Keine Namen, nur eine unleserliche Paraphe (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

druck

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1.) Alle Schreiben von der Agentur für Arbeit haben anonymisierte numerische Kennungen. Briefe enden mit dem üblichen "Im Auftrag" und einer nicht zu deutenden Paraphe (Kürzelunterschrift).

Der Name eines Absenders ist nicht direkt zu ermitteln. Er bleibt anonym. Geht man so mit "Kunden" um?

In anderen Schreiben wird behauptet, daß das Schreiben durch elektronische Einrichtungen erstellt wurde und ohne Unterschrift Rechtskraft entfalte (sinngemäß). Wollen sich die Sachbearbeiter/innen so einer möglichen Haftung entziehen? Die Vorgaben des BGB § 126 werden sträflich mißachtet.

Im Ergebnis ist das würdelos und verstößt gegen die Ehre, in dieser Art und Weise sachlich herabgewürdigt zu werden.

Nicht nur ich fühle mich durch die Anonymisierung mir völlig namenlos daher kommenden ARGE-Mitarbeiter herabgewürdigt, als Sachgegenstand behandelter Bittsteller der Ehre und Würde beschnitten. Die Höflichkeitsformen gebieten Normen, die durch diese Einrichtung namens Agentur für Arbeit nicht erfüllt werden.

2.) Ein weiterer Kunde/Vertragspartner der ARGE hat eine Anfrage an das Ministerium BMAS von Frau Nahles verfaßt und angefragt, ob das SGB als die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten. Auf die Antwort darf gespannt gewartet werden.
 

ZynHH

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Der Absender ist das JC oder die Afa.
Das reicht doch.

Also mir langts.....:wink:
 
D

Don Vittorio

Gast
1.)

In anderen Schreiben wird behauptet, daß das Schreiben durch elektronische Einrichtungen erstellt wurde und ohne Unterschrift Rechtskraft entfalte (sinngemäß). Wollen sich die Sachbearbeiter/innen so einer möglichen Haftung entziehen? Die Vorgaben des BGB § 126 werden sträflich mißachtet.
Nein,eine Unterschrift ist nicht notwendig.Und die Haftung trägt sowieso nicht der Aussteller des Schriftstückes,sondern das JC,da er in dessen Auftrag handelt.Deshalb ist auch die Namensangabe unnötig.
Deine persönliche Befindlichkeit interessiert den Gesetzgeber hierbei nicht.
Und bei Gesetzen und Verwaltungsakten gibt es keine AGB.

Das wurde hier schon diskutiert,einfach die Suchfunktuion verwenden.
 
E

ExitUser

Gast
Deine persönliche Befindlichkeit interessiert den Gesetzgeber hierbei nicht.
Natürlich haben den Gesetzgeber persönliche Empfindlichkeiten zu interessieren.
Schließlich sind die Gesetzte für die Menschen gemacht.
Auch notwendige Formvorschriften schließen das nicht aus.


In meinem letzten Schreiben steht:
Ich bin gern bereit, beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen bzw. weitere Auskünfte zu erteilen.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXXXXXXXXXXXX
Sachbearbeiterin
Sogar die Zimmernummer und ihre Durchwahl ist angegeben.

Es geht also!

Allerdings ist es kein Schreiben vom Jobcenter, sondern vom Jugendamt / Unterhaltsvorschuss.

Warum geht es dort und beim JC nicht???
 

druck

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Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Heute habe ich eine Anzeige auf den Weg gebracht und werde das durchziehen. Es wird Jahre dauern...
Eine Kopie wortgleichen Dokumentes ist an Frau Nahles verschickt worden.

Sehr geehrte Frau Nahles,

hiermit stelle ich Anzeige gegen die Anonymisierungspraxis der Arbeitsagenturen für Arbeit wegen Verletzung der Menschenwürde und Ehre, sofern der Artikel 1 GG noch gilt.

In keinem Schreiben der AgfA an ihre Vertragspartner, hier so als "Kunden" tituliert, geben sich Mitarbeiter dieser gewerblichen Einrichtung als Menschen mit Vor- und Familiennamen zu erkennen; statt dessen finden numerische Kürzel ohne jeden Bezug Verwendung.

Wenn diese Praxis nicht abgestellt wird, klage ich meine Menschenrechte ein.

Mit besten Grüßen,
 

Dark Vampire

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Aber sonst haste keine Probleme???Dein ALU Hut scheint auch nicht richtig zu sitzen.
 

dellir

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

In keinem Schreiben der AgfA an ihre Vertragspartner, hier so als "Kunden" tituliert, geben sich Mitarbeiter dieser gewerblichen Einrichtung als Menschen mit Vor- und Familiennamen zu erkennen; statt dessen finden numerische Kürzel ohne jeden Bezug Verwendung.
Aber der Name steht doch meistens oben rechts bei den Absenderdaten. Nur bei belanglosen Schreiben ala Rentenversicherungsauskunft steht kein Name...
 

Dark Vampire

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Bei mir stehen auch keine Namen mehr.Die werden wohl alle umstellen nun.
 

