Keine Übernahme der Betriebskostenvorauszahlung,ist das rechtens und wer weiß Rat?? (1 Betrachter)

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svenkk

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Liebe Foristen,

erhalte seit ein paar Jahren EU Rente und Grundsicherung. Nun gab es eine Mieterhöhung, die auch von der Grundsicherung übernommen wird. Die Übernahme der dort aufgeführten Vorschüsse für Betriebskosten wird vom Sachbearbeiter abgelehnt.
Ich wohne in einer Zweier WG. Meine Mitbewohnerin lebt seit zwei Jahren die meiste zeit bei ihrem Freund. Dadurch sind die Nebenkosten zweimal erheblich gesunken und es gab beide Male eine ordentliche Rückzahlung, die ich auch jedes Mal angegeben hatte.
Trotzdem bleibt die Betriebskostenvorauszahlung auch in der Mieterhöhung bestehen. Zu Recht, da meine Mitbewohnerin jederzeit wieder vollständig einziehen könnte.
Durch die Verweigerung der Übernahme fehlen mir 60 € im Monat.
Was kann ich tun?

Vielen Dank und freundliche Grüße
 

Seepferdchen 2010

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AW: Keine Übernahme der Betriebskostenvorauszahlung?

Hallo @svenkk :welcome:

Durch die Verweigerung der Übernahme fehlen mir 60 € im Monat.
Und das liegt dir schriftlich vor und von wann ist der Bescheid?

Dazu noch eine Frage, dieser Betrag 60€ betreffen die gesamten Betriebskostenvorauszahlung also keine einzelne Position, dein Anteil?
 

svenkk

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Oh sorry: habe gerade nochmal nachgeschaut:

Miete (nach Erhöhung) 580€
Vorschüsse Betriebskosten 137€
Vorschüsse Heiz -und Warmwasserkosten 117€

Miete insgesamt 834€ monatl.

D.h. der Vorschuss für Heiz und Warmwasserkosten wird nicht übernommen. Mir fehlen dadurch ca. 58€.

Der Bescheid ist vom 30.08. Ich bitte um Vergebung.:icon_confused:
Hatte ihn heute geöffnet und war noch etwas wirr. Für mich ist das viel Geld. Ich habe keinerlei Rücklagen, um sowas aufzufangen.
 

Seepferdchen 2010

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D.h. der Vorschuss für Heiz und Warmwasserkosten wird nicht übernommen. Mir fehlen dadurch ca. 58€.
Also verstehe ich das richtig, dein Anteil wird nicht übernommen und
so hat das Amt dir das auch geschrieben oder hat das Amt den ganzen
Betrag genommen?

Der Bescheid ist vom 30.08. Ich bitte um Vergebung.
Kein Problem hat nur darum danach gefragt um ggf. die Widerspruchsfrist
im Auge zu haben.
 

Doppeloma

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Hallo svenkk,

ich verstehe da was nicht ganz ... oben schreibst du ...

Ich wohne in einer Zweier WG. Meine Mitbewohnerin lebt seit zwei Jahren die meiste zeit bei ihrem Freund.
Dann bekommst du doch ohnehin nur 50 % der KdU vom Amt gezahlt, den Rest muss deine Mitbewohnerin zahlen.

Wenn sie die meiste Zeit "bei ihrem Freund lebt" ist das doch ihr Problem und NICHT deins, ihr seid eine WG (keine BG) und da ist JEDER für seinen Miet- und Nebenkostenanteil selbst verantwortlich.

Wer bitte steht denn konkret im Mietvertrag, sie kann ja ansonsten gerne wohnen wo sie will (wenn sie selbst nicht von Ämtern abhängig ist jedenfalls) aber sie hat ihren Teil für die WG beizutragen, das muss doch gar nicht die Grundsicherung bei dir mit übernehmen.

Dadurch sind die Nebenkosten zweimal erheblich gesunken und es gab beide Male eine ordentliche Rückzahlung, die ich auch jedes Mal angegeben hatte.
Es kann (eigentlich) in einer WG NUR Teilkosten für dich geben und nicht die vollen Beträge ...
Es ist also egal, ob sie da ist oder nicht, es geht nur um DEINEN eigenen Anteil an der Miete und den Betriebskosten und die ändern sich ja (für deinen persönlichen Verbrauch) nicht groß wenn sie mal länger nicht dort wohnt.

Trotzdem bleibt die Betriebskostenvorauszahlung auch in der Mieterhöhung bestehen. Zu Recht, da meine Mitbewohnerin jederzeit wieder vollständig einziehen könnte.
Was deine Mitbewohnerin macht geht doch das Sozial-AMT NICHTS an, hast du keinen separaten Vertrag für deinen Wohnbereich ???

Miete (nach Erhöhung) 580€
Vorschüsse Betriebskosten 137€
Vorschüsse Heiz -und Warmwasserkosten 117€

Miete insgesamt 834€ monatl.
Ist das nun DEIN persönlicher Anteil oder sind das die gesamten Kosten für die WG-Wohnung ???

Das Amt ist natürlich auch nicht dafür zuständig, die Kosten für deine Mitbewohnerin zu tragen, weil sie gerade mal wieder "auswärts" ist ... wenn man in Urlaub fährt muss man die Miete / Nebenkosten zu Hause ja auch weiter bezahlen ...

Dass die Kosten für dich alleine schon so hoch sind (in einer WG-Wohnung) kann ich mir nicht so richtig vorstellen ... welche Räumlichkeiten stehen dir denn dafür ALLEINE zur Verfügung ... :icon_kinn:

Ich meine auch dann wenn deine Mitbewohnerin nicht bei ihrem Freund ist ... das ist ihr Privatvergnügen und entbindet sie nicht von den finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag ( WG-Vertrag) für diese Wohnung.

MfG Doppeloma
 

svenkk

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Oje, ich scheine eher ungeeignet für ein Forum. :) Ich bin nicht umsonst berentet. :sorry:

Das Amt übernimmt natürlich nur meinen Anteil der Mietkosten. Also die Hälfte von allem, was ich aufgeführt hatte.
Somit bezahlt das Amt meinen Anteil des monatlichen Heiz und Warmwasser Vorschusses nicht. Das sind die 58 €.

Meine Mitbewohnerin ist nur insofern interessant, als dass durch ihre Abwesenheit es in den letzten Betriebskostenabrechnungen Gutschriften gegeben hatte.

Bis zu dem Zeitpunkt gab es keine Probleme mit der Grundsicherung. Nun habe ich aber einen neuen Sachbearbeiter. Unter Anderem hat er auch die Gutschrift der Betriebskosten nicht einmal von meiner Grundsicherung abgezogen,sondern anteilig über die nächsten 12 Monate verteilt, was für mich auch eher eine Herausforderung ist. Aber das ist eher nebensächlich und machbar.

Liebe Grüße und Danke für Eure Mühe.
 

Solanus

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Unter der Voraussetzung, Du zahlst die hälftige Miete, die hälftigen Nebenkosten und die halben Heiz- und Warmwasserkosten, so muss das Amt alles als KdU anerkennen, sofern alles angemessen ist und nachweisbar gezahlt wird.

Sprich, die Heiz- und Warmwasserkosten zählen mit zu den KdU Kosten sind also als solches mit zu berechnen und zu beachten.

Sollte dies nicht so sein, gerade auch unter dem Aspekt, dass Du scheinbar sehr unsicher bist, würde ich einen Anwalt zu Hilfe nehmen. Allein wirst Du da wohl wenig ausrichten können.
 

svenkk

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Das ist die Info, die ich benötige. Vielen Dank.
 
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