Kennt ihr den Unterschied zwischen einer dualen Umschulung und einer dualen Ausbildung?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Zermürbt38

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
1.917
Bewertungen
2.510
Ich sehe da fast keinen. Jedenfalls was das Theoretische und Praktische Wissen angeht. Auf beiden Seiten ist man für 3Tage im Betrieb und hat zwei Tage Theorie.
Unterschied sehe ich nur:
  1. Das die duale Umschulung um 1 Jahr verkürzt ist.
  2. Das man anstatt in der Berufsschule in einer anderen Einrichtung die Theorie erlernt
  3. Das man dafür nicht entlohnt wird, sondern nur sein zustehendes Alg1, Alg 2 oder ähnliches bekommt.
Vielleicht weiß jemand mehr oder hat sogar mal eine duale Umschulung und eine duale Berufsausbildung abgeschlossen.
 

HerrAnton

Neu hier...
Mitglied seit
18 Februar 2020
Beiträge
8
Bewertungen
0
Guten Abend.

Ich bin ganz frisch hier, aber trotzdem habe ich zufällig mit dem Thema Erfahrungen gemacht. Ich habe vom Arbeitsamt auch mal eine Umschulung angeboten bekommen, habe aber stattdessen mir eine betriebliche Ausbildung gesucht. Ich wollte in der Zeit nichts mehr mit dem blöden Amt zu tun haben und man munkelt, dass eine Ausbildung bei einem Betrieb im Nachhinein doch angesehener ist, als eine Umschulung. Aber das hängt wohl von vielen Faktoren ab...

Jedenfalls musste ich feststellen, dass die Umschulung doch einige Benefits gehabt hätte:
1. Dein Arbeitslosengeld und Übernahme der Miete, was insgesamt doch deutlich über dem liegen kann, was man am Ende als Azubi raus hat...
2. Prämien für Zwischen und Abschlussprüfung von über 1000 Euro.

Ich denke wenn man ein mittelmäßiges bis schlechtes Unternehmen hat, ist man bei einer Umschulung manchmal besser beraten ...
 

Zermürbt38

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
1.917
Bewertungen
2.510
Ich wollte in der Zeit nichts mehr mit dem blöden Amt zu tun haben und man munkelt, dass eine Ausbildung bei einem Betrieb im Nachhinein doch angesehener ist, als eine Umschulung. Aber das hängt wohl von vielen Faktoren ab...
Danke für deine Antwort und ich finde toll das du für dich den richtigen Weg gefunden hast! Das mit Abhängigkeit vom Amt hast du recht und es geht mir da genauso. Habe mir ab Sommer jetzt auch einen Ausbildungsplatz gesucht. Vorteil bei mir ist, dass ich keine Miete zahlen muss. Mir hatten sie vorher aber auch in der Maßnahme den Vorschlag gemacht, falls es mit einer Ausbildung nicht klappen sollte, eine Umschulung in dem Beruf zu machen. Doch für diese Umschulung hätte ich ohne wenn und aber umziehen müssen und das wollte ich nicht. Außerdem wäre ich weiter vom Amt abhängig gewesen was ich unter allen Umständen vermeiden wollte.

Die Frage richtet sich eher von einer Bekannten. Sie steht nämlich vor der enscheidenen Frage ob sie eine duale Umschulung oder duale Zweit Ausbildung als Steuerfachangestellte absolvieren soll. Sie ist gelernte Gärtnerin im Garten/Landschaftsbau.
 
Zuletzt bearbeitet:

BerndB

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2016
Beiträge
1.140
Bewertungen
679
Wenn dir die AfA eine Umschulung "genehmigt", heißt das, dass in deinem Fall eine Ausbildung in einem neuen Beruf gefördert wird. Umschulung bedeutet, dass die Ausbildungsdauer um 1/3 verkürzt werden muss. Ob du diese Ausbildung/Umschulung in einem Betrieb machst (verkürzt - in der Regel Einstieg ins 2. Ausbildungsjahr) oder bei einem Träger (Theorieteil + Praktikumsteil) ist deine freie Wahl und stellt jeweils nur eine Varianten auf dem Weg zum neuen Beruf dar.

Umschulung im Betrieb hat die Vorteile
Ausbildungsvergütung + Arbeitslosengeld bei Weiterbildung
Eingliederung in einen Betrieb.
 
Oben Unten