer

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#15
Danke euch, für die aufschlussreichen Antworten.

Heute war das Ganze genau so wie gestern, ich saß von 8.30Uhr-12.30Uhr vor dem PC und verfasste ein Anschreiben und meinen Lebenslauf.
Der zuständige Dozent sah einmal kurz drüber, ohne es zu lesen.
Den Rest der Zeit saß ich gelangweilt ab.
Führe jetzt ein Tagebuch und schreibe meine Erlebnisse jeden Tag auf.


Ich werde noch diese Woche die Füsse still halten und mir das weitere Geschehen ansehen, dann geht die nächste Woche ein Beschwerdebrief zur DRV, um Kenntnissnahme.
Auf meinen Wunsch, mit dem Lehrgang zur Alltagsbetreuung, ging der Träger bis jetzt nicht ein. Heute habe ich ein paar Türen weiter ein Büro gesehen, wo genau auf solche Pflegeberufe geschult wird. Aber der/die zuständige Lehrkraft scheint im Moment nicht im Haus zu sein.

Mein Fazit, bis jetzt, nach knapp vier Wochen, ich bin entäuscht und demotiviert.
Noch am Anfang machte die Leiterin mir Hoffnung, durch den MT eine Anstellung durch ein Praktikum zu finden. In unserer Stadt befinden sich genug Altenheime.
 

Makale

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#16
Nicht so blauäugig sein. Der "Integra gGmbh" geht es wie allen anderen Unternehmen in dem Bereich "Eingliederung & Reha" nicht darum jemanden in den Arbeitsmarkt einzugliedern, sondern nur die Fördergelder abzukassieren. Du merkst doch selbst, dass man dich dort de facto nicht für voll nimmt. Na warum wohl? :icon_frown:

Direkt ausgedrückt ist denen völlig bewusst, dass du aller Voraussicht nach womöglich nie wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß fassen wirst, daher wirst du nun als "Humankapital" hin- und hergeschoben. Alle verdienen an dir, nur du hast rein gar nichts davon. Tut mir leid, aber das ist die Realität.
 

Markus1977

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#17
Hallo,
habe vor einiger Zeit bei der DRV einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt.
Heute hatte ich einen Termin beim Fachberater, in der Agentur für Arbeit.
Ich sprach mit ihm, was in meinem Alter noch alles möglich sei.
Zu mir, ich bin 53 Jahre alt und habe einen Gdb von 50.
Schwere, körperliche Arbeit scheidet für mich aus, da ich maximal nur noch bis 5 kg tragen und heben darf.

Er schlug mir vor, eine Maßnahme bei der Integra zu machen, die rein auf Schwerstbehinderte abgestimmt ist.
Der Lehrgang beinhaltet auch ein Praktikum über 6 Monate und geht gesamt 9 Monate in Vollzeit. Es findet in meiner Stadt statt und wie geschrieben, läuft es über die DRV.
Ich habe gegoogelt, aber nichts besonderes gefunden. Weder postiv, noch negativ. Auch hier, im Forum nicht.
Laut meinem Rehaberater, sollte ich schnellst möglich einen Termin dort machen, was ich auch tat. Nun, im Gespräch mit der zuständigen SB von der Integra, hatte ich leider nicht so den besten Eindruck. Sie war sehr kurz angebunden, am Telefon und ich bekam schon einen Besprechungstermin für nächste Woche.

Was meint ihr, hat jemand Erfahrung mit denen? :confused:
Ich bin verunsichert.
Hast Du schonmal EM-Rente beantragt?
 

Mutter Beimer

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#18
Nein, EU Rente habe ich nicht beantragt. Denn der Gutachter der DRV hält mich noch für vollschichtig arbeitsfähig, nur mit erheblichen Einschränkungen.
Anfang des Jahres stellte ich bei der DRV einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ende April bekam ich eine Einladung beim zuständigen Rehaberater. Er schilderte mir diese Rehamaßnahme, bei der Integra sehr vielversprechend und so gewann ich neuen Mut.
Eine richtige Umschulung kommt wegen meines Alters nicht mehr in Frage, meinte er damals.

