Keine Übernahme der kompl. Miete

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supernette

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Da ich leider noch keine Gesetztesfeste Antwort bekommen habe, möchte ich mein Problem nochmals schildern in der Hoffnung auf Antworten.
Wir sind zum 01.08.08 ohne Gehnemigung umgezogen, haben allerdings den Umzug sowie die Kautionszahlung alleine bezahlt.
Ab dem 01.09.08 haben wir dann vom Amt jeder die uns zustehende Miete erhalten. Allerdings ist das Haus teurer als vom Amt gehnemigt wird.
Wir haben bis zum 12.12.08 zu 3 Personen in dem Haus gewohnt.
Am 12.12.08 ist dann die Person die zur HG gerechnet wurde verstorben. Die verstorbene Person zählte nicht zur BG.Nun sind wir nur noch zu 2 (BG) und bekommen vom Amt leider die kompl. Miete nicht vom Amt , auch nicht für max. 1/2 Jahr bezahlt.
Wir sind nun bereit und auch gewillt umzuziehen, allerdings geht es nicht so schnell. Nun meine Frage........muss die ARGE uns die kompl. Miete für eine gewisse Zeit kompl. bezahlen ? In dem neuen Bescheid wurden nur die NK+BK kompl. übernommen. Von einer aufforderung zum Umzug stand auch nicht drin.
Vielen dank im vorraus für Eure Antworten.
 
E

ExitUser

Gast
Da ihr ohne Genehmigung umgezogen seid, muss die Arge auch nur die angemessene Miete übernehmen. Die 6-Monate-Regelung gilt in dem Fall nicht.
 

supernette

Elo-User*in
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Hmmm..........aber wir haben doch schon seid 6 Monaten die Rest Miete alleine gezahlt. Wie sollen wir so schnell eine Wohnung finden ohne Mietschulden zu machen?
Die Arge hat aber doch jetzt schon mehr Miete gezahlt als in der alten Wohnung, was Sie ja eigentlich nur hätten bezahlen müssen und die vollen BK+NK übernehmen sie doch auch.
 

Emma13

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Also - ich würde trotz aller Gegenargumente Widerspruch gegen den Bescheid einlegen - wenn die Betriebs- und Nebenkosten nach wie vor in voller Höhe übernommen werden, muss euch auch die Möglichkeit gegeben werden, den Mietanteil des Verstorbenen zu erhalten - und dies gilt als Ausnahmeregelung - für 6 Monate - bzw. bis ihr eine neue Wohnung gefunden habt.

Dies ist eine Situation, die meines Erachtens eine Ausnahme fordert.

Grüße - Emma
 
E

ExitUser

Gast
Also - ich würde trotz aller Gegenargumente Widerspruch gegen den Bescheid einlegen - wenn die Betriebs- und Nebenkosten nach wie vor in voller Höhe übernommen werden, muss euch auch die Möglichkeit gegeben werden, den Mietanteil des Verstorbenen zu erhalten - und dies gilt als Ausnahmeregelung - für 6 Monate - bzw. bis ihr eine neue Wohnung gefunden habt.

Dies ist eine Situation, die meines Erachtens eine Ausnahme fordert.

Grüße - Emma

Bin auch deiner Ansicht

Aber wird das die Arge jucken?

Selbst das SGB sieht es vor das in nicht vorhersehbaren Fällen geholfen werden muss.

Aber die Arge reagiert nur mit internas und versucht Geld zu sparen.

Aber internas stehen nicht über dem gesetz. Das muss man denen klar machen.

Widerspruch einlegen. Wird dieser abgelehnt. Klage beim Sozialgericht einreichen. Anwalt wäre da nicht verkehrt. Kostet ALG 2 Empfänger nichts ausser 10 Euro. Beratungshilfeschein müsste dann beantragt werden beim Amtsgericht.
 
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