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Keine Reha wg.fehlender Pflichtbeiträge?

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piefke

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#1
Hallo!
Ich beziehe seit 01.10.06 ALG2. Zuvor war ich 6 Jahre selbständig. Die Abwicklung meiner Firma, die nicht ganz einfache Situation mit den Gläubigern, Banken und nicht zuletzt mit der Arge waren wohl etwas viel und ich erlitt vor ein paar Tagen einen Herzinfarkt. Nun bin ich wieder daheim und sehe neuerliche Probleme kommen.
Im Krankenhaus wurde durch den Sozialdienst direkt eine Reha bei der BfA beantragt. Nun lese ich, das die Rentenversicherung nur für die Reha aufkommt, wenn innerhalb der vergangenen 2 Jahre 6 Pflichtbeiträge gezahlt wurden. Da ich aber erst seit 10/06 im Leistungsbezug bin, ist dies nicht der Fall. Wie geht es nun weiter?

Für sachdienliche Hinweise dankt

Piefke
 

kalle

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#2
100 % weiß ich es jetzt nicht, aber die Anwartschaftszeiten müssen erfüllt sein. Das sollten aber die Damen vom Sozialdienst wissen.
Es bleibt dann aber immer noch die Möglichkeit, die Reha über die Krankenkasse zu beantragen. Aber wie gesagt, das sollten die Damen vom Sozialdienst wissen und machen. Die sollten da eigentlich fit sein. Aber Du solltest Ihnen das auch mitteilen.
 

MissMarple

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#3
Hallo

auch mein Kenntnisstand ist, dass man bei der gesetzlichen RV einen gewissen Satz an Pflichtbeiträgen zu leisten hat, ehe Leistungen wie Reha oder Rente in Anspruch genommen werden können.
Bei EU Rente sind es z.B 5 Jahre Einzahlung, bei Reha bin ich mir nicht sicher, aber seit Oktober 2006 ist wohl wirklich zu kurz.

Hast du in deiner selbstständigen Zeit irgendwie in eine Rentenkasse eingezahlt ( freiwillig ) ?

ÜBer die KV kann man eine Reha beantragen bzw. einen stationären Aufenthalt in einer Klinik mit der Versorgungsverträge bestehen.
Hierzu muss aber angezeigt sein, dass eine stat. Reha inkl Anwendungen in deinem Fall angezeigt sind, nicht ambulant durchgeführt werden können usw.
Ein guter Arzt wäre hier nun wichtig an deiner Seite.

Lies dir dazu mal den §40 SGB V durch:
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0504000


Lass dir das Formular der Krankenkasse doch unverbindlich mal kommen.
Ob allerdings auch hier Vorversicherungszeiten erfüllt sein müßen, kann ich so nicht sagen. Denke aber ein direkter Anruf bei der KV kann da schon Klarheit bringen.

Viele Grüße
MissM.
 

piefke

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#4
Hallo!

Danke für die Hinweise.
Der Sozialdienst des Krankenhauses hatte überhaupt keine Fragen gestellt, bis auf: welche RV denn für mich zuständig wäre.
Vor meiner Selbständigkeit habe ich lange Jahre natürlich normal gearbeitet und satt Beiträge in die RV gezahlt. Laut jährlicher Renteninfo liegt der Beiragszeitraum mit Einzahlungen von 1982 bis 2001.

MfG
Piefke
 

kalle

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#5
Aber nicht innnerhalb der letzten.........
Und da landen wir wieder bei der Zwickmühle.
 

piefke

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#6
Hallo!

Bei mir geht es nun zunächst um eine Anschlußheilbehandlung wo aber,wie bei der richtigen Reha, ebenfalls die RV Träger sein soll. Auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung habe ich gefunden, das eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein muß:

...Sie müssen bei Antragstellung eine der nachfolgenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen:

* Wartezeit von 15 Jahren

* 6 Kalendermonate mit Pflichtbeiträgen in den letzten 2 Jahren

* Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

* Wartezeit von 5 Jahren bei verminderter oder in absehbarer Zeit gefährdeter Erwerbsfähigkeit

* Anspruch auf große Witwen- beziehungsweise Witwerrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Insofern ist es wohl doch egal, ob ich zuletzt eingezahlt hab oder nicht, sofern die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt ist. Dies sollte der Fall sein. Mal sehen, ob die RV da was anderes ausrechnet....

MfG
Piefke
 

piefke

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#7
Hallo!

Die Sorgen waren unbegründet. Habe heute die Einladung der Dt.Rentenversicherung in eines deren Rehazentren erhalten.

MfG

Piefke
 

MissMarple

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#8
also, es geht doch :D

Viel Erfolg und gute Genesung wünsche ich dir.

missM.
 

piefke

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#10
Ahnungslos

Hallo!
War heute bei meinem PAP + der Leistungsabteilung um meine AHB anzuzeigen sowie mich über die Abwicklung des Übergangsgeldes der Rentenversicherung zu informieren.
Weder PAP noch Leistungsabteilung konnten damit etwas anfangen. Es gibt kein Schriftstück, was ich der Rentenversicherung bzgl. der Verrechnung des ALG2 mit dem Übergangsgeld geben kann. Auf dem AHB Antrag ist ALG2 nicht vorgesehen.
Mal sehen, was dabei noch rauskommt....

Gibt es nicht beim Jobcenter spezielle Sachbearbeiter, die sich um Rehabilitanten kümmern? PAP und L-Abteilung wussten jedenfalls für Ffm von nichts...
Mein PAP war ziemlich sauer, das ich mein "Arbeitspaket" nicht abgeben wollte, weil während und nach der AHB ja ggf. meine zukünftige Belastbarkeit/ Verwendungsfähigkeit erst neu bestimmt werden muß.
Ich kann doch jetzt nicht Bewerbungsunterlagen erstellen, die nach der AHB nichtmehr zutreffen....

Berichte weiter...

MfG
Piefke
 

kalle

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#11
Es gibt bei den Agenturen für Arbeit natürlich Reha-Abteilungen. Nur sind die in den meisten Fällen nicht mtehr für AlgII - Bezieher zuständig. Das müssen nun die SB der Argen miterledigen. Nicht in allen, aber den meisten Argen.
 
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