keine Zustellungen per Post + JC-MB verfälscht WBA + WBA-Ablehnung wg angebl. fehlender Mitwirkung + Widerspruch, eR oder EA? und Fristen? + anonyme

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ichhabdieFaxendicke

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Hallo,

ich (Ü50 ALGII LZB) bin sonst ohne Internet, habe dieses Forum leider erst kürzlich entdeckt und seither viel gelesen - meine Pupillen sind schon rechteckig und mir schwirrt der Kopf ob der vielen Informationen.
Ich habe versucht meine Probleme (hier mit der Leistungsabteilung) möglichst strukturiert darzustellen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Die Schreiben vom hiesigen JC werden entweder zentral (über N?) und Post verschickt:
Diese Schreiben kommen bei mir verspätet (Wochen, Monate oder gar ein Jahr) oder überhaupt nicht an (z.T. seit sehr vielen Jahren nachweisbar), es betrifft ausschliesslich Schreiben des JC
Oder lokal: Die eigene Poststelle im Hause, Zustellung über den privaten Briefdienst „A....“, Zustellung innerhalb von 3 Tagen (es gab eine Ausnahme von 7 Tagen)

Daher setzt ich gezwungenermaßen folgenden Satz unter alle meine Schreiben an die Leistungsabteilung seit 2018:

Noch eine Bitte:
Da die Schreiben vom Jobcenter, welche über die Zentrale verschickt werden, hier sehr spät (nachweislich bis zu 11 Monaten) und teilweise gar nicht ankommen, habe ich bereits vor Jahren darum gebeten, dass Briefe an mich - insbesondere wenn es um die Einhaltung von Terminen und Fristen geht - man mir die Post per A..... zustellen lässt. Nur dann ist gewährleistet, dass ich die Schreiben auch zeitnah erhalte (das ist/war auch so in meiner Akte vermerkt).


Je nachdem welches SB gerade dran ist, klappt es mehr oder weniger.
Von einem SB erhielt ich am 23.08.18 ein Schreiben vom 30.07.18 mit dem folgenden Text:

Sehr geehrte Frau ichhabdieFaxendicke
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 20.07.18 bzgl. des zentralen Versand von Poststücken.
Leider ist dies durch das Jobcenter nicht steuerbar. Die Schriftstücke werden regulär über die Zentrale versandt.

Was dann zur Folge hatte, dass ich zu dem obigen Text in fett noch anfüge:

Sollten Sie nicht wissen, wie man die Post an mich über die Poststelle per A..... verschickt, fragen Sie bitte bei Ihren Teamkollegen des Bereichs Vermittlung nach. Diese sind Ihnen sicherlich gerne behilflich.


Mein WBA vom 7.01.19 (meine Bewilligungszeitraum läuft immer 6 Monate, da ich einen Minijob mit unregelmässigem Einkommen habe)
Bei meinem WBA gibt es eine Besonderheit: Ich erhalte nur die Kosten für eine angemessene Unterkunft. Sobald ich im Antrag S.3 unter 4. KdU irgendeine Zahl eintrage, setzt das seit Jahren ein Procedere in Gang: Aufforderung zur Mitwirkung, Formular vom Vermieter ausfüllen lassen, vorher keine Leistung -> persönlich bei TL aufkreuzen (sofern anwesend) und Rabatz machen, sonst bei anderem Mitarbeiter ... etc. bis das Elend durch ist.