TazD

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Wenn ich mir überlege, wie hier teilweise gegen SB gehetzt wird, dann würde ich mich hüten, mit Vor- und Zuname genannt zu werden. Nachname ist in Ordnung, aber auch nicht mehr.
Bekannte von mir arbeiten beim Gericht in der Zwangsvollstreckung und was die sich teilweise auch schon über die üblichen sozialen Medien anhören durften.... Nein Danke. Da muss man auch so fair sein und soviel Empathie mitbringen und sich in den Menschen auf der anderen Seite hineinversetzen. Auch wenn das oftmals schwerfällt dort einen Menschen zu sehen.
 

dellir

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

. Da muss man auch so fair sein und soviel Empathie mitbringen und sich in den Menschen auf der anderen Seite hineinversetzen. Auch wenn das oftmals schwerfällt dort einen Menschen zu sehen.
Das hat aber mit Fairness nichts zu tun, sondern mit Transparenz. Das ist doch das normalste der Welt als Empfänger zu wissen, wer mir gegenüber sitzt. Diese Heimlichtuerei alá 0180-Nummern und "maschinell erstellt" ist ein Skandal bei den Jobcentern und anderswo. :icon_motz:
 

Pugs

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Natürlich muss der Namen bekanntgegeben werden bei einer Fallentscheidung, um die Personen dann auch Haftbar machen zu können. Wenn die Akten nur bei Behörden liegen, können sie im Fall der Fälle "nicht mehr auffindbar" sein und der Scherge kommt davon.
Vor 70 Jahren wollten hierzulande auch sehr viele ihre Namen vertuschen und zwar aus ähnlichen Gründen.
 

TazD

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Ich möchte diejenigen mal hören, die hier nach Freigabe aller möglichen Informationen schreien, wenn sie selbst oder die eigenen Kinder angefeindet werden oder aber gerichtsbekannte Personen immer mal wieder zuuuufällig mit dem Auto am Schulhof stehen.

Für eine Haftbarmachung sind die Informationen nicht relevant.

Man kan diesen Thread hier aber auch mal mit dem anderen des TE zusammenführen. Thematisch ist es eh das gleiche.
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/148732-keine-namen-nur-unleserliche-paraphe.html
 

Dark Vampire

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Die Personen vertreten nur das JC und führen in dessen Auftrag auch aus.Direkt Haftbar machen dürfte so gut wie unmöglich sein.Zahlen wird in dem Falle eh das JC und die Person wird dann versetzt oder sonstwas im Falle des Falles.
 

dellir

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Ich möchte diejenigen mal hören, die hier nach Freigabe aller möglichen Informationen schreien, wenn sie selbst oder die eigenen Kinder angefeindet werden oder aber gerichtsbekannte Personen immer mal wieder zuuuufällig mit dem Auto am Schulhof stehen.
Es geht nur um den Namen, keiner will das Wasserzeichen wissen. Soviel Transparenz sollte schon sein!
 

TazD

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Die hier geforderten Informationen wie Vor- und Zuname reichen aus, damit die von mir geschilderten Situationen eintreten können.

Des Weiteren geht es in den Gerichtsurteilen, die zu dem Themenkomplex existieren, auch immer um mehr Infos als nur "Name". Da darf man auch mal über den Tellerrand schauen und das Gesamte betrachten.
 

dellir

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Die hier geforderten Informationen wie Vor- und Zuname reichen aus, damit die von mir geschilderten Situationen eintreten können.
Das ist aber nicht mein Problem, wenn SB ihr privates Leben bei Facebook ausleben wollen.

Des Weiteren geht es in den Gerichtsurteilen, die zu dem Themenkomplex existieren, auch immer um mehr Infos als nur "Name".
Was soll schon mehr an Infos außer Name und Team Nr. rechtlich durchsetzbar sein?
 

TazD

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Ich rede nicht von Facebook allein. Auch hier hilft der Blick über den Tellerrand. Mit Vor- und Zuname kriege ich weit mehr raus als irgendein Fb-Profil.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich sowas wie Telefonbuch und ähnliches nicht nochmal extra erläutern muss. :rolleyes:
Gib mal einen Namen in einer der üblichen Suchmaschinen ein und dann schau einfach mal, was dabei an Informationen herauskommt. Da reicht die Nennung in einem Artikel des Sportvereins oder ähnliches und es lassen sich sehr gut Rückschlüsse ziehen, wo jemand wann ist (oder eben auch seine Kinder).

Traurig, dass hier immer soviel auf Privatsphäre (und Datenschutz) gepocht wird, aber wenn bei der Durchsetzung der eigenen Interessen die Privatsphäre anderer betroffen ist, dann ist das plötzlich zweitrangig.

In den Urteilen geht es um Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Angaben zum Zuständigkeitsbereich.
 

Maximus Decimus

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AW: Nichterreichbarkeit Mitarbeiter anonym

Niemand wird gezwungen seine ganze Lebensgeschichte im Internet zu veröffentlichen. Wer das macht, wo auch immer ist in meinen Augen absolut selber schuld. Wer viele privaten Informationen im Internet veröffentlicht braucht sich anschliessend nicht wundern, wenn man diese um die Ohren gehauen bekommt, in was für einer Form auch immer.
Ob ich den Namen vom SB nun kenne oder nicht, macht doch eigentlich keinen Unterschied, denn er handelt lediglich "im Auftrag" von Behörde XY.
Eine Zuordnung ist natürlich mit Namen viel einfacher, aber letzendlich telefoniert man nicht mit dem SB, sondern regelt ALLES auf den schriftlichen Weg. Wozu muss man den Namen dann wissen?
 
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