Keine Übernahme von Umzugs- bzw Renovierungskosten

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E

ExitUser

Gast
Hi @ alle Leidensgenossen

ich war heute mal wieder auf der Kommune zwecks Anfrage zur Übernahme der

- Umzugskosten
- Kautionskosten
- Renovierungsbeihilfe

Falls dieses nicht möglich wäre, hätte ich ein kleines Darlehen genommen.

Die Antwort des Fallmanagers war niederschmetternd:
Diese Leistungen werden nur nach Arbeitsaufnahme am neuen Wohnort gezahlt.
( Wie das denn bei knapp 9 Mille Arbeitslosen und tausende MAEs???)

Alle entstehenden Kosten , einschliesslich der bisher angefallenden Fahrtkosten von 56 € der Regionalbahn ( eine Strecke ca 60 km) darf ich nach seinen Worten als "Privatvergnügen " vom Regelsatz bezahlen! Dazu zählt dann auch eine Kaution in Höhe von 380€ und Renovierungsmaterial ca 100€. Der Umzug selbst ist noch nichtmal eingerechnet.

Auf meinem Hinweis, das dies eine regelwidrige Verwendung des Regelsatzes darstelle, und dieses ggfs sanktioniert werden kann, erfolgte diese Antwort:
Ich mach die Gesetze nicht.
Somit war das Gespräch beendet.

Wie kann ich nun vorgehen und welche Möglichkeiten habe ich noch.
Oder bin ich im Unrecht?

Mein neuer Mietvertrag ist ab 15.8. gültig.

gruß
Murmel





[/b]
 
E

ExitUser

Gast
Hi Martin,

leider nein.
ich liege noch alleinstehend mit meiner 3Raumwohnung kostenmäßig unterm Limit.
Das Haus befindet sich am Anfang der Sanierung und danach dürfte ich oberhalb der Grenze liegen.
Zumal hier elektrische Nachtspeicherheizung eingebaut werden soll. Kosten Strom pro Monat um 200 .. 220 Eur)

Gruß
Murmel
 
E

ExitUser

Gast
Der Einbau der Nachtspeicherheizung ist vom neuen Vermieter angekündigt. Parrallel bleibt die bestehnde Kohlefeuerung (kachelöfen) auch in Betrieb ( welch eine witzige Sanierung??) also entstehen theoretisch noch höhere Heizkosten, zumal bei der Außenwandsanierung die Wärmedämmung einfach weggelassen wurde (enstspricht nicht der Wärmeschutzverordnung von Wohnräumen)
Die Stromkosten habe ich von Bekannten, die ähnliche E-Heizungen in Betrieb haben.
Bei 3 Zimmer, Flur, Küche und Bad läppert sich das mit Sicherheit zusammen.

schriftlich habe ich über obiges jedoch nicht.

Gruß
Murmel


Edit:

das steht im SGBII :
§22

(3) Wohnungsbeschaffungskosten sowie Mietkautionen und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.

(Quelle https://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/02/index.php?norm_ID=0202200)

Da tritt zu meinem ersten Posting ein Widerspruch auf, im Gesetzestext steht nichts von der Bedingung eines vorhandenen Arbeitsplatzes.

Meine jetzige Arge ist eine Optionskommune , Landkreis KM , die machen ihre Vorschriften wohl selbst?
 
B

BoesesWeib

Gast
nur mal am rande, modernisierungen sind vom vermieter vorher anzukündigen, schriftlich und sind zustimmungspflichtig - sprich wenn du nicht zustimmst ist nix mit modernisierung
 
E

ExitUser

Gast
@ bösesWeib ( welch Unwort)

das wäre eine Möglichkeit.
ich habe von denen nur eine Erklärung des Hauserwerbs und eine schriftliche Ankündigung der Außenwandarbeiten, sonst nix.Die inschwischen abgeschlossen ist.
ich werde mal nachbohren und nach einer Modernisierungsankündigung fragen und diese dann natürlich ablehnen. Hoffen das es mir dann hilft.

Gruß
Murmel
 

gelibeh

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Dumme Frage, die Stromkosten sind ja für die Heizung. Müssen die nicht übernommen werden? Sind doch Kosten der Unterkunft.
 
E

ExitUser

Gast
ja, aber sie werden dann so oder so unangemessen hoch sein ( KDU - Stromkosten- Nachtspeicheröfen). Wenn dann allerdings eine Auffoderung zur Senkung kommt, müssen die auch den Umzug bezahlen, da dass ja sicher nur per Umzug dann geht. :twisted:
 
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