Mit dem letzten WBA bin ich dazu übergegangen auf S. 3 unter 4. KdU nur noch reinzuschreiben: siehe Anlage. (ging auch erfolgreich innerhalb von 3 Tagen durch)

Text meiner Anlage WBA vom 07.01.19:

ANLAGE zu WBA Nr. 4 Seite 3: Kosten der Unterkunft und Heizung

4.
Grundmiete (Kaltmiete):
beträgt zyx €


Nach Urteil aus 2008 des SG xx AZ: xxxxxxx (Kopie in meiner Akte): Hierin werden mir die KdU für eine Wohnung von 45qm zugesprochen, Mehrkosten habe ich selber zu tragen

Nebenkosten und Heizkosten:
Da meine Vermieterin bzgl. der Betriebskostenabrechnung nach wie vor säumig ist, wurde mir bisher immer mitgeteilt, dass ich die mir zustehenden Gelder für die Betriebskosten nach Vorlage der Abrechnungen nachgezahlt bekomme.
Die Vermieterin ist angemahnt, sie hat mir die ausstehenden ordentlichen Betriebskostenabrechnungen für 2013 bis 2016 bereits im Dez. 2017 zugesagt und mich vertröstet auf „spätestens Feb. 2018“ (sie sei schwer krank gewesen), hat aber nicht geliefert.
Gerade habe ich auch die Betriebskostenabrechnung für 2017 angefordert.
Daher habe ich, wie der Vermieterin angekündigt, die Vorauszahlung der Betriebskosten ab März 2018 eingestellt.
Bis heute habe ich keine ordentliche Betriebskostenabrechnungen erhalten.
Sobald ich die ordentlichen Betriebskostenabrechnungen erhalte werde ich diesen Ihnen selbstverständlich vorlegen und Sie um Prüfung bzw. Abrechnung/Nachzahlung des mir zustehenden Anteils bitten.


Noch eine Bitte:

Da die Schreiben vom Jobcenter, welche über die Zentrale verschickt werden, hier sehr spät (nachweislich bis zu 11 Monaten) und teilweise auch gar nicht ankommen, habe ich bereits vor Jahren darum gebeten, dass Briefe an mich - insbesondere wenn es um die Einhaltung von Terminen und Fristen geht - man mir die Post per A.... (= über die Poststelle im Hause) zustellen lässt. Nur dann ist gewährleistet, dass ich die Schreiben auch zeitnah erhalte (das ist/war auch so in meiner Akte vermerkt).

Sollten Sie nicht wissen, wie man die Post an mich über die Poststelle per A..... verschickt, fragen Sie bitte bei Ihren Teamkollegen des Bereichs Vermittlung nach. Diese sind Ihnen sicherlich gerne behilflich.


Am 08.01.19 persönliches Erscheinen zur Abgabe WBA (= Vordruck + Anlage + Kopien Kto-Auszüge) an Theke JC mit Kopie für Eingangsbestätigung.
Die MB stempelt meine Kopie ab und beginnt anschliessend eigenmächtig einen falschen Betrag unter Kaltmiete in meinen WBA einzutragen. Ich dachte ich bin im falschen Film. Ich war sehr ungehalten, ob sie eigentlich lesen könne und sie habe keine Eintragungen in meinem WBA zu machen, sie sollte durchstreichen, der falsche Betrag blieb aber sehr gut lesbar.
Wenn ich es nicht so eilig gehabt hätte (hatte einen Facharzttermin), hätte ich die Vorgesetzte herzitiert.

Aufgewühlt habe ich noch am 08.01. folgendes Info-Schreiben an die Leistungsabteilung gefaxt:

Nachtrag zum WBA vom 07.01.2019 eingereicht am 08.01.2019
Info zur Dokumentenfälschung durch die SB im Empfangsbereich
BG: xxxxxxxx
Sehr geehrter Damen und Herren,

heute habe ich meinen WBA am Empfang xxxxOrtxxxx abgegeben und wollte mir auf meiner Kopie den Eingang bestätigen lassen. Die junge mittelblonde langhaarige Sachbearbeiterin (Name unbekannt) sah meinen Antrag kurz durch und begann eigenmächtig in meinem Antrag Eintragungen vorzunehmen (WBA S.3 unter 4.) und meinen Antrag zu verfälschen. Ich habe Sie aufgefordert diesen - auch noch falschen! Betrag - umgehend durchzustreichen und derartiges zu unterlassen.

Für Ihre Unterlagen finden Sie daher im Anhang die 3. Seite meiner Kopie des originalen eingereichten Antrags.

Bitte beachten Sie: Antworten/Schreiben an mich bitte immer per Kurierdienst „A.....“ über die Poststelle im Haus versenden, da Schreiben, die von Ihnen über die Zentrale verschickt werden hier z.T. mit monatelanger Verzögerung und teilweise überhaupt nicht bei mir ankommen!

Mit freundlichen Grüßen
ichhabdieFaxendicke


Anlage:
Kopie 3. Seite WBA vom 07.01.2019


So, daraufhin wurde mir am 15.01.19 das folgende Schreiben - per A... zugestellt (na bitte - geht doch; und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzlich darüber lachen...)

Anhörung zur Mitwirkung
Sehr geehrte Frau ichhabdieFaxendicke,

Sie beziehen derzeit Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII).

Es ist zu überprüfen, ob und inwieweit für Sie ein Anspruch auf Leistungen besteht beziehungsweise bestanden hat.

Folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben werden hierzu noch benötigt:

ich habe Ihren Weiterbewilligungsantrag ab 01.02.2019 vom 08.01.2019 dankend erhalten. Leider erhalten Sie die Seite 3 des Weiterbewilligungsantrags wieder zurück, da bei Punkt 4 Ihrerseits keine Angaben zu den aktuellen Kosten der Unterkunft gemacht wurden. Bitte ergänzen Sie die Angaben bei Punkt 4 mit den tatsächlichen Angaben Ihrer Kosten für Unterkunft und Heizung.

Bitte beachten Sie, dass im Abschnitt 4 nach den tatsächlichen Verhältnissen gefragt wird und diese bei Antragsstellung eines Weiterbewilligungsantrags zwingend erforderlich sind. Daher können ab 01.02.2019 vorläufig bzw. bis zur Vorlage der korrekt ausgefüllten 3. Seite des Weiterbewilligungsantrags keine Kosten für Unterkunft und Heizung gewährt wrden.

Des Weiteren möchte ich mich zu Ihren beiden Schreiben, welche am 08.01.2019 & 09.01.2019 eingegangen sind, äußern und Ihnen folgendes mitteilen:

-Ihre Anschuldigung, die Kollegin am Empfang wollte Ihren Weiterbewilligungsantrag verfälschen, weil sie Angaben zu Ihren Kosten für Unterkunft und Heizung (Punkt 4) ergänzte, weise ich hiermit zurück! Das Handeln der Kollegin diente lediglich als Hilfestellung, da die Angaben bei Punkt 4, wie bereits oben genannt, im Weiterbewilligungsantrag bzw. für die Gewährung der Unterkunftskosten zwingend erforderlich sind!

-Außerdem möchte ich Ihnen mitteilen, dass der Leistungsbereich durchaus Kenntnis davon hat, dass die Schriftstücke, welche lokal erstellt werden, über die Poststelle per A.... verschickt werden. In der Leistungsabteilung werden jedoch hauptsächlich Schriftstücke erstellt, die zentral versandt werden (nicht über die Poststelle). Dadurch besteht seitens des Jobcenters KEINE Einflussnahme, mit welchem Postzustellungsunternehmen Briefe verschickt werden. Die wurde Ihnen zuletzt mit meinem Schreiben vom 20.08.2018 mitgeteilt. Ich bitte Sie daher von weiteren Anfragen, welche die Postzustellung per A..... betreffen, künftig abzusehen.

Bitte reichen Sie diese bis 28.01.2019 ein.

Bitte beachten Sie:

Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind und Änderungen in den Verhältnissen unverzüglich mitzuteilen (§ 60 Erstes Buch Sozialgesetzbuch - SGB I).

Haben Sie bis zum genannten Termin nicht reagiert oder die erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht, können die Geldleistungen ganz entzogen werden, bis Sie die Mitwirkung nachholen (§§ 60,66,67 SGB I). Dies bedeutet, dass Sie keine Leistungen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag


????? (Monsternotenschlüssel)

Anlagen
Antwortschreiben
Gesetzestexte zu Ihrer Information


Anlagern waren: Kopie meines Faxes S. 3 , Punkt 4 mit pinkfarbenem Textmarker markiert
1x der klassische Antwort-Ankreuzbogen
Gesetzestexte zu Ihrer Information: Auszug aus dem SGBI (§ 60, 66, 67)

Bemerkung zum Inhalt:
Es gibt keine „beiden Schreiben“. Es existiert Die Anlage des WBA vom 07.01.19, eingereicht am 08.01.19 und das Schreiben (s.o.) vom 08.01.19 per Fax eingegangen am 08.01.19.
Ein Schreiben vom 20.08.18 habe ich nie erhalten (naja, vielleicht trudelt das in den nächsten paar Monaten noch hier ein.... )

Ich hatte überlegt am 28.01. die TL aufzusuchen, da ich einen Meldetermin hatte und somit eh im Haus gewesen wäre.
Das hat leider nicht geklappt, da das Auto, welches ich mir leihen wollte, am Vortag kaputt gegangen ist und ich daher nicht ins JC kommen konnte (kann aus gesundheitl. Gründen weder ÖNV nutzen noch zum JC laufen).

Also habe ich am 28.01. den Antwort-Ankreuzbogen genommen und folgendes handschriftlich geantwortet: (per Fax)

Angekreuzt: Sonstige Mitteilung:
Der von mir am 9.1.19 eingereichte WBA vom 8.1.19 umfaßt: 4 Seiten Fragebogen + Anlage + Kopien der Ktoauszüge der letzten 3 Monate (Originale bei Abgabe vorgelegt). Die geforderten Angaben befinden sich - WIE UNTER 4. AUF S. 3 EINGETRAGEN - in der zum WBA zugehörigen Anlage!!! Die Leerstellen unter 4. sind nicht ausreichend um die tatsächlichen Verhältnisse anzugeben.

Angekreuzt: Anlagen Zur Erinnerung: Anlage WBA v. 8.1.19

Darunter: WO BLEIBT DER LEISTUNGSBESCHEID???
Ort, Datum Unterschrift


Und ähm ja, ich hab mich ein wenig mit den Daten vertan, hatte die falschen Daten vom Schreiben der SB übernommen...
Die SB wird sicher behaupten, dieses Fax ist erst am 29.01. eingegangen (verschickt nach Feierabend) und damit Frist verpasst (und mir den Regelbedarf für März dann auch noch streichen)

Ich habe immer noch keinen Leistungsbescheid (der wurde zentral verschickt, war ja klar).

Morgen um 7.30 Uhr steh ich dann im JC und lass mir schnell eine Kopie/Zweischrift aushändigen.

Dann kann ich einen Widerspruch schreiben und faxen.


Wie sieht das jetzt genau mit den Fristen aus??

Wegen der aufschiebenden Wirkung - muss das zwingend noch am 31.1. raus, da letzter Tag des Bewilligungszeitraums, oder richtet sich die Frist nach dem nachweislichen Erhalt des Leistungbescheids?

Heisst: Wenn ich erst z.B. am 2.2. was beim Gericht einreiche, muss das JC dann auch die KdU ab 01.02.19 nachzahlen???


Und ich reiche dann auch gleich einen eR und EA ein???
So ganz habe ich das leider noch nicht begriffen.

KdU für Feb. kann ich erst mal vorschiessen. Für März müsste ich das Konto überziehen, v.a. falls jetzt noch eine 10% Sanktion wg. Meldetermin kommen sollte und ich diese nicht abwehren kann.


Sonstige Überlegungen:

Das JC ist doch dazu verpflichtet, mir die Schreiben so zuzustellen, dass ich sie auch erhalte. Heisst: Bei Kenntnis ist das JC verpflichtet mir die VA per A... oder PZU zuzustellen.
-> ergibt sich aus § 37 SGB X :

2. 1Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. 2Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. 3Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

Und bestimmt gibt es noch irgendwo einen § der in der Kombination dazu passend ist??? (Sorgfaltspflicht oder irgendwie so was vielleicht?)
-> SB der Leistungsabteilung ist es zuzumuten einen VA zur Not auszudrucken und in die Poststelle zu geben, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass der VA auf anderem Wege bei mir ankommt.

Auch noch so ein Punkt: Anonyme Schreiben aus der Leistungsabteilung -> Verstoss gegen § 17 GG

Ich hatte mich schon mal bei der TL beschwert, dass auf den Schreiben der LA der Verfasser nie angegeben wird. Das wurde mir damals begründet mit Vermeidung einer Verzögerung bei Antwortschreiben an einen bestimmten Mitarbeiter.
Aber inzwischen ist es so, dass jedes Schreiben in einem Pool landet, die Leistungsbezieher sind keinem bestimmten Mitarbeiter mehr zugeordnet -> Grund entfällt.

Dadurch, dass der Verfasser der Schreiben/VAs nicht mehr genannt ist, ist es mir nicht ohne weiteres möglich eine Dienst(aufsichts)beschwerde oder gar Strafanzeige bei Fehlverhalten zu erstatten. Das verstösst doch gegen § 17 GG.
Kann man da irgendwie gegen vorgehen?

Oder muss ich doch vorsichtshalber bei jedem Schreiben, dass ich aus der Leistungsabteilung erhalte bei der TL nach dem Namen des Verfassers fragen??? (jo, kann ich natürlich auch...)

Hat noch jemand Ideen, was ich noch unternehmen könnte?

Ich werde jetzt erst mal nach Vorlagen für die eR und EA suchen. Und versuchen den Widerspruch zu formulieren.


Danke fürs Lesen und
Viele Grüsse
ichhabdieFaxendicke
 

erwerbsuchend

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Kennst du zufälligerweise weitere ALG 2-Bezieher aus deinem Ort, die die gleichen Probleme mit der Postzustellung haben? Hast du das KRM bereits um eine Stellungnahme gebeten, wieso dich Post aus der Zentrale mit so einer großen Verzögerung erreicht? Da du Nürnberg erwähnst, gehe ich davon aus, dass es sich bei deinem JC um eine gE handelt.

Hast du Zeugen für die von dir beschriebene Dokumentenfälschung am Empfangstresen im JC?

PS: Kleiner Tipp dazu, streiche alle von dir nicht genutzten Felder komplett und mehrfach durch. Dies gilt auch für Leerräume in genutzten Feldern. So kann keine weitere Eintragung gemacht werden.
 

ichhabdieFaxendicke

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Nein, ich kenne keine weiteren ALG 2-Bezieher.
Die Probleme mit der Postzustellung sind hier aber nicht unbekannt. Mehrere SBs haben dieses Problem bestätig. Auf Nachfrage bei meinem früheren Stamm-SB Vermittlung meinte er, dass die breite Masse der Kunden ihren Schriftverkehr per Mail erhält und beschweren würde sich sowieso fast keiner.
Beschwerde in Nürnberg - hatte ich vor ein paar Jahren mal versucht. Ich hab nie eine Antwort bekommen.
gE? Weiss ich nicht genau. Grossstadt in BW mit 3 Standorten fürs Stadtgebiet. Mein zuständiges JC nennt sich: Standort AfA "Name Stadt".

Für die Fälschung habe ich keine Zeugen. Ich habe nur meine auf Seite 1 abgestempelte Kopie ohne die Eintragung der JC-MB.
Das Original mit der durchgestrichenen Fälschung ist im JC verblieben.

Danke - beim nächsten WBA wird alles von mir zugemalt :)
 

erwerbsuchend

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Die Probleme mit der Postzustellung sind hier aber nicht unbekannt. Mehrere SBs haben dieses Problem bestätig.