Das Erstgespräch mit der Leiterin verlief wie gesagt auch sehr positiv.
Ich wollte auch ehrlich gesagt weg vom Jobcenter, wo ich sowieso nur noch eine Karteileiche bin.
Dachte halt, noch mal beruflich neu durch zu starten, kann ja auch mal Glück, im Leben haben, beruflich gesehen, auf meine alten Tage.
Doch die ersten drei Wochen, mit der schweren Küchenarbeit, brachten mich an meine Grenzen. Ich kam mittags gegen 13 Uhr nach Hause und war einfach nur ausgelaugt und ging teilweiße um 20 Uhr schlafen.

Mittlerweile, nach euren Antworten bin ich nah und dran, das Handtuch fallen zu lassen und bin meiner Illusionen beraubt.
Sollte ich das tun, habe ich Bedenken Ärger mit der DRV zu bekommen.
Auch steht mir ein hohes Übergangsgeld zu, das war auch ein Anreiz.
Doch, wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass ich unter solchen Bedingungen, 12 Monate durch halte.

Meine Meinung nach erlag ich auch der Hoffnung, man wird in einer Rehamaßnahme besser behandelt, als bei einer unfreiwilligen vom Jobcenter.
 

Markus1977

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#19
Bedenke Immer Eines:

Alle SGB-Bereiche unserer Gesellschaft arbeiten im Allgemeinen schon seit Jahrzehnten nicht mehr für die Interessen des Bürgers. Sie arbeiten erstens für ihre Umsatzerlöse inkl. allgemeiner Statistikfälschung und zweitens für den gegen die Bevölkerung gerichteten Überwachungsstaat.

DAS ist die traurige Wahrheit!

Verschwende bitte keinen Gedanken an den totalitär korrupten Arbeitsmarkt mehr.
Beantrage noch EM-Rente und warte ab, Was nach erneuter Begutachtung passiert.

Vergiss die Arbeitgeber-Mafia.

Und erzähle fremden Personen in Sozialbehörden und -Einrichtungen keine privaten Dinge von Dir. Alles wird hinter unserem Rücken notiert und ausgewertet.
 
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#20
Moin Mutter Beimer,

entschuldige meine naive Frage, aber ich dachte immer, aus ´ner "Reha"-(Maßnahme) sollte man heiler und gesünder rauskommen als man reingewandert ist? Die da bei dir wollen einen wohl von GDB 50 auf 100 bringen:icon_motz:?

Also mal ein Vorschlag. Eine Bekannte von mir leidet seit jeher unter einem "Helfersyndrom" und seit die Kiddies groß sind hatte ie keine "Opfer" mehr. Sie hat sich kurzerhand entschlossen, eine Ausbildung zur "Alltagsbegleiterin" für Senioren zu machen und ist jetzt damit total happy. Die Ausbildung hat ihr auch Spaß gemacht, wurde vom Jobcenter gesponsert.

Es muss einem natürlich liegen, aber das scheint bei dir ja der Fall zu sein, vielleicht wäre das auch etwas für dich? Du hast ja nun mehr als guten Willen bewiesen und kannst das ja alles der DRV so darlegen und beantragen, dass sie das "genehmigen" sollen, zumal es zielführender und (ich denke mal) ökonomischer ist als diese Pseudo-Reha, die du da absolvierst..

Die Kosten habe ich jetzt nicht recherchiert, aber hier mal ein paar Infos:
...Diese Voraussetzungen für die Alltagsbegleitung sollten vorhanden sein
  • Als Alltagsbegleiter sollten Sie schnell Kontakt mit älteren Menschen aufnehmen können. Sie müssen kommunikativ sein und Betreuungen mit Freude ausüben.
  • Besonders geeignet sind Frauen, die nach der Erziehung der Kinder wieder beruflich aktiv werden wollen.
  • Sie bringen durch die vorhandenen Erfahrungen im Haushalt und bei der Betreuung wichtige Vorkenntnisse für die Alltagsbegleitung mit.
  • Im Gegensatz zur Arbeit im Pflegeberuf ist Ihre Arbeit als Alltagsbegleiter nicht mit körperlichen Anstrengungen verbunden.
  • Wenn Sie als langjährige Pflegekraft nach einer beruflichen Alternative suchen, um auch im fortgeschrittenen Alter und einigen körperlichen Beschwerden weiter arbeiten zu können, ist der Beruf des Alltagsbegleiters ideal. Sie können natürlich ebenso im Ruhestand arbeiten, etwa um Ihre Rente aufzubessern.
...
Alltagsbegleiter werden - so gehen Sie vor


