Keine Sammelheizung, schlecht isoliertes Haus: exorbitante Stromkosten

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Kampf statt Krampf

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Hallo,

wenn die Kosten fuer Heizstrom so hoch sind, dass sie sogar ueber den Kosten fuer die Miete liegen, werden die trotzdem vom Amt bezahlt werden muessen? Die sehr hohen Kosten entstehen wegen des hohen Verbrauchs der Elektroheizkoerper und der schlechten Isolierung des Hauses, nicht wegen unangemessener Hitze in der Bude: Ich habe im Winter gefroren (Schlafzimmer 18 Grad. Wohnzimmer 13 Grad, Badezimmer 13 Grad. Kueche ist unbeheizt). Trotzdem der hohe Verbrauch.
 
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Hallo!

Nenn doch mal ein paar Werte: Größer der Wohnung, Verbrauch in kWh, Höhe der Heizkosten ...

Gibt es schon eine Rückmeldung vom Amt? Grundsätzlich müssten die Heizkosten übernommen, werden, solange dir kein unverantwortliches Heizverhalten nachgewiesen wurde.

So wie du es beschreibst, wäre da eine deutliche Mietminderung möglich. Das ist ja ein Fass ohne Boden. Dazu solltest du eine Mieterberatung aufsuchen.
 

Kampf statt Krampf

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Hallo!

Nenn doch mal ein paar Werte: Größer der Wohnung, Verbrauch in kWh, Höhe der Heizkosten ...

Gibt es schon eine Rückmeldung vom Amt? Grundsätzlich müssten die Heizkosten übernommen, werden, solange dir kein unverantwortliches Heizverhalten nachgewiesen wurde.

So wie du es beschreibst, wäre da eine deutliche Mietminderung möglich. Das ist ja ein Fass ohne Boden. Dazu solltest du eine Mieterberatung aufsuchen.
Habe den Verbrauch ausgerechnet. 300 Euro/Monat mit den genannten Tem
peraturen. Wenn ich im Winter 20 Grad haben wollte, deutlich mehr.
Mietminderung bringt nix, da Vermieter dann Eigenbedarf geltend machen wuerde. Natuerlich nur pro Forma. Waere ihm aber nicht nachzuweisen, bis ihm der naechste auf den Leim geht. Ist ziemlich ausgefuchst und er macht das schon lange so. Und hier herrscht Wohnungsknappheit fuer einfache Wohnungen. Weiss auch nicht, ob man so einfach umziehen darf. Die Wohnung hat 50 qm. Das Haus ist sehr alt, auch wenn man ihm die schwache Isolierleistung nicht ansieht.
 

Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

die Not der Menschen wird ausgenutzt und die Zahl der Menschen wächst.
Dabei richtet sich der Kampf nicht gegen die Ursachen der Not, sondern
gegen diejenigen, die sie erleiden.

Bizarr, der Mieter vor Einzug keine Überprüfung der Gegebenheiten vornehmen
konnte. Unverhältnismäßige hohe Heizkosten des Hauseigentümers, ob das
auch hier zutrifft?

https://www.haufe.de/sozialwesen/sg...u-hohe-heizkosten-uebernehmen_238_135354.html
 
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Kampf statt Krampf

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Besten Dank fuer das Urteil - ich denke schon dass das hier zutrifft, sofern es sich dabei um das einzige bzw. massgebende Urteil dazu handelt. Ein vor dem Einzug stattfindendes Vertrautmachen mit den Gegebenheiten haette den schwerwiegendel Mangel uebrigens nicht ersichtlich gemacht, da aufgrund der Elektroradiatoren zwar mit nennenswert hoeheren, aber nicht derartig extrem hohen Heizkosten zu rechnen war. Der Einzug erfolgte im Sommer und der hohe Verbrauch erwies sich erst in vollem Ausmasse im Winter. Zwar haette man den Eigentuemer/Vermieter vor Einzug um Auskunft ueber die zu erwartenden Heizkosten bitten koennen. Es erscheint aber mehr als fraglich, ob er dieser Bitte nachgekommen waere. Er ist sich seit langem klar darueber, dass wegen der Heizungsgegebenheiten Mieter, die die Heizkosten aus eigenen Mitteln tragen muessen, eine solche Wohnung gar nicht erst anmieten bzw. nach kurzer Zeit wieder ausziehen. Daher vermietet er auch nur an Hartz 4 Bezieher, am liebsten Langzeitarbeitslose, weil er darauf vertraut, dass das Amt die Kosten uebernimmt. Wer meint oder hofft, es schaffen zu koennen, in Arbeit zu kommen, wird dort nicht wohnen bleiben. Er selbst nennt das uebrigens "ein soziales Projekt", was er da veranstaltet. Aus meiner Sicht ist es lediglich ein finanzielles und dazu aus seiner wirklichen Sicht sicherlich auch ein ueberaus erfolgreiches finanzielles Projekt, denn die gewissermassen Querfinanzierung der anfallenden Heizkosten ueber das Amt, sofern sie stattfindet, bewahrt ihn davor, das Objekt mit einer marktgerechten Heizungsanlage ausstatten zu muessen, die natuerlich eine Stange mehr kostet als ein paar E-Radiatoren aus dem Baumarkt.
 