Wenn du diese Aussage deiner SBs nicht schriftlich hast, ist sie leider weitgehend wertlos.

Beschwerde in Nürnberg - hatte ich vor ein paar Jahren mal versucht. Ich hab nie eine Antwort bekommen.

Dann solltest du das KRM immer wieder an deine Anfragen erinnern, solange du keine Antwort erhalten hast.


Diese Abkürzung steht für gemeinsame Einrichtung, d.h. das JC wird von der AfA und der Kommune gemeinsam betrieben. Wenn du also Post aus Nürnberg erhältst, dann handelt es sich um eine gE.
 

Claus.

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Diese Schreiben kommen bei mir verspätet (Wochen, Monate oder gar ein Jahr) oder überhaupt nicht an (z.T. seit sehr vielen Jahren nachweisbar) [...]
habe ich bereits vor Jahren darum gebeten, dass [...] man mir die Post per A..... zustellen lässt
Falscher Ansatz. Kann auch schon von Haus aus nicht nachweisbar sein, weil ansonsten nachgewiesen wäre daß du dich schon vor Jahren darum hättest kümmern müssen.

Man ist im Fall von ominösem immer wieder auftretendem Postschwund schlichtweg verpflichtet, ein "Postschwund-Ende" herbeizuführen.
Beschwerde bei der Post und ggf. nochmalige (schriftliche) Beschwerde bei der Post. Wenn das nicht hilft dann schriftliche Beschwerde bei der Bundesnetzagentur BNetzA als Postaufsichtsbehörde (früher war deren Name noch verständlicher - da hießen die noch ´Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post´, und gaaanz früher hießen die sogar glatt ´Deutsche Bundespost´). Und wenn tatsächlich das alles immer noch nicht helfen sollte, dann ´ne Klage gegen die Post.

Aber dann würde es laufen; und wenn doch nicht dann wärst du zumindest entschuldigt. So kannst du dir jedes Fristversäumnis als dein Verschulden anrechnen lassen, und erst recht jeden ´Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand´ von vornherein vergessen.

Das Druckzentrum der BA in Nürnberg verschickt zudem m.W.n. nur über die privatisierte Deutsche Post ("DPAG"). Aber wie oben gesagt - die Affen sind einfangbar (evtl. sogar deutlich leichter wie die restlichen privaten Postunternehmen - die DPAG hat m.W.n. immer noch irgendeinen Post-Sicherstellungsauftrag) (desweiteren, die geliebten gelben PZU´s können wohl ebenfalls ausschließlich über die DPAG versendet werden).
... die aus dem BA-Druckzentrum in Nürnberg kommenden Schreiben erkennt man daran, daß a) unten links im Eck das Druckdatum vermerkt ist (das teilw. gewaltig vom Erstellungsdatum oben rechts abweicht), und b) daß die es nicht ums verrecken schaffen, DinA4-Blätter in Normgröße oder gar alle Blätter gleich groß zu produzieren (die scheinen jedes Blatt einzeln kunstvoll von einer großen Papierrolle herunterzuschnitzen).

Manipulation WBA: schon mal aufgefallen daß am Ende des WBA zwei Unterschriftenfelder sind? ´Unterschrift Antragsteller´, sowie ´Mit den Änderungen einverstanden ...´. Ersteres unterschreibt man, und das zweite unterschreibt man selbstverständlich nicht ´Blanko´.

Lass auch des JC-Reingelatsche und die mündlichen Diskussionen mit dem JC sein. Bringt außer grauen Haaren überhaupt nichts. Mache dich lieber über ´Fax mit qualifiziertem Sendenachweis´ schlau. Und am besten gleich auch noch über die Regelungen zu den Fristen - dann dürfte dir ziemlich schnell klar sein daß Fristen regelmäßig nicht schon mit Büroschluss enden, sondern erst um ´24 Uhr´ (die Zeit gibt es tatsächlich) ...
 
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