Betreuungskraft nach § 87b Abs. 3 SGB XI
Tätigkeitsmerkmale

Die Betreuungskraft nach § 87b ist eine durch das Pflegeweiterentwicklungsgesetzt neu geschaffene Stelle in Pflegeheimen und Seniorenresidenzen. Hintergrund bildet der erhöhte Beaufsichtigungs-, und Betreuungsbedarf von Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen oder sonstigen psychischen Beeinträchtigungen im Sinne des § 45 SGB XI. Zur Verbesserung der Versorgungssituation und Lebensqualität der Betroffenen, erhalten die Einrichtungen seit 2008, eine zusätzliche Vergütungspauschale, die es ihnen ermöglicht zusätzliche Betreuungskräfte, die umgangssprachlich genannten Alltagsbegleiter bzw. Alltagsbetreuer einzustellen. Die Aufgabe der Betreuungskräfte besteht vor allem darin die betroffenen Bewohner zu Alltagsaktivitäten zu motivieren und dabei zu betreuen. Hierunter fallen beispielsweise:

Malen und Basteln
Handwerkliche Arbeiten und leichte Gartenarbeiten
Kochen und Backen
Anfertigung von Erinnerungsalben oder -ordnern
Musik hören, Musizieren und Singen
Brett- und Kartenspiele
Spaziergänge und Ausflüge
Bewegungsübungen und Tanzen
Der Besuch von kulturellen Veranstaltungen und Sportveranstaltungen
Lesen und Vorlesen
Betreuungskraft nach §87b Abs 3 SGB XI - DPP | Deutsches Pflegeportal


Und hier noch ein paar Adressen:
Fortbildung / Weiterbildung Betreuungskraft nach § 87b in Deutschland - Bildungseinrichtungen / Fortbildungseinrichtungen im Pflegebereich - DPP | Deutsches Pflegeportal

viel Glück!
 
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#21
Sprich mit deinem Reha-Berater über die Inhalte der Maßnahme dort. Dann wird jeder Bildungsträger von einem Reha-Berater vor Ort betreut mit regelmäßigen Terminen u. Sprechstunden. Also ganz so frei sind die nicht in ihrem handeln, regelmäßige Bericht usw. sind Pflicht so weit ich weis.

Die Maßnahme scheint ja eine Integrationsmaßnahme zu sein also ohne Bildungsanteil oder?

@ Makale

Die Maßnahme sichert aber mindesten 12 Monate Übergangsgeld + 3 Monate Anschlussübergangsgeld. :wink:
 

Mutter Beimer

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#22
Habe heute wieder nur sinnlos vor dem PC gesessen und auf den Feierabend gewartet. Nicht zu fassen, den Dozent hat nicht interessiert, was ich so am PC treibe. Dauernd verlies er den Raum und lies mich mit den anderen Teilnehmern alleine, uns selbst überlassen.
Noch morgen und Freitag, dann schreibe ich einen Tagebuchartigen Beschwerdebrief an meinen Rehaberater, bei der DRV. Heute mittag rief ich bei der DRV an und fragte telefonisch nach, wer denn für Beschwerden zuständig sei. Dort wimmelte man mich ziemlich unfreundlich ab, mit der Begründung, es sei gleich Feierabend, für die Mitarbeiter der Beschwerdestelle.
Da hat man 33 Jahre brav in die Rentenversicherung eingezahlt und wird behandelt, als sei man eine lästige Fliege.

Ich kann es auf der einen Seite nicht fassen, dass so mit älteren, kranken Menschen umgegangen wird.
Die anderen Teilnehmer sind alle so um die 20 Jahre, und suchen eine Ausbildung.