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Atze Knorke

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Er selbst nennt das uebrigens "ein soziales Projekt", was er da veranstaltet. Aus meiner Sicht ist es lediglich ein finanzielles und dazu aus seiner wirklichen Sicht sicherlich auch ein ueberaus erfolgreiches finanzielles Projekt, denn die gewissermassen Querfinanzierung der anfallenden Heizkosten ueber das Amt, sofern sie stattfindet, bewahrt ihn davor, das Objekt mit einer marktgerechten Heizungsanlage ausstatten zu muessen, die natuerlich eine Stange mehr kostet als ein paar E-Radiatoren aus dem Baumarkt.

Das Haus verfügt über keine Heizungsanlage? Daher die Umgehung der Gesetzeslage:
https://www.verbraucherzentrale.de/austauschpflicht-fuer-heizkessel-1

https://news.immowelt.de/n/3099-neue-pflichten-beim-heizungstausch.html
 
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Wenn er nur an Alg-II-Bezieher vermietet, dann musst du doch nur die anderen Mieter fragen, wie sie es handhaben. Ich denke irgendwann wird eine Kostensenkungsaufforderung kommen. Dann kannst du Umziehen mit Unterstützung des JC.

Eigenbedarfkündigung ist an strenge Vorgaben gebunden. Dann kann er eine Weile nicht mehr vermieten.

Das nächste Mal lässt du dir den Energieausweis zeigen oder die letzten drei Jahresabrechnungen.
 

Kampf statt Krampf

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Kampf statt Krampf

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Wenn er nur an Alg-II-Bezieher vermietet, dann musst du doch nur die anderen Mieter fragen, wie sie es handhaben. Ich denke irgendwann wird eine Kostensenkungsaufforderung kommen. Dann kannst du Umziehen mit Unterstützung des JC.

Eigenbedarfkündigung ist an strenge Vorgaben gebunden. Dann kann er eine Weile nicht mehr vermieten.

Das nächste Mal lässt du dir den Energieausweis zeigen oder die letzten drei Jahresabrechnungen.
Strenge Vorgaben kratzen ihn nicht. Er hat die Eigendarfsmasche schon erfolgreich bei zumindest einem frueheren Mieter durchgezogen. (Von dem Betroffenen weiss ich das.) Der Eigenbedarf wurde aber nie realisiert, sondern die betreffende Wohnung inseriert und wieder vermietet.
Ich habe gelesen, dass es, zurueckhaltend formuliert, auch nicht ganz ohne ist, einem Vermieter gerichtsfest einen solchen Missbrauch der Eigenbedarfsregelung nachzuweisen.
In dem Haus wohnen nur vier Parteien und es herrscht ein reges Kommen und Gehen der Mieter. Mit zwei der Parteien wuensche ich keinen Kontakt mehr, da beide staendig die Ruhe stoeren durch andauernde Zechgelage (beides Alkis). Gutes Zureden half nichts, Vermieter setzt sich nicht durch, obwohl es seine Pflicht ist. Mietkuerzung (vom Mieterverein empfohlen) wird zu Eigenbedarfskuendigung an mich fuehren, da es das Hauptinteresse des Vermieters ist, zu jedem Zeitpunkt eine maximale Anzahl von Wohnungen vermietet zu haben, gesetzliche Pflichten hin oder her. Die vierte Partei, da muss ich mich nun korrigieren, lebt wohl nicht von Hartz 4, sondern ist ein Leiharbeiter, der aber nur selten da ist.
Wie gesagt, hier herrscht Wohnungsmangel an einfachen Wohnungen. Wer eine braucht, kann zwar nach Energieausweis oder Jahresabrechnungen fragen, wird die Wohnung aber trotzdem nehmen, auch wenn ihm die Unterlageneinsicht verweigert wird, da das immer noch besser ist als Strasse.
 
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ExitUser

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Dein JC wird das Haus dann ja kennen und auch den hohen Energieverbrauch dort.
Wenn es keine Alternativen gibt müssen sie die Kosten wohl oder übel übernehmen.

Ob sie es auch tun, steht auf einem anderen Blatt.
 
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