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keine umschulung da nicht belastbar

feuerpferd

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hallo ihr,

also... ich bin 48. hab meinen beruf im verkauf aus gesundheitlichen gründen und auf ärztliches anraten hin, aufgegeben.
mein blutdruck hat nicht mehr mitgespielt und ich war dem ganzen dann irgendwie nicht mehr gewachsen.
alg1 läuft.
ich komme aus dem sozialen bereich. gelernte kinderpflegerin.
meine arbeitsvermittlerin hat das thema umschulung oder weiterbildung in den raum geworfen. ich würde gerne wieder im sozialen bereich arbeiten und habe gesagt, ja, das könnt ich mir vorstellen; heilerziehungspflegerin würde ich gerne lernen. das wäre an einer schule.
begutachtung und test beim psychologen hatte ich. er befürwortet eine umschulung.
aaaber... der arzt hat bislang nach aktenlage entschieden und hält mich nicht belastbar für den sozialen bereich. zumindest nicht für sofort.
auf erneutes nachhaken meiner vermittlerin bleibt der arzt beim nein, hat sich allerdings bereit erklärt, mich persönlich in augenschein zu nehmen.
ist das jetzt eher positiv zu werten?

ich hatte letztes jahr im oktober eine reha wegen beruflicher und familiärer überlastung. ich denke dass er aufgrund dessen so entschieden hat.

meine vermittlerin schickt mich dann heute auch zum vorstellungsgespräch von der schule. ich soll das auf jeden fall mit machen und schauen was dort gesagt wird. die geben dort wohl auch eine einschätzung ab.

hat hier jemand in einem ähnlichen fall erfahrungen sammeln dürfen und kann mir ein bisschen was dazu sagen?
dieses *nicht-wissen-was-wird* macht mich ganz irre!

liebe grüße und danke vom feuerpferd
 

gelibeh

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Kann zum Vorteil sein, wenn er Dich persönlich sieht. Hast Du denn neuere Arztunterlagen, die belegen, dass Du wieder belastbarer bist? Falls ja, mitnehmen.

Edit: Sein aber bitte ehrlich mit Dir. Oft möchte man etwas sehr, kann es aber nicht gesundheitlich. Eine Ausbildung ist nicht ganz ohne und der Job später eventuell auch belastend.
 

feuerpferd

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hallo gelibeh,

neuere unterlagen... bedingt. was den blutdruck angeht. da schon. und eben das gutachten vom amtspsychologen; da wurde ich begutachtet und getestet. dieser psychologe hat ja die umschulung zur heilerziehungspflegerin befürwortet.
das liegt dem arzt vor.

vorhin war ich in der schule. vorstellungsgespräch. war für mich nochmal sehr aufschlußreich. nun bin ich noch gefestigter in meiner meinung dass es genau das ist, was ich machen möchte, als ich es vor dem gespräch ohnehin schon war.

die schule beginnt am 15.09.
nicht mehr viel zeit.

ich bin mir absolut im klaren was auf mich zu kommt. und ich bin überzeugt davon dass ich einen sehr guten job machen würde.
da bin ich ehrlich mit mir.

liebe grüße und vielen dank für deine antwort... vom feuerpferd
 
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@Feuerpferd, wenn du deinen erlernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musstest, ist dann nicht die Berufsgenossenschaft für dich zuständig?
 

Purzelina

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ich komme aus dem sozialen bereich. gelernte kinderpflegerin.
meine arbeitsvermittlerin hat das thema umschulung oder weiterbildung in den raum geworfen. ich würde gerne wieder im sozialen bereich arbeiten und habe gesagt, ja, das könnt ich mir vorstellen; heilerziehungspflegerin würde ich gerne lernen. das wäre an einer schule.
Zwischen Kinderpflegerin und Heilerziehungspflegerin dürften sich die Unterschiede hinsichtlich der Belastung doch sehr in Grenzen halten.

Natürlich ist die Schule an deiner Teilnahme sehr interessiert, ob du später mit deinen gesundheitlichen Einschränkungen auch eine Anstellung finden kannst, dürfte denen egal sein.
 
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