Eins hoffe ich nicht, dass sie mir keinen Wechsel des Trägers gestatten. Sonst wäre mein Übergangsgeld in Gefahr und das sehe ich nun wirklich nicht ein und ich darf mich wieder beim Jobcenter einreihen.
 

EMRK

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#23
Maßnahmetagebuch schreiben und an die entsprechenden Stellen weiterleiten.
 
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#24
Warum meldest du dich nicht direkt bei deinem Reha-Berater, er ist erster Ansprechpartner. Wer ist den Kostenträger DRV Bund oder Regionalträger?
 

Mutter Beimer

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#25
Der Kostenträger ist die DRV Rheinland.
Erst mal Danke für die Antworten, konnte mich gestern nicht mehr melden.
Kann mich im Moment sehr schwer konzentrieren und war auch überfordert mit dem Unterricht, der nicht stattfindet. Ich bin mir den ganzen Vormittag selbst überlassen. Es interessiert niemanden, ob ich im Internet surfe, lese oder sogar schlafe. Was ich natürlich nicht tue.

Gestern war der Dozent unserer Gruppe in Urlaub und die Vertretung schickte mich zur Leiterin, um zu erfragen was heute mit mir passiert, weil Freitag niemand zuständig sei.
Ich bekam dumme, nichtsagende Antworten und es hiess, ich sollte Freitag kommen. Den Rest des Vormittags schrieb ich mir meinen Tagesablauf der letzten Wochen feinsäuberlich in ein mitgebrachtes Tagebuch. Genau so, wie ich es dort jeden Tag erlebt habe.

Heute erschien ich wie immer zum Unterricht, doch die Tür unseres Klassenraumes war verschlossen.
Daraufhin ging ich zur Zentrale und fragte, wo ich denn heute Unterricht hätte. Zuerst wollte man mich nach Hause schicken, doch das lehnte ich ab. Eine andere Dozentin wurde gerufen, mit der ich über mein Anliegen sprach. Sie sagte, sie kümmere sich drum und ich soll erst mal an der Zentrale Platz nehmen und dort am PC Stellenrecherche zu betreiben. Dann sehe man weiter.
Besagte Dozentin ging dann schnurstracks in den Hof, um eine Zigarette zu rauchen und mit ihrer Kollegin zu schwatzen. Den Rest des Tages verbrachte ich wieder vor dem PC, las Zeitung und langweilte mich zu Tode.
Mittlerweile habe ich mein Tagebuch fertig gestellt und am Montag fahre ich persönlich zu meinem Rehaberater, um ihm es vorzulegen.
Ich bin mal gespannt, wie er reagiert.

Anbei werde ich diesen Träger jetzt in den Thread schlechteste Maßnahme setzen und von mir aus, können die von der Integra mit lesen. Für mich hat sich das Thema erledigt und ich hoffe nur, dass ich Montag bei dem Rehaberater der DRV was erreiche und die mal dem MT auf die Finger sehen.
 

Mutter Beimer

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#26
Ich hatte heute mittag, direkt nach der Maßnahme einen Termin, beim zuständigen Rehaberater.
Ich habe ihm erklärt was in der Manahme passiert, oder besser gesagt, nicht passiert.
Und wie ich dort behandelt werde, sogar als Simulantin hingestellt werde, was meine gesundheitlichen Probleme betrifft.

Tja, als Antwort kam dann, Maßnahmeträgerwechseln geht nicht.
Wenn, dann wird die Manahme komplett abgebrochen.
Es könnte dann höchstens noch der Integrationsdienst eingeschaltet werden, der dann versuchen würde, mich in Arbeit zu bringen.

Nur in welche Arbeit denn?
Ich bin die Maßnahme angetreten, um eine neue Perspektive zu bekommen.

Wir haben uns jetzt erst mal darauf geeinigt, dass ich Morgen ein klärendes Gespräch mit der Maßnahmeleiterin führen soll, und dass mein Rehaberater sie auch anruft.

Ehrlich gesagt habe ich wenig Hoffnung, dass sich dadurch etwas bessern wird.
